Enigma lebt wieder auf ;-))))

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da haben sich aber einige echt richtig Arbeit gemacht - schaut ja echt
ganz nett aus.

http://www.xat.nl/enigma-e/desc/index.htm

helau aus Düsseldorf

Chris



Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))


Christian Lercher schrieb:
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Hallo,

man muDF% dafFC%r allerdings nichts bauen, vollstE4%ndige Simulation auf =
dem20%
PC etc. geht auch, siehe hier unter  Computer Simulations:
http://www.xat.nl/enigma-e/links/index.htm

Bye


Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
Hallo,


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Und die tragbare version gibts auch
http://mitglied.lycos.de/mroevenich/PEnigma.htm

Florian

PS: War bei uns an der Uni mal eine ganze Zeit lang ein lustiger Gag,
die SMS auf dem Palm zu schreiben, verschlüsseln, und dann per IR mit
dem Handy an jemandem anders zu verschicken, der sie dann wieder
entschlüsseln kann. (Zwar habe ich Palm, bin aber keiner von diesen
Erreichbarkeitsterroristen).

--
int m,u,e=0;float l,_,I;main(){for(;1840-e;putchar((++e>907&&942>e?61-m:u)
["\t#*fg-pa.vwCh`lwp-e+#h`lwP##mbjqloE"]^3))for(u=_=l=0;79-(m=e%80)&&
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Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

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Der Preis von 150 Euro scheint mir nicht gerechtfertigt. Ausserdem hat diese
Schaltung noch nicht mal alle Funktionen der originalen Enigma, z.B.
arbeitet das Steckerbrett anders (hab ich mir erst vorgestern im Bletchley
Park Museum angeschaut).

MfG
Wolf

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))


Wolf Goetze schrieb:
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Hallo,

Du meinst vermutlich die Schaltkontakte im Steckerbrett?
Wenn keine Leitung gesteckt war, dann wurde ja am Steckerbrett alle20%
Buchstaben direkt verbunden, also a-a b-b c-c usw.
Wenn man aber eine einzige Leitung gesteckt hat zwischen a und o wurde a =

mit o und o mit a vertauscht, alle anderen Buchstaben blieben direkt20%
verbunden. Es sollten ja auch nur um die 10 Vertauschungen am20%
Steckerbrett gemacht werden, nicht mehr.

Der Preis fFC%r den Bausatz soll ja auch eine Spende an das Museum beinha=
lten.

Bye


Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
Nein, die haben das wirklich gebaut????!!!

Christian Lercher schrieb:
  > da haben sich aber einige echt richtig Arbeit gemacht - schaut ja echt
  > ganz nett aus.
  >
  > http://www.xat.nl/enigma-e/desc/index.htm
  >
  > helau aus Düsseldorf
  >
  > Chris
  >
  >
Das ist ja lustig. Haben wir nicht den Krieg verloren? Die Engländer
konnten doch ab 1942 alles mitlesen.
Aus der Literatur entnehme ich eine über-alles Komplexität (mögliche
Rotorkombinationen inkl. Tagesschlüssel) von "nur" 2.8*10^24. Wer sollte
heute mit einem so vergleichsweise laschen System verschlüsseln wollen?

Die sagenumwobene ENIGMA; schon immer mehr Schein als Sein. Und heute?
Deutsche Ingenieure haben noch immer technologisch die Nase vorn / Das
beste System / Absolut sicher. Wie zum Beispiel bei der Erhebung von
Straßenbenutzungsgebühren, hihi....

Gruß,

Julien


Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
On Mon, 23 Feb 2004 17:32:07 +0100, Julien Thomas

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schau dir mal die Diplomarbeit von Tron  an (www.tronland.net) ) - der
hatte ein System was nicht ohne weiteres zu knacken gewesen
ist - ob er deshalb nicht mehr unter uns ist kann keiner so genau
sagen - stöber mal in den Berichten auf der Homepage. Die Teile
die beim Cryptron verbaut wurden sind leider abgekündigt - habe
mal beim Hersteller angefragt.

der Link zum cryptron www.tronland.net/cryptron/cryptron.htm

chris





 

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
On Mon, 23 Feb 2004 20:08:38 GMT, c.lercher@fh-duesseldorf.de

Hi!

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Och nöö, nich schon wieder. Ich versuche mal, die Idee hinter der
Diplomarbeit kurz zusammenzufassen:

PGP ermöglicht eine sichere Verschlüsselung, die auf der Übertragungs-
strecke kaum zu knacken ist. Ist aber witzlos, solange jedes Script-
kiddie die Schlüssel direkt aus des Senders/Empfängers Windoof-PC
auslesen kann.

Darum gießen wir den PGP-Algorithmus einfach direkt in einen möglichst
kleinen, popeligen Mikrocontroller, der viel zu dumm ist, irgendwelche
Backdoors zu haben, von Viren und Würmern befallen zu werden usw.. Das
ganze mit S0-Interface (ISDN) und Kartenleser für den Schlüssel, und
schon haben wir eine absolut sichere Verschlüsselung für ISDN-
Verbindungen. Die Software wird offengelegt.

Geniale Idee, guter Ansatz, Problem erkannt, keine Frage.
Ob das von ihm kam oder von seinem Professor, weiß ich nicht.

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So tragisch und traurig der Tod eines Menschen - eines jeden - auch
ist, so sollte dennoch nicht seine Arbeit mystifiziert werden. Ja, die
Idee ist gut! Aber sie ist damit nicht aus der Welt. Und die Umsetzung
ist nun wirklich nicht so schwierig, daß nur ein Tron dazu fähig wäre.
Jeder, der sich nur ein bisschen intensiver mit Mikrocontrollern
beschäftigt, sollte in der Lage sein, einen offenen Algorithmus darauf
zu portieren.

Warum es keiner tut? Angst, genauso zu enden? Bedrohung durch die
Geheimdienste? Nein! Schlicht und ganz einfach, weil es niemanden
interessiert! Wir leben in einer Gesellschaft mit "Ich hab doch nix zu
verbergen"-Mentalität, in der sich kaum jemand über Kennzeichen-
Erkennung an Autobahnbrücken, RFID-Tags in bald jeder Milchtüte und
jedem Pullover oder Verbindungsdatenspeicherung bei Flatrates aufregt.
"Solange es Geld ins Land bringt, ich schneller durch die Supermarkt-
kasse bin oder Kinderschänder geschnappt werden, ists doch in Ordnung.
Ich hab schließlich nix zu verbergen." Wer braucht da schon eine
Verschlüsselung fürs Telefon? Du etwa? Was hast Du denn zu verbergen?

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Oh böööööse Verschwörung, und ich wette, in jedem 8051, MSP oder
ATMega ist bereits eine Backdoor drin!

Gruß,
Michael.

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
snipped-for-privacy@web.de (Michael Eggert)  schrieb am 24.02.04:


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[...]

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Hier, wodieHandwinkt! Ich haette so etwas gerne! Wenn Du mir zeigst, wie  
man das kostenguenstig und mit Bastlermitteln aufbauen kann, ohne dafuer  
nochmal neu studieren zu muessen, immerherdamit! Ich haette Bedarf an  
insgesamt 10 Sprechstellen, die ich damit ausruesten wuerde. Darf halt nur  
nicht exorbitant teuer werden, eben wie ein "normales" Home-Bastelprojekt.  
Sonst steigt mir die Finanzverwaltung auf's Dach...

Dieses "Ich hab' doch nix zu verbergen"-Gehabe geht mir naemlich schon  
laenger auf den Sack. Wenn man meint, diese Einstellung ausnutzen zu  
muessen (und das meint die Industrie offensichtlich), dann kann ich mir  
naemlich ganz ploetzlich ueberlegen, doch ganz viel zu verbergen zu  
haben...


ciao, Dirk

--
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Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

Hi!

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Ich werd wohl erstmal nen RFID-Zapper brauchen.

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Mir auch. Nur seh ich beim momentanen Datensammelangriff auf breiter
Front mehr Probleme, als nur unverschlüsseltes Telefonieren.

Gruß,
Michael.

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

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Tut da nicht (fuer kleinere Gegenstande) die heimische Mikrowelle?

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
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Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
On Tue, 24 Feb 2004 21:10:34 +0100, Juergen Hannappel

Hi!

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Wenn da in Klamotten nicht schon Knöpfe, Nieten und Reißverschlüsse
funken schlagen, könnte immernoch der RFID ein Loch reinbrennen.

"Wie, sie wollen die Jacke zurückbringen, weil sie nicht mikrowellen-
geeignet ist!??" :-)

Gruß,
Michael.

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
On Tue, 24 Feb 2004 00:13:17 +0100, Michael Eggert

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aus diesem Grund ist solch eine Hardwaere also doch brauchbar

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(....)

ich glaube ein DSP wie in seinem Projekt ist da dann wohl doch besser
geeignet.

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Auch nichts aber es geht hier auch mehr um das technische Interesse an
solch einer Sache.

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es ging mir mehr um den chipsatz der sowohl S0 als auch das Analoge
Frontend in einem Chip verbarg - bei anderen Herstellern sind immer
2 IC's erforderlich. Warum der nun abgekündigt wurde kann ich nicht
verstehen.

chris



Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
On Tue, 24 Feb 2004 15:16:43 GMT, c.lercher@fh-duesseldorf.de

Hi!

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Na siehst Du, hast Du schonmal mehr Ahnung davon als ich.

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Noch eine gute Voraussetzung.

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Oh wie furchtbar. Sorry. Unüberwindbare Hürde?

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Weil keiner mehr einzelne ISDN-Telefone will? Schau Dich doch mal um:

- ISDN-Analog-Adapter bekommst schon zum Anschluss geschenkt. Die
  haben _zwei_ analoge Ports und manchmal noch n integriertes Modem.

- Telefonanlagen - dito, mit noch mehr analogen Ports.

- DECT-Basisstationen haben ebenfalls zwei analoge Ausgänge, wandeln
  digital auf DECT und haben ebenfalls noch n Modem.

- ISDN-Modems.

DAS ist wohl der Markt. Wer braucht da noch ein single S0-Analog-
Wandler? Aber die habens bestimmt nur vom Markt genommen, damit keiner
ein Cryptron bauen kann. Wollja.

Gruß,
Michael.

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
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Noe.
Die Geschichte zeigt, das das nicht so ist.
Meine eigene Geschichte reicht dazu schon.

Keine Sau hat (jeweils ueber mehr als 10 Jahre) die Arbeit investiert,
um einen HLP Decompiler oder einen GAL Programmer zu realisieren und
publik zu machen.
Aber Hunderte (Millionen ?) haben gejammert das es so was nicht gaebe.

Ich habe bei beiden 10 Jahre gewartet, bevor ich erkennen musste,
das alles bloss Schwaetzer sind und keiner sich je aufraffen wird.

KLare Erkenntnis: Wenn du es nicht selber machst, macht es keiner.
Alles faule Saecke.

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Es gibt verschluesselnde Handys und Verschluesseler fuer Telefone,
aber halt keinen so ausgereiften Selbstnachbauplan wie von Tron.

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Bei Privatpersonen wird behauptet, das anstaendige Privatpersonen
nichts zu verbergen haetten, sondern nur Kriminelle.
Aber alle Firmen haben wie wir alle wissen alles moegliche zu verbergen.
Sie sind also in der Schlussfolgerung alle nicht Anstaendig.
Selbst Microsoft will/wollte lieber seinen schlecht geschriebenen Source-
Code voller Fehler verbergen.
Und die TollCollect haelt den Vertraeg geheim, die sie mit DEM DEUTSCHEN
VOLK geschlossen haben. Die sind kriminell, das ist klar.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

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Das erklärt sich aber nicht über das "faule Säcke"-Argument, sondern
über den allgemein zu beobachtenden Trend, der den Elektronikbastler in
die hoffnungslose Minderheitenecke drängt. Wozu begreifen wollen und
selbst bauen, was man mühelos überall kaufen kann oder sogar für null
hinterhergeworfen kriegt wie ein Mobiltelefon? Guck da mal rein: Diese
Platine machst du dir nicht selbst, und die bestückst du auch nicht.
Selbermacher werden sich immer auf Geräte beschränken, die weit weniger
komplex sind, und sie werden auch nicht beliebig miniaturisieren.
Seitdem ich mal mit einem Weller-Lötkolben sechs kaputte SMD-LEDs unter
der Lupe tauschte, habe ich einen gewissen Respekt vor SMD-Bauteilen.

Holger


Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
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Aber es waere realistisch fuer einen Hobbyelektroniker/Programmierer
ein bestehendes Handy so umzuprogrammieren, das das daemliche PacMan-
Spiel rausfliegt und stattdessen ein Verschluesseler drin ist,
WENN Handys von ihren Herstellern ordentlich dokumentiert waeren,
welche Chips da wie verschaltet da drin sind, und der Source der
bestehenden Software beiliegt.
Hier haben wir wieder die unterschiedliche Bewertung Privatperson
(die alles offenlegen soll) und Firma (die glaubt alles geheimhalten
zu muessen/duerfen).
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

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Inklusive eines Manuals, das beschreibt, wie man eigene Software
einspielt. Solche Sachen kriegst du nicht.

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Und über die Drittmittelförderung der Forschung an öffentlichen
Universitäten werden selbst dort, wo alle Forschungsarbeiten einem Zwang
zur Veröffentlichung unterliegen, Geheimhaltungspraktiken erzwungen.

Holger


Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))
Aloha,

MaWin schrieb:
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Das Handarbeiten wird i.d.R. unterschätzt. Ein paar Zimmer weiter
bauen hier Kollegen Prototypen (zufällig auch Telephone) mit eher
kleinem Formfaktor per Hand auf.

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Hier fehlt ein Smily,    äh,  ach so, da iss absichtlich keiner.
O.K. dann lass ich meine im Folgenden auch weg...

Also ich halte es für *völlig* unrealistisch das ein Hobbyprogrammierer
selbst mit vollständiger Doku und allen Werkzeugen eine *grundlegende*
Änderung in der Software durchführen kann, aber das mag an meinem
begrenzten Horizont und vielleicht auch daran liegen, das in meiner
Arbeitsumgebung eine Menge Leute arbeiten die genau das tun.

Und selbst wenn es jemand eingenständig schaffen würde (und es scheint
da Leute zu geben, die auch ohne Doku ein bischen an der SW patchen),
was wäre erreicht? Man hat dann ein schönes Telephon, das aber mangels
Zulassung nur in privaten Netzen betrieben werden dürfte. Und ganz
wenige von uns hier betreiben ein privates GSM Netz (der UMTS Zug
ist leider abgefahren, ich wollte ja eigentlich noch zum Jahresende
ein Kaufangebot an Quam geben, aber leider ging mir dann die Zeit aus).

Wenn du (ihr) dich tatsächlich ernsthaft mit der Materie auseinander-
setzen möchtest, es gibt tatsächlich Demo-Designs / EVMs zu kaufen
inklusive kompletter SW und Toolchain. Sogar dieseits von E10000.
(angeblich gibt's für ein Board sogar ne Testzulassung).

Aber darum gehts dir ja gar nicht. Du forderst einfach von einem
Hersteller das er seine komplette Entwicklung offen legt. Und da
ist mir erstens im Bereich Telekommunikation *gar kein* Fall bekannt
und zweitens friert eher die Hölle zu als das dieses passiert.

Einen fröhlichen Tag wünschend
        LOBI

Re: Enigma lebt wieder auf ;-))))

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Endlich mal jemand, der vom Chaos Computer Club dasselbe hält wie ich.

Holger


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