Kurt schrieb:
...
Im HeNe-Laser hat es vorallem Helium. Der Druck darf nicht zu tief sein, sonst funktioniert er nicht. Die "hohe Güte" kommt durch den Resonator zustande.
Die Neonatome können beliebig schmalbandig "schwingen", das nützt alles nichts. Durch den Dopplereffekt verstärkt das Ensemble trotzdem breitbandig. Folge: In einem normalen HeNE- Laser schwingen verschiedene Frequenzen aufs mal. Der Frequenzabstand der Moden beträgt naheliegenderweise c / (2*L). Bei einem 20 cm Resonator also etwa 750 MHz.
Da werden also einige Moden anschwingen, wenn die Doppler- verbreiterung etwa 1.5 GHz beträgt. Bei längeren Lasern wird das noch ausgeprägter.
Wenn sich der Laser im Betrieb erwärmt, dann dehnt sich der Resonator aus (Laserrohr ist üblicherweise auch Resonator). Damit wandern die Moden durch das Frequenzprofil der Laser- verstärkung. Daher kommen auch die periodischen Helligkeits- schwankungen.
Eine stehende Welle steht und hat keine "Laufzeit", BTW.