Umschaltbarer Spiegel

Aug 22, 2024 Last reply: vor 1 Jahr 52 Replies

Hallo Leute, gibt es umschaltbare Spiegel die den Reflektionswinkel schaltbar verändern? "Umschaltbar": elektrisch und mit hoher Geschwindigkeit. Wenige Grad reichen aus.



Kurt


Wie hoch die Geschwindichkeit? Genügen Millisekunden?

w.

Wahrscheinlich nicht, meinst du Umschalten wie ein LC-Display?

Kurt

Thu, 22 Aug 2024 18:05:32 +0200, Kurt:

Jeder bessere CNC-Lasergravierer hat sowas eingebaut. Was willst Du denn spiegeln?

Andreas

Am 22.08.2024 um 18:05 schrieb Kurt:

Kurti, ruf 'mal hier an ...

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Am 22.08.24 um 18:05 schrieb Kurt:

Hallo,

in Galavanometerscannern sind kleine Spiegel verbaut zur Ablenkung von Laserstrahlen für Showlaser.

Die Geschwindigkeit ist durch das Trägheitsmoment des Aufbaus begrenzt, daher sind die Spiegel recht klein. Die Linearität kann durch den ansteuernden Verstärker optimiert werden.

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Kerrzellen sind möglicherweise schneller zur Ablenkung von Laserstrahlen. Die haben aber höhere Verluste und benötigen Hochspannung zur Ansteuerung - IIRC.

Bernd Mayer

Am 22.08.2024 um 18:05 schrieb Kurt:

Elektromechanisch:

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Sowas habe ich vor xx Jahren auch anstatt mit einem Schrittmotor, mit einem Hubmagneten gesehen. Aufbau ähnlich einem Relais, dass statt der Kontakte einen beweglich gelagerten Spiegel um wenige Grad gekippt hat. Zur Not einen Spiegel auf eine Lautsprechermembran kleben. ;-)

Am 22.08.2024 um 18:05 schrieb Kurt:

Wahrscheinlich habe ich unüberlegt "gedacht". Im Prinzip schwebt mir sowas ähnliches vor:

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Messen/erkennen will ich nicht den Absolutwert, sondern nur eine mögliche Differenz bei sehr kleiner Änderung der Umstände.

Kurt

Am 22.08.24 um 19:39 schrieb Kurt:

Hallo,

in manchen Laserdruckern sind auch Drehspiegel verbaut.

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In Deinem posting vermisse ich speziell eine Angabe der Geschwindigkeit.

Dr Begriff "hohe Geschwindigkeit" ist ziemlich allgemein und kann alles Mögliche bedeuten.

Bernd Mayer

Am 22.08.2024 um 19:46 schrieb Bernd Mayer:

OK

Die hab ich wohl unterschätzt. Im Prinzip ist dieses angedacht. Ein Laserpuls wird durch den Spiegel abgelenkt und auf einen Reflektor geworden, dieser reflektiert zurück, in der Zwischenzeit hat sich der Spiegel ein wenig gedreht und der rücklaufende Laserpuls wird anders abgelenkt. Die Ablenkung entspricht der Laufzeit. Im Prinzip die "Drehspiegelmethode" von Foucault.

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Da wird die mittlere LG über die Strecke S gemessen. Möglicherweise ist das mit der Zahnradmethode von Fizeau für meine Zwecke besser geeignet. Der spontane Einfall war halt das man das ev auch elektronisch machen könnte.

Kurt

Und das ganze sollte auch noch transportabel/drehbar sein.

"Kurt" schrieb:

Polygonspiegel aus den Laserdrucker?

nach etlichen Postings hier wird klar was Kurtilein will:

Kurtchen will die RT widerlegen.

w.

Am 22.08.2024 um 18:05 schrieb Kurt:

So ein Texas Instruments DLP-Chip?

Gruß Gunther

"Kurt" schrieb:

Und damit willst du dann Gravitationswellen messen?

Am 23.08.2024 um 11:08 schrieb Frank Müller:

Ich nicht, Gravitationswellen? Was soll das sein? Gemessen wird longitudinale Ablenkung von Materie. Ist halt auch nur Licht.

Kurt

.

Hallo Kurt,

Du schriebst am Fri, 23 Aug 2024 08:01:54 +0200:

Ein Array von elektronisch kippbaren Mikro-Spiegelflächen.

Der funktioniert nicht.

Kurt schrieb:

Das funktioniert auch mit kontinuierlich leuchtenden Lasern.

Wir hatten im der Physiksammlung eine Oberfräse, auf deren Fräser ein gewiefter Techniker einen winzigen Spiegel angebracht hat.

Totale Länge war aber schon so 50 Meter.

Heute kannst du doch eine gepulste LED oder Laserdiode nehmen und eine Photodiode. Plus Digitaloszi, das wohl eh rumsteht.

Am 23.08.2024 um 20:06 schrieb Sieghard Schicktanz:

Lass dich nicht von althergebrachten Falschbehauptungen/Postulaten leiten, der funktioniert schon. Wenn das mit dem Laser, der extrem kurze Pulse erzeugt, funktioniert dann brauch ich keinen bewegten Spiegel mehr, ein reflektierender Spiegel reicht dann ev. sogar aus. Die Auswertung der mittleren Geschwindigkeit, bzw. Laufdauer des Signals ergibt dann den Geschwindigkeitswert. Berücksichtigt muss dann noch die Himmelsrichtung werden wenn die Messung auf der Erde verwendet wird/statt findet.

Kurt

Der Aetherwind ist aber damit schwer nachzuweisen, weil die Messstrecke in beide Richtungen durchlaufen wird und der Effekt einer Aetherbewegung sich in erster Ordnung ausgleicht. Also probieren wir es mit zwei Atomuhren, eine vorn und eine hinten im Zug, die werden bei stehendem Zug so gestellt dass sie die gleiche Zeit zeigen. Wenn man aber annimmt dass es einen Aetherwind gibt, sollte man das nicht auf die uebliche Art und weise tun sondern die beiden Uhren nebeneinander auf die gleiche Zeit stellen und dann langsam an ihre Bestimmungsorte befoerdern. Wenn dann von der einen Uhr ein Lichtsignal zur zweiten geschickt wird, und die Zeiten fuer die beiden Signalrichtungen (a->b b->a) nicht gleich sind hat man einen Aetherwind. Aber Vorsicht wenn man den Zug mit den Uhren vorn und hinten auf seine Endgeschwindigkeit beschleunigt hat, entsteht ein Zeitunterschied auf den Uhren, der liegt aber nicht am Aetherwind, weil er bestehen bleibt wenn man die eine Uhr langsam zur anderen bringt. Seine Ursache liegt darin dass waehrend der Beschleunigung die vordere Uhr schneller geht als die hintere, vorn und hinten werden hier durch die Richtung der Beschleunigung definiert.

Da es diesen Wind nicht gibt, dem Begriff aber irgendwelche seltsamen Umstände aufgebürdet wurden, werde ich ihn nicht benutzen.

"Medium fürs Lichtlaufen" ist da besser geeignet, auch als Trägermedium bezeichnet. Der Einfachheit halber nenne ich es einfach Träger.

, weil die Messstrecke

Der Effekt gleicht sich nicht komplett aus, ist zwar gering, aber vorhanden. Siehe die vielen "MMI-Experimente".

Das ergibt das Problem des Vergleiches obs auch so ist, lässt sich aber lösen.

Das ist eine Möglichkeit.

Richtig, es steht aber dabei immer noch die, möglicherweise fehlerhafte Übertragung, im Raum. Lässt sich aber auch lösen.

Da beide Uhren gleich beschleunigt werden gehen sie während und nach der Beschleunigung gleich. Das ist also kein Problem.

Diese Berücksichtigung zeigt das Licht auf der Erdoberfläche richtungsabhängig läuft, also eine unterschiedliche Geschwindigkeit, aus Sicht der Erde, hat. Das ist laut RT-Postulat nicht der Fall.

Kurt

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