RT-Postulat? Wassen das?
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
RT-Postulat? Wassen das?
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Wolfgang Allinger schrieb:
Just my educated guess: _R_elativitäts-_T_heorie?
Hallo Kurt,
Du schriebst am Fri, 23 Aug 2024 22:04:32 +0200:
Probier's aus, bau ein funktionsfähiges Muster und melde ein Patent drauf an. Zumindest Luft- und Raumfahrt wird Dir die Türen einrennen.
Aber bei Fahrzeugen mit Rädern kannst Du auch deren Umdrehungen beobachten, _das_ geht auch ohne Sicht nach außenm und auch ohne Drehspiegel und Laser.
Am 24.08.2024 um 20:39 schrieb Sieghard Schicktanz:
Zum Bau fehlt mir das nötige "Umfeld", ich gehe aber davon aus, dass dies in so mancher Uni oder HS oder industriellen Einrichtung vorhanden ist. Einen habe ich ja schon gedanklich "gebaut".
Denda:
Komplett abgeschlossen und unbeschleunigt. Der Bewegungszustand gegen den Träger ist auch darin erkennbar.
Kurt
Hallo Kurt,
Du schriebst am Sat, 24 Aug 2024 22:31:24 +0200:
Übliche Ausrede. Die Experimente wurden alle schon gemacht, veröffentlicht und von vielen Stellen überprüft und verifiziert.Ja, die Angaben sind im Prizip schon richtig, aber sie geben eben zum einen genau die Vorhersagen der Relativitätstheorie wieder, enthalten aber andererseits den _FALSCHEN_ Bezug auf "die Masse der Erde". NEIN, die Erde oder auch jede andere Masse hat hier keinerlei Bedeutung (sofern nicht das Vorhandensein der Oberfläche für eine Beschleunigung sorgt), die Ergebnisse sind auch bei Anordnungen im "freien Weltraum" zu erhalten, und von der Theorie vorhergesagt.
Wie schon geschrieben: Probier's aus, bau ein funktionsfähiges Muster und melde ein Patent drauf an. Zumindest Luft- und Raumfahrt wird Dir die Türen einrennen.
BTW: Meinst Du, daß die Konstrukteure der Gravitationswellendetektoren solche gegenüber den erwartenden Werten grobschlächtigen Effekte generell nicht sehen? Und Gravitationswellen _sind_ gemessen worden, um mehrere Größenordnungen schwächere Signale als die von Dir erwarteten Effekte, und _ohne_ solche Störungen.
Ich nehme die Bezeichnung aus dem 19.Jahrhundert als man noch ueberzeugt war dass dieses Medium existiert. Uebrigends der Laser den du oben erwaehnst, der verdankt seine Existenz Einsteins Theorie von der Licht-Materie-Wechselwirkung, naemlich der stimulierten Emission und der Besetzungsinversion, die es in einer quantenlosen Welt gar nicht geben wuerde. Ausnahme: "Free electron Laser", aber den wiederum gibt nur mit transversalem Licht. Den normalen Laser ubrigends auch denn das Licht wechselwirkt hier mit dem elektrischen Dipolmoment in Atomen oder Molekuelen.
Und wird erst bei hoeheren Geschwindigkeiten messbar.
Sonst verfaelscht der Aetherwind schon das stellen der Uhren...
Wenn es denn so waere...
Das RT Postulat gilt ja auch nur weit weg von grossen Massen wie der Erde.
Kurt schrieb:
Vielleicht findest du noch eine uralte single-junction-Laserdiode. Die kann aus prinzipiellen Gründen nur einige Nanosekunden lang leuchten. Mit einigen Pikofarad, auf 150V oder so aufgeladen und einem Avalanche-Transistor entstehen dann einfachst kW-Pulse mit wenigen ns Dauer.
Carla Schneider schrieb:
Um meinen Kollegen aus Nashville, Tennessee, zu zitieren: "It's not a Laser, and it's not for free."
Nicht jede kohärente Verstärkung ist ein Laser. Siehe SRS, CARS, SBS und so weiter.
Welt mit Quanten? Es gibt keine.
Genau, diese Dipole haben die Eigenschaft resonant zu schwingen. Dabei treten so mancherlei Resonanzfrequenzen auf. Resonanzen brauchen einen Resonanzkörper und schon sind wir wieder bei der Grundlage von schmalbandigem und breitbandigem Licht.
Man nimmt eine Resonanzfrequenz davon her und versucht sie möglichst sauber, also mit sehr hoher Güte, nutzbar zu machen. Das nennt sich dann Atomuhr.
Beim Laser werden viele gleichartige Atome angeregt um gleiche Resonanzfrequenz zu erhalten. Damit die "Laserfarbe" auch stabil und möglichst rein ist (hohe Güte (ergibt hohe Kohärenzlänge)) wird das verwendete Gas nicht stark komprimiert und somit können die Resonanzkörper ihre Schwingung sauber aufbauen und sie ans Medium übergeben. Dabei ist passender Gleichlauf angesagt bei dem auch die Laufzeit im Rohr passen muss. (siehe HeNe-Laser)
Und ist bei jeder Differenz in den Geschwindigkeiten vorhanden.
So ist es. Es gibt Möglichkeiten das zu umgehen.
Ist es denn nicht so?
Gilt es überhaupt irgendwo?
Kurt
Am 25.08.2024 um 22:51 schrieb Sieghard Schicktanz:
Wo und vom wem wurde das gemacht und überprüft? Wie waren denn die Ergebnisse? Wie genau war dieser Geschwindigkeitsmeter?
Da bringst du was durcheinander, sie behauptet:
--------------------------- Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten Bezugssystem festgestellt werden ..........................
Das ist das Gegenteil von dem was du sagst.
Die Theorie behauptet:
"unmöglich ist, einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen"
Es ist möglich, eine Möglichkeit ist im PDF aufgezeigt.
Gravitationswellen gemessen? Nein, es wurde sehr niederfrequentes Licht gemessen. Dieses Licht ist wie jedes andere Licht auch, es ist longitudinaler Druckausgleich im Medium. (jedes Licht hat eine materielle/mechanische Grundlage) Die Sensoren für dieses Licht erfassen longitudinale Auslenkungen.
Kurt
Am 26.08.2024 um 20:15 schrieb Rolf Bombach:
hört sich gut an. Das Problem verlagert sich momentan in die Laufzeitauswertung und passende Synchronisation von Lichtblitz und Start der Laufzeiteinrichtung. Möglicherweise könnte eine rotierende Messeinrichtung das lösen. Schliesslich unterliegt ja das Start-Synchron-Signal den gleichen Eigenschaften wie das laufende Signal auch.
Kurt
Hallo Carla,
Du schriebst am Mon, 26 Aug 2024 15:56:44 +0200:
Physikalisch heißt das "Feld".
^# (NEIN, hier hat _KEIN_ "d" zu stehen!)
Naja, an der Formulierung solltest Du noch bisserl arbeiten. Die _Existenz_ hat mit der Theorie eher wenig zu tun, aber man könnte behaupten, daß die _Entdeckung_ durch die aufgestellte Theorie zumindest erleichtert wurde.
Nivcht zu vergessen die relativistischen Effekte der schnell laufenden Elektronen auf die emittierte Strahlung.
^#
...
Zeigen die dazu durchgeführten Experimente nicht doch eher, daß die "RT" _auch_ auf der Erde gilt?
Der Laser wurde nicht entdeckt sondern erfunden, es ist ein relativ kompliziertes Geraet. Die Stimulierte Emission wurde erst entdeckt nachdem Einstein sie theoretisch vorhergesagt hat, weil danach gesucht wurde.
Die ART auf jeden Fall. Die Uhr im Erdsatelliten laeuft schneller als auf der Erdoberfläche, nicht langsamer wie nach der SRT zu erwarten, und wenn man die bekannten Zug-Experimente tatsaechlich mit der Eisenbahn und Atomuhren macht gibts das Problem dass die Erddrehung viel schneller ist als die Zuege und damit die Ergebnisse verfaelscht.
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Der Laser wurde nicht entdeckt sondern erfunden, es ist ein relativ kompliziertes Geraet. Die Stimulierte Emission wurde erst entdeckt nachdem Einstein sie theoretisch vorhergesagt hat, weil danach gesucht wurde.
Allerdings steht hier dass es auch klassisch gehen kann:
....
Fain, B.; Milonni, P. W. (1987). "Classical stimulated emission". Journal of the Optical Society of America B. 4 (1): 78. Bibcode:1987JOSAB...4...78F. doi:10.1364/JOSAB.4.000078.
-------- Das kann ich aber nicht so einfach nachschauen.
Das hier kann man auch klassisch erklaeren:
Die ART muss man auf jeden Fall beruecksichtigen.
Die Uhr im Erdsatelliten laeuft schneller als auf der Erdoberfläche, nicht langsamer wie nach der SRT zu erwarten, und wenn man die bekannten Zug-Experimente tatsaechlich mit der Eisenbahn und Atomuhren macht gibts das Problem dass die Erddrehung viel schneller ist als die Zuege und damit die Ergebnisse verfaelscht, vor allem durch Richtungsaenderungen. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten ist es kein Problem.
Hallo Kurt,
Du schriebst am Mon, 26 Aug 2024 22:19:01 +0200:
Das geht aber nur, wenn die Resonatoren _alle_ sehr genau gleich sind und zudem nicht auch noch durch die thermische Wackelei dauernd zittern. ...
In einem Farbstoff- oder gar Festkörperlaser gibt es kein Gas, und schon gar kein "nicht stark komprimiert"es.
Das Rohr ist irrelevant. Die Rückkopplung machen die Spiegel.
Hallo Carla,
Du schriebst am Tue, 27 Aug 2024 08:09:28 +0200:
Mayman: Rubinkristall mit spiegelnden Endflächen in wendelförmiger Blitzröhre. Ja, kann ich in meiner Bastelwerkstatt nicht bauen, aber schon zur damaligen Zeit gab es weit kompliziertere Experimentalaufbauten.
Also wurde sie doch _entdeckt_? BTW wurde sie zuerst mal mit Mikrowellen entdeckt, da geht das einfacher. (MASER: Microwave Amplification by Stimulated Emission of Radiation) Der LASER (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) ist eher der Nachweis, daß es _doch_ möglich ist, sowas auch für die "ultra- kurzen" Lichtwellenlängen zu bauen.
Durchaus, aber Einstein, oder die Theorie, hat ja keine Konstruktionspläne für so ein Gerät geliefert. _Das_ mußte schon _entdeckt_ werden.
Sicher. Und das haben die Radio-Leute eigentlich schon gewußt, seit sie Verstärkerröhren kannten. Damit kann man einen Schwingkreis entdämpfen oder einen Oszillator bauen, Und man kann das beides kombinieren und damit extreme Verstärkungen erhalten - die Schaltung dafür nennt sich "Pendelaudion" und ist sicher bald 100 Jahre alt. (Und inzwischen "ungern gesehen", weil so ein Ding enorme elektromagnetische Störungen erzeugt...)
Auch die sind in der Radiotechnik bekannt, sogar in der Mechanik. Du hast Dich als Kind mglw. sogar damit belustigt: Schaukeln sind solche parametrischen Oszillatoren, wenn sie ohne Hilfe von außen zum Schaukeln gebracht werden.
...
Nur, wenn Massen mitspielen. Aber _was_ ändert das grundsätzlich an den angesprochenen Effekten? ...
Hmm. Soweit ich weiß, gibt es bei der Erddrehung "nur selten" Richtungsaenderungen, lediglich (langsame) Drehzahlschwankungen. Gut, Präzession und Nutation kannst Du da anführen, das sind tatsächlich (geringe, langsame) Richtungsänderungen.
Hallo Kurt,
Du schriebst am Mon, 26 Aug 2024 22:41:46 +0200:
Den Blitzimpuls zum Starten der Zeitmessung nehmen reicht nicht?
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----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Am 27.08.2024 um 20:23 schrieb Sieghard Schicktanz:
Richtig, darum werden unpassende Atome erst ausgefiltert und nur die passenden verwendet. (siehe CS133 Atomuhr) Thermisch wird ev gekühlt um die Wärmebewegung gering zu halten.
Ich spreche nicht von einem Festkörperlaser, sondern von einem HeNe-Laser. Der bringt hohe Güte zustande.
Das Rohr beinhaltet die anzuregenden Atome, damit die Resonanzkörper Platz haben, also mit hoher Güte schwingen können, ist der Gasdruck niedrig gehalten. Die Spiegelanordnung kann man als "Stehend_Wellen_Erzeuger" betrachten, Sie müssen Laufzeitmässig passen damit die passenden "Wellenlängen", also Laufzeiten, entstehen.
Kurt
Am 27.08.2024 um 20:52 schrieb Sieghard Schicktanz:
Reicht schon, aber wie bringst du den schadlos zur Auswertmimik rüber? Schliesslich muss diese ja wissen wenn/wann gestartet worden ist.
Momentan sehe ich nur Kompensation/Mittelwertbildung durch Drehen wer Messeinrichtung. Es gibt schon eine Methode, aber die ist ev. zu globig.
Kurt
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