Telephone im Test

Oct 25, 2010 490 Replies

Am 3.11.2010 schrub Michael Baeuerle:

Es ist *immer* von Vortiel, wenn man "die Sprache der anderen" spricht. Klar, wenn man Web-Design macht, ist Lötvermögen eher zweitrangig und wenn man ERP programmiert sollte man eher was von Warenwirtschaft verstehen, aber sobald man sich näher an der Hardware aufhält, ist es immer besser, davon was zu verstehen. Ich bin da ein Extrem: ich arbeite bei einem Computer-Hersteller und wenn ich da nichts von Hardware verstünde, könnte ich mit mich nicht mit unseren HW-Entwicklern unterhalten: Differentialsignale, Fan-Out, Fan-In, Reflexionen, etc. Das wissen die Kollegen auch und schon mehrfach wurde mir gezeigt, wo der Lötkolben steht ;-)

Oder wenn man einen Fehler analysieren muß, und die Quellen nicht vorhanden sind (oder aus diesen oder jenen Gründen nicht sugriefbar sind), geht es manchmal nicht anders, als auf Maschinencode-Ebene zu analysieren. In einem Extremfall habe ich einem Kollegen, der seinen Quellcode nicht 'rausrücken wollte, aus dem Binär- bzw. Maschinencode nachgewiesen, daß eine bestimmte Garbage-Collection-Funktion *nicht* aufgerufen wurde und aus diesem Grunde der Betriebssystemkern nach einiger Zeit den gesamten Speicher belegte.

Lies' bitte mal dies:

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Josef

These are my personal views and not those of Fujitsu Technology Solutions! Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FTS) If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett) Company Details: http://de.ts.fujitsu.com/imprint.html

Am 03.11.2010 10:59, schrieb Josef Moellers:

Das brauche ich nicht lesen, denn ich kann mir lebhaft vorstellen, was da drin steht (so habs nun doch gelesen..). Natürlich ist es immer

*wünschenswert* möglichst viele Kenntnisse zu haben. Aber gerade in unserem Bereich ist das Wissen explosionsartig angestiegen und da ist es schlicht unmöglich alles zu können, bestimmte Bereiche sind wichtiger als andere und die Gewichte verschieben sich. Es ist heute auch nicht mehr wichtig einen Lochstreifen "von Hand" lesen zu können. Und nochmal (ein letztes mal) es gibt jede Menge ET Ing. für die ist es völlig unerheblich, ob sie löten können oder nicht....

Grüße

Eric

Joerg schrieb:

Hallo,

und in Kalifornien wollte man nicht wieder einen republikanischen Governator, man wählte einen Demokraten der schon mal von 1975 bis 1983 das Amt hatte, sein Vater war auch schon Gouverneur.

Bye

Wozu dann auch? Wieviel der Absolventen dürfen hoffen, entsprechend ihrer Ausbildung eingesetzt zu werden? Oft genügt doch, wenn man weiß, das es sowas gibt. ;-)

tschüs

Am 03.11.2010 09:39, schrieb Uwe Hercksen:

Schön, ich bin die Strecke hin und zurück noch früher mit dem Greyhound gefahren.

tschüs

Am 30.10.2010 00:19, schrieb Joerg:

Leider ist Proposition 19 nicht durchgekommen. Sonst wäre die Verständigung viel einfacher :-). Und ich dachte bei meinem nächsten Besuch ins Coffee-House zu gehen.

Waldemar

Hallo,

horst-d.winzler schrieb:

...[mathematische Balaststoffe]...

Real liegt der Durchschnitt bei den MINT-Fächern um die 10%. Bis über 50 dürfte die Quote aber im etwas ärmlichen einstelligen Bereich rumkrebsen. Das kann man aber durch Fremdsprachenkenntnisse verbessern.

Ps: Ich habe Löten sogar lernt. Allerdings bin ich auch kein ETi, sondern Meteorologe. ;-)=)

MfG

Uwe Borchert

Viel eher, wozu man das einsetzt (Stichwort Kalmanfilter). Wozu muß man die per Hand machen? Ist doch quasi immer ein numerisches Werkzeug. BLAS und fertig. Ich kann auch Quadratwurzeln händisch ziehen, aber das ist keine berufsrelevante Fertigkeit. Nicht mal schriftlich multiplizieren. Dazu hat man schließlich einen Rechenschieber.

David Kastrup

Eben, und nicht anders ist es mit dem Löten. :-)

Gruß Henning

Am 03.11.2010 12:18, schrieb Uwe Borchert:

Aha Löten von Isobaren. Kamen mir immer schon so verlötet vor. ;-)

tschüs

Das ist erst mal irrelevant, das Studium hat die Breite des Fachs abzudecken, Spezialisierung kommt später. Genauso, wie ein Dreher auch mal in der Ausbildung mit der Feile geplagt wird, oder der Schaltschrankelektriker mal Hausinstallation geübt hat.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Am 03.11.2010 12:55, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Das ist in unserem Fach nicht mehr möglich. Mir ist keine HS bekannt, die im ET Studium nicht verschiedene Schwerpunkte (=Spezialisierungen) unterscheidet. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren....

Grüße

Eric.

E.-R. Bruecklmeier schrieb:

Hals

Das ist schlicht falsch

Verst=E4ndlich

=FCro ins

Nein. Der Grund ist einfach der, da=DF es billiger ist, dies durch eine= =20 Umzugsfirma erledigen zu lassen, statt die teure Arbeitszeit der eigene= n=20 Leute mit sowas zu verschwenden

MfG Rupert

Lutz Schulze schrieb:

=FCnde'

Meist haben weder die "haftungstechnischen" noch die=20 "versicherungstechnischen" Gr=FCnde irgendeinen realen Hintergrund. Es = scheint=20 den Leuten aber inzwischen von Kindesbeinen an beigebracht zu werden, d= a=DF=20 man am besten absolut garnichts tun solle, wenn man nicht =FCber eine=20=

entsprechende Ausbildung verf=FCge _und_ daf=FCr ein Papier mit Stempel= und=20 Unterschrift irgendeiner wichtigen Beh=F6rde (Pr=FCfungsamt,...) habe. Dieser Wahnwitz treibt mitunter seltsame Bl=FCten, doch hat er wohl auc= h schon=20 zu unn=F6tigen Todesf=E4llen und schweren Verletzungen gef=FChrt, von=20=

=FCberfl=FCssigen Sachsch=E4den ganz abgesehen. Zwar ist es nat=FCrlich strafbar, bei einem Unfall nicht zu helfen (ode= r dies=20 wenigstens zu versuchen), wenn man das ohne gr=F6=DFere eigene Gef=E4hr= dung=20 k=F6nnte, doch ziehen es leider immer wieder Beteiligte, oder auch Pass= anten,=20 vor, sich aufs zusehen zu beschr=E4nken. Beliebte Begr=FCndung: "Ich ka= nn das=20 doch nicht und wenn ich was falschmache, dann hafte ich daf=FCr am Ende= =20 vielleicht noch" Etwas ehrlicher war eventuell derjenige, welcher frank und frei angab, = er=20 habe sich seinen teuren Anzug nicht mit Blut versauen k=F6nnen, weil er= zu=20 einem wichtigen Gesch=E4ftstermin m=FCsse...

MfG Rupert

Mag ja sein, trotzdem waere mir das suspekt. Da muss ich heftig das Vorurteil unterdruecken, dass da jemand das falsche Fach studiert hat und sich eigentlich gar nicht fuer Elektronik interessiert. Ich weiss nicht wie es den anderen hier gegangen ist, aber ich konnte loeten lange bevor ich mit dem Studium angefangen habe - das musste mir keine Schule oder ein Arbeitgeber beibringen.

IMHO: Wer sich nie selbst die Finger verbrannt oder einen Transistor in die Luft gesprengt hat, der versteht doch die Elektronik nicht - hat kein "Gefuehl" dafuer. Der taugt in der ET vielleicht als Fuehrungskraft, aber nicht als Entwickler.

Micha

Hallo,

horst-d.winzler schrieb:

Quatsch! Die Guten werden mit einer Presspassung gesteckt. Die billigen aus China mit der Spielpassung werden einfach geklebt.

MfG

Uwe Borchert

Am 03.11.2010 13:50, schrieb Michael Baeuerle:

War bei mir genau so.

Das ist Unsinn... Vielleich wird sogar andersherum ein Schuh daraus: Ich kenne jede Menge Spezies, die genau so unterwegs sind und keine Ahnung davon haben, was in einem Bipolartransistor wirklich passiert, da hilft ihnen ihr ganzes Gefühl nix... Sicher nicht jeder Ing. muß das wissen, aber Transistoren wachsen nun mal nicht auf Bäumen...

Die ET besteht nicht nur aus Schaltungsentwicklern - glaubs mir!

Grüße

Eric.

Der Studiengang heißt (zumindest bei uns) "Elektrotechnik und Informationstechnik", und nicht "Elektronik".

Dito. Allerdings ist die Elektronik als solche (als Schaltungstechnik) nur ein kleiner Teilbereich der "ETIT".

Gruß Henning

Tja, das ist in der Tat ein Vorurteil. Denn es gibt nicht gerade allzuwenige, die sich für Elektronik interessieren und dann im Elektrotechnikstudium feststellen, daß das herzlich egal ist im Vergleich zum Interesse an Mathematik, das ihnen leider abgeht.

Im Elektrotechnikstudium hat man mit Schaltungstechnik so wenig zu tun, wie ein Orgelbaustudium einen zum Organisten qualifiziert.

Der eine kennt sich _in_ den Bauteilen aus, der andere _an_ den Bauteilen.

Andere Baustelle.

David Kastrup

Michael Baeuerle schrieb:

Hallo,

nur ist eben die Elektronik nur ein Teilgebiet der gesamten Elektrotechnik. Es gibt einige Teilgebiete die bisher ohne Elektronik auskamen, elektrische Maschinen und Übertragungsnetze für elektrische Energie. Inzwischen gibt es aber auch Energieelektronik, nur wird da oft verschraubt und eingepresst statt gelötet.

Bye

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