Am 3.11.2010 schrub Michael Baeuerle:
Es ist *immer* von Vortiel, wenn man "die Sprache der anderen" spricht. Klar, wenn man Web-Design macht, ist Lötvermögen eher zweitrangig und wenn man ERP programmiert sollte man eher was von Warenwirtschaft verstehen, aber sobald man sich näher an der Hardware aufhält, ist es immer besser, davon was zu verstehen. Ich bin da ein Extrem: ich arbeite bei einem Computer-Hersteller und wenn ich da nichts von Hardware verstünde, könnte ich mit mich nicht mit unseren HW-Entwicklern unterhalten: Differentialsignale, Fan-Out, Fan-In, Reflexionen, etc. Das wissen die Kollegen auch und schon mehrfach wurde mir gezeigt, wo der Lötkolben steht ;-)
Oder wenn man einen Fehler analysieren muß, und die Quellen nicht vorhanden sind (oder aus diesen oder jenen Gründen nicht sugriefbar sind), geht es manchmal nicht anders, als auf Maschinencode-Ebene zu analysieren. In einem Extremfall habe ich einem Kollegen, der seinen Quellcode nicht 'rausrücken wollte, aus dem Binär- bzw. Maschinencode nachgewiesen, daß eine bestimmte Garbage-Collection-Funktion *nicht* aufgerufen wurde und aus diesem Grunde der Betriebssystemkern nach einiger Zeit den gesamten Speicher belegte.
Lies' bitte mal dies:
Josef