Synthetischer Siebkondensator ?

Apr 19, 2023 Last reply: 3 years ago 65 Replies

Also ich habe keinen Schaltplan fuer dieses Board sondern nur das Datenblatt fuer das IC. Deshalb weiss ich auch nicht ob dieser 1kOhm Widerstand drauf ist oder nicht, auch die sonstige Schaltung waere interessant zu wissen. Mir ist es aber nicht gelungen einen Plan im Netz zu finden.

Ja, es kommen Stoergeraeusche, und sie Verschwinden wenn dich das Board mit 9V Batterie und 5 Volt Spannungsregler versorge. Ich habe mir die auch schon mit Sonic-Visualiser angeschaut.

Sie Funktioniert, aber mit Stoergeraeuschen, die man zum Telefonieren noch akzeptieren wuerde, aber nicht bei Hi-Fi Aufnahmen von leisen Geraeuschen.

Nein, ich habe die Schaltung schon in Betrieb gehabt.

Wenn ich bei Digikey nach 100nF C0G suche, sind das Bauform 1206 und mit

0.10€ (10k-Preis!) um ein vielfaches teurer als X5R. Ob 100nF reichen oder man mehr braucht, kommt auf die Schaltung an.

Dreimal darfst Du raten, was der Chinese verbaut hat.

cu Michael

X5R, weil der Chinese Erbsenzähler-Kaufmann ist?

:)

Am 22.04.23 um 01:18 schrieb Carla Schneider:

Hallo,

kannst Du die Störgeräusche konkreter beschreiben, das kann für deren Beseitigung hilfreich sein.

Oder fehlen Dir die Begriffe dafür?

Brummen, Rauschen, Zwitschern, Prasseln, Knacksen - usw.

Mit einem Oszi oder Spectrum Analyzer kann man deren Frequenzbereich auch genauer analysieren.

Spectrum Analyzer für den Audiobereich gibt es auch als Software für Soundkarten. Digitaloszis haben oftmals auch eine FFT-Funktion.

Bernd Mayer

Oder Cuk. Je nachdem, wie man mit eventueller negativer Spannung leben kann :-)

Man muss das einfach positiv sehen.

Gerrit

Am 22.04.2023 um 23:28 schrieb Gerrit Heitsch:

Man wollte schon immer positive Richtungen von den Elektronenströmen...

Meist sind diese Störgeräusch relativ hochfrequent, so dass sich das gut mit überschaubarem Aufwand und nur passiven Bauteilen filtern lässt.

Sonic Visualizer kann nach kurzer Recherche ein Spektrum ausgeben. Wie sieht das konkret aus?

Kannst Du ein WAV-File einer Aufnahme bereitstellen?

Michael

Leo Baumann schrieb:

Positronics rulez.

Hallo Carla,

Da steht doch ein Schaltplan drinnen. Die Abweichungen, die die Chinesen von dieser Schaltung gemacht haben, dürften schnell aus der Platine herausgelesen/gemessen sein. So komplex ist die Schaltung ja nicht.

Das dürfte man schon mit den Bildern im Netz herausfinden können. Dafür ist mir meine Zeit aber jetzt zu schade. Das musst Du schon selbst machen. ;-) Ich denke, Du hast dieses Board schon im Einsatz, oder etwa nicht?

Marte

Unter 5V läuft das anscheinend nicht.

Falls die Störungen vom Raspi ausgehen, wäre eine zweite Powerbank eine Option, aber die Dinger haben selbst Wandler und können stören.

Da sind z.B. die Kondensatoren in den beiden Eingaengen. Im Schaltplan sind die gepolt eingezeichnet, mit Pluspol auf der Seite des IC. Das bedeutet dann aber dass die Gleichspannung am Eingang des Boards unterhalb einer gewissen Grenze bleiben muss. Sinnvoll waere es ungepolte Kondensatoren zu verwenden, was die tatsaechlich genommen haben und wo die Grenze ist weiss ich nicht.

Ich suche schon mindestens 2 Jahre danach.

Ja, allerdings mit 2 selbstbau-Spannungswandlern aus dem Raspberry

  • Spannungsregler fuer die Betriebsspannung funktioniert es fuer Elektret Mikrophonkapseln.

Die Zeitfunktion ist aussagekraeftiger:

formatting link
obere Kanal zeit das Signal vom Kondensatormikrophon ohne Vorspannung, daher kein Schallsignal drin. Der untere Kanal ist ueber einen 1:2 Spannungsteiler an den 5 V vom Raspberry angeschlossen, gefiltert ueber ein RC Glied 1.8Ohm Serienwiderstand 10mF Kapazitaet. Am Widerstand fallen 90mV ab. Das ist allerdings nicht das PCM1802 Board sondern ein aelteres Sparkfun PCM1803A Board.

Die grossen Signale entstehen wenn der Raspberry 4Mbyte auf die SD-Karte schreibt, die kleinen regelmaessig 8 mal pro Sekunde sind sozusagen der Herzschlag des Raspberry.

Hallo,

um diese Störungen zu beseitigen hilft kein synthetischer Siebkondensator.

Da denke ich eher an ein LC-Filter. Weiter ist auch die Masseführung enorm wichtig.

Trennung von Masseleitungen mit hohen Strömen und Masse mit HF (Netzteilmasse) von der empfindlichen Analogmasse für Audiosignale.

Im Datenblatt des PCM1802 kann man sehen daß das IC aus diesem Grund getrennte Masse-Anschlüsse hat: AGND als analoge Masse (sauber und empfindlich) und DGND als Masse für digitale Signale (verseucht mit HF).

Bernd Mayer

zwischen 30 und 35 (oben) liegen also 5 Sekunden, nicht 5ms oder was anderes? (Das Bild enthält keine Infos zur Auflösung der X-Achse)

Jedenfalls sind die Messungen völlig Banane. Solche tieffrequenten Störungen müsste jeder Analogverstärker problemlos rausfiltern können. Also hast Du entweder falsch gemessen oder eben auch ein Masseproblem. ... oder der Messverstärker hat überhaupt kein "Supply Rejection Ratio", welches diesen Namen auch verdient.

Michael

Was soll man da noch integrieren? Den Transistor? :-)

Auf gut Deutsch, es funktioniert auch so und den Kondensator an der Basis kann man mit vertretbarem Aufwand nicht integrieren.

Das Datenblatt des PCM1802 meint unter "POWER SUPPLY REQUIREMENTS", daß 4.5V

- 5.5V erlaubt sind.

Das sollte für ein LC-Filter auf jeden Fall reichen. Mit dem

1-Transistor-capacitance multiplier wird das eng, evtl. geht es mit einem R2R-OpAmp.

cu Michael

Hallo Carla,

Nein. Da gehen ja keine Gleichströme durch, wenn man mal kurz gegengepolt ein Signalbruchteil dran gibt. Das kannst Du ganz entspannt sehen.

Dann zeichne den eben raus. Die Komplexität der Schaltung ist doch sehr endlich. Da brauchst Du keine Stunde dafür. Nimm den Prinzipschaltplan aus dem Datenblatt uns suche die Unterschiede.

Marte

Die Gleichspannung in der Verstaerkerstufe davor kann hoeher sein als die am Eingang des PCM1802 Chips.

Man muss raten, die Leiter zu den dicken Kondensatoren sieht man nicht.,

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