Suche Funksteckdose...

Feb 10, 2025 Last reply: 1 year ago 166 Replies

Ein einfacher kleiner NTC würde das Problem lösen. Nachteil ist, man muß irgendwo doch eingreifen und die Einfachheit des reinen Zwischensteckers ist weg. Die 2 W Zusatzverbrauch bei einem Volt Restspannungsabfall dürften zu verkraften sein.

Wolferl, 2025-02-10 11:27:

Irgendwas mit Tasmota. Da ist dann eine Weboberfläche dabei, auf die man per VPN von außen zugreifen kann, sofern der Router VPN anbietet.

Das wären z.B. Delock 11826, Delock 11827:

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Oder Nous A1T:

<https://nous.technology/product/a1t/de.html>

Wenn Du später auch HomeAssistant nutzen willst - das unterstützt diese Dinger auch mit der MQTT-Integration. Dafür reicht ein Raspberry Pi und man hat dann eine noch einfacher nutzbare Oberfläche.

Wolferl, 2025-02-10 13:12:

HomeAssistant ;-)

Im Ernst: der kann nicht nur Smart Home sondern auch WOL.

"Wolferl" schrieb am 10.02.2025 um 11:27:07:

Vorsicht: die Leistungsangaben bei Schaltsteckdosen beziehen sich meist auf ohm'sche Last. Eine Steckdose, die 500 Watt ohm'sche Last schalten kann, macht schon bei einem Bruchteil dieser Leistung recht schnell die Grätsche, wenn eine induktive oder kapazitive Last dranhängt.

Habe das leidvoll erfahren müssen: ich habe eine Schaltsteckdose, die lt. Datenblatt für 1000 Watt taugen sollte, zum Schalten einiger 19"-Studiogeräte verwendet. Die Gesamt-Leistungsaufnahme dieser Geräte liegt deutlich unter 100 Watt, also bei weniger als einem Zehntel dessen, was die Steckdose angeblich vertragen soll. Allerdings sind in den Geräten Netzteile verbaut, die entweder eine kapazitive Last bilden (Schaltnetzteile) oder aber eine induktive (Ringkerntrafo) oder auch eine Mischung aus beidem. Ergebnis: nach wenigen Dutzend Schaltvorgängen waren die Relaiskontakte verbrannt. Eine gleichartige Steckdose, die nichts weiter als eine LED-Lampe mit 7 Watt schaltet, funktioniert dagegen noch.

Ärgerlich ist, dass viele Hersteller von Schaltsteckdosen die Belastbarkeit *nur* für ohm'sche Lasten angeben, nicht aber für induktive bzw. kapazitive Lasten.

Zu deinem eigentlichen Vorhaben wurden dir ja bereits Tipps gegeben. Ich selbst schalte Rechner aus der Ferne so: ich verbinde mich per VPN (Wireguard) mit meinem heimischen LAN. Wenn man eine Fritzbox hat, kann man dafür den darin eingebauten VPN-Server benutzen, ansonsten muss man sowas auf einem Heimserver installieren (der muss dann aber leider ständig laufen). Sobald man sich über VPN mit seinem LAN verbunden hat, kann man im Idealfall bereits Magic Packets an den gewünschten Rechner schicken, so dass dieser startet. Wenn WoL über VPN nicht funktioniert, kann man alternativ auch auf die Oberfläche der Fritzbox oder im Falle eines Servers per Remote Desktop auf diesen zugreifen (das sollte in jedem Fall funktionieren). Die Fritzbox wiederum ist in der Lage, über ihre Konfigurations-Oberfläche andere Rechner im Netz per WoL zu starten. Benutzt man statt der Fritzbox einen Server, muss man auf dem ein WoL-Programm installieren. Das kann man per Remote Desktop starten und damit ebenfalls andere Rechner im Netz hochfahren. Zum Ausschalten verbindet man sich per Remote Desktop mit dem betreffenden Rechner und fährt ihn dann wieder herunter.

Gruß

Michael

Ja, wie geschrieben verwende ich Shelly (WLAN, lokales REST API) und Ikea-Teile (Zigbee, auch lokal zu steuern, ich hab auch kein Ikea-eigenes Hub in betrieb, sondern einen umgeflashten ZigBee stick.

Die von Shelly sind schon mit der Originalfirmware problemlos. Gut dokumentiert, einfach lokal fernzusteuern, etc.

/ralph

"Axel Berger" schrieb am 10.02.2025 um 16:03:03:

Unter Umständen löst er es nicht: ein NTC reduziert zwar den Einschaltstromstoß, aber nicht den Hochspannungsimpuls beim *Aus*schalten einer induktiven Last. Der von diesem Impuls verursachte Lichtbogen kann Relaiskontakte ebenso verbrennen wie ein hoher Einschaltstrom.

Gruß

Michael

Ja klar, das ist deren Vorteil und bisweilen den Mehrpreis wert. Für die Zigbee-Tuyas gilt das, wo Zigbee ausreicht, auch.

Das Umflashen ist/wäre eine reine Spielerei und Proof of Concept. Egal wie gut es klappt, es wäre wohl fast immer mehr Aufwand als die Einsparung rechtfertigen kann. Auf der anderen Seite stehen mir, wenn es klappt, alle Möglichkeiten und Fähigkeiten von Esphome offen. Die Shelly API ist zwar sehr gut, aber sie kann eben nur, was sie kann.

Völlig richtig. die meisten Anwendungsfälle haben aber nur das eine oder das andere Problem. Beide auf einmal ist mindestens selten. Dagegen hilft ein kleiner Kondensator parallel zur Last. Wenn man sowieso ein Gehäuse öffnet und lötet kein Beinbruch.

Hi Axel,

Das ist veraltet.

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"There’s localtuya and cloudcutter and tuya-local. All same, but different."
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wohl das Rennen zu machen.

Marte

Danke. Muß ich mir dringend ansehen.

Am 10.02.2025 um 11:27 schrieb Wolferl:

Scha doch mal für deine Anwendun nch dm Stichwort "Wake On Lan".

Am 10.02.2025 um 16:53 schrieb Arno Welzel:

Habe gerade die Menüs im Router durchgesehen, nirgends ein Hinweis auf "Wake on Lan" bzw WOL zu finden.... Und selbst wenn, wie könnte ich /aus dem Internet/ das WOL auslösen /ohne/ die aktuelle IP-Adresse meines Internetzugangs zu kennen?

vg, Wolfgang

Am 11.02.2025 um 11:05 schrieb Wolferl:

Du brauchst dazu einen irgendeinen Dienst, der Dich umleitet, Dyn-DNS o.ä.

Am 10.02.25 um 13:12 schrieb Wolferl:

Wenn du einen kleinen Raspi o.ä. mit OpenHab o.a. in deinem LAN hast: DER kann ein Magic Packet verschicken, auch automatisch (läuft hier so).

Mit der OH Cloud hab ich keine Erfahrungen aber OH selbst hat da m.W. schon vorbereitungen (VPN o.a.) das du den auch aus der Ferne erreichen könntest. Dann brauchst du evtl. nicht mal eine Spezielle App sondern nur einen Webbrowser mit deinen Credentials.

Ich mache das hier z.b. so das eine Shelly Bulb im Flur ausgeschaltet wird wenn ich weg gehe und einschaltet wenn ich komme. Mit den üblichen Lichtschalter.

Eine Regel prüft auf Offline und schaltet andere Lichter aus. Eine weitere Regel prüft auf Online und schaltet sie wieder ein, sendet WoL an zwei Rechner und setzt einen Status (AtHome). Funktioniert. Und es muß beim Aus schalten nicht mal schnell gehen (timeout bis Offline) aber beim Einschalten reagiert es sofort.

Ich habe auch einen Shelly Plug S (WLAN Steckdose mit Messung). An der hängt derzeit mein Neuer Kühlschrank zw. Verbrauchsermittlung. Früher wurde die mit aus geschaltet aber das waren nur 1-2 anpassungen in den beiden Regeln das zu beenden.

Die Shelly Cloud ist übrigens bei all diesen Geräten von haus aus DEaktiviert und ich benutze sie auch nicht. Heißt: Alles nur lokal gesteuert.

Bye/ /Kay

Am 11.02.25 um 11:12 schrieb Thorsten Böttcher:

UND dann landet man auf der Internet IP-Adresse des eigenen Routers. Auf der soll dessen Webinterface aber generell NICHT erreichbar sein. Die Zahl der Geräte-Bugs bei denen das DOCH ging dürfte inzwischen Legende sein. So kommen Hacker und Script-kiddies dran und könnten ihn kapern. Das will man nicht!

Es dürfte dann sinnvoller sein wenn man sich vom Router nur zu einer IP im eigenen Netz durchstellen ließe (VPN, Portforward o.ä.) und das nur auf EINEN Port - den man dann entsprechend im Auge behalten müsste.

Ein VPN-Dienst ist in Routern auch eher zu finden als WoL oder eine gefährliche Funktion das Webinterface auch aus dem Internet erreichbar zu machen.

Bye/ /Kay

Aus dem Internet? Per "Magic Ping" oder wie meinst du? :)

Ganz krude idee [falls noch ein ISDN vorhanden ist] wäre einen FLI4L mit ISDN Karte zu nehmen, in dessen konfig eine Rufnummer des Anschlußes als Schaltnummer hinterlegen. Bei anruf dieser Nummer kann der dann einen Befehl ausführen. Z.b. WoL Paket senden an host_x

Man muß dann nur diese Nr. anrufen und warten bis der host hochgefahren ist. Vielleicht geht das auch mit Asterisk aber ansonsten sehe ich da bei POTS-Anschlüssen eher mehr Probleme.

Bye/ /Kay

Am 11.02.2025 um 12:12 schrieb Kay Martinen:

Wo auch sonst? Das ist die Schnittstelle nach außen.

Wer sagt denn dass man das Webinterface des Routers benutzen soll? Der Dyn-DNS sorgt dafür dass die aktuelle öffentliche IP verfügbar ist. Was man dann damit macht bleibt einem selbst überlassen.

Aber egal was man machen möchte, man braucht halt irgendwie die aktuelle IP seines Anschlusses.

Den Hinweis muß man da auch nicht finden, weil es sich bei dem Feature einfach um ein "magisches" IP-Paket handelt, welches der (jeder gutartige) Router genauso zustellt wie x-beliebige andere Pakete:

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Wenn Du in Elektronik ein wenig bewandert bist, dann nimmst Du einen Arduino, ESP8266/32 oder was sonst so im Fundus rumfliegt, hängst ihn an Dein Netzwerk und verschickst das Paket selber:

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Die Aktion kannst Du dann an nahezu beliebige Kriterien knüpfen, d. h. auch digitale Eingänge des sendenden Chips, Sensorik, usw. Ein Computer, der via WoL aufwacht, nimmt sich natürlich etwas mehr Ruhestrom. Aber da es sich um ein Feature desd Netzwerkstacks und eine Konfigurationseinstellung im BIOS handelt, liegt der Mehrverbrauch dennoch um Längen unter Standby & Co. Der Nachteil ist natürlich ein längerer Bootvorgang.

Das gängige und bereits 1000x gelöste Problem z. B. einer IP-Kamera. Du kannst dem hier bereits geäußerten Vorschlag folgen und ein VPN errichten. Du kannst

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nutzen. Du kannst einen im Internet verfügbaren Server pollen und schauen, ob sich dort ein Datensatz, ein Konfigurationseintrag befindet, der das Signal zum Aufwecken gibt.

Hängt alles von Deiner Infrastruktur und Deiner Erwartungshaltung an Performance ab.

Volker

P.S.: An der Stelle noch die Usenet-typische Frage, was Du mit dem Rechner, der auf Zuruf aufwachen soll, überhaupt tun willst. Und ob diese Aufgabe nicht sowieso besser einem Arduino, Raspberry Pi oder ESP8266/32 übertragen werden könnte, der ein vernünftiges Energiemanagement hat und wo die paar Watt dann nicht mehr ins Gewicht fallen.

Hallo Key,

Am 11.02.2025 um 12:16 schrieb Kay Martinen:

So hatte ich das früher, als hier noch eine richtige Nebenstellenanlage stand. Es gab eine bestimmte Durchwahl, wenn man die anrief, hat eine Elektronik den Anruf erkannt und ein Relais geschaltet, das den Power-Button des Rechners überbrückte und so den Rechner hochfahren ließ. Mei, war des praktisch, wenn man beim Kunden saß und irgendeine Datei nicht dabei hatte.

Seit VOIP geht das natürlich nicht mehr, weil es keine Durchwahlen mehr gibt.

Da fällt mir ein, es gibt doch solche Schaltboxen die man per SMS schalten kann...man braucht dann aber eine SIM-Karte dafür. Die kostet nicht viel (wir haben in Österreich sehr günstige Tarife für sowas). Das wäre eine Cloud-freie Lösung.

vg, Wolfgang

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