Spannungsschwankungen & PC?

May 04, 2008 35 Replies

Hallo,



bei uns in der Gegend kommt es immer wieder zu Spannungsschwankungen in der Stromversorgung (manchmal flackerndes Licht, Berichte von Nachbarn etc.). Normalerweise sind ja gerade die Spannungsspitzen "nach oben" gefürchtet, da sie ja hochwertige Technik wie z.B. einen PC zerstören können...


1) Kann es aber auch sein, dass es zu "negativen" Spitzen kommen kann, also dass für (für einen sehr kurzen) Zeitraum die Spannung absackt (also deutlich unter 220-230V)?
[Ich frage daher, weil mein PC manchmal wie aus heiterem Himmel abschaltet...Zuerst ans Netzteil gedacht, austauschen lassen...aber keine Änderung. Dann einen anderen PC meiner Freundin verwendet (der bei ihr problemlos läuft)...und siehe da...nach ein paar Tagen genau das selbe "Phänomen"...]


2) Wißt Ihr, ob in heutigen 0-8-15 PCs "Sicherungen" eingebaut sind, die bei Spannungsspitzen (egal ob nach oben oder nach unten) auslösen und den PC sofort abschalten? Wenn ja, könnten o.g. Spannungsschwankungen dafür verantwortlich sein...?


3) Frage daher: Könnt Ihr mir einen wirksamen Schutz für meinen PC nennen? Es gibt da doch bestimmt irgendwelche "Spezialsteckdosenleisten" mit entsprechender Elektronik, die diese Spannungsschwankungen ausgleichen/abfangen können und zudem für den Privatanwender erschwinglich sind, könnt Ihr mir da was empfehlen...?

Vielen dank! ;-))


Viele Grüße Susan [Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]

Susan Seitz schrieb:

Klar, kann vorkommen. Wenn die recht ausgeprägt sind, macht sich das z.B. durch flackerndes Licht bemerkbar.

Wie ist Dein PC im BIOS konfiguriert bezüglich Spannungsverlust/-wiederkehr?

Abschalten nicht. Wenn, dann sind Bauteile (Varistoren) eingebaut, die Spannungsspitzen sozusagen kurzschließen. Bei nur kurzen Spitzen nehmen die Varistoren die Energie einfach auf während der PC weiterläuft.

Wenn Du auch mit Spannungseinbrüchen zu kämpfen hast, ist die technisch sinnvollste Lösung eine USV, die auch leichte Spannungseinbrüche puffern kann. Die SmartUps-Serie von APC kann das, bei anderen Serien und Herstellern weiß ich's nicht.

HTH,

Sebastian

Susan Seitz schrieb:

Klar kann das sein, z.B. wenn die Netzlast zu groß wird. Flackerndes Licht kenne ich auch eher von Unter- als von Überspannung.

Gegen Unterspannung kann keine Steckdosenleiste helfen, sondern nur eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung).

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Susan Seitz schrieb:

Was berichten denn die Nachbarn?

kann passieren

ja - aber das siehst du meist am Licht. Wenn du nix am Licht bemerkst interessiert es den PC meist auch nicht.

Könnte also durchaus am Netz liegen.

nein

Für Abstürze schon. Aber ein normales Netzteil überbrückt locker einige dutzend Millisekunden sogar bei Totalausfall. Und nur ein Einbruch nach unten auf weniger als normal regelt normalerweise jedes Netzteil aus. Die besseren arbeiten runter bis 90 Volt noch immer einwandfrei

USV - nix anderes!

sowas gibt es nicht! Eine brauchbare USV bekommst du schon ab ca. 50 EUR.

Gruss Wolfgang

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

[...]

Fuer den Preis bekommst Du allenfalls eine, die es eine kurze Zeit tut und danach ist der interne Billig-Akku platt. Den es natuerlich entweder nicht gibt oder nur fuer 200 Euronen als Ersatzteil gibt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Joerg schrieb:

Red' keinen Stuss.

Hier laufen 2 APCs, eine für ca. 20 EUR über Ebay, eine für umsonst aus dem Wochenblatt. Ein Akkusatz mit Standardakkus kostet bei Ebay neu(!) ab ca. 20 EUR.

Und das reicht dicke gegen jede Schwankung bis hin zum Ausfall über eine Viertelstunde. (Samt Monitor und dem ganzen TK-Geraffel)

Gruss Wolfgang

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Schützt diese USV auch gleichzeitig gegen (starke) Überspannung (Spannungsspitzen) oder was muß man sich dafür noch zulegen...so dass man sowohl gegen Unter- als auch gegen Überspannung wirksam geschützt ist...?

Nochmals danke! ;-)

Viele Grüße Susan [Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]

Susan Seitz schrieb:

Eine gute USV schützt auch gegen Überspannung. Meine APCs melden gelegentlich mal Überspannung im LOG wobei dann auch die USV sicherheitshalber auf Akku umgeschaltet hatte.

Gruss Wolfgang

Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Da (Phoenix-Bios) steht unter "Restore on AC Power Loss" ..."enabled"...weiter nichts. Bedeutet doch nur, dass der PC nach Spannungsverlust neu bootet, oder?

a) Wo sind die denn verbaut, Motherboard oder im Netzteil?

b) Was kann man gegen längere/große Spannungsspitzen wirksam unternehmen, kann man da evt. was "zwischenschalten" etc...?

Nochmals damke! ;-)

Viele Grüße Susan [Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]

Hallo,

Varistoren als Überspannungschutz können im Netzteil eingebaut sein. Es gibt auch Steckdosen mit Überspannungsschutz da sind dann u.A. auch Varistoren drin.

Gegen längere/grosse Spannungsspitzen kann man USVs verwenden. Es gibt auch noch magnetische Spannungskonstanter die sind vermutlich teurer und schwerer zu beschaffen.

Bernd Mayer

http://www.google.de/search?q=Pressefreiheit+in+USA

Nun ja, mehrfach erlebt.

Kannst Du die Typenbezeichnung verraten? Waere schon, ein Geraet zu haben, wo man die Akkus von Drittanbietern bekaeme.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

APC SmartUPS 700 z.B. sind 2 12V/7Ah Bleiakkus drin.

Gerrit

Hallo,

1) ich schaue mir gerade diese USV für meinen Single-PC (mit Router, Laser etc,) an, wäre die was für mich (also Über-, Unterspann.Schutz):

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2) Wie schnell kann sich so eine USV (bei Spannungsabfall) einschalten bzw. reicht diese USV für den "normalen" Privatbetrieb aus...?

3) Was bedeutet eigentlich dort im Datenblatt "3-Pin (Frankreich/Belgien)", kann man da evt. unsere deutschen (Schuko) Stecker nicht mit verwenden...?

Vielen dank nochmals! ;-)

Viele Grüße Susan [Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]

Und so sprach Joerg:

APC selber verrät einem die technischen Eckdaten für die Akkus (in ihrer FAQ). Bleigel LxBxH V und Ah . Damit kann mann dan schön gugln gehen...Hab ich auch alle 3-5 Jahre...

Roland

Aha, das ist doch mal was. Danke, auch an Gerrit. Besonders huebsch waere, wenn man gewoehnliche Marine Deep Cycle Akkus anschliessen koennte. Sind viel groesser und guenstig zu haben. Sogar Walmart hat sie, weil Angler das brauchen.

Eine Stelle, wo ich das brauche, ist der Holzofen. Dort ist uns die derzeitige Notversorgung wegen Akkuermuedung verreckt. Beim letzten Ausfall lief sie nur noch eine Stunde.

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Für die ganz harten Fälle: Leonhard-Generator.

Aber das willst Du nicht wirklich... oder?

Magnet-Konstanter wäre einfacher, gibts aber kaum noch. Auch gut gegen HF Geraffel, da geht nix von durch :-)

Aller Anfang ist schwer, sagte der Dieb und klaute einen Magnet- Konstanter :-)

Naja, früher gaben die sich mit 'nem Amboss zufrieden. Aber mit den heutigen Kupferpreisen.

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Ich hab bisher für APC (1000?) und Best Power (Fortress) "normale" Bleigel Akkus eingebaut.

Also Panasonic oder Yuasa funzen hervorragend. Je 2 Stück 12V Batterien. Wenn die Kapazität nicht draufsteht, weil "Spezial", einfach passende mech. Bauform suchen mit passenden Kontakten.

Was anderes/besseres haben die auch nicht drin. Notfalls mit Teppichklebeband zusamenpappen, geht aber auch ohne. Muss man nur aufpassen, dass die einem beim Ausbau nicht auf den Fuss fallen. Auah!

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:8sjTj.14705$ snipped-for-privacy@nlpi068.nbdc.sbc.com...

Hi, also ich hab hier ne nette Yunto Q450, die hat mich 49 mit Porto gekostet. Tut sehr nett, frißt einen 7Ah-12V-Block alle 3-5 Jahre, habe gerade die 2. reingesteckt, 16 EUR bei Tante Reichelt. APC oder beliebige andere Firmen mit kleinerem Trafo können das auch. Besser für solche Effekte wie Surges und Brownouts sind aber die mit dem "Dicken Trafo", die den gesamten Arbeitsstrom sozusagen "selbst machen", das kostet zwar etwas mehr Verluststrom, dafür aber laufen sensible Geräte auch mit fast wegbrechender Spannung stabil weiter, manchmal sogar tagelang, weil die USV sozusagen "hintenrum" ihre Energie auch bei niedriger Spannung reinholt. Sind in Entwicklungsländern beliebt, wo das Netz oft überlastet ist. Habe eine in der Uni abgestaubt, die hat einen Arbeitsplatz an sehr langer WWII-Bunkerleitung versorgt, die weiland im Bunkerbeton verlegt wurde und daher sehr ausgelastet war...die Netzspannung "vor Ort" erreichte meist nur

190Volt...zu wenig für dicke Monitore. Mit dem Ding tats der aber :-) und ist süß klein, sollte ja auch nur 200Watts puffern. Ansonsten, für den Consumerbrei, bieten APC und Consorten auch solche "Steckdosenklotzleisten" mit eingebauter USV an, genau für diesen Zweck. In praktisch jeder c´t´ist eine Werbung :-)
mfg, gUnther

Wo? Land? Stadt?

Elektroinstallation des Energieversorgers über Zweifel erhaben? Hausinstallation i.O?

Eine "Unterbrechungsfreie Stromversorgung" (USV) *kann* lindern.

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Thomas

Hmm, auch Du erwaehnst APC. Dann muss das wohl eine gute Firma sein, werde ich mal in der Stadt nachsehen. Das alte UPS muss ich auch noch zerlegen, viellicht laesst sich etwas retten. Aber heute erst einmal das Pumpenhaus, das hat es etwas zerbroeselt.

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