Empfehlung Ladegerät?

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Hallo zusammen!

Nach reichlich 15 Jahren problemlosen Dienstes hat mein Ladegerät  
(?Ansmann Powerline 4?) seinen Geist aufgegeben. Nach so vielen Jahren  
ist das in Ordnung.

Was für einen Ersatz könnt Ihr empfehlen?

Das hier schon einmal hochgelobte BC-700 ist inzwischen wohl ein  
bisschen alt. Sind die aktuellen Geräten von Ansmann brauchbar? Gibt es  
eigentlich noch derartige Geräte, die in Europa gefertigt werden?

Vielen Dank vorweg für alle Tipps!

Gregor

--  
Ohne es wirklich versucht zu haben denke ich nicht viel. Nur ein wenig
mehr als die "saubere" Luft.
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Re: Empfehlung Ladegerät?
Am 08.02.2013 22:57, schrieb Gregor Szaktilla:
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Hallo,

vom BC-700 gibt es Nachfolger, z.B. BC 900. Bewährte Technik kann ruhig  
auch älter sein wenn sich in der Technologie bei NiMH-Akkus und der  
Elektronik nichts Wesentliches geändert hat.


Bernd Mayer

Re: Empfehlung Ladegerät?

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Das seh ich genauso.
Ich hab beide: BC-700 und BC-900.

Beiden gleich ist die ziemlich bescheuerte Bedienung, die nicht kompatibel
ist zur Bedienungsanleitung, sondern sich erst durch try-and-error
erschliesst und auch dann noch bescheuert ist. Aber man kann damit leben.
Die eigentliche Funktion ist sehr gut.

Unterschied vom BC-900: kann mit bis zu 1500 mA laden, allerdings haben
alle 4 Schaechte immer denselben Modus (laden/entladen/test/refresh).
Letzteres ist mir egal, deshalb finde ich das BC-900 besser.
Das BC-900 bekommt man fuer ca 20 Euro.

Allerdings benutze ich die BC-Ladegeraete inzwischen fast nur noch im
test-Modus, um zu ueberpruefen wieviel nutzbare Kapazitaet die Zellen noch
haben um sie gegebenfalls auszusortieren. Alleine diese Funktion ist es
mir wert.

Das eigentliche Laden mach ich mittels C/10 Methode an einem einfachen
Steckernetzteil und Ladestromanzeige. Das hat fuer mich den Vorteil, dass
ich meine Akkus nicht mehr aus dem Akkuhalter entfernen muss. Ich habe
fast nur Akkupacks mit 3-8 Zellen im Einsatz die in Akkuhalter mit Cinch
oder 9V-Clip Anschluss sind. Zeit ist fuer mich nicht kritisch. Ich lade
einfach ueber Nacht und gut ist. Bei C/10 darf man auch mehrere Stunden
"ueberladen" ohne dass der Akku Schaden nimmt.

Fuer mich ist das die ideale Lademethode. Wer nur Einzelakkus hat und die
schnell wieder aufgeladen braucht, fuer den ist ein -dU Ladegeraet besser
geeignet.

Gute NiMH (LSD) Akkus bekommt man heutzutage fuer 1 Euro das Stueck.
Deshalb hab ich immer welche Vorrat, also mehr als tatsaechlich im Einsatz.

--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: Empfehlung Ladegerät?
Am 09.02.2013 10:53, schrieb Ulli Horlacher:
[. . .]
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Darf ich mich da mal 'dranhängen'? C/10 Laden ist mir eigentlich auch  
sehr symphatisch. Da sollte man aber doch einen möglichst definierten  
Ausgangszustand haben. Und wie bekomme ich den?
Und vor allen und dem Aspekt das aktuelle Zellen laut vielen Quellen  
nicht mehr vor dem Laden entladen werden sollten. Sondern möglichst bald  
nach Nutzung wieder nachgeladen werden sollen. Also habe ich erst recht  
keinen konkreten Zustand für eine zeitliche Berechnung eine C/10 Ladung.
Oder renne ich da gedanklich komplett in die falsche Richtung?
Dann bringt mich bitte wieder auf den richtigen Weg ;-)
Gruß Mirko

Re: Empfehlung Ladegerät?

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Immer ran :-)


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Leere Akkus laden :-)

Wenn der Ladezustand nicht bekannt ist, lade ich mit 100% (statt 140%)
Moderne NiMH Akkus sind von den Herstellern mit C/10 Dauerladung
freigegeben. Da stoert dann ein paar Stunden Ueberladung nicht.


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"Muessen", nicht "sollen". Entladen auf 0.9 V schadet nicht. Ist aber
auch nicht notwendig.


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Die Richtung ist voellig richtig, du versuchst nur mit Helm, Knieschuetzer
und Reflexjacke zu laufen. Schadet zwar nicht, ist aber etwas uebertrieben
:-)

--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: Empfehlung Ladegerät?
Am Sat, 9 Feb 2013 13:26:42 +0000 (UTC)

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Kam mir auch sofort in den Sinn.

Wenn es nicht teure Spezialakkus sondern ordinäre AA-Zellen oder so
sind, einfach ins Ladegerät stecken und warten.

Sind es besonders kostbare Teile, lohnt sich auch eine energetisch
sparsame Überwachungsschaltung, die die entnommene Energiemenge
protokolliert ...

Marc


Re: Empfehlung Ladegerät?

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Solange das Ladegeraet mit -dU oder C/10 Methode laedt!


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Was je nach Anwendung ganz schoen aufwaendig werden kann.
Hat sich bei mir noch nie gelohnt.


--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: Empfehlung Ladegert?
Am Sat, 09 Feb 2013 13:26:42 +0000 schrieb Ulli Horlacher:

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Ein paar Stunden sind sicherlich nicht schlimm, aber von "Dauerladung  
freigegeben" finde ich im eneloop-Datenblatt von 2009/10 nichts.
--  
Gruß Werner
Die Kinder den Müttern schon im Kleinkindalter wegzunehmen
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Re: Empfehlung Ladegerät?
Am 09.02.2013 18:12, schrieb Werner Holtfreter:
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Hallo,
ich finde das gerade auch nicht, ich hatte das aber auch schon in den  
Datenblättern von Sanyo und auch bei GP gelesen.

Hier z.B. bei Frage 15:

http://www.gpbatteries.com/INT/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id23%6&Itemid47%8

"15. Can batteries be charged continuously?

Yes. But it depends on the designs of different chargers. Theoretically,  
if the charger?s charging rate is as low as 0.1C, NiMH batteries can be  
charged continuously."



Bernd Mayer

Re: Empfehlung Ladegerät?
Hallo Ulli,

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Die Datenblätter von aktuellen NiMH, die ich in den Händen hatte, gingen  
alle von C/20 oder C/25 aus als Dauerladung. C/10 war zu NiCd Zeiten gängig.

Marte

Re: Empfehlung Ladegerät?
Gregor Szaktilla wrote:
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Weiss ich nicht was es bei Euch gibt, aber Ansmann Energy 16 haben wir
bis vor kurzem mehrere in unserer Kirchen betrieben. M.W. sind die
aehnlich wie die kleineren aufgebaut. Nachdem zum ersten Mal eins
aufgegeben hatte stellte sich raus dass einer der <unflaetiger Ausdruck
zensiert> TOP-Switches abgedankt hatte.

Jetzt haben wir Maha-Powerex Lader, allerdings nur fuer 9V. Die Akkus
von denen, na ja, laenger leben als die von Ansmann tun die auch nicht.
Der Lader macht sich jedoch ganz praechtig, wir haben MH-C1090F, mit
Wandwarze sodass man nicht so ein monestroeses Ding auf dem Tisch hat:

http://www.mahaenergy.com/chargers/

[...]

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Empfehlung Ladegerät?

 >Nach reichlich 15 Jahren problemlosen Dienstes hat mein Ladegerät  
 >(???Ansmann Powerline 4???) seinen Geist aufgegeben. Nach so vielen Jahren  
 >ist das in Ordnung.

Du koenntest den Elko darin wechseln und es nochmal 15Jahre bneutzen. :-)

 >Das hier schon einmal hochgelobte BC-700 ist inzwischen wohl ein  
 >bisschen alt.  

Das BC-700 ist technisch gut. Wenn du aber die ganzen Funktionen die
es bietet wirklich nutzen willst und das nicht jeden Tag machst, dann
solltest du die Anleitung an die Wand nageln oder schauen ob du ein
Geraet findest das doppelt soviele Tasten hat.

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Ich dachte die haben nur ein gutes Geraet hergestellt und das war
damals das Powerline4. Alles andere ist dann wohl ueberteuerte
Billigkacke wo sie sich auf dem Ruf ausgeruht haben.  

Olaf

Re: Empfehlung Ladegerät?
Hallo Olaf,

Am 09.02.2013 06:50, schrieb Olaf Kaluza:
 > Du koenntest den Elko darin wechseln und es nochmal 15Jahre bneutzen.

diese Idee finde ich am besten.

Mit meinem Multitool war die einzige Schraube schnell mit einem  
ordentlichen Schlitz versehen und entfernt. Im Inneren des Ladegeräts  
befinden sich mehrere Elkos (auf die Schnelle konnte ich 5  
identifizieren), die alle einwandfrei aussehen. Da befindet sich kein  
geplatztes oder sonstwie auffälliges Ding.

Kann ich die Elkos schnell und unkompliziert prüfen (und wie)? Notfalls  
könnte ich einfach alle Elkos erneuern, aber wenn sich das Gefummel und  
Gelöte wenigstens teilweise vermeiden ließe, wäre das erfreulich.

Als vor ein paar Jahren das Netzteil meines Laserdruckers kaputt ging,  
habe ich einfach auf gut Glück die Hälfte der Elkos ausgetauscht und war  
froh, dass der fehlerhafte dabei war. Aber da hielt sich das Gefummel in  
Grenzen und der Wert des Patienten war auch ein anderer.

Gruß

Gregor



--  
Ohne es wirklich versucht zu haben denke ich nicht viel. Nur ein wenig
mehr als die "saubere" Luft.
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Re: Empfehlung Ladegerät?
Am 09.02.2013 08:53, schrieb Gregor Szaktilla:


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Du hast diese Version?

http://go-rs.de/images/AnsmPowerl4part.jpg


Dann kann da auch mehr kaputt sein, auch der TOPSwitch.


Gruß Dieter


Re: Empfehlung Ladegerät?
Hallo Dieter,

Am 09.02.2013 09:15, schrieb Dieter Wiedmann:
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nein, meine Version sieht ein bisschen anders aus. Und den Übeltäter  
habe ich möglicherweise schon gefunden. In Deinem Bild ist es der 1000  
µF-Elko links oben neben dem Ding, das wie ein Spannungsregler aussieht  
(dieser ist bei mir um 90° gedreht).
Der Boden dieses Elkos ist stark nach unten ausgebeult, was ich erst  
gesehen habe, nachdem ich ihn ausgelötet hatte. Ich werde das Ding heute  
ersetzen und sehen, ob das was gebracht hat.

Da das Ladegerät tatsächlich über viele Jahre vollkommen unproblematisch  
war und insofern meinem Miele-Staubsauger ähnelt, werde ich versuchen,  
das Ding zu retten.

Gruß

Gregor



--  
Ohne es wirklich versucht zu haben denke ich nicht viel. Nur ein wenig
mehr als die "saubere" Luft.
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Re: Empfehlung Ladegerät?
Am 09.02.2013 10:26, schrieb Gregor Szaktilla:

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Foto?


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Du weißt, dass da ein guter Low-ESR-Elko nötig ist?


Gruß Dieter


bipolare Low-ESR-Elkos (was: Re: Empfehlung Ladegerät?)

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Woran erkannt man die?

Fuer ein anderes Projekt brauche ich genau solche, dazu auch noch bipolar.

In der Theorie kann man einfach aus normalen Elkos bipolare machen, indem
man zwei davon antiseriell schaltet (ergibt halbe Kapazitaet, klar).

Funktioniert das auch in der Praxis ueber laengere Zeit, oder gibts da
irgendwelche Sekundaereffekte, die die Elkos schaedigen?

Ich brauch einen ca 200 µF Kondensator im Wechselstrom bei 1 A. Bisher hab
ich dazu zwei 470 µF polare Elkos verwendet.


--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 09.02.2013 11:06, schrieb Ulli Horlacher:
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Datenblatt, ESR-Messgerät.


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Bipolare sind mir noch nicht begegnet.


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Wenn man die Elkos paart geht das ganz gut.


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Schaltung?


Gruß Dieter


Re: bipolare Low-ESR-Elkos
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Bei letzterem ist es schon zu spaet. Ich moechte das schon vor dem Kauf
wissen. Davon abgesehen hab ich kein ESR-Messgeraet.
Auf was muss ich im Datenblatt schauen? Steht da ESR drin? Und welche
Werte sind "low"?


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Beispiel:
http://www.reichelt.de/Tonfrequenzelkos-bipolar-/TON-100-63/3/index.html ?;ACTION=3;LA44%6;ARTICLE21%642;GROUPID31%44;artnr=TON+100%2F63

Die Frage ist nun, ob das LOW-ESR sind. Es gibt kein Datenblatt.


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Gut, dann kann ich ja dabei bleiben.


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Simpel: Klauenpolgenerator, Kondensator, Gleichrichter, LED. Alles in Reihe.
(Der Kondensator ist fuer Stromerhoehung bei mittleren Frequenzen)


--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 09.02.2013 11:51, schrieb Ulli Horlacher:

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Steht im Datenblatt drin, aber welche Werte wirklich 'low' sind kommt  
auch auf Kapazität und Spannungsfestigkeit an.


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http://www.reichelt.de/Tonfrequenzelkos-bipolar-/TON-100-63/3/index.html ?;ACTION=3;LA44%6;ARTICLE21%642;GROUPID31%44;artnr=TON+100%2F63

Ähm, selbstverständlich kenne ich bipolare Elkos, aber keine in 'low-ESR'.


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Tja.



Soll da eine Resonanz mit der Streuinduktivität des Generators genutzt  
werden? Oder ist das einfach Villard?


Gruß Dieter


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