Sondersame Funkuhr

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Hallo allerseits,


dank eBay bin ich für den abenteuerlichen Betrag von 1 EYPO stolzer
Besitzer eines neuwertigen "Registrierdrucker mit Funkuhr I" der
Telekom geworden.
Das Teil kommt in den Fax-Slot der Telefondose und druckt die
geführten Gespräche auf Thermopapier aus. Natürlich mit amtlicher
Uhrzeit.

Nach dem obligatorischen Dreiklang "Paket abholen, Auspacken,
Schraubenzieher!" fiel mir etwas merkwürdiges auf.

Die Empfangsantenne für das DCF-Signal sieht genau so aus, wie sie
auszusehen hat und ist mit Doppellitze und Ministecker mit der Platine
verbunden.
Im 90°-Winkel zu der angeschlossenen Antenne befindet sich jedoch ein
exakter Zwilling, der weder angeschlossen ist, noch irgendwo auf der
Platine angeschlossen werden kann. Es gibt zwar eine Diodenbuchse im
Gehäuse, an der man eine (käuflich zu erwerbende) Zweitantenne
anschließen kann, aber eben keinen freien Pin auf der Platine für
interne Verdrahtung.
Der Kondensator für den LC-Empfangskreis ist an der Spule angeklebt
und auch mit ihr verlötet.

Ist die Spule nur im Gehäuse "vergessen" worden, oder hilft dieser
Schwingkreis beim Empfang, wenn die angeschlossene Antenne nicht im
idealen Winkel zum Sender steht?

MfG

Frank



Re: Sondersame Funkuhr
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Beide sind als Trafo über Luft gekoppelt und heben die ( hier
unerwünschte ) Richtwirkung auf.
Selbst wenn man sich einen einzelnen kreuzförmigen Ferrit machen würde,
würde es wohl nicht funktionieren. D.h. man braucht 2 Schwingkreise.

MfG  JRD

Re: Sondersame Funkuhr
On Wed, 19 Nov 2003 18:58:44 +0100, Rafael Deliano


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Ja, sowas hatte ich vermutet.

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Wir sollten uns die richtwirkungsfreie Ferritkugel samt Wickeltechnik
schnell patentieren lassen ;-)


MfG

Frank


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