Marcel Müller schrieb:
NAK.
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein 2000h-Elko lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.cu Michael
Marcel Müller schrieb:
NAK.
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein 2000h-Elko lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.cu Michael
Bei 65°C Umgebungstemperatur im inneren ist ein handelsüblicher Consumer-PC noch vor dem Elko tot.
Marcel
Meine muessen den ganzen Sommer Buerotemperaturen von 35-40C erdulden und die liegen drinnen vermutlich schon bei >60C. Der aelteste ist rund neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
Hallo,
Joerg schrieb:
Bei 60°C Innentemperatur erreichen die Festplatten fast
70°C Betriebstemperatur, gehen sicher und nachhaltig kaputt. Ab etwa 35°C Umgebungstemperatur sinkt die Lebensdauer stark ab. Irgendwo zwischen 20 und 35°C hast Du einen relativ schonenden Betrieb.Bei mir nur 33°C in der Bude.
Nö? Bei 33°C im Raum habe ich etwa 35°C im Gehäuse und die HDD eine Betriebstemperatur von rund 40°C. Das Gehäuse wird durch NT-Lüfter und einen T-geregelten Extralüfter klimatisiert, die HDD liegt in der Ansaugöffnung für die Frischluft. Das ergäbe bei Deinen Randbedingungen weniger als 50°C Betriebstemperatur für die HDD. Ich habe meine Kisten aus Standardhardware selbstgestrickt, aber Firmen wie Dell, Compac und Siemens haben Rechner mit ähnlichen Eigenschaften. Und mindestens Dell hat in den Optiplex- Serien die Festplatte ebenso gekühlt.
Selbst mit einem edlen EBMPapst-Lüfter sind die gesamten Materialkosten unter 20 Euro. Bei Verwendung von Resten aus der Bastelkiste nicht mal 1 Euro für NTC, Lötzinn und etwas Schrumpfschlauch. Dazu noch der Floppyeinbaurahmen für die Festplatte für 3 Euro ...
9 Jahre? Das entspricht ungefähr meinen Kisten. Je nach CPU und deren Heizleistung waren diese Kisten relativ tropentauglich. Möglicherweise hattest Du nie mehr als 50°C Betriebstemperatur der Festplatte und etwas über 40°C Gehäuseinnentemperatur. Was für eine CPU war in der Kiste verbaut? Was für ein Gehäuse und was für eine Art der Luftführung incl. Zwangslüftung durch Gehäuselüfter lag vor?MfG
Uwe Borchert
Bisher sind mir ueber eine Zeitrahmen von rund 20 Jahre vier abgekachelt. Eine vor zwei Jahren, einfach so, Fruehausfall. Die anderen nach rauhen Fluegen und so, da kann man das verstehen.
Dann scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein wenn es ueber 35C Umgebung hinausgeht. Muss auch an sich gehen, denn in der Karibik betreiben sie die Dinger im Freien, da ist naturgemaess nix mit Klimaanlage.
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht :-)
M.W. ein Intel Celeron.
Der mit den 30000 Stunden ist ein Laptop, Dell Inspiron 2500. Der wurde im Sommer schon gediegen heiss, merkte man an den Handballen auf der Tastaturablage.
Die anderen Rechner hier sind ein Dell Desktop, noch ein Dell Laptop, ein Samsung NC10 und ein Gammatech Durabook. Aber der Durabook ist fast ein mil-spec Rechner fuer rauhen Einsatz, den kann man hier nicht mitwerten weil nicht Consumer-Klasse. Dessen Luefter hoert sich an wie ein kleines Triebwerk, recht nervig.
Hallo,
Joerg schrieb:
...[PC und hohe Umgebungstemperaturen (bis zu 40°C)]...
Das ist eine relativ gute Quote bezogen auf 10 HDD im Betrieb. Bei nur 2 im Betrieb wäre sie schlecht.
Ja, das hatte ich aber das letzte Mal vor 7 oder 8 Jahren. Danach waren es Abnutzungserscheinungen oder miese Behandlung der Vorbesitzer bei einigen der vielen gebrauchten HDD.
...[Buerotemperaturen von 35-40C -> drinnen > 60°C]...
Bei denen ist aber die HDD u.U. etwas ausfallgefährdeter als in unseren Rechnern.
Das Filter könnte die Strömung bremsen und damit auch die Kühlung verringern. Je nach Aufbau der Ansaugöffnung kann man darauf auch verzichten. Dell macht das bei den (alten) Optiplex ganz praktisch. Stichworte: ,,Stopping distance of a particle'' nach LANGMUIR, I.; 1940.
Diese sind relativ unkritisch. In dieser Zeit gab es die ersten, noch langsamen Coppermines als Celeron und P-III mit Heizleistungen unter 20 W bei Vollast. Ich habe einige solcher CPUs in Einsatz. Selbst bei 30 W kann man mit einem über einen NTC geregelten Gehäuselüfter verhindern dass das Gehäuse bei Raumtemperaturen von über 30°C mehr als 2 K wärmer als diese Raumtemperatur wird.
Dell ist bekannt für sinnvolle Kühlung. Beim Laptop haben die einfach das Gehäuse über Deine Handballen gekühlt. ;-) Bei den Desktoprechnern der Optiplex-Serie (G1X?) von Dell habe ich mir die Kühlung der HDD abgeschaut.
Meine Lüfter hört man bereits und die Kiste hat sicherlich über 45 dBa. Das ist noch leise gegenüber vielen PC. Bedenkt man dass dieser Rechner keinerlei(!) Dämpfung im Gehäuse hat ist es sogar fast schon als Leise zu sehen. Bis zu einer Raumtemperatur von (rechnerisch) 36°C kann die Kiste im Kuschelbetrieb betrachtet werden. HDD unter 45°C ist noch unkritsich und die Gehäuseinnen- und Boardtemperaturen sind noch weit unter 40°C. Bei den Dell-Desktop-Rechnern sieht es IMHO mindestens genausogut aus, wenn nicht besser.
MfG
Uwe Borchert
Hallo,
Uwe Borchert schrieb und machte einen schrecklichen Fehler:
Da muss stehen in den 1940ern. Die Veröffentlichungen sind IIRC aus den Jahren 1942 bis 1949 oder so.
MfG
Uwe Borchert
Joerg schrieb:
Desktop-Netzteile transportieren die Luft aus dem Gehäuse raus. Ein Filter vor dem Lüfter ist sinnlos. Wenn Du den Filter an irgendwelchen Lüftungsschlitzen angebracht hast, wird er den Luftstrom an dieser Stelle bremsen. Dann wird halt durch verbleibende Öffnungen/Schlitze vermehrt eingesaugt, z.B. CDROM, Floppy.
MfG Michael
Hallo,
Michael Limburg schrieb:
DVD-/CD-Rom sind nicht besonders problematisch. Und die anderen Stellen kann man gerne zukleben. Bis auf eine Stelle hinter die man die HDD setzt. (*) Und da kann man mit der trickreichen Umlenkung der Luft nach oben die Trägheitkraft zusammen mit der Schwerkraft verwerten um die Staubteilchen gegen einen ,,Spoiler'' (Absorber) prallen zu lassen. Der sieht zwar im Laufe der Zeit sehr unappetitlich aus, aber das funktioniert halbwegs.
(*) Bei Disain-Gehäusen bieten sich die Floppy-Schächte so richtig an.
MfG
Uwe Borchert
Waren noch mehr, denn z.B. gibt es den Compaq wo drei drin starben nur noch als Ausschlachtobjekt. Die letzte harte Landung war denn doch zuviel und der untere Teil des Plastikgehaeuses ist dabei ringsum gebrochen :-(
Irgendwie erlebt man inzwischen weniger an turbulenten Fluegen, ausser je nach Wetterlage im Suedwesten der USA und im hohen Norden. Vielleicht haben die heute bessere Vorhersagen oder bessere Stormscopes.
An sich habe ich wenig Klagen gehoert. Aber man darf sich eh nie auf eine HD als sicheren Datentraeger verlassen.
Nur finde ich auch beim Dell Rechner beim regelmaessigen Staubsaugen immer eine gepflegte Schicht.
Sie sind auch erstaunlich leise. Meinen Desktop hoere ich nur wenn die Luefter bei langen SPICE Sessions aufdrehen.
Das besteht ja Hoffnung dass er solange haelt wie der No-Name vor ihm :-)
Normalerweise je ein Einlass an den Seiten und einer beim Netzteil. CD-ROM und so ist relativ dicht, jedenfalls habe ich in dem Bereich nie gross Staub gesehen.
Au ja, mit Lufthutze plus "und tschuess" Aufkleber :-)
Uwe Borchert schrieb:
Staub dürfte die Hauptursache für vermeintl. defekte Cdrom- Laufwerke sein. Mitunter finden sich da wahre Filzmatten drin.
Michael
Hallo!
Kennt jemand zu diesen beiden Aussagen vernünftige Statistiken/Studien?
(Also nicht einfach behauptet, weil man irgendwelche Kühlrippen für Festplatten verkaufen will oder dergleichen...)
Ich habe über Jahre einen PC in äußerst warmer Umgebung (geschätzt >
50°C) betrieben, dieser läuft heutzutage noch immer (aber mittlerweile in einem kalten Keller). Und auch sonst bin ich ein "passiv"-Fan und hatte bisher noch keine Probleme bzgl Überhitzung (habe aber viel Wert auf die Durchlüftung im lüfterrlosen (Selbstbau-)Gehäuse gelegt). Ich alleine kann aber damit keine vernünftige Statistik aufstellen ;-)Viele Grüße Stefan
Dann frage mal beim IPCC, die wissen wie man sowas macht :-)
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast... ;-)
Grüße Stefan
Dieter Wiedmann tipperte in news:4b97f19e$ snipped-for-privacy@news.arcor-ip.de
Nun ja, höhere Spannungen und Kapazitäten... Alles schon da gewesen. Hatten wir hier vor wenigen Wochen.
Moin!
Weil die nicht gereinigt werden und der Rechner mit zugesetzten Filtern nicht über die Gewährleistungsfrist kommt.
Gruß, Michael.
Ja, vermutlich. Aber man koennte ja wenigstens Halterlocher dafuer mit ausstanzen. Das wuerde so gut wie nichts extra kosten und man koennte Kauf-Filter dransetzen.
Es waere auch kein grosses Problem die Temperatur auf dem Motherboard zu erfassen und dann eine zweistufige Warnmeldung abzulassen. "Achtung, Filter gehen langsam dicht" und "Rechner wird wegen verstopften Filtern in 5 Minuten abgeschaltet".
=20
Bisweilen Grafikkarten mit L=FCfter.
--=20 mfg hdw
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