Philips m.W. ja , aber Kosmos gibt es noch. Dann noch einen Haufen Kaesten von hier, aber nicht mit deutschsprachigen Anleitungen.
Philips m.W. ja , aber Kosmos gibt es noch. Dann noch einen Haufen Kaesten von hier, aber nicht mit deutschsprachigen Anleitungen.
Aehm, ich hatte allerdings in dieser NG schonmal munkeln gehoert, dass Sachen nicht funktioniert haetten und so ...
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:%jDjl.16370$ snipped-for-privacy@nlpi068.nbdc.sbc.com...
denen muss man nicht nachweinen, denn die Anleitungsbücher erklärten auch nur das Zusammenstecken und lieferten kein Verständnis (z.B. warum ein Multivibrator negative Spannungen erzeugt damit er vibriert). Aehnlich schlecht ist
die gibt es natürlich auch hier, und da macht man mit
nichts falsch, denn auch dessen Anleitungsbuch erklärt nicht richtig, aber der Kasten ist wenigstens billig und verwendet brauchbare echte Bauteile.
Ist mir/uns noch nicht passiert und das be jetzt immerhin 9 Jahre regelmäßige Bauteilbestellungen -- Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber hatten wir darauf geachtet, dass möglichst alle Bauteile im Reichelt- Katalog verzeichnet waren. Dahinter steht die Vermutung, dass es sich um Standard.-Bauteile handelt, die in Massen zu entsprechend niedrigem Preis hergestellt werden und die nicht so bald abgekündigt werden.
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Mich hat der Philips EE-20 zur Elektronik gebracht. Es gab IIRC nur acht Aufbauvorschlaege, aber: Die naechste brauchbare Stadtbuecherei war 7km weg, also in Radler-Reichweite. 7km in die andere Richtung gab es zwei (!) Elektronikgeschaefte. Also wurde alles moegliche gebastelt, bis die Presspanplatte mit den Loechern voellig abgeritten war. Dann kaufte ich mir im lokalen Eisenwarengeschaeft meinen ersten Loetkolben. Eigentlich haette man sowas in dem Alter noch nicht haben duerfen. Meine Mutter fragte was das rote Dingen da hinten sei. "Ahm, ahem, nichts ..."
Dann kam der Retro-Schritt in die Roehrentechnik. Ploetzlich waren hoehere Leistungen drin und das zum Nulltarif. Ein AD130 war beinahe unerschwinglich fuer Kids damals, an zwei fuer Gegentakt gar nicht zu denken, eine PL500 war dank Sperrmuell umsonst und damit hatte man so richtig Power. Bitte jetzt nicht nach dem "Netzteil" fragen ...
Mein Dank geht aber nicht nur an Philips, sondern auch an Franzis. Allerdings gingen diese kleinen Buechlien gut ins Geld, und dann kam die Erleuchtung in Form des ARRL Handbook.
Joerg schrieb:
Wenn Sie denn überhaupt geliefert werden...
SCNR und Christian
Also 'mein' Philips hatte zwei Buecher dabei. Eines das nur das Zusammenstecken erklaert hat, und ein weiteres das die Grundlagen erklaert hat. Natuerlich hab ich mir 12-13 erstmal nur eines der Buecher gelesen.... Schlimmer bei Philips dagegen war das mein Grossvater andauernd neue Transistoren auf die kleinen Platinen loeten musste wenn mir da mal ein Missgeschick unterlaufen ist.
Olaf
In der letzten Bestellung hat Reichelt wieder kommentarlos auf den LM317 mit der richtigen Asnchlussbelegung umgestellt. .-)
BTW: Wenn man einen MAX232 bestellt und einen HN232 bekommt, ist das dann Beschiss? Wenn man sich einen Mercedes kauft aber einen Opel geliefert bekommt wird man ja auch etwas staunen...
Olaf
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:oWDjl.17216$ snipped-for-privacy@nlpi065.nbdc.sbc.com...
500m, aber die Buecher waren auch eher schlecht, Franzis und RPB waren das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt waren.Radiowerkstatt 1.5km. Widerstand 1.50 DM.
Wieso? Stand doch neben der Flasche mit Kaliumchlorat.
Eben, das war mal Wissen von Wissenden, oder eben heute AoE von Horowitz Hill (aehm, wann kommt die neue Auflage? Real Soon Now?).
Aber seit dem Internet ist Informationsbeschaffung viel leichter, damals hat man ja ne teure Elektor gekauft, weil darin der Auszug eiens Datenblatts falsch abgedruckt war.
Ein richtig gutes Lehrbuch fuer Anfaenger und Einsteiger kann ich aber bis heute nicht empfehlen, Kainka hat's selber nicht verstanden.
Oder wenn mal wieder ein Beinchen des AF116 abgebrochen war. Pling ... "Sch....e!" Der kostete beim Fernsehhaendler vier Mark, was damals besonders fuer einen Schueler richtig viel Geld war. Die Ur-Philips hatten Federrastenmontage, keine Platinchen.
Die Franzis RPB waren teilweise gut. Da hatte ich etliches von nachgebaut, was dann auch funktionierte.
Ok, das hatten wir auch. Doch ich hatte keine DM 1.50 fuer einen einzelnen Widerstand. Dann lieber eine Stunde strampeln und und in den Restbestandssortimenten wuehlen. Da gab's besonders Ami-Transistoren recht billig, weil die kaum jemand kannte. Oder Computer-Surplus zum Ausschlachten.
Au ja :-)
Diese Zeitung wurde mir gleich zu Anfang zu suspekt, als ich als Schueler (!) Bugs in Schaltungen fand. War mir mein Geld zu schade fuer. Ich weiss nicht wie es spaeter lief, habe nie eine gekauft.
ARRL Handbook :-)
Vielleicht sollten wir nach der Rente mal eines schreiben.
Hi Olaf,
Wenn der gleich aussieht, die gleichen technischen Daten hat, sauber verarbeitet ist... Ich bin da meist pragmatisch, aber ich weiss Hersteller, die lassen die Produktion über Wochen stehen, weil ein zertifizierter Händler es nicht auf die Reihe bekommt, Teile, die bei anderen (noch nicht zertifizierten) Händlern erhältlich wären (nicht aber gerade beim Hersteller) aufzutreiben. Die Kosten und der Aufwand für eine Händlerzertifizierung stünden in keinem vernünftigen Aufwand zum Schaden. Sobald die FDA im Spiel ist, ist ein solch flexibles Einkaufen nie mehr drin und Reichelt sicher nie zertifizierbar.
Marte
Ich bin nicht so alt, in meinem war kein Germanium. :-P Ich glaube da waren BC148 oder BC164 drin wenn ich mich nicht taeusche. Jedenfalls etwas dickeres Gehaeuse als TO92. Allerdings hat mein Grossvater irgendwann einen AD1xx, so ein dickes Teil das aussah wie ein zu heiss gewaschener TO3 auf so eine Platine geloetet weil er es leid war andauernd die Transistoren zu wechseln. :-)
Meiner auch. Da waren so 100 Pappkarten mit Schaltungen dabei wo man an Loechern mit den Federkontakten die Schaltung erstellt hat. Aber die Transistoren waren auf kleinen viereckigen Platinen die man auf diese Federn aufstecken konnte.
Olaf
Am Sun, 8 Feb 2009 21:31:17 +0100 schrieb Olaf Kaluza:
Da fallen mir gerade die ersten Germaniumtransistoren ein, die ich nach ausschlachten in die Finger bekam: OC 821
Bilder von ähnlichem hier:
Der auch abgebildete MP 25B zeichnete sich durch eine Stromverstärkung nahe
1 und Reststrom in Nähe des maximalen Kollektorstroms aus ;-)Lutz
Kai-Martin Knaak schrieb:
Das Problem bei diesem Teil ist, dass es von vielen Herstellern und noch dazu in vielen Varianten gemacht wird. Deshalb muss sich ein Preisvergleich auf ein ganz konkretes Modell beziehen. Aber das Glück wirst Du beim LM393 nicht haben, dass Dein Krämer und die Fa. Reichelt das gleiche Teil am Lager haben. Wahrscheinlich hast Du Dir grad ein 3-Sterne-IC[1] bestellt. Noch deutlicher wird das z.B. beim 331. Da haben wir dann schon mal Faktor 60.
MfG hjs
[1]
Nö. Er muss sich auf das beziehen, was der Kunde haben will. Und das ist in diesem Fall "Ein Dual-Komparator".
Das mag wohl sein. Nur ist es ist mir und schätzungseweise 100% der Kundden des Kleinkrämers egal, aus welcher Chipsschmiede das jeweilige Standardbauteil stammt, solange es das Datenblatt erfüllt. Wer audf irgendwelche Zertifizierungsformalien Rücksicht nehmen muss, ist beim Kleinkrämer ohnehin falsch.
Der Kleinkrämer sollte schon aus reinem Eigennutz Standardbauteile über einen preisgünstigen Kanal beschaffen. Gleichzeitig darf die Beschaffung natürlich nicht mit viel zusätzlichem Arbeitsaufwand verbunden sein. Wer bei diesen Randbedingungen bei Elektronik-Einzelteilen nicht auf Reichelt kommt, hat seit mindestens 10 Jahren geschlafen.
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Das ist eben der Punkt, der nicht immer so sicher ist. Wenn man dann Schrott einbaut, sind die Folgekosten durchaus ein Vielfaches von den Mehrkosten für Bauelemente aus "kontrolliertem Anbau".
Bei uns in der Firma ist dieses Thema nun endlich (nachdem ich zwei Jahre Ärger damit hatte) zur Chefsache geworden.
-ras
ge=20
Selbst wilde Bastler sehen inzwischen den Vorteil einer "=FCberwachten K=FChlkette" ein ;-)
--=20 mfg hdw
Joerg schrieb:
Lass mich raten: Das Netzteil war Teil des Netzes. Des ghört so. Solide (=gusseiserne) Fernsehtechnik.
Jawoll, Cockroft-Walton Kaskade. Natuerlich sah ich damals Elkos als ideal an. ESR? Was'n dette? Bis es eines Tages *PENG* ... zusch ... pock machte. Elko hob kerzengerade ab und machte einen kleinen Krater im Deckenputz, eine Sekunde spaeter ein Kokelloch im Teppich.
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