Es geht auch nicht darum, dass *eine* Person das *alleine* tun kann, sondern dass überhaupt die Möglichkeit besteht.
Bei Closed Source ist der Umfang des Codes nicht geringer, nur der Kreis der Personen, die darauf Zugriff haben.
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Ralph Aichinger
AFAIK nicht nur Tasmota, das ist eine Beschränkung der meisten ESP-Hardware.
/ralph
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Rupert Haselbeck
Das ist völlig richtig. Du kannst die Antwort auf derlei Fragen auch völlig problemlos verweigern. Es mag aber sein, dass die Antwort bei dem "Wir melden uns in längstens zwei Wochen bei Ihnen" dann einfach lauten könnte "Die Stelle wurde leider anderweit vergeben. Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich für Ihr Interesse an unserem Unternehmen!" Ja, das ist illegal, aber da man aufgrund des AGG sowieso vernünftigerweise keine Ablehnungsgründe mehr mitteilt, kannst du dagegen nicht wirklich vorgehen...
MfG Rupert
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Ralph Aichinger
Ich denke schon, dass es oft vorkommt, dass solche Dinge im Vorstellungsgespräch besprochen werden. Ich hab das schon gemacht, und nicht weil ich mich vom Gegenüber genötigt gesehen hab. Dinge, die ich nicht in den CV schreiben würde, weil man bei dem echt nicht weiss wo der überall zirkuliert.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Man muss das gar nicht so negativ bezogen auf den Arbeitgeber formulieren. Viele scheinbaren "Brüche" in der Biografie sind schnell erklärt und für jemanden von der HR auch nachvollziehbar, und man will das trotzdem nicht immer so explizit in den Lebenslauf schreiben wie man es mündlich macht.
/ralph
A
Alexander Schreiber
s/ braucht/, hat/
HTH, Alex.
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Arno Welzel
Ralph Aichinger, 2024-05-08 13:42:
Arbeitsrechtlich sind derlei Fragen unzulässig. Und statt wegen Nicht-Beantwortung abgelehnt zu werden kann man auch einfach völlig "legal" lügen und nur positiv klingende Antworten geben. Der Arbeitgeber kann dann später auch nicht legal abmahnen oder gar kündigen, wenn er das herausfindet.
Auch etliche Klauseln in Arbeitsverträgen sind unzulässig. Ich habe die bisher bei neuen Arbeitsverhältnissen streichen oder so ändern lassen, dass sie zulässig sind - wenn der AG nicht darauf eingeht, würde ich da ohnehin nicht arbeiten wollen.
A
Arno Welzel
Rupert Haselbeck, 2024-05-08 15:40:
Oder einfach lügen. Das ist rechtlich völlig problemlos - unzulässige Fragen darf man auch falsch beantworten. Da sie unzulässig sind, kann ein Arbeitgeber später auch nicht wegen falschen Antworten später kündigen oder abmahnen.
Was ist daran illegal, einem Bewerber ohne genauere Begründung mitzuteilen, dass man sich für jemand anders entschieden hat?
Abgesehen von Menschen mit Behinderung gibt es rechtlich keine Verpflichtung, einen Grund für die Ablehnug anzugeben.
H
Helmut Schellong
Die pdf-Präsentierer stellen doch die Seitenzahlen oft falsch dar. Andere Seiten-Kategorien (ii,iii,iv) werden ignoriert und in die Hauptkategorie übertragen. Mir wurde halt '41 von 113' angezeigt.
Auf jeden Fall werden wesentlich längere Keys und Hashes als sicherer dargestellt, als kürzere. Auch in allen anderen Dokumenten. Dabei weiß ich natürlich, daß es eine Bit-Sicherheit im _Unterschied_ zur bloßen Key-size gibt. Es gibt eben auch eine _effektive_ Key-size.
Ich mache mir auch grundsätzlich keinen /Wolf/, weil RABBIT herabgestuft wurde. Mehrere Jahre lang steht da, daß man die Wirkung des Angriffs in der Praxis feststellen muß; nichtsdestotrotz bleibe die Herabstufung bestehen.
Die jeweilige Popularität der Algorithmen entscheidet darüber, welcher Algorithmus besonders stark angegriffen und untersucht wird. Die Unterschiede dort halte für 50..1000-fach unterschiedlich. Das bedeutet, daß ein unpopulärer Algorithmus, der aktuell maximal empfohlen wird, plötzlich erfolgreich angegriffen werden kann - und daher heftig herabgestuft wird. AES hat den Vorteil, daß er wohl der Populärste ist, und bisher dennoch nicht mit erkannter Praxisrelevanz angegriffen werden konnte.
3.6 Key Size Analysis Providing key sizes for long term use is somewhat of a hit-and-miss affair, for a start it assumes that the algorithm you are selecting a key size for is not broken in the mean time. So in providing key sizes for specific application domains we make an implicit assumption that the primitive, scheme or protocol which utilises this key size is not broken in the near future. All primitives and schemes marked as suitable for future use in this document we have confidence will remain secure for a significant period of time. Making this assumption still implies a degree of choice as to key size however.
The AES block cipher may remain secure for the next fifty years, but one is likely to want to use a larger key size for data which one wishes to secure for fifty years as opposed to, say, five years. Thus in providing key size guidelines we make two distinct cases for schemes relevant for future use. The first cases is for security which you want to ensure for at least ten years (which we call near term), and secondly for security for thirty to fifty years (which we call long term). Again we reiterate these are purely key size guidelines and they do not guarantee security, nor do they guarantee against attacks on the underlying mathematical primitives.
In Table 3.6 we present our explicit key size guidelines. The reader will see that we have essentially followed the NIST equivalence [262] between the different key sizes. However, these key sizes equivalences need to be understood to apply only to the “best in class” algorithm for block ciphers, hash function, RSA parameters, etc etc.
It is clearly possible for a block cipher of 128-bits security to not offer 128-bit security due to cryptanalytic attacks. We have focused on 128 bit security in this document for future use guidelines; clearly this offers a good long term security guarantee. It is plausible that similar advise could be made at (say) the 112 bit security level (which would correspond to roughly 2048 bit RSA keys). The line has to be drawn somewhere and there is general agreement this should be above the 100-bit level; whether one selects 112 bits or 128 bits as the correct level is a matter of taste. Due to the need to protect long term data we have taken the conservative choice and settled on 128 bits; with a higher level for very long term use.
Due to the problem of key sizes not being a good measure of security on their own, and also due to considerations of underlying performance costs, at the time of writing the guidelines for future use can be summarised in the following simple choices:
Block Ciphers: For near term use we advise AES-128 and for long term use AES-256.
Hash Functions: For near term use we advise SHA-256 and for long term use SHA-512.
Public Key Primitive: For near term use we advise 256 bit elliptic curves, and for long term . use 512 bit elliptic curves.
TABLE Table 3.6: Key Size Analysis. A * notes the value could be smaller due to specific protocol or system reasons, the value given is for general purposes.
Note, that all of our guidelines need to be read given the aspects described in Section 2.4 which we do not cover in this report. Finally, we note that the guidelines above, and indeed all analysis in this document, is on the basis that there is no breakthrough in the construction of quantum computers. If the development of quantum computers became imminent, then all this documents guidelines would need to be seriously reassessed. In particular all of the public key based primitives in this document should be considered to be insecure. ================================================================================================
R
Ralph Aichinger
Das ist klar. Man kann auch sonst bei Vorstellungsgesprächen lügen, nur man will ja letztendlich auch einen Job, dem man gewachsen ist, in einer Firma deren Firmenkultur man nicht zum Kotzen findet (wenn möglich[1]).
Gerade in einem Arbeitsmarkt der sich immer stärker zu Gunsten der Arbeitnehmer wendet sehe ich wenig Sinn dahinter sich im Bewerbungsgespräch zu verstellen nur um nachher mit Arschlöchern zusammenzuarbeiten zu müssen.
Ich hab schon Klauseln unterschrieben, von deren rechtlicher Unwirksamkeit ich sicher war. Einmal hab ich gesagt: "Ich glaube nicht, dass die Klausel da hält, aber unterschreibe sie gerne". Ich hab überhaupt kein Problem gehabt bei diesen Arbeitgebern zu arbeiten, denn Cargo-Cult-Juristerei ist ein verbreitetes Phänomen. Ich glaube auch nicht, dass die Absicht dieser Passagen war Arbeitnehmer einzuschüchtern, sondern ich glaube das war einfach schlechte rechtliche Beratung, Unkenntnis etc. Ich habe bei meiner letzten Firma in meinem Dienstvertrag auch einige Tipp- und Grammatikfehler gefunden, Dienstverträge liest sich niemand wirklich durch ;)
/ralph
[1] klar, wenn man es sich aussuchen kann. Wenn man sonst verhungert, dann muss man eventuell größere Kompromisse eingehen.
R
Ralph Aichinger
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich Ablehnungen als Arbeitgeber nur ohne Begründung geben würde. Ich habe vor Jahren in einem Verein gearbeitet, in dem wir einen eher schlecht bezahlten Job ausgeschrieben haben (wir alle waren schlecht bezahlt, es war nicht Bösartigkeit dem Bewerber gegenüber). Bei einem Bewerbungsgespräch ist ein wirklich nicht passender Bewerber ausgeschieden, auch nach einigen objektiv gegen ihn sprechenden Kriterien. Und der Bewerber hat dann ein, zwei Wochen meine Chefin mehr oder weniger gestalkt, hat quasi versucht die Begründung der Ablehnung "nachzuverhandeln" oder "wegzuverhandeln", es war für die Betroffene sehr unanagenehm.
Das war das letzte mal, dass es eine Begründung nach der Ablehnung eines Bewerbers gegeben hat bei diesem Verein.
/ralph
A
Axel Berger
Esp-Hardware läuft sinnvoll angewendet imho ausschließlich in lokalen Netzen ohne Zugriff nach draußen, Wenn cloud o.ä. nötig ist, macht das sinnvollerweise der zentrale Server, nicht die verteilte Peripherie. IP4 hat im lokalen Netz 16 bit Adreßraum. Das ist an einem Router mehr als genug.
A
Axel Berger
Entscheidender ist, daß Du m.W. auf alle solchen Fragen arbeitsrechtlich völlig undenklich lügen darfst. Der unverfängliche Inhalt der Lügen dürfte für Schnüffler wenig ergiebig ausfallen.
R
Ralph Aichinger
Das Problem ist, dass sowas einen dazu zwingt Dual Stack zu machen. Was man eigentlich vermeiden will, wenn es geht.
Eigentlich will man v6, einen flachen Adressraum, kein NAT.
/ralph
F
Falk Dµebbert
Das Problem mit IPv6 im Netz ist, dass es keinerlei Vorteile bietet aber dafür viele Möglichkeiten die Kiste richtig fies vor die Wand zu fahren.
Ich habe fünf große IPv6-Einführungen in bestehende Netze mitgemacht, davon zwei als der Lead / Architekt. Nur eine ist am Ende so geworden wie vorher geplant. 3 wurden abgebrochen.
Bei Greenfields ziehe ich IPv6 mit, aber IPv6 follows IPv4 (= wir kopieren die Bitmuster der internen IPv4 Adressen hinter ein globales Präfix) und auch nur dann, wenn wir ein globales Präfix bekommen können und wenn man irgendwie Bedarf herbeireden kann. Entwickelt und gesteuert wird auf IPv4. Skripte und Automationen passen IPv6 dann jeweils an.
Falk D.
F
Falk Dµebbert
Ich mache mit einer Unterbrechung seit 2003 IT und Netzwerke:
Bislang wollte niemand freiwillig IPv6. Im Enterprise-Bereich geht der Adoptionsgrad m.E. sogar zurück.
Falk D.
F
Falk Dµebbert
Die meisten Bewerberverfahren werden mittlerweile in standardisierten Prozesse geführt. Teilweise sogar durch externe Dienstleister, die das Compliance-Game in der höchste Liga spielen.
Das "Vorstellungsgespräch" ist im Prozess sehr weit nach hinten gerutscht, in der Regel ein Auswahlgespräch und die Fragebögen dafür in recht engen Bahnen. In der Regel sind es Gleichbehandlungs- und Gleichstellungsgesetze, die das Screening in größeren Firmen in ein enges Korsett quetschen.
US-Firmen feuern eh am 11. Krankheitstag oder dem zweiten Jahr in den unteren 10% und sind von der Compliance so zugeknöpft, dass sie diese Fragen gar nicht stellen, was sie aber nicht hindert bei Videocalls Lügen- oder Stressdetektoren wie
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mitlaufen zu lassen.
EU-Unternehmen verstecken die Frage in unverbindlichen Fragen nach Umzugsbereitschaft oder dem größten sportlichen Erfolg oder schauen von Irland aus bei Youtube, Tiktok und Instagram nach.
Aber tendenziell bekommt man Dienstags Nachmittag einen Anruf, der mit "Können Sie reden" anfängt. Und Donnerstags darauf trinkt man am frühen Abend ein Bier mit zwei Personen in einer Hipsterbar.
Falk D.
F
Falk Dµebbert
Die Tagessätze sind aber so, dass Du nur eine von vier Wochen arbeiten musst und Dein Jahresziel trotzdem erreichst.
Die Firmen haben gerade zu Panik vor sowas
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Die GANŚ-Systeme markieren AI-Fakes mit einem Warnhinweis und sind mittlerweile ganz gut.
Falk D.
R
Ralph Aichinger
Wenn dann die IPs *wirklich* ernsthaft Geld kosten, dann werden die vermutlich die Regierung um Subventionen für IP-Adressen bitten.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Eventuell bewegst du dich in einer "höheren Liga", aber ich hab grade einen Dienstgeberwechsel hinter mir, und "standardisiert" war das m.E. nur eine Bewerbung bei einer Uni. Wo das entsprechende System dann nicht funktioniert hat, und ich gebeten wurde meinen CV manuell an jemanden zu mailen.
Bei allen anderen Bewerbungen war alles denkbar unstrukturiert, wenn auch über externe Dienstleister (was man auch als weiteres Paar Augen das die Plausibilität des vom Bewerber vorgebrachten überprüft sehen kann) vermittelt. Einfach weil man in einem Arbeitsmarkt in dem es wenige Bewerber gibt, diese nicht mit zu vielen "strukturierten Prozessen" verärgern will. Wenn man einen qualifizierten und seltenen Bewerber zuerst mal eine Stunde durch Fragebögen durchklicken läßt, dann denkt sich der "wenn die sonst auch so nervtötend sind, dann geh ich woanders hin", wenn das nicht gerade der absolut top bezahlte Traumjob ist.
Mag sein, das es bis zum Mittelbetrieb anders aussieht, aber sowas hab ich da einfach noch nie erlebt. Gar nicht. Bei einem meiner Arbeitgeber waren wir vom Geschlechterverhältnis recht gut (reine IT-Bude, aber ca.
60:40 Männer:Frauen), und ja, wir hatten auch einen Rollstuhlfahrer als Lehrling. Aber nicht durch irgendwelche Formalismen, sondern durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, dadurch dass die von Frauen geleitete HR Macho Dudes, die Kolleginnen nerven könnten, erst gar nicht eingestellt hat, Benefits die für Frauen attraktiv sind angeboten worden sind, etc., wohl auch als nicht formalisierte, aber aktiv verfolgte Politik der HR.
Das mag sein. Als Vater von zwei Kindern erzähle ich freiwillig davon im Vorstellungsgespräch, einfach weil ich klar machen will, dass jeden zweiten Tag Sonderschicht bis 9 am Abend nicht drin ist. Und ich mal in einer Firma die Situation erlebt habe, dass meine Kollegen (ohne Kinder) im Schnitt eine Stunde mehr gearbeitet haben, während ich heim zu Frau und Kind hab müssen, war eher unangenehm, und ist nicht lange gut gegangen. Ich hab ja nichts davon falsche Erwartungen zu erwecken.
Ich denke die meisten Kandidaten machen und sehen das so, daher braucht es gar keine Tricksereien mit Social Media-Screening.
/ralph
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