Schlüssel: Brute force

May 01, 2024 Last reply: 2 years ago 367 Replies

Nein, der AES-Standard sieht das so, wie ich es darstellte:

|This standard specifies the Rijndael algorithm ([3] and [4]), a symmetric block cipher |that can process data blocks of 128 bits, using cipher keys with lengths of 128, 192, and 256 bits. |Rijndael was designed to handle additional block sizes and key lengths, however |they are not adopted in this standard.

Nein, ich wollte keinen neuen Begriff einführen.

Nein, der AES-Standard (s.o.) erwähnt auch "additional block sizes", die nicht adoptiert wurden.

Nein, meine Implementation _kann nicht_ fehlerhaft sein, weil die Referenz-Vektoren der Referenz-Implementation identisch mit den Test-Vektoren meiner Implementation sind.

Bitlocker? Truecrypt? Meh.

dmcrypt und gut ist.

Man liest sich, Alex.

Oh, Du hast keinen Mobiltelefon-Vertrag? Ok, das spart Stress. Gerade die Telcos sind nämlich für ihre oft recht .. interessanten Netzwerk- strukturen berüchtigt.

Kannst Du Dir vorstellen, dass man das als Betreiber eines z.B. Firmennetzes gar nicht _will_? Mal abgesehen davon, nicht jede hinreichend grosse Firma hat ein /16 oder grösser rumoxidieren oder kann auf IPv6-only setzen, es gibt immer irgendwo noch irgend- welchen Legacy-Kram.

Die Reaktionen dürften von "*gähn*" bei Ottos privater Webseite bis zu "Ruf mal bei der Rechtsabteilung an" bei Vertragspartnern reichen.

Gerade bei Hotel WiFi habe ich beim WiFi oft nur IPv4 gefunden, RC1918 üblicherweise, also NAT Gateway nach aussen.

Bei Events kommt es halt auf die Kompetenz des Infrastrukturbetreibers an.

Man liest sich, Alex.

BTTT[0]. Nope. Die Bluecoat-Kasterln bei einem vorherigen Arbeitgeber haben auch protocol inspection gemacht, sshd auf 443/tcp lauschen zu lassen brachte keinen Erfolg.

Man liest sich, Alex. [0] Been There, Tried That.

Mit dem Unterschied, das man bei offenen Projekten zumindest die _Chance_ hat, sowas zu entdecken und aufzurollen.

Bei Closed Source muss man halt akzeptieren, dass man die Binaries als trojanisiert betrachten muss, ohne mit akzeptablem Aufwand prüfen zu können.

Man liest sich, Alex.

Die Wahrscheinlichkeit, dass FreeBSD Teile des CPU-Befehlssatzes abschaltet halte ich für eher gering.

Nein. Testsuite erfolgreich heisst nur: Keine der durch die Testsuite abgedeckten offensichtlichen Fehler gefunden. Das ist eher eine der unteren Qualitätsschwellen, gleich hinter "Oh, cool, es kompiliert!".

Man liest sich, Alex.

Das sprichst Du anderen nach. Die Information kommt von der enisa, eine EU-Agentur, die auch Kryptologen beschäftigt. Die enisa ist etwa das, was in den USA das NIST ist. Du weißt es also besser als die Kryptologen der enisa?!

Die enisa sagt aus, daß symmetrische keys mit 256 Bit sicher sind, auch in der Zukunft. Unabhängig vom Algorithmus und dessen Modus. Das gilt. Ich kann das nicht widerlegen - aber Du?

Erfolgreicher Durchlauf der Testsuite heisst nur: Testsuite bestanden, der Code ist vielleicht nicht vollkommen kaputt.

*prust*

Das ist nichtmal der _Anfang_ eines solchen Beweises.

Man liest sich, Alex.

Ich rede von "hochoptimierten Standardbibliotheken". Siehe oben. Die betreffenden Instruktionen wird FreeBSD nicht abschalten.

Helmut Schellong schrieb:

Natürlich kannst du das nicht. Dazu müsstest du ja erstmal verstehen, um was es denn überhaupt geht. Keys stehen nicht für sich im luftleeren Raum. Entscheidend ist die Sicht auf den verwendeten Algorithmus _und_ den Key Und beides ist völlig irrelevant, wenn bereits die konkrete Implementierung des Algorithmus fehlerhaft ist

MfG Rupert

Rupert Haselbeck, 2024-05-04 19:20:

Es wirkt einfach unprofessionell.

Ich rede nicht davon, dass man das nicht dürfte.

Weil ein professioneller Anbieter auf solche Details achten würde. Aber dazu muss man halt auch etwas mehr Arbeit in die Gestaltung der Seitenvorlagen investieren und das kostet dann auch mehr. Der Umstand dass der im Impressum angegebene Geschäftsführer auch noch bei 5 anderen Unternehmen ebenfalls Geschäftsführer ist und grob geschätzt wohl ein paar dutzend Websites betreibt, wirkt halt eher so, als geht es primär im schnelles Geld und nicht um seriöse Angebote.

Dazu passt auch, dass auf

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diverse Tracker von Google und natürlich auch VGWort finden und die Website vollgestopft ist mit Werbung. Wie passt das zu "Datenschutz"?

Nein. Ich kenne die nicht. Ich beurteile nur den Eindruck, den das Angebot auf mich macht. Auf mich wirkt das Angebot so, dass es alleine dazu dient, Einnahmen mit Werbung und Tantiemen über VGWort zu generieren, indem man möglichst viel Inhalte reinpackt, die aber alle weder besonders aufwendig recherchiert noch sorgsam gepflegt sind.

Der "DSGVO-Bußgeldrechner" auf

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findet sich praktisch identisch auch auf
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. Und oh Wunder, auch das ist eine Website des "VFR Verlag für Rechtsjournalismus GmbH". Und in den jeweiligen Teams tauchen auch über all ähnliche Leute auf, nur mit unterschiedlichen Scwerpunkten:

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"Dörte hat Anglistik und Germanistik an der Universität Potsdam studiert. Bereits während ihres Studiums war sie im Rahmen mehrerer Praktika als Redakteurin tätig. Im Team seit: 2016 Schwerpunkte: u. a. Verkehrsrecht, Mietrecht, Waffenrecht"

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"Dörte studierte Anglistik und Germanistik ihre und ist seit 2016 Teil des bussgeldkatalog.org-Teams. Ihre redaktionellen Schwerpunkte liegen in Themenbereichen wie Regeln zur Schifffahrt, ausländische Verkehrsregeln oder Vorschriften für Lkw-Fahrer."

Beachtlich, dass eine Person gleichermaßen Wissen zu Verkehrsrecht, Mietrecht, Waffenrecht wie auch Regeln zur Schifffahrt, ausländische Verkehrsregeln oder Vorschriften für Lkw-Fahrer hat kann, wenn sie Anglistik und Germanistik studiert hat.

Rupert Haselbeck, 2024-05-04 19:30:

Na ja - AES mit 56 Bit gibt's halt auch nicht.

Helmut Schellong, 2024-05-04 17:53:

So pauschal - nein. ENISA hat das deutlich diffenzierter betrachtet:

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Lies einfach das Dokument selber.

Helmut Schellong, 2024-05-04 22:03:

Es wäre hilfreich, wenn Du diese Aussage mit einer Quelle belegen würdest, statt sie einfach nur hinzuschreiben und davon auszugehen, dass das schon niemand anzweifeln wird.

Helmut Schellong, 2024-05-04 17:06:

[...]

Wer? Die angebliche "Louisa N." mit "Informatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin"? Das ist doch nur eine Sockenpuppe, damit die Website authentischer wirkt.

Wahrscheinlich ist DES gemeint, das reiht sich in die selbe Qualität an Übertragungsfehler ein wie die fehlerhafte Exponentialschreibweise, die willkürlich plazierten Leerzeichen etc., schlecht übertragen/konvertiert/OCRt/abgetippt oder was auch immer.

/ralph

"nicht adoptiert" ist Nebelkerze für "ist nicht Bestandteil des Standards geworden". Mithin ist Rijndael mit Blockgröße != 128 bit KEIN AES.

Das ist KI. Wie vor ein paar Jahren dei Xeroxkopierer die eingescannte Buchhaltungstabellen "vereinheitlichten".

Wir wussten damals nur nicht WIE wegweisend das ist.

Grüße Marc

Wer etwas verhindern will sucht Gründe, wer etwas haben will sucht Wege. Mit dieser Denke werden wir IPv4 nie dorthin bekommen, wo es hingehört: In einen Legacy-Kellerraum.

Irgendwelche IPv4-Only-Systeme als Ausrede zu verwenden die 90 % des Netzes, die als IPv6 Only oder IPv6 Mostly problemlos laufen würden, ist eine sehr kurzfristige Denke. Dual Stack sind zwei Netze, die Extra Aufwände machen.

IPv4 muss weg. Im bei weiten überwiegenden Teil der Unternehmensnetze könnte man das dieses Jahr noch haben wenn man es nur machen würde.

Und ja, Docker, Kubernetes und die Dummheit der Hyperscaler-Clouds haben uns da um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte zurückgeworfen.

Auch bei Hotel-Wifi kommt es auf die Kompetenz des Infrastrukturbetreibers an. Am besten sind noch kleine Läden mit einer Fritzbox, da gibt es das IPv6 einfach dazu.

Je mehr Enterprise, desto mehr Legacy IP.

Grüße Marc

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