Schalterproblematik

Sep 18, 2024 Last reply: 1 year ago 75 Replies

Am 18.09.24 um 21:00 schrieb Jürgen Jänicke:

Dann reklamieren - "Artikel entspricht nicht der Beschreibung", basta. Und bei solchem Kleinkram prüfen sie nicht erst lange, du kriegst anstandslos dein Geld zurück (bloß nicht die Versandkosten). Aber üblicherweise verzichten sie bei solchen Beträgen sogar auf die Rücksendung - neu verpacken wäre ja schon mehr Aufwand, als es bringt.

Hallo Jürgen,

Du schriebst am Wed, 18 Sep 2024 17:06:02 +0200:

Usanisch? Müßte "DPDT" sein, "Double Throw Double Pole".

War da ein "S" in der Funktionsbezeiuchnung, für "Single"?

Nach einem Relais. Einem Relais mit 230V-AC-Spule, das Dir den 5V-Stromkreis schaltet. _JEDER_ zweipolige Schalter wäre in der Verwendung, äh, ein Sicherheitsrisiko. Oder eher die Einleitung zum (Selbst-) Mord.

Eher nicht. Hier dürfte eher EN62368 einschlägig sein. Ich würde mal raten mindestens 5mm Kriechstrecke, 3mm Luftstrecke?

cu Michael

Am 18.09.2024 Mi. um 23:02 schrieb Hartmut Kraus:

< . . . >

Gemacht- Rücknahme wurde akzeptiert.

Nun immerhin 10 Stück für insgesamt Euro 25,00 inkl. Versand. Und trotzdem wird auf eine Rücksendung(Polen) verzichtet.

Damit hat Verkäufer trotz allem eine positive Bewertung verdient. . .

J.J.

Am 19.09.24 um 16:31 schrieb Jürgen Jänicke:

Finde ich nicht. Du hast immer noch nicht den Schalter, den du brauchst. Also der "fachlich und rechtlich korrekte" Weg wäre m.E.: Kostenlose Ersatzlieferung des "richtigen" Artikels. Aber damit wären sie viellicht etwas überfordert. ;)

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Am 19.09.24 um 16:31 schrieb Jürgen Jänicke: > Am 18.09.2024 Mi. um 23:02 schrieb Hartmut Kraus: >> Am 18.09.24 um 21:00 schrieb Jürgen Jänicke: > < . . . >

Finde ich nicht. Du hast immer noch nicht den Schalter, den du brauchst. Also der "fachlich und rechtlich korrekte" Weg wäre m.E.: Kostenlose Ersatzlieferung des "richtigen" Artikels. Aber damit wären sie vielleicht etwas überfordert. ;)

Hi Hartmut,

Soso. Und warum verkauft man dann Relais mit zwangsgeführten Kontakten, bei denen man mit Kleinspannung den Schalterzustand der Schütze abfragen kann?

Marte

Am 21.09.24 um 22:19 schrieb Marte Schwarz:

Hier ist die Rede von einem Schalter.

Und wo ist der Unterschied? Für die elektrische Sicherheit spielt es ja wohl keine Rolle, ob die Kontakte von Hand oder per Magnet betätigt werden.

cu Michael

Wie sie aufgebaut, angeordet und (auch im Falle eines Defekts) gegeneinander isoliert sind, schon. Und da gibt's zwischen Relais und Schaltern gewaltige Unterschiede.

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Am 22.09.24 um 11:02 schrieb Michael Schwingen: > On 2024-09-21, Hartmut Kraus snipped-for-privacy@web.de wrote: >>> Soso. Und warum verkauft man dann Relais mit zwangsgeführten >>> Kontakten, bei denen man mit Kleinspannung den Schalterzustand der >>> Schütze abfragen kann? >>

Wie sie aufgebaut, angeordnet und (auch im Falle eines Defekts) gegeneinander isoliert sind, schon. Und da gibt's zwischen Relais und Schaltern gewaltige Unterschiede.

Und bei einem Schalter betätigst du ja auch nicht die Kontakte mit der Hand (das ginge sträflich langsam), nur ein Hebelchen, eine Wippe, einen Knebel ... So sieht's typischerweise in Kippschaltern aus:

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Hallo Marte,

Du schriebst am Sat, 21 Sep 2024 22:19:17 +0200:

Hat Deine Erwiderung etwas mit dem vorgängigen Argument zu tun? Relais und Schütze mit zwangsgeführten Kontakten haben die _NICHT_, um damit grundsätlich unterschiedliche Spannungsniveaus zu schalten, sondern umjederzeit eine definierte Schaltstellung aller Kontakte sicherzustellen. Für unterschiedliche Spannungsniveaus gibt es solche Geräte mit getrennten Schaltkammern, das ist von Zweangsführung unabhängig.

Am 22.09.24 um 21:10 schrieb Sieghard Schicktanz:

??? Zur Schaltrückmeldung kann man per Se einen Beliebigen Kontakt nehmen. Auch wenn Leistungsschütze hierfür gern mal einen eingebauten oder anbaubaren Hilfskontakt bieten (Z.b. Klemmen 13-14 statt 1,3,5 und

2,4,6) Neben den "Hauptstrombahnen" (wie es früher gern hieß).

Zwangsführung und Rückmeldekontakt sind nicht bedeutungs- oder funktions-gleich.

Das würde ich auch so sehen. Wem je ein Wippschalter bei der Betätigung entgegen gesprungen ist der weiß das so was nicht schön ist. ;) Speziell wenn er 2-polig ist und L und N schalten soll...

Und es dürfte wohl meist einfacher; und sicherer; sein mit einer Ansteuerung (Spannung, Schaltsignal) schlicht Zwei getrennte Relais an zu steuern - als ein vermutlich teureres mit gegeneinander Isolierten Schaltkammern (dabei muß ich an Hochspannungs-schalter mit Funkenlöscher denken) zu nutzen. Eines schaltet die Hohe Spannung, eines die niedrige und fertig. Dann kann man sie ggf. auch besser auf Stromfluß und Spannung auslegen. Es muß nur die Spule für die gleiche Steuerspannung ausgelegt sein.

Bye/ /Kay

Hallo Kay,

Du schriebst am Sun, 22 Sep 2024 23:16:44 +0200:

Ja, anderes habe ich auch nicht behauptet. Das stammt noch vom Vorposter. Ich hatte mich auf die Zwangsführung bezogen, die einen konsistenten Zustand _aller_ Konakte sicherstellen soll.

Richtig. Allerdings hilft eine Zwangsführung für eine sichere Rückmeldung durchaus.

...

Das kommt halt auf die Anwendung an. Wenn eine konsistente Kontakposition erforderlich ist, sind getrennte Geräte halt "weniger sicher".

Ja, und im originalen Kontext langt sogar ein einfaches, einpoliges Relais mit 230V~-Spule, um die 5V= zu schalten, wenn der Schalter den 230V~-Kreis direkt schaltet / schalten kann.

Am 23.09.24 um 21:29 schrieb Sieghard Schicktanz:

Z.B. in einem Atomkraftwerk wo es fatal sein kann wenn ein Ventil zu/offen ist und das nicht sicher gemeldet wird...

Wenn du mit der Konsistenz das sichere Schließen oder öffen ALLER zu einem Schaltvorgang nötigen Kontakte meinst - unter umständen ja.

Natürlich kann bei zwei Relais eine Ansteuerleitung defekt sein so das ggf. nur die hälfte schaltete. Aber ebenso gut könnten irgendwelche Adern zu/von beliebigen Schaltkontakten defekt sein. "Weniger Sicher" dürfte sich da in der Auswahl, Ausführung und Endkontrolle sowie Tests deutlicher niederschlagen.

Du meinst eine 230V Spannung über einen geeigneten Schalter an dem direkt die 230V last hängt und parallel dazu ein Relais das einen 5V Kreis schaltet?

Wenn die zu schaltende Kleinspannung quasi an dem Schaltzustand der 230V Seite hängt ist das aber auch nur in begrenzten Szenarien sinnvoll oder Nötig. War da nicht was in die Richtung? ;)

Bye/ /Kay

Hilft nicht. In TMI hing das Ventil selbst mechanisch, die Rückmeldung betraf nur die elektrische Ansteuerung.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Zwangsgeführte Kontakte kommen nicht nur in AKW zum Einsatz.

Fast jedes sicherheitsgerichtete Steuergerät, z. B. Not-Aus-Schaltgeräte, Zweihandschaltung oder für "kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore" beruht auf der Wirkung zwangsgeführter Kontakte, und das muss je nach Anforderung bei jedem Zyklus getestet werden.

Mit deiner Leichtfertigkeit bekommt man keine Zulassung.

Am 23.09.2024 Mo. um 23:01 schrieb Kay Martinen: <. . . >

Genau. Um das zu verdeutlichen:

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Und da denke ich habe ich kein Problem mit der Kleinspannung am selbigen Schalter. . .

Jürgen

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