Schalterproblematik

Sep 18, 2024 Last reply: 1 year ago 75 Replies

Hallo, nachdem ich jetzt beim 2. Kauf wieder reingefallen bin, nun hier mal die Frage: Welche Bezeichnung muss ein Kippschalter haben wenn er 2 Schaltpaare haben soll welche gleichlaufend schalten soll? Als beide Kontaktpaare gleichzeitig ON oder OFF. Dieser hier



formatting link



hat 2 Kontaktpaare, wird mit EIN/AUS im Angebot beschrieben wird aber es ist ein Wechselschalter. Das will ich nicht. Ich brauch einen Schalter welcher 2 getrennte Stromkreise( 1x 230V und 1x 5V) gleichzeitig ein oder ausschaltet. Wonach suche ich da richtig?



Danke für jede hilfreiche Anregung.



Jürgen


Am 18.09.2024 um 17:06 schrieb Jürgen Jänicke:

Schalter Ein/Aus, zweipolig

Am 18.09.24 um 17:06 schrieb Jürgen Jänicke:

Nach einem Schalter und einem Relais, wenn's recht ist. Netzspannung und Kleinspannung mit /einem/ Schalter zu schalten, ist nämlich sträflicher Leichtsinn. Gem. VDE oder so wohl auch verboten.

Hat er, er sucht vierpolig.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Er braucht 2 x EIN/AUS für 2 Stromkreise

Am 18.09.24 um 20:14 schrieb Leo Baumann:

Und zwar einmal für Netzspannung und einmal für Kleinspannung. Mit /einem/ Schalter absolut nicht zu empfehlen, wenn nicht sogar verboten, wie gesagt. Lass den mal kaputtgehen und beide Stromkreise zusammenbringen ...

Am 18.09.2024 um 20:21 schrieb Hartmut Kraus:

IPC 2221-Standard - Abstand 4 mm

Am 18.09.2024 Mi. um 20:14 schrieb Leo Baumann:

Naja, ich habe vierpolig. Eigentlich. Jedenfalls sind es 2 getrennte Stromkreise.

formatting link

Ja. Irritiert hat mich aber wie gesagt die ON/OFF-Fahne welche so meiner Meinung nach nicht stimmt. Jedenfalls ist egal in welcher Schaltstellung

- einer der 2 Stromkreise ON und der andere OFF. Der Schalter 'wechselt' somit eben den Zustand der beiden Schaltkreise. In der Beschreibung steht lediglich 'Kippschalter EIN/AUS'.

Jürgen

Axel Berger schrieb am Wed, 18 Sep 2024 19:57:20 +0200:

Er sollte 6- oder 8-polig nehmen, die Mitte komplett erden und mit den außen liegenden Kontakten schalten. Mich persönlich gruselt es bei 230V an Kippschaltern grundsätzlich, aber das ist nur subjektiv.

MfG

Frank

Am 18.09.24 um 17:06 schrieb Jürgen Jänicke:

Nach ZWEI Schaltern. Einer für 230V und einer für 5V.

Oder; wie es dir beliebt; nach einem Schalter Oder Taster; mit Hilfskontakt; UND 2 Relais (eines für 230V, eines für 5V) und eine der Spannungen muß die dann mit versorgen. Vorzugsweise die die früher anliegt sonst baust du dir eine Art Mono-flop (Mit Arschtritt an, nach Aus nie wieder An) ;)

Man legt nicht mehrere getrennte Potentiale oder Stromkreise auf einen Schalter oder Kabel. Das willst du auch nicht, glaube mir!

Und ich hab vor Jahrzehnten schon einen "Elektroingenieur" zur Schnecke gemacht als er genau so was von mir verlangte. Der war erst sauer hat später aber doch eingesehen das er Scheiße geredet hat.

Bye/ /Kay

Am 18.09.2024 Mi. um 21:03 schrieb Frank Scheffski:

Könnte man machen, aber:

Das ist nicht das Problem. Es geht hier zwar um 230V, aber ohne Netzpotential. Ist mein Arbeitsplatz (zu Hause) an dem einige Verbraucher - insbesondere Lötkolben - hinter einem Trenntrafo sitzen. Also nix mit Netzpotential.

Jürgen

Am 18.09.24 um 20:35 schrieb Leo Baumann:

Länge der beweglichen Schaltelemente IM Schalter? Wenn z.b. seitlich eine Kraft einwirken würde... Puff, Bang, Kaputt.

Bye/ /Kay

Am 18.09.24 um 20:35 schrieb Leo Baumann:

Ja, bei einem Isolator dazwischen (idealerweise Luft). Ist bei einem Kurzschluss wegen Defekt leider nicht mehr gewährleistet. ;) Und im Zuge des um sich greifenden "Digitalisierungs"-Wahns (schon um ein Gerät ein- oder auszuschalten, brauchst du ja heute einen µP), werden mechanische Lösungen wie Schalter oft recht stiefmütterlich behandelt, also die Qualität lässt oft einiges zu wünschen übrig. Das merkt man nicht sofort, aber ich wage zu bezweifeln, dass ein mechanischer (bezahlbarer) Schalter von heute auch nur annähernd die Lebensdauer z.B. des Netzschalters in meinem "Labornetzteil" erreicht.

Der stammt noch aus DDR-Prodution und will einfach nicht kaputtgehen. Der "neue", den ich mal meinem PC spendiert habe, sieht zwar schön aus (grüne von innen beleuchtetete Schaltwippe und so), aber fing schon nach ein paar Monaten an, beim Ausschalten Funken zu sprühen. Also zu träge geworden, um richtig "sprunghaft" zu trennen. Pfusch ab Werk, würde ich sagen. "Was lange hält, bringt uns kein Geld" - oder hat man etwa nach ...zig Jahrzehnten vergessen, wie man Schalter mit einem ordentlichen Sprungkontakt baut?

Aber soll er Jürgen doch nur machen - /mein/ Risiko ist es doch nicht. Also mir wäre diese Sicherheit schon ein Relais wert, das kostet auch nicht die Welt.

Am 18.09.2024 um 21:15 schrieb Kay Martinen:

Leiterabstand

This message was cancelled from within Mozilla Thunderbird

Am 18.09.24 um 20:35 schrieb Leo Baumann: > Am 18.09.2024 um 20:21 schrieb Hartmut Kraus: >> Am 18.09.24 um 20:14 schrieb Leo Baumann: >>> Am 18.09.2024 um 19:57 schrieb Axel Berger: >>>> Leo Baumann wrote: >>>>> Schalter Ein/Aus, zweipolig >>>>

Ja, bei einem Isolator dazwischen (idealerweise Luft). Ist bei einem Kurzschluss wegen Defekt leider nicht mehr gewährleistet. ;) Und im Zuge des um sich greifenden "Digitalisierungs"-Wahns (schon um ein Gerät ein- oder auszuschalten, brauchst du ja heute einen µP), werden mechanische Lösungen wie Schalter oft recht stiefmütterlich behandelt, also die Qualität lässt oft einiges zu wünschen übrig. Das merkt man nicht sofort, aber ich wage zu bezweifeln, dass ein mechanischer (bezahlbarer) Schalter von heute auch nur annähernd die Lebensdauer z.B. des Netzschalters in meinem "Labornetzteil" erreicht.

Der stammt noch aus DDR-Produktion und will einfach nicht kaputtgehen. Der "neue", den ich mal meinem PC spendiert habe, sieht zwar schön aus (grüne von innen beleuchtetete Schaltwippe und so), aber fing schon nach ein paar Monaten an, beim Ausschalten Funken zu sprühen. Also zu träge geworden, um richtig "sprunghaft" zu trennen. Pfusch ab Werk, würde ich sagen. "Was lange hält, bringt uns kein Geld" - oder hat man etwa nach ...zig Jahrzehnten vergessen, wie man Schalter mit einem ordentlichen Sprungkontakt baut?

Aber soll er Jürgen doch nur machen - /mein/ Risiko ist es doch nicht. Also mir wäre diese Sicherheit schon ein Relais wert, das kostet auch nicht die Welt.

This message was cancelled from within Mozilla Thunderbird

Am 18.09.24 um 20:35 schrieb Leo Baumann: > Am 18.09.2024 um 20:21 schrieb Hartmut Kraus: >> Am 18.09.24 um 20:14 schrieb Leo Baumann: >>> Am 18.09.2024 um 19:57 schrieb Axel Berger: >>>> Leo Baumann wrote: >>>>> Schalter Ein/Aus, zweipolig >>>>

Ja, bei einem Isolator dazwischen (idealerweise Luft). Ist bei einem Kurzschluss wegen Defekt leider nicht mehr gewährleistet. ;) Und im Zuge des um sich greifenden "Digitalisierungs"-Wahns (schon um ein Gerät ein- oder auszuschalten, brauchst du ja heute einen µP), werden mechanische Lösungen wie Schalter oft recht stiefmütterlich behandelt, also die Qualität lässt oft einiges zu wünschen übrig. Das merkt man nicht sofort, aber ich wage zu bezweifeln, dass ein mechanischer (bezahlbarer) Schalter von heute auch nur annähernd die Lebensdauer z.B. des Netzschalters in meinem "Labornetzteil" erreicht.

Der stammt noch aus DDR-Produktion und will einfach nicht kaputtgehen. Der "neue", den ich mal meinem PC spendiert habe, sieht zwar schön aus (grüne von innen beleuchtetete Schaltwippe und so), aber fing schon nach ein paar Monaten an, beim Ausschalten Funken zu sprühen. Also zu träge geworden, um richtig "sprunghaft" zu trennen. Pfusch ab Werk, würde ich sagen. "Was lange hält, bringt uns kein Geld" - oder hat man etwa nach ...zig Jahrzehnten vergessen, wie man Schalter mit einem ordentlichen Sprungkontakt baut?

Aber soll Jürgen doch nur machen - /mein/ Risiko ist es doch nicht. Also mir wäre diese Sicherheit schon ein Relais wert, das kostet auch nicht die Welt.

Am 18.09.24 um 21:00 schrieb Jürgen Jänicke:

Einen Wechselschalter kann man auch als Ein-Schalter benutzen wenn man den dritten Anschluß frei lässt (= AUS-Stellung). Und früher wurden sie auch als UMschalter benannt. Außerdem ist es besser einen Aus-schalter zu bestellen und einen Wechselschalter zu bekommen als anders herum. S.o. Darum "kann" man die On/Off-Fahne dort auch verwenden.

Schwieriger wird's bei Umschaltern mit Mittelstellung wo's dann halt nicht mehr wirklich passt. Die Werden dann aber auch gern als I-O-I (Schaltfolge) Angegeben.

Das es auch Schalter mit Drei Stellungen und einer Tastenden und einer Rastenden Position gibt weißt du? Das wär dann eher I-0<I

Bye/ /Kay

Am 18.09.24 um 21:35 schrieb Kay Martinen:

Klar, es gibt ...zig Varianten. So viele, dass kaum noch einer richtig durchblickt. Jedenfalls nicht die "Marketingexperten". Was ich da schon erlebt habe - gerade erst wieder Feinsicherungen 500A bestellt. Wenn nicht auf der Packung deutlich lesbar 500mA stünde. ;)

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required