Re: Fassungslos ich sein! -Teil2

Jun 23, 2024 Last reply: 2 years ago 89 Replies

Es geht mir nicht um den strafrechtlichen Fachbegriff. Sondern:

Jörg Niggemeyer könnte gewisse philantropische Grundannahmen treffen, anstatt mir dümmlicher- oder böswilligerweise zu unterstellen, ich hätte für eine finanziell geringfügige Schöner-Wohnen-Episode einen Elektromeisterbetrieb behelligt und Letzteren dafür auch noch extra mit ungeeignetem Material versorgt.

Da er mir aber auch gerne vorwirft, ich würde zuviel schreiben, erspare ich ihm die Erklärung, daß es bei dem Gewerk vielleicht um mehr geht, als nur einen zwei Meter langen RGB-Flexstreifen. Einen Streifen den jeder normal veranlagte Bastler natürlich selbst montieren könnte - der Meisterbetrieb aber offenbar nicht. Und es in aller Kompetenz auch nicht für nötig hält, Bedenken anzumelden.

Ist aber auch egal. Was ich mit meinen Bildern veranschauliche, ist das Ergebnis eines Fachbetriebs mit Stundensätzen um die 60-80€.

Volker

Ich glaube, da schlägt vorher die Stromregelung zu, bevor die Spannung in tödliche Regionen ansteigen kann. Allerdings weiß ich nicht im Detail, wie es zu diesen Strom-/Spannungspaarungen bei den Schalterpositionen kommt. Die zwei Panels leben jedenfalls noch. Und leuchten sogar einigermaßen hell. Was in der Küche ja durchaus von Vorteil sein kann. Sonst findet man ja die 230V-Camping- Schnellkochplatte nicht.

Volker

Eher nicht, weil bei diesen Netzteilen normalerweise der Strom geregelt wird und die Spannungsangabe eine Obergrenze angibt.

Gruß, Enrik

Der ist seit 2021 "Entertainer". Das Gewerbe erloschen.

Falk D.

Da gibts nicht viel dazu zu sagen. Man staunt eben gelegentlich, wenn ein Handwerker, ein Lieferant von irgendwas, im Fall, dass er doch mal von einem Kunden verklagt wird, zu seiner Verteidigung erklärt "das macht doch jeder", "viel zuviel Aufwand, das vorschriftsmäßig zu machen", "machen wir immer so, niemand hat das je beanstandet", "die Kunden wollen das billig gemacht haben". Dennoch glaube ich nicht recht, dass stets gepfuscht wird. Gute Arbeit für gutes Geld wird auch heute noch geliefert. Man muss allerdings die Augen offenhalten und/oder im Fall mangelnder eigener Kenntnisse (und/oder mangels genügend Zeit) auch mal etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um z.B. bei Bauleistungen jemanden zu beschäftigen, der die Arbeiten abnimmt. Das zu unterlassen, ist sparen am falschen Platz.

Die schwarzen Schafe scheinen es aber leichter zu haben als noch vor einigen Jahrzehnten, weil der örtliche Tätigkeitsbereich vieler Betriebe sich deutlich vergrößert und nicht selten vom Betriebssitz weg verlagert hat. Wenn jemand an einem fünfzig oder mehr Kilometer entfernten Ort Pfusch abliefert, dann schadet das dem Renommee des Betriebes deutlich weniger als dieselbe Schlechtleistung auf einer Baustelle am eigenen Ort zu zeigen. Bei manchem Unternehmen aus dem Bayerischen Wald ist etwa München als Arbeitsort recht beliebt. Am besten auf anonymen Großbaustellen, wo der Zoll auch nur eher selten auftaucht, um nach den Papieren der dort arbeitenden Leute zu fragen und dann Probleme dabei hat, die einzelnen Leute, von welchen keiner deutsch spricht (jedenfalls, solange der Kollege vom Zoll vor ihm steht), einem bestimmten von mehreren dutzend dort tätigen Unternehmen zuzuordnen...

MfG Rupert

Der Begriff passt dennoch in keiner Weise...

Man weiß bei deinen nicht selten ellenlangen Tiraden über dies und das ja in der Tat häufig nicht, woran man ist. Ist es nun ein Versuch, ein literarisches Werk in völliger künstlerischer Freiheit zu schaffen? Willst du mal wieder zeigen, dass alle anderen einfach nur Volltrottel sind? Hast du etwa wirklich so ein (un)glückliches Händchen bei der Auswahl der unfähigsten und gar verbrecherisch eingestellten Handwerker? Versuchst du, zu erzählen, was passieren mag, wenn man mit übertriebenem Geiz an Projekte herangehen möchte, welche dummerweise nicht für den angedachten Betrag zu haben sind? Oder möchtest du uns etwa tatsächlich Erlebtes schildern, wobei du lediglich versuchst, die Protagonisten im schlechtestmöglichen Licht erscheinen zu lassen? Diese Möglichkeiten zweifelsfrei zu unterscheiden fällt zweifellos nicht immer und nicht jedem leicht :->

Mancher hat die Größe, dann nachzufragen, andere ignorieren dich einfach. Wer ist dir lieber?

MfG Rupert

Am 24.06.2024 um 13:24 schrieb Olaf Schultz:

Das topt die Cray XMP noch:

formatting link

Am 24.06.24 um 18:31 schrieb Eric Bruecklmeier:

Finde den Bug;-)

Olaf

Am 24.06.2024 um 18:38 schrieb Olaf Schultz:

Zumal alles schön farblich gekennzeichnet ist...

Superb. Also zumindest mich hat er bestens unterhalten.

Volker

Wie sollen die sich aufbauen, wenn der Strom so stark begrenzt ist?

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Meine Eltern haben in ihrem Leben zwei Häuser gekauft und eines gebaut (bauen lassen). In Spanien kann Pfusch noch ganz andere Ausmaße annehmen.

Da ich keine Erben habe, brauchte ich kein neues Haus. Ich konnte die BEvA vor >20 Jahren davon überzeugen, ein gebrauchtes Haus zu erwerben, dass den gröbsten Pfusch schon beseitigt hat. Aber auch hier fand ich die eine oder andere Überraschung. Beispiel Fensterrahmen: Man kann die im Mauerwerk mit passenden Schrauben (Ankern) festschrauben, man kann aber auch einfach die Montagehilfen (kleine Z-Winkel aus Blech) dran lassen und ein wenig verputzen.

Von der Elektrik hier möchte ich erst gar nicht anfangen. Die Krönung waren KfZ-Steckverbinder für eine Deckenleuchte auf dem Holzbrett des Spitzbodens.

Ich habe eine solche Feuerparanoia (Holzhaus), dass ich dem Halogentrafo, der auf dem Spitzboden auf eine Holzbalken gelegt war, in einen Eimer mit Sand gelegt habe.

Am 23.06.24 um 12:46 schrieb Wolfgang Allinger: ...

Hallo,

was mich fasziniert ist die Leckrate in ml. Wie machst Du das, wie ermittelt man das?

Peter

Einen habe ich noch. Im Flur, hinter der Reviklappe:

formatting link
Das mit den WAGOs und der 230V-Seite kann man natürlich schon so machen. Und dem MDT AKD-0324V.02 zur RGB-Steuerung. Alldieweil ich auf "Individuelle und vordefinierte Sequenzen (z. B. TV Simulator)" irgenwie total verzichten kann und das verbaute 40W-Konstantspannungsnetzteil unterdimensioniert ist. Ein Streifen hat um die 65W.

Frage an die Profis: Schraubt man so Zeugs eigentlich nicht mehr auf eine Sperrholz- oder sonst eine - gerne auch unbrennbare - Platte und bündelt die Kabel dann einigermaßen (mit Zugentlastung)?

Volker

Am 25.06.2024 um 07:27 schrieb Andreas Bockelmann:

Stimmt, das ist wirklich paranoid. ;)

Ich rate mal: 24h auf den Wasserzähler starren, in Nachbars Garten pinkeln und sich mit Wasser aus dem Eimer die Zähne putzen?

Volker

Das mag auch an den Personalkosten liegen, jedenfalls solange sich die Personale nicht mit Unterbringung in Containern zufriedengeben.

Sah in Freising auch schon SEV-Busse aus dem Bayerischen Wald, die teils von München kamen.

Schreib bessere Tiraden, Hasikasperl!

Wasser-Volumen ermitteln zwischen "Hauswasserpumpe schaltet wegen Druck-Maximum erreicht aus" und "Hauswasserpumpe schaltet wg fallendem Druck wieder ein".

Zeit zwischen Pumpe-Einschalten bei Entnahme 0 ermitteln, teilen?

(Wolfgang hat ne halbe Insellösung mit Wassertank, Zisterne, Hochtank, Pumpe, Druckspeicher usw.)

Thomas Prufer

1.) ml/Zeit einfach um umzurechnen, wieviel da an Tropfen tröpfelt. Iss dat ein Strahl oder ne Dröppelmina (Solinger Samowar, Keffekanne mit Hahn), man könnte es auch in Prostata-Dröppeln umrechnen :)

Im Prinzip recht einfach: Hab nen Wassertank mit Druckpumpe fürs Haus. Die Pumpensteuerung springt beim Unterschreiten eines Mindestdrucks an und schaltet bei Erreichen des oberen Drucks bzw. bei Unterschreiten der Mindestdurchflussmenge (Trockengehschutz) ab.

Dabei wird eine gewisse Menge unter Druckhaltung gespeichert, da irgenswie irgend ein kleiner Pufferspeicher (Luftblase, Ausgleichsgefäß (hab ich nicht mehr) oder isset mein Boiler?, Elastizität der Rohre...) ne gewisse Wassermenge (inkopressibel) vorhält.

2.) Jetzt einfach die Zeit zwischen Stop und Start messen. Und ausprobieren mit Wasserhahn solange sutsche vorsichtig in ein Gefäss pladderst, bis Pumpe anspringt. Bei mir so umme 30mL.

Bei geringen Mengen, ist der Neben-Strom durchs Leck bei der Messung zu vernachlässigen.

So nun hassu die Menge, die da verplempert/verleckt wird.

Nen (annalügt) Manometer am PumpenSteuer-ausgang ist hilfreich, um dem Druckbfall/Zeit grob zu beobachten...

Nein, auf das Verfahren bin ich nicht innert Sekunden gekommen :]

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required