DD2712SA_5V vs LM7805

Jun 23, 2024 Last reply: 2 years ago 56 Replies

Hallo, meine Quelle(Solarmodul) liefert max. 15V ohne Last max. 0,6A bei dann 12V. Was spricht in dem Fall eigentlich dagegen anstelle dem an vielen Stellen angegebenen DD27812SA_5V einfach einen LM7805 zu nehmen? Oder hat der DD2712SA_5V eine spezielle Funktion wenn die Spannung eingangsseitig zu niedrig ist? Wer weiß da etwas dazu?



Danke schon mal und einen erfolgreichen Fußballabend ;-)



Jürgen


Am 23.06.2024 um 14:38 schrieb Jürgen Jänicke:

Fußball ist Siffilis!-

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hier wird der als Ersatz für u.a. 7805 angegeben.

Grüße

Am 23.06.2024 So. um 15:18 schrieb Leo Baumann:

Ja danke. Diese, und diverse ähnliche, Module kenne ich. Aber ein 7805 ist klein und ohne Schaltfrequenz. Und ich habe davon mehrere hundert Stück. Daher diese meine Überlegung sowas zu nehmen.

Jürgen

Am 23.06.2024 um 15:25 schrieb Jürgen Jänicke:

Der 7805 dürfte einen schlechten Wirkungsgrad haben.

Der Schaltregler transformiert die Leistung. Wenn Du 5 V und 1 A brauchst, dann nimmt der bei 10 V reichlich (wegen Wirkungsgrad) 0,5 A. Und der 7805 verheinzt einfach die überschüssige Spannung.

MfG hjs

Ok, richtig. Aber nur wenn am Eingang des Schaltregler noch ein passender C sitzt. Damit 'davor' dann nur noch der geglättete Mittelwert (deine 0,5A) *in* den C fließt welcher dann gepulst mehr als diese 0,5A zieht. Und meine Solarzellen bringen da nicht genug Strom.

Jürgen

Am 23.06.2024 So. um 16:36 schrieb Jürgen Jänicke:

Korrektur: Ich meine natürlich den Schaltrgler der dann "mehr als diese

0,5A zieht".

Am 23.06.24 um 16:36 schrieb Jürgen Jänicke:

Der Strom kommt aus dem Kondensator, nicht aus dem Modul. Dieser muss so bemessen sein, dass er einen Schaltimpuls ohne nennenswerten Spannungseinbruch verkraftet und er muss natürlich den Ripplestrom abkönnen. Letzteres ist meistens der bemessungsrelevante Punkt.

Jeder vernünftige Solarregler macht das so. Man würde auch niemals eine riesige Leiterschleife bis zum Solarmodul mit der Schaltfrequenz haben wollen. Erstens weil das ein übelster Störsender ist, zweitens weil die Streuinduktivität alles kaputt macht.

Marcel

Ich empfehle sehr dringend *immer* den LM317. Der 7805 hat eine sehr schwach ausgelegte thermische und Überstromsicherung. In der Strombegrenzung schlägt er bald durch und wird zum recht kleinen Widerstand resp. Kurzschluß. Nicht gut, für Geräte, die Deine 12 bis 15 V nicht so mögen.

Und der LM317_ rauscht nicht ganz so schlimm. Immer noch schlimm, aber um Welten besser als 78XX und 79XX.

Falk D.

Es ging aber um den Unterschied zwischen DD2712SA und 7805.

Also um den Unterschied zwischen Getriebe und schleifender Kupplung.

Falk Dµebbert schrieb:

Input und output-Regelung sind auch um etwa eine Grössenordnung besser. Face it: 78nn etc. sind frühes Monolithikum, sollten eigentlich aussortiert sein, lassen sich aber offenbar nicht aus Hobby-wasauchimmer vertreiben.

Am 24.06.2024 um 23:24 schrieb Rolf Bombach:

Nun, die sind ja auch bei annähernd konst. Last praktisch.- Was willst Du auch sonst in Messgeräten und HighEnd-Lala-Geräten einbauen? Schaltnetzteile? - Igitt!

Grüße

Wie meinen?

Die Alternative LM7805 würde 1A auf der Eingangsseite ziehen, also das doppelte des Schaltreglers.

cu Michael

Nein, ich *brauche* keine 1A, meine Solarquelle liefert max. 0,6A und diese stehen im Idealfall zur Verfügung.

Wenn wir bei deinem Beispiel bleiben, dem 0.5A OUT, dann ist es wohl ein Merkmal des Längsreglers das dann auch 0.5A IN + Eigenstromverbrauch des

7805 fließen. Und dieser Eigenstromverbrauch ist nicht nochmal 0.5A. Schaltregler ok, IN etwas mehr als 1/2 OUT. Aber eben gepulst und somit in der Spitze einiges mehr als dieses 1/2 OUT.

Jürgen

Du kannst gerne einen Längsregler verwenden, wenn du eben seinen Strombedarf den er abgeben soll begrenzt/kennst, also dieser hinreichend klein ist, max Verlustleitung ausrechnen, dass er dir womöglich nicht abraucht. Sicherungsvorwiderstand ?!

PVs haben eine Spitzenleistung, die aber eben meistens gar nicht verfügbar ist......

Du kannst deine 5V lin reg für einen uC verwenden und eine Akkuladung größer 5V aus der PV Zelle damit steuern ;-)

Am 27.06.2024 Do. um 15:12 schrieb Joerg Niggemeyer:

Nun da sehe ich keine Probleme. In extremster Sonne habe ich wie schon erwähnt max 0.6A zur Verfügung (bei 12V). Die 5V werden dann gebraucht für sowas:

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mit einer Zelle dran.

Jürgen

Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder? Es gibt solche Ladeschaltungen doch sicher auch mit höherer Eingangsspannung. Es gibt auch Tage mit wenig trübem Licht, und da möchtst Du vorsätzlich 60 % der verfügbaren Lestung in einem Linaerregler verbraten?

Dann ist ein kleiner Schaltregler in jedem Fall zu wählen, möglich sogar, dass dein Laderegler das PV-Modul sowieso "überlastet" und es auf die minimale Spannung des Ladereglers abfällt, bzw. der Lio Zelle plus ein wenig Offset.

Eigentlich bräuchtest du einen Schalregler, der die Leistung des PVs selbst optimiert und nicht max U und max I abregelt ;-)

Joerg Niggemeyer schrieb:

Ach wie schön, das ist ja wie das Leben des SAP-Beraters, wenn der Kunde nicht mit seiner wirklichen Anforderung herausrückt sondern nur kleinste Details seines "Lösungsansatzes". Dann berufe ich mich immer auf Lucifer Morningstar aus der Amazon-Serie, schaue dem Kunden tief in die Augen und frage "Was wünschen Sie sich wirklich?"

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