Re: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs! - Page 2

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Re: Domain- Aneignung
On 7 Nov 2003 05:41:27 -0800, snipped-for-privacy@web.de (Winfried

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Mit WinWord schreiben setzt manches Mal eine sehr große Geduld und
Liebe zu diesem Schriftstück voraus.


--
Martin D. Bartsch
ARD Paris
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Re: Domain- Aneignung
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Korrekt, ich kenne mehrere "zerschossene" Promotionen...

...oder habe ich Dein Ironie-Tag übersehen ;-)

Servus,
Dietrich

Re: Domain- Aneignung
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Besonders dann, wenn mehr als 100? seiten bearbeitet werden müßen. Die
"liebe" zu dieser anwendung muß bisweilen schier grenzenlos sein.
Meine bewunderung.

--
mfg horst-dieter

antworten bitte in die rubrik.
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OT: Bewerbung, was: Domain- Aneignung
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Obacht, in de, ch usw. wär ich vorsichtig, wenn ein Bewerbungs-
schreiben mit handschriftlichem Teil verlangt wird. Das stinkt
nach (eigentlich nicht erlaubtem) Grafologen, ausserdem neigen
solche Firmen dazu, noch andere Kriterien wie Horoskop usw.
zu verwenden. Ich mein jetzt nicht irgendwelche Hinterhofklitschen,
sondern bekannte grosse Hightech-Firmen in de.

Wer mit Textverarbeitung schreibt und dennoch 20 Tippfehler auf
eine Seite bringt, zeigt mir nur, dass er mit einer Textverarbeitung
nicht umgehen kann... Rechtschreibung als solche kann man eh
nicht mehr verlangen.

Seit eine grosse Schweizer Zeitung mal einen Artikel über die
Häufigkeit von Tippfehlern in E-mails vom Chef gebracht hat
(Zeichen von Zeitkappheit wegen eigener Wichtigkeit), haben
die Tippfehler in E-Mails aus dem unteren Management exponentiell
zugenommen. Eine Weltfirma hat es neulich geschafft, dass ein
technisches E-Mail so mit Tippfehlern verhunzt war, dass es
im Spam-Filter hängen blieb...

--
mfg Rolf Bombach


Re: OT: Bewerbung, was: Domain- Aneignung

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Es war keine Weltfirma, aber mir wurde von einem Vorgesetzten mal eine
von ihm abgesandte e-mail weitergeleitet, die sich auf eine (teilweise
mich betreffende) Bestellung eines US-Kunden bezog. In der
Betreff-Zeile stand: 'your order' (kleingeschrieben, keine
Bestelldaten). Kein Wunder, daß der damalige Admin dieser Firma jeden
Tag den Spam durchsehen mußte, weil sich hinter 're: your order'
durchaus spamfreies verbergen konnte.

Ich hab auch mal ein Fax an einen guten Kunden auf dem Drucker liegen
sehen, da stand die (Großstadt-)Anschrift ohne Postleitzahl drauf,
einfach 'Fa. XXX, Hamburg', keine Hausadresse (Daten verändert). Was
wohl mit gefaxten Bewerbungen passiert wäre, bei denen die
Postleitzahl fehlte? Aber mit dem Kunden kann mans ja machen, das
Jammern über (evtl.) entgangene Aufträge ist ja viel einfacher als
Anschreiben sorgfältig zu erstellen.

In der Vor-e-mail-Zeit hatten Vorgesetzte noch (oft recht gut
bezahlte) Sekretärinnen, wahrscheinlich waren sie froh, jemand
gefunden zu haben, der ihre Schreiben noch mal durchliest, bevor sie
rausgehen.

Von dem geradebrechten Englisch mal ganz abgesehen, das etliche Chefs
von Firmen, die auf dem Weltmarkt Fuß fassen wollen, so von sich
geben. Da hört sich manchmal Pidgin-Englisch noch besser an.

Handschriftproben wurden bei Bewerbungen in D erst einmal von mir
verlangt, allerdings mit offenem Hinweis auf Grafologie.

Winfried Büchsenschütz

Re: Domain- Aneignung (Was: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!)
Am 26 Oct 2003 13:45:22 -0800, meinte snipped-for-privacy@web.de
(Winfried Buechsenschuetz):

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Das ist es, was ich meine: Der Rechtsstaat beginnt und hört damit auf,
daß die Rechtsprechung verläßlich und kalkulierbar ist und _alle_
Abweichungen von der höherinstanzlichen Rechtsprechung von dieser
überprüft werden können-müssen - was nutzen die ach so toll
formulierten Grundrechte hier und in der EU und der sonstige
freiheitliche Kokolores, denn sich insbesondere liberal und
freiheitlich gebende Leute auf die Fahnen schreiben, wenn das
"täglich´ Brot" bedeutet, daß im nicht so seltenen Einzelfall (was
natürlich nur der mitbekommt, der täglich damit zu tun hat) nur das
gilt, was der betreffende Entscheider meint, als "Recht" hinsetzen zu
müssen. Aber genau _das_ wird ja vom Gesetzgeber gewollt und forciert,
denn Justiz ist ja per se unwichtig und kostet nur ....

Beste Grüße

Dr. Michael König

--
    RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
          D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
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Re: Domain- Aneignung (Was: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!)
On Wed, 29 Oct 2003 08:00:52 +0100, RA Dr.M.Michael König
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[...]

Da hätte ich einen Vorschlag, den die Politik garnicht gut finden
wird ;-)

<mode=Unrealistisch_aber_gerecht>
Wenn ein Urteil von einer höheren Instanz *korrigiert* wird, müßte
*eigentlich* der Staat (oder genauer: Das Gericht/Richter als
"Lieferant" der Ware "Urteil" ;-) die zusätzlich entstehenden Kosten
für die weitere Instanz inkl. Anwaltskosten zahlen, weil es sich doch
um einen Mangel des ursprünglichen Urteils gehandelt hat, der
behoben werden mußte ...
</mode>

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + snipped-for-privacy@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Re: Domain- Aneignung (Was: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!)
Am Wed, 29 Oct 2003 16:51:59 +0100, meinte Oliver Bartels

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Die findet es schon nicht gut, daß Urteile überhaupt überprüft werden
können (genau genommen ist schon die Justiz als solche ein Dorn im
Auge, da sie Kosten verursacht). Noch geht es in gewissen Grenzen
(mehr schlecht als recht), aber im Verwaltungsrecht sind wir schon
seit einiger Zeit soweit, daß Berufungen vom Berufungsgericht
zugelassen werden müssen (wenn nicht das VG zuläßt). Man muß kein
Jurist sein, um sich auszumalen, wie gerne derjenige, der vielleicht
(?) vom Obergericht eines auf die Mütze zu erwarten hat, oder
derjenige, der sich mit der Berufung befassen muß, diese zuläßt. Von
der Revision reden wir erst gar nicht.  Im Arbeitsrecht bestimmt das
BAG faktisch nach eigenem Gutdünken (denn die Nichtannahmen sind
natürlich nicht angreifbar) welche Revisionen angenommen werden (das
selbstgeschaffene Kriterium der "leitsatzmäßigen Abweichung" ist ein
solcher Freibrief und der Gesetzgeber nimmt diese selbst geschaffene
Möglichkeit der Regulierung der Arbeitsbelasung natürlich dankbar hin)
und im Zivilprozeß sind wir auch auf dem besten Weg (nur noch eine
solche Reform wie die letzte und gegenwärtige "Nachbesserung", und wir
sind da ...), daß nach der ersten Instanz faktisch Schluß ist.
Wäre ja alles kein Thema, wenn man sich auf die erste Instanz
verlassen könnte. Aber auch hier genügt die simpelste Logik, um den
Status zu erkennen: Warum werden wohl die Rechtsmittel von "Reform" zu
"Reform" - d.h. alle paar Jahre - immer weiter eingeschränkt? Eben
weil es entsprechend viel Rechtsmittel eingelegt werden. Warum gibt es
so viele? Weil so viele Urteile falsch sind. Denn die Erfolgsquote ist
über alles weit über 50% - nicht mitgerechnet die nicht
rechtsmittelfähigen Urteile, die per se nicht besser sind (es soll
sich jeder einmal selbst fragen, wie er selbst arbeitet, wenn er keine
Kontrolle oder Sanktion zu befürchten hat) und daher eher mal
"daneben" liegen. Und selbst wenn es nur 10% wären (ein traumhafter
Wert): 10% der Urteile falsch und nicht korrigierbar sind auch ein
Skandal. Außerdem spielt bei den Revisionen die
Einzelfallgerechtigkeit keine Rolle mehr, d.h. es man läßt offenkundig
falsche Urteile bestehen, wenn sie nur diesen Fall betreffen (ja,
richtig, auch hier kann man wunderbar daran drehen, ob man annehmen
möchte oder nicht - es kann ja eh nicht überprüft werden). Naja, und
von den Bußgeldsachen reden wir erst gar nicht - da gibt es faktisch
ohnehin keine Kontrolle mehr und der OWi-Richter kann letztlich machen
was er will, wie mir Kollegen berichten, die in diesem Bereich
verstärkt arbeiten.

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Und _das_ probate Mittel, um die Zahl der Rechtsmittel drastisch zu
reduzieren ohne die Rechte des Bürgers zu beschneiden.

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Genau!

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Genauso ist es. Aber a) kollidiert dies mit der richterlichen
Unabhängigkeit (wird zumindest behauptet, auch wenn ich als simpler
Anwalt dies natürlich nicht so recht erklären kann)  und b) hat nichts
eine Chance, was letztlich eine Haftung des Staates begründet. Dann
wäre es ja viel billiger, die Gerichtskosten für die Rechtsmittel zu
verdoppeln oder zu verdreifachen.
Man soll sich nicht täuschen: Je nach Statistik finanziert sich die
Ziviljustiz ganz bis weit überwiegend selbst (es scheint bei den
Ländern noch nicht aufgefallen zu sein, daß sich mit doppelt oder
dreifach so hohen Gerichtskosten prima Geld verdienen läßt - auch wenn
es sich letztlich um marginale Summen, echte peanuts handelt). Wenn
der Staat aber meint, Straf-, Verwaltungs-, Sozial- und
Arbeitsgerichtsbarkeit aus "sozialen" Gründen zu subventionieren und
im Straf- und Verwaltungsbereich weit, weit überwiegend nicht Leute
"wie Du und ich", die Kosten produzieren, dann darf man dies nicht dem
Bürger zur Last legen.
Aber es ist wie es ist und solange die interessierten Kreise jeden,
der sich über diesen permanenten Abbau des Rechtsstaats mokiert, als
Prozeßhansel (sei es als Partei, sei es als Anwalt) diffamiert und der
Bürger dies auch schön schluckt (bis er selbst einmal der
Gelackmeierte ist - aber hallo, dann ist das Geschrei und Gejammere
groß!) - wird sich nichts ändern. Hier im Kleinen zeigt sich, was ein
Rechtsstaat ist, nicht daran, was in der Verfassung steht und nur dort
steht. Früher war, und dies trifft mal wirklich zu, dies alles viel,
viel besser und per saldo im Vergleich mit heute nahezu perfekt.

Beste Grüße

Dr. Michael König
--
    RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
          D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
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Re: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!
Hi,

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Schade das es kein Gesetz gibt, das eine weggesprengte Domain an den
ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden muß wenn nicht innerhalb von
14 Tagen ein neuer sinnvoller Inhalt erscheint. Es muß ja einen Grund zu
diesem Verhalten vom großen T gegeben haben. Die Falschtipper werden nicht mal
zum großen
T weitergeleitet. Scheint also gar keine Gefahr für das große T gewesen zu sein.
Den Richtern die dieses Urteil verfügt haben sollte man sofort die Eier
abschneiden
und die Lizenz entziehen. Solche Urteile mit vermeintlichen Namensverwechlungen
sind ja schon länger ein Ärgerniss. Vieleicht sollte man die Richter mal auf ihre
Rechtschreibkenntnisse hin überprüfen. Wenn ICH ein T tippe kann ich NICHT falsch
auf das E kommen weil dazwischen ein R ist.

Ich wäre also auf r.online.de gelandet. Aber nie auf e-online.de ;)

Wenn du ein bißchen Kohle zurückhaben willst wäre das
sicherlich ein Thema für die CT oder diverse Privatsender. Aber ich weiß: Das
Risiko !

Das die Seite jetzt ganz einfach leer ist, ist ja wohl die Frechheit
schlechthin.

Cu
 Holger

--
Dipl. Ing. (FH) Holger Klabunde
http://home.t-online.de/home/holger.klabunde/homepage.htm

Re: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!

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Nee, da gibt es keinen Zweck, der mit dem Domainnamen zusammenhängt.
Das ist reiner Selbstzweck. Schliesslich müssen die Rechtsanwälte sich
selbst eine Existenzberechtigung geben.

M.
--
Bitte auf snipped-for-privacy@pentax.boerde.de antworten.

Re: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!
f'2 de.sci.electronics

Am Mon, 20 Oct 2003 21:06:37 +0200, Holger Klabunde schrieb:

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zum großen
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sein.

Leere domains darf es nicht geben. Wer mahnt ab? Vielleicht sollte man RA
Pasch einen Tipp geben. Aber da traut er sich sich nicht ran.

Lutz

Re: "das ELKO": Neuer Elektronik-Minikurs!

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Leere Domains im Sinne von "kein web-inhalt" darf es schon geben. Keiner
ist gezwungen, einen Webserver zu betreiben. Eigentlich dürfte es aber
keine nicht konnektierten Domains geben, mein letzter Versuch scheiterte
aber daran, daß es keine DNS-Einträge für e-online.de gab...

Bernd


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