Prototypen

Feb 11, 2013 11 Replies

Hi,



bisher hat mir Lochraster meist gereicht, zumal selbstgeätzte Platin en meist sogar nur eine geringere Packungsdichte zulassen. Nun überlege ich mir, es mit doppelseitig kupferkaschierten Leiterplatten zu versuchen. Eine Lage wird GND, die andere wird Vcc. Bohrungen, die keinen Kontakt haben dürfen, werden mit einem etwas größerem Bohrer vom berstehenden Kupfer befreit. Die Signallage wird dann ganz normal mit Fädeldraht



erzeugt. Was haltet ihr davon? Sozusagen Multilayer für arme Leute?



Holger


Holger schrieb:

Hallo,

die Platine wird also nicht geätzt und nur gebohrt? Dann hast Du z.B. bei einem bedrahteten Widerstand oder Diode die weder an GND noch VCC liegen nichts was Du festlöten kannst an der Platine, sondern nur am Fädeldraht. ICs mit je einem GND und VCC Anschluß sind dann nur mit diesen beiden Pins mechanisch mit der Platine verbunden. Beim Löten von GND und VCC Anschlüßen wirst Du aber fluchen weil die gesamte Kupferfläche heftig die Wärme abzieht. Beim Löten von gefädelten Signalpunkten musst Du sehr aufpassen das kein Zinn eine ungewollte Brücke zur GND oder VCC Ebene bildet. Alle Bauteile die einen GND und VCC Anschluß haben müssen von beiden Seiten zum Löten zugänglich sein für einen Kolben mit genügend grosser Spitze und Heizleistung um auf der grossen Kupferfläche überhaupt löten zu können.

Wir haben hier mal eine spezielle Wrappkarte für einen Diplomanden gemacht, vom Layout Programm nur die zwei Lagen für VCC und GND als Aussenlagen für eine zweiseitige durchkontaktierte Platine genommen und den Rest, also alle Signal gewrappt. Aber mit den thermischen Pads für die GND und VCC Pins und den isolierten Pads für alle Signalpins lies sich das sehr gut löten und wrappen. So konnte man auch ICs im PLCC Gehäuse verwenden die nicht auf normale Wrappkarten passen.

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

s

n und

r

ies

C

Ich habe hier eine spezielle Prototypenkarte für einen AT-Slot aus d en alten IBM-PCs, die hat ein Vcc- und ein GND-Gitter zwischen den Lötaugen, die mit Vcc und GND natürlich nicht verbunden sind. S owas ähnliches dachte ich mir auch, aber sowas kriege ich nirgends zu kau fen. Was Bauteile betrifft, die weder Vcc noch GND-Anschlüsse haben (wie zum Beispiel ein Widerstand, der mit irgendwas in Serie liegt), da dachte ich, sowas fixiere ich mit einem Tropfen Kleber.

Grüße, Holger

Holger schrieb:

Hallo,

und beim nächsten Braten auf der Kupferfläche für einen GND Anschluß schmilzt der Kleber an den Widerständen in der Nähe.

Bye

Es gibt auch Rasterkarten, die auf der einen Seite Lötpunkte, auf der anderen Seite eine Kupferfläche mit Löchern haben. Die sind ideal für HF- Schaltungen oder schnelle Digitaltechnik.

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Uwe Hercksen schrieb:

GND Anschluß

Sekundenkleber ist duroplastisch.

Holger

Holger ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):

Wenn Du einen Fräser oder einen Holzbohrer ohne Zentrierspitze nimmst, landest Du bei der Lötinseltechnik:

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73 de Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * DARC OV I19 * FISTS #15933 * ARRL http://www.dl7bj.de https://twitter.com/dl7bj

Am 11.02.2013 14:44, schrieb Holger:

Sekundenkleber und Lötkolben. Wenn diese beiden Dinge zusammenkommen tränen mir immer die Augen und ein stechender Schmerz in der Nase kommt dazu, deshalb bin ich kein Freund von Sekundenkleber.

Rick

Thomas 'Tom' Malkus schrieb:

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Hallo,

nur sind diese Art Inseln für IC Pins im Abstand von 2,54 mm viel zu grobschlächtig.

Bye

Hi Holger,

Ich bin bisher mit toten Käfern (alias dead bug) ganz gut gefahren. Die so gemachten Aufbauten hatten meist zuverlässiger funktioniert, als die Multilayer, die der Layouter danach konstruierte.

Marte

Marte Schwarz schrieb:

. Die

s die

Hi Marte,

als Versuchsaufbau mögen solche Aufbauten in Ordnung gehen, aber wen n man sich als Bastler ein Einzelgerät herstellt, sollte das innerlich schon anders aussehen. Wenn DSP im Spiel sind, scheinen Masse und Versorgungsspannung alles andere als trivial zu sein, und von daher sind

GND und Vcc wohl am besten als Kupferfläche auszulegen. Ich bin noch am Überlegen, wie ich Bauteile unterbringe, die weder an Vcc noch an GN D angelötet und damit mechanisch fixiert werden können. Mein spon taner Einfall ist nun dieser, daß ich einseitig mit Lötaugen versehen e Lochrasterzuschnitte auf diesen Kupferflächen unterbringe, das ich d a Teilschaltungen drauf aufbaue, die ich dann wiederum mit Drahtbrücke n kontaktiere und mit Klebstoff mechanisch befestige. Das ist zwar schwieriger als ein reiner Lochrasteraufbau, aber technisch vermutlich besser.

Grüße, Holger

Sieht so aus als braeuchtet einen neuen Layouter, oder besseres Teamwork beim Layout :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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