Phototransistor

Mar 17, 2008 13 Replies

Hi, gibts einen billigen, diskreten Phototransistor oder eine Photodiode, die so 25mA "unterbrechen", also bei Licht sperren? Gedacht, LEDs bei Bedarf einzuschalten, und zwar jede LED einzeln, direkt am Ort, da ist kein Platz für Fisematenten.


mfg, gUnther

Moin gUnther!

gUnther nanonüm schrieb:

Ich sag mal so a priori: Nein. Weil -schalten tun die sowieso nicht. Und bei Licht ab- schon garnicht, sondern eher ein-. Du könntest versuchen, deiner LED parallel den Strom wegzulutschen, aber das ist auch ein sehr analoges Unterfangen. Wenn du zwischen 'Bauscheinwerfer eingeschaltet' und 'finstere Winternacht in Nordschleswig' unterscheiden willst, dann könnte das so gehen.

Ort, da ist

Nuja. Die Bauelemente sind heutzutage ja schon sehr klein, wenn man zusätzlich zum Phototransistor noch einen weiteren ohne Photo und ein wenig Hühnerfutter spendiert, dann könnte das gehen. So ganz ohne dies glaube(tm) ich nicht.

IdS, Jens

P.S.: Man könnte eine Schaltung entwerfen, die die LED gelegentlich abschaltet, um sie als Photoelement zu missbrauchen und damit die Beleuchtungsstärke zu messen. Wenn es hell genug ist, dann wird die LED nicht wieder eingeschaltet, sondern weiter gemessen, bis es dunkel genug ist. Wenn es dunkel ist, wird die LED eingeschaltet und dann gelegentlich zum Messen wieder abgeschaltet. So baut man z.B. Störsender, nur andersrum. Die ganze Schaltung hätte in einem 4poligem BGA-Gehäuse zwischen den Anschlussdrähten deiner LED Platz. Aber offenbar gibt es keinen Massenmarkt für sowas ;-)

NPN-Transistor, Emiter an die Anode der LED, Kathode nach Masse. Basis des NPN-Transistors über einen 10K mit dem Kollektor verbinden. Phototransistor von Basis des NPN nach Masse.

Bauteileaufwand: 1x Phototransistor, 1x NPN-Kleinsignaltransistor, 1x Basisvorwiderstand.

Gruß

Stefan DF9BI

"Stefan Brröring" schrieb im Newsbeitrag news:fro1a1$i7i$ snipped-for-privacy@news1.ewetel.de... ..

Basis

Hi, ömm ja, dann ist sie "aus", der Strom verbrät aber weiter, oder? Vielleicht erweiterte Randbedingung, Signal-LED mit Batterie soll tagsüber Strom sparen....diese Teichleuchtkugeln oder so, nur ohne Solarzellen, so klein wie möglich, zurechtfummelbar von leprösem Blindfisch :-)

mfg, gUnther

Wo denn? Neee, der Transistor macht auf, wie ein Schalter, es leuchtet nix, und es fließt auch kein Strom mehr. BIs auf ggf. bissl was am Basiswiderstand, je nach Schaltung.

Ralph. http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/

gUnther nanonüm schrieb:

Hallo,

eben nicht, die LED ist ja in Serie zum NPN-Transistor geschaltet, wenn die LED aus ist, dann fliesst durch LED UND Transistor kein Strom.

Bye

Es verbrät dann maximal knapp das, was bei der gegebenen Betriebsspannung über einen 10k-Widerstand fließen kann.

Das ist zwar nicht besonders viel, haut aber bei netzunabhängigem Betrieb doch schon ganz schön negativ in die Energiebilanz.

Besser als die von Stefan skizzierte Schaltung ist ein CMOS-Trigger. Der verbraucht selber in beiden stabilen Zuständen nahezu keinen Strom und durch die hohe Eingangsimpedanz ist es möglich, die Eingangsbeschaltung mit dem Fototransistor ein bis zwei Größenordnungen hochohmiger auszulegen (und dort dementsprechend nur ein Zehntel bis ein Hundertstel des Stroms zu verbrauchen).

Ein 4094 kostet nur wenige Cent, und enthält gleich vier solcher Trigger.

Die benutzten Eingange solltest du auf jeden Fall mit ein paar kleinen Kondensatoren direkt am IC nach Masse abblocken (je hochohmiger die Sache, desto wichtiger wird das), die unbenutzten Eingänge der NANDs auf H-Potential legen.

Und natürlich darf das Licht der LED keinesfalls den Sensor treffen, sonst hast du einen Oszillator. Auch nett, aber wohl nicht das, was du wolltest.

Je nach Spannung besser eine 74HC Variante. Die CD Serie schafft 25mA nicht so ohne weiteres, jedenfalls nicht bei Spannungen im Bereich einiger Volt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:nlTDj.23613$ snipped-for-privacy@newssvr27.news.prodigy.net... ..

CMOS-Trigger. Der

und

Eingangsbeschaltung

Hundertstel

kleinen

NANDs auf

treffen,

du

Hi, es ist sowieso zuviel, ein ganzer Käfer und dazu noch Kroppzeuch un Gewürm. Das ganze muß zusammen mit einer CR2032 in einer Kirsche Platz finden, weniger kosten....oder so ähnlich. Hatte dazu noch erhofft, daß der Photoschalter Umgebungs-/Sonnenlicht erkennt, und die LED(s) dabei nicht stören. Aber das hört sich dann schon nach Logick an. Mist verdummter.

mfg, gUnther

Die Kaefer gibt's im TSSOP Gehaeuse. Aber so langsam hoert sich das nach MSP430F2013 an. Damit kannst Du die LED pulsen und in den Pausen messen oder so, ohne viel Geraffel mit externen Bauteilen. Passt in eine Kirsche rein, sofern sie entkernt ist. Schimmelt aber nach einer Weile ;-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Das erinnert mich an den Menschen, der einen Webserver in eine (tote) Fliege eingebaut hat:

CU Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Das ist ja schon echt makaber.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Würde es. 4094, kleine Kondensatoren, Widerstände und Fototransistoren gibts allesamt in SMD-Ausführung. Das größte Problem beim Einpassen in eine Kirsche dürfte die CR2032 sein. Deren Durchmesser übertrifft den der EU-Normkirsche...

Ich glaube nicht, daß ein so spezialisiertes Bauteil, wie es dir vorschwebt, selbst wenn es das irgendwo geben würde, billiger wäre als ein 4094-SMD und Hühnerfutter.

Auch das könnte man hinbekommen, wenn es nur um einen Kanal/Kirsche geht. Im 4094 wären dann ja noch drei Gatter frei.

Allerdings würde es darauf hinauslaufen, daß der Oszillator-Betrieb der Normalfall ist, denn das Umgebungslicht kann nur gemessen werden, wenn die LED aus ist. Da die Sache in dunkler Umgebung sowieso schwingt, braucht man dann eigentlich bloß noch dafür sorgen, daß das Tastverhältnis der entstehenden Schwingung schön asymmetrisch zugunsten des Zustandes "LED hell" ist und schon hat man insgesamt das benötigte Verhalten. Das läßt sich mit den drei freien Gattern und einem RC-Glied sicher problemlos machen.

gUnther nanonüm schrieb:

Der CMOS-Trigger im Transistorgehäuse hört auf den Namen SN74LVC1G132... Leider gibt's den nicht an jeder Ecke zu kaufen.

MfG hjs

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