LED-Taschenlampe ohne Rv

Sep 20, 2005 15 Replies

Hi Leute, ich habe bei eBay eine billige LED-Taschenlampe erstanden:

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27 LEDs Stromverbrauch: ca. 450mA mit neuen Batterien.
3AAA-Zellen

Ich bin sehr zufrieden mit der Lampe, das Licht ist genau richtig und vor allem gleichmäßig, nicht so kaputt wie bei den kleinen billigen Glüh-Reflektorlampen.



Neugierig habe ich mir das Innenleben mal angeschaut und war zunächst schockiert: Alle 27LEDs sind hart parallelgeschaltet. Auf der LED-Platine ist kein Widerstand sichtbar. Auch nach längerer Suche war kein Widerstand zu finden, weder durch optische Kontrolle noch durch Messung.



Also mal Spannung direkt an den LEDs gemessen: 3,2V Doch Widerstand übersehen? Batteriepack hinten rausgezogen, am Pack gemessen: 3,4V bei EIN, 4,3V bei AUS. Hmm.



Offenbar verlässt sich auch diese Lampe auf den Innenwiderstand von Batterien, das heißt, die Benutzung mit Akkus kann ich wohl vergessen. Obwohl in der Artikelbeschreibung Akkus erwähnt sind. Die LEDs erscheinen alle gleich hell, sind offenbar aus der selben Charge. Naja, Ihr Geld ist die Lampe für mich auf jeden Fall wert, habe ich wenigstens ein schönes Gehäuse für ein zukünftiges Selbstbauprojekt (nach dem Ableben der jetzigen LEDs). Irgendwie ist die Funktionsweise ja richtig Murks, funktioniert aber trotzdem erstaunlich gut (mal sehen, wie lange).



Michael


Michael Rübig schrieb:

ACK, ist aber häufig so zu finden.

Leg die Lampe mal ins *richtig* Warme (Auto/Sommer).;-)

Gruß Dieter

"Michael Rübig" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@individual.net...

Siehe de.sci.electronics FAQ:

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suche Photonenpumpe

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hi,

Dass die Knopfzellen-Lampen so funktionieren, war mir bewusst, dass aber selbst das Parallelschalten von 27LEDs einigermaßen gut funktioniert, erstaunt mich dann doch, wobei sogar Akkus erwähnt werden. Mal gucken, wie die Lampe sich über die Batterie-Lebensdauer so verhält, wenns wirklich übel ist, wird sie umgebaut: StepUp, der 3 9er-Stränge treibt, die 3 Sense-Widerstände werden dann zum Symmetrieren genutzt. Also bietet sich ein Regler an, der mehr als

1V am Sense benötigt. Ich habe mal mit dem MC33063 rumsimuliert. Hier stört mich vor allem der Strom, den ich für den Darlington benötige. Aber es gibt bestimmt besseres. So wie ich das aus der FAQ erkannt habe, sind die dort erwähnten Regler nicht in der Lage 9LEDs in Reihe zu treiben. sonstige Vorschläge?

Michael

von Batterien

Wenn eine LED an die Batterie direkt angeschlossen wird, dann uebersteigt die LED-Flussspannung jegliches Mass. Dies kommt letztlich allen LED reichlich zu gut und so stellt sich in Funktion des Batterie-Innenwiderstand einen mittleren Spannungswert ein, der noch immer massiv ueber der normalen LED-Flussspannung liegt.

Ja, da ist der Innenwiderstand doch betraechtlich geringer...

Ich denke, die LED-Taschenlampenhersteller haben einen Deal mit den LED- und Batteriehersteller. Gut fuer die Geschaefte und schlecht fuer die Umwelt. Naja, ist doch alles im gruenen Bereich, was das groesste Rindvieh der Welt, den Menschen, betrifft, oder?

Ich entschuldige mich diese Entgleisung fuer alle Rindviecher dieser Welt, die keine humanoiden Zuege aufweisen.

Gruss Thomas

Meine Elektronik-Minikurse in: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ (Streiche alle 'x' in der Mailadresse fuer Replay!) *** 'de.sci.electronics' wurde am 07.02.2004 10 Jahre alt! ***

Hallo zusammen,

Ja ja, immer feste drauf... und die Welt dreht sich doch... und die Dinger funktionieren immer noch... Ich hab seit Jahren so n absolutes Billigteil mit 4 parallelen weissen LED von Pearl im Einsatz mit Akkus. Ich könnte nicht behaupten, dass die Leuchtkraft so wahnsinnig nachgelassen hätte (so hell war die mit 4 LEDs auch gar nie ;-) Die Akkus habne zwar den kleineren Innenwiderstand, aber eben auch die kleinere Nennspannung, die mit 3V6 ja auch dann gar nicht mehr viel Abstand braucht. Den größeren Innenwiderstand haben denn auch die LEDs selber eingebaut. Es funktioniert jedenfalls nicht so schlecht, dass irgendjemand den Aufwand bezahlen täte. Ich kenne jedenfalls keine gängige Lampe mit Regelung. Ich hatte zwar mal eine Lucido Stirnlampe, die mit 2 Batterien auskam und so offensichtlich einen Wandler brauchte, aber geregelt war der dann doch auch nicht. Ich hab mich dann doch wieder für die deutlich leichtere Alternative mit 3 kleineren Batterien entschieden, des Komforts wegen. Auch die hat nun schon einige Stunden mit Akkus auf dem Buckel, ohne dass ich nennenswert verschleiß feststellen kann.

Aber wie so oft... Was nicht sein darf, weil es nicht so sein kann....

... und sie dreht sich doch.

Marte

Ja sicher. Die dreht sich mit oder ohne humanoide Rindviecher. :-)

Das ist deshalb so, weil sie *in diesem Fall* - Betonung beachten - im eher unteren Spannungsbereich betrieben werden.

Natuerlich, das wird sie auch noch dann tun, wenn die Sonne die Phase des Roten Riesen hinter sich hat. Der Tag hat dann vielleicht 72 Stunden, aber nach 5 Milliarden Jahren wird alles etwas gemuetlicher,

- denke ich. :-)))

Gruss Thomas

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"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news:dgrch9$ueh$ snipped-for-privacy@news2.rz.uni-karlsruhe.de...

Kein Wunder, deine 3 Akkuzellen haben gar nicht genug Spannung (3.6 statt 4.5 von Alkali-Mangan-Batterien), um die LEDs ueberhaupt mit Nennstrom zu betreiben.

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Am Tue, 20 Sep 2005 23:43:26 +0200 schrieb Michael Rübig :

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weniger als 20mA/LED, also total im grünen Bereich.

Nennspannung von 3 Akkus = 3,6V, auch Akkus haben Innenwiderstand, die LEDs selbst haben auch etwas ohmschen Anteil. Hier habe ich eine weiße LED an 3*100mAh NiCd -> knapp 50mA, was für diese LED absolut max. wäre, 2 LEDs parallel an diesem Akku geben 30mA/LED.

Martin

Am Wed, 21 Sep 2005 19:02:12 +0200 schrieb MaWin :

Ich weis nicht, was du für Akkuzellen und LEDs hast, bei meiner Stirnlampe funktionieren Akkus und Batterien gut (3*AAA, 3 LEDs mit kleinen Vorwiderständen). Bei Batterien sinkt die Helligkeit halt langsam, bei Akkus zuerst kaum, dann schnell wenn sie leer sind.

Martin

Hallo Manfred,

jetzt wirds lustig ;-) Von der Behauptung, dass die Akkus die LEDs aufgrund ihres niedrigen innenwiderstandes mit viel zu hohen Strömen jagen würde und daher für ein vorzeitiges Ableben verantwortlich zu machen sei nun der Schwenk zu "Kein Wunder, dass die Teile nicht richtig Hell werden ..." Nee, die 4 LED sind ganz einfach nicht so Hell, egal, ob mit Alkali oder Akkus, das schenkt sich in der Praxis nicht viel. 4 LED sind eben ein bischen wenig und die teuersten waren da sicher nie drin vorgesehen. Aber sie tut, und um im Nahbereich was zu suchen ist mir ein homogener Lichtkegel auch ein wenig dunkler lieber als ein so inhomogenes Lichtgefusel der Halo-, Krypton- oder sonst wie Lampen.

Marte

Martin schrieb:

Hallo,

wenn sich denn der Strom gleichm=E4ssig auf alle LEDs aufteilt....

Bye

"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news:dgtp89$h1i$ snipped-for-privacy@news2.rz.uni-karlsruhe.de...

Wie so oft ist beides richtig.

Annahme: LED braucht 3.5V, hat 10 Ohm Innenwiderstand, Alkali-Mangan Batterie hat 40 Ohm Innenwiderstand, LED an Batterie ergibt 20mA. Schliesst man einen 4.5V Akku mit akkutypischen 0,2 Ohm Innenwiderstand an, machen die 98mA die LED kaputt. Aber der Akku hat keine 4.5V, sondern nur 3.6V, also fliessen nur 9.8mA. Die LED ist also nur halbhell.

Wenn es nicht um 4.5V/3.6V geht, sondern um 12V, sieht man, das man durchaus mit einem Akku gleicher Nennspannugn die LEDs kaputt macht.

Du koenntest die LEDs ja mal mit ihren Nenndaten betrieben. Wenn es billige sind, wie du vermutest, dann 20mA/LED. Nimm ein Labornetzteil, stzell es auf 80mA, schliess es an die LEDs an, schau ob das so hell ist wie mit Akkus und Batterie.

Dann kauf dir keine teuren Luxeon Star. Deren Farbe wird nach aussen gelber, und die Bonddraehte werfen Schatten im Lichtkegel. Jede Gluehlampe ist besser.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hallo Manfred,

:-)))

Rechnen kann ich schon, wenns kein komplexer Spannungsteiler wird :-)

Den wissenschaftlichen Geist vdazu hab ich dann doch eher woanderst.

Dann doch lieber 27 LED nebeneinander, dann hebt sich das wieder einigermaßen heraus ;-) Ich kann mir schon vorstellen, dass die Dinger ganz ordentlich hell machen.

Mein aktueller favorit ist aber derzeit die Osram pocket mit Leuchtstoffröhre. Die macht ein richtig schönes Licht für das nahe Umfeld beim Fahrradfahren. Für die Weite ab ich ja mein Bisy...

Marte

Die Osram dulux pocket? Die hat mir auf mancher naechtlichen Grillparty das Steak vom anbrennen bewahrt. Nur leider sind die 2 Mignons da drin etwas unterdimensioniert, 2xBaby waer imo besser.

cu,

Steffen

"Marte Schwarz" schrieb:

Wenn Du einen schönen runden Lichtkreis haben möchtes, empfehle ich Dir die "Aspherilux midi 125" von Docter. Hab die orginal 2,4W Halogenbirne gegen eine mit 4 Watt getauscht und betreibe die mit 4 Mignon Akkus (Sanyo 2300mAh). Dagegen ist ne Maglite wie ne Kerze.

Durch die Optik hast Du keine Schatten wie bei üblichen Taschenlampen. Wenn Du was mehr ausgeben möchtest, schau auch mal bei

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rein. Aber festhalten, wenn Du die Preise ließt.

Gruß Jürgen

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