Notebook-Akku wiederbeleben

May 06, 2004 6 Replies

Hallo, ich weiss, das kam schon öfter... aber ich geb die Hoffnung nicht auf... Ich hab gerade den Akku von meinem Dell Latitude CS aufgemacht (P/N



7012P; 11,1V; 3100mAh). Ich staune nicht schlecht, da ist richtig satt Elektronik drin (18 cm * 1,43 cm Multilayer mit richtig viel zeugs drauf). Die Zellen haben alle gleichmäßige 4,19 V (im Leerlauf und je 2 parallel) und kurz nachdem sich das Laptop ausgeschaltet hat 4,02 V (steigende Tendenz und ebenfalls recht gleichmäßig) Zentrale Bausteine nennen sich:
  • BH5740AFS (SSOT-28),
  • AS347D (TQFP-48, scheint ein µC zu sein, der steuert zumindest die 5 LEDs, die auf Tastendruck eine Ladezustandsanzeige sein sollen, an dem hängen auch 2 Quarze, 32k & 4M),
  • 9040, ein Teil (SO-8) ohne Logo,
  • Microchip 949 373E (SO-8)
  • Texas 74LV08A (5V Logik, den dazugehörenden Spannungsregler hab ich auch schon gefunden) ...und dazu noch jede Menge Brösel verteilt auf beiden Seiten der Platine. Abgesehen vom Texasteil und den FETs hab ich keine Datenblätter ausfindig machen können. Weger Google noch Questlink können zu den Bezeichnungen nichts brauchbares finden. Mich interessiert ja auch viel mehr, wie ich da evtl die defekten Zellen aufindig mache und dann ggfs ersetzen kann. An sich sehen die Zellen doch noch gar nicht sooo schlecht aus, oder? Ich lad jetzt noch einmal im Gerät und dann schau ich mal, ob ich was zu Innenwiderständen oder so sagen kann...

Vielleicht hat ja schon jemand Tipps vorab. Bis demnächst



Marte



"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@gmx.de...

Nun denn, mal versuchen den Akku bei abgeschalteter Eneriegsparoption im Bios bei MsDos Betrieb total entladen, bis das Gerät abschaltet und dann neu laden. Ist einen Versuch Wert (die Ladeelektronik wird dabei neu kalibriert), hilft aber nicht wenn die Zellen abgenutzt sind ...

Gruss Achim

der letzte entladevorgang war bei offenem BIOS, weil ich nicht schon wieder das Filesystem belasten will...

Hallo, Also, nachdem der Akku jetzt die ganze Nacht im Gerat am Netz gehangen hat haben die Zellen 4,18; 4,19 und 4,20 V Leerlaufspannung. Was ich noch vergessen hatte zu schreiben: Von den 5 LEDs zur Ladeanzeige im Akkupack blinken nur die 1., die 3. und die 5. auf. Früher war das ein "Dauerlicht" (ca 3 s) der entsprechenden Kette. Und beim Laptop blinkt die Battrerieanzeige

4*orange und einmal grün beim Laden... Da ich kein Handbuch habe weiss ich auch nur, dass sich das nach Fehlermeldung anhört.

Jetzt mach ich mal ein paar Messungen unter Last...

Bis gleich Marte

(Marte Schwarz) 06.05.04 in /de/sci/electronics:

Z.B. würde mich mal intessieren, wie Du in das pottdichte LithiumAkku-Abzock-Kartell einbrechen willst um an einzelene Zellen zu kommen? Sogar Akku-Fachbetriebe haben (m.W.) keine Chance einzelne (Ersatz) LiIo-Zellen zu bekommen, obwohl die sicher die Sicherheitsanforderung erfüllen könnten. Mit LiPolymer soll das deutlich besser sein, aber...

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Und eine Bewertung dazu: "Ware leider nur Entsorgungskarakter. Aber Geld gab es zurück. Das ist OK. Danke." :-))

Er hat gerade wieder welche eingestellt: Jetzt grün statt blau und anscheinend ohne Lötfahne. :-( Wer mag sie testen? Da scheint es ja noch mehr von zu geben, wo die herkommen. :-)

SCNR

Lars

Tja, wo bleibt da eigentlich das Kartellamt? Ich pers=F6nlich warte ja = nur darauf, dass es endlich GoldCaps o.=E4. in Akku-Kapazit=E4ten gibt.

Wolfgang

Wolfgang Draxinger schrieb:

Warum? Ich mag die deutliche Kennlinie von Ladezustand und Spannung schon bei Akkus nicht, warum sollte ich mir etwas zulegen, was bei halber Ladung nur noch die halbe Spannung hat?

Mit freundlichen Grüßen Andreas Bockelmann V+49-172-6993141

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