Netbook als Bedieno berfläche für Micro controllerschaltung

Mar 09, 2009 119 Replies

Das Problem hierbei ist, dass daqfactory die Steuerung selbst darstellt. In hiesigen Falle soll jedoch der PC nur das Bedienungs- und Anzeigeinface f=FCr einen vorhandene Microcontrollersteuerung darstellen: Somit muss das PC-Programm auch die Konversation mit dem Controller bereitstellen.=20

Die Steuerung muss im Controller verbleiben, da ansonsten die Peripherie nicht immer klein genug bleibt, die prozessnotwendig energiereiche elektrische Peripherie maximal den (gesockelten) Controller zerst=F6rt (und nicht den PC) und die St=F6rresistenz von Standard I/O Modulen nicht ausreicht. Z.B. muss der Reseteingang jedes Controllers wirkungslos konfiguriert sein, um bei der prozessnotwendigen EMV nicht st=E4ndig auszul=F6sen. Mit alten Microprozessorsteuerungen, wo der Bus zu den I/O Ports =FCber einen nen Bus von Chip zu Chip floss, war en die heutigen Anwendungen wegen der Abst=FCrze nicht zu machen. Erst seitdem mit den Microcontrollern nur die vergleichweise langsamen I/O herausgef=FChrt wurden, machten das GAnze =FCberhaupt beherrschbar.Ein PC st=FCrzt hier ohne Entkopplung und allein durch r=E4umliche N=E4he st=E4ndig ab. Nicht zuletzt kann in = manchen =46=E4llen nur die auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnittene Nutzung der im Controller eingebauten Peripherie Funktionen bereitstellen, die Standardmodule nicht bieten.=20

Das koenntet du natuerlich tun, ausserdem koennte man natuerlich noch auf die Idee kommen das Teil gleich als Microcontroller anzusehen und die gesammte Steuerung darauf zu machen. Die Sache ist nur fuer kommerziellen Einsatz ist das nicht brauchbar weil die Kisten doch jeden Monat ihr Aussehen, Form, Verfuegbarkeit und Anschluesse aendern und fuer Privat waer mir das zu teuer.

Fuer Bastelzwecke nehme ich lieber alte Palmpiloten! Die bekommt man bei Ebay fuer 10Euro oder weniger.

Olaf

Ok, damit habe ich noch nicht gearbeitet, aber die haben einen ModBus Aufsatz dafuer. Das ist offenbar dafuer gedacht, wenn man andere Controller ueber RS485 und dergleichen steuern moechte:

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Die Einfachversionen koennten fuer Euch reichen. Es sei denn Ihr braucht Features wie "Wenn das-und-das passiert, muessen die Herren Mueller, Schmitz und Huber eine SMS Nachricht bekommen". Das geht m.W. nur mit den teureren Varianten. Keine Ahnung wie die Software mit einem deutschen Handy-Netz zurechtkommt, aber GSM gibt's ja inzwischen auch hierzulande.

Oh, das hoert sich nach Handlungsbedarf an. Einfach totlegen ist nicht immer so der Hit ;-)

Stimmt schon, nicht alles kann man mit LabJacks erledigen. Obwohl wir ueber dessen SPI Funktion bisher alles erdenkliche drangehaengt hatten was er nicht selbst lieferte. Wenn die Dinger nur nicht dieses eklig-rote Gehaeuse haetten.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Vielleicht könnte LabWindows (nicht LabVIEW)oder IOComp passen.

Dirk

Na ja, dafür hätte auch noch eine Brücke als Prellblock passend bereit stehen müssen. Es gab schon die eine, oder Entgleisung, ohne dass es gleich zur Katastrophe kam.

Indirekt ist gerade der Eschede-Unfall ein Zeichen dafür, wie sicher der Bahnverkehr hierzulande ist. Die 101 Toten bleiben unter anderem deshalb mehr als zehn Jahre im allgemeinen Gedächnis, weil sonst so wenig passsiert. Im Straßenverkehr sind es in D _jährlich_ 4 bis 5 Tausend.

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... aber unvermeidlich, denn meines Wissens wurde jede bisher existierende Elektronik unterhalb von Relaisschaltungen von diesen extrem EMV emittierenden Prozessen gest=F6rt. Alle Anderen d=FCrften auch heute noch mit Relais arbeiten, so wie hier fr=FCher auch. Erst mit dem Microcontroller wurde zumindest hier das Problem beherrschbar. Daf=FCr spricht, dass es nur hier die Produkte in den mehrfachen Dimensionen als bisher gibt. Und die sind ohne intelligente Steuerung nicht machbar. Da es Andere scheinbar nicht einmal mit totgelegtem Reset schaffen, gehe ich mal davon aus, dass er unvermeidlich ist.=20

Ich kenne mich da ja nicht so gut aus, aber ist das nicht nur eine Frage, wie gut die Schaltung abgeschirmt ist und die Ein-/Ausgänge abgesichert werden (notfalls per Optokoppler und eine fette Batterie mit in den Kasten setzen)? Mu-Metal müsste auch starke und niederfrequente Felder abschirmen. Wikipedia zeigt ein Beispiel, was das Erdmagnetfeld um mehr als 60 dB abschwächt:

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Würde aber wohl etwas teurer werden. Dafür könnte man aber bestimmt theoretisch auch Blitzschläge damit abschirmen, wenn es nicht allzu nahe neben dem Kasten einschlägt, auch wenn ein PC drin sitzt.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Das kaeme auf eine Wette an :-)

Der Kram hier auf dem Tisch muss noch laufen, nachdem die Flieger in denen das spaeter eingebaut sein wird durch Gewitter gepruegelt wurden. Ist auch ein uC drauf, aber mit Reset.

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Ja, aber wahrscheinlich musst Du das Gewitter nicht messen und regeln ;-)

bestimmt

nahe

Es ginge auch, wenn man s=E4mtliche in die EMV hineinlaufenden analogen und digitalen I/O =FCber 10 cm lange Optokoppler sch=FCtzt. Daf=FCr ist = aber kein Platz. Bei den Controllern einer bestimmten Firma geht es aber auch mit totkonfiguriertem Reset ohne Optokoppeler. Mit denen kann ich auch ziemlich nahe an die EMV ran, ohne dass diese direkt st=F6rend in den Chip einkoppelt. Resetten kann ich den Baustein =FCber einen Taster am Eingangsport.=20

EMV-robuste Microcontroller klingt interessant, da ich ja auch irgendwann mal eine kleine SPS entwerfen will und das dann als ein Ziel unterstützen könnte. Wobei mir das mit dem Reset ein wenig merkwüdig vorkommt. Welcher ist es?

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

irgendwann

unterst=FCtzen

By the way: Auch mehrere (eigentlich st=F6rresistente) SPS inclusive Siemens st=FCrzen bei dieser Anwendung ebenso hoffnungslos ab, wie jede bekannte Logikfamilie.=20

Bis auf Deine Homepage ist die SPS noch nicht vorgedrungen. Hattest Du schon Zeit, Dich dem Projekt zu widmen?

dsPIC von Microchip mit 5!!! Volt betrieben. Ist als Signalcontroller allerdings etwas teurer.=20

Das Absturzproblem ist allerdings noch komplexer als beschrieben. Ich habe in diesem Fall noch mehr Ma=DFnahmen, z.B. auch softwaretechnischer Natur zum Schutz ergriffen. Das w=FCrde hier aber einen Roman erfordern. Wahrscheinlich hat der Hersteller der dsPIC bei der Architektur das Richtige getan, ohne sich dessen bewusst zu sein. Bei dem Masterreset PIN kommt in meinem Falle erschwerend hinzu, dass ich ihn nur recht hochohmig auf Plus legen darf. Ansonsten funktioniert embedded Debugging und Programmieren nicht mehr.=20

Noch nicht viel, habe aktuell zuwenig Zeit neben meinen kommerziellen Aufträgen dafür. Habe mich aber schonmal ein wenig in die Thematik eingearbeitet. Ladder Logic ist irgendwie faszinierend, kann sogar Primzahlen berechnen :-)

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Außerdem läuft schon die USB HID Schnittstelle, mit der Windows-Seite, von dem geplanten STM32 System.

Kleinere Modelle gibt es schon ab ca. 5 Euro:

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Die Reihe sieht recht leistungsfähig aus, was es auch sein sollte, da ich auch Floating-Point Unterstützung usw. plane. Könnte ich später durchaus als weiteres Target neben der STM32-Serie anbieten.

Ich habe allerdings noch keine Ahnung, wie das System aussehen soll. LDmicro sieht erstmal nicht schlecht aus, aber schön wäre bestimmt noch Live-Update der Variablen von der angeschlossenen Hardware, was du auch schonmal erwähnt hattest, Timing-Diagramme oder Verläufe wie im DDD anzeigen lassen und Debugging der Hardware. Für mich als Programmierer ist Ladder Logic allerdings gewöhnungsbedürftig, sodaß ich überlege, einen Editor ähnlich einem Schaltplaneditor zu programmieren, wobei die einzelnen Komponenten aber (auch) Modula-2 Code enthalten können und quasi-parallel oder Event-getriggert ausgeführt werden.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
*Lutz Schulze* wrote on Mon, 09-03-09 14:34:

Nein, oder willst Du dutzende und hunderte Bilder vorhalten? Gesucht ist etwas, das Vektorgraphik oder Postscript ausgibt, das wäre dann ähnlich ansteuerbar wie ein Textterminal. Und gehen sollte sowas problemlos unter DOS. Ein Browser ist hier völlig kontraproduktiv.

Hallo!

"Paul Rosen" wrote

Auch wenn das hier schon gesagt wurde: Labview ist echt nicht schlecht. Und du kannst ja nur ein Frontpanel bauen zum anzeigen/Werte einlesen. Dann schickst du die Daten über einen Bus deiner Wahl an den µC. Da man die fertige Anwendung als Programm weitergeben kann musst du auf deinem Netbook auch nicht die 38 Double Layer BlueRay-Discs installieren mit den

171 Aktivierungsprozeduren.

Ich weiß ja nicht wie aufwendig dein System ist, aber wenn es mit ein paar Anzeigen, Reglern und ein bissl Text auskommt gibt es auch Grafik- displays mit RS232 Anschluss. Aber nur Finanzierbar bei einem Einzelprojekt. z.B electronic assembly hat sowas.

alsdenn, Jens

Hä!! Anno 2000 habe ich in VB Progrämmchen für Automatisierungszwecke entwickelt. Mein Entwickler-PC war ein AMD K6 300MHz mit 1,7GB Festplatte. Die Automatisierungsrechner waren noch lahmere Gurken. Auf ihnen lief aber noch ein Funk-Modem, Remote-Desktop, usw.

bye, Dan

Das haben auch viele Leute mit VBA in Excel gemacht, ist im Programm m.W. ab Office 97 enthalten. In OpenOffice leider nicht :-(

Ich hatte das mal kurz probiert, ueber RS232. Ging ganz gut, aber da ich nicht so der Programmierer vor dem Herrn bin, habe ich die Sache am Ende doch mit DAQFactory gemacht. Ich hoere Senor Bartels schon schimpfen, Bunti-Bildi-Klicki und so.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Wie war das noch mit dem Dom? Das einzige Bauwerk der Welt, bei dem die Fundamente saniert werden, bevor das Dach fertig ist.

Da das Zeugs hier nicht verkauft wird, ist das nicht wirklich wichtig.

Ansonsten ist hier das 76 Euro Netbook. Ulkigerweise bekommst Du daf=FCr in Deutschland das Rohdisplay kaum billiger beschafft. Da beginnt man zu erw=E4gen, eine bisher genutzte Selbstbau-Touchscreen L=F6sung aufzugeben.

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realitaet

Am Mon, 9 Mar 2009 22:38:00 +0100 schrieb Axel Berger:

Da bin ich mir nicht mehr so sicher. Vektorgrafik in Browsern ist mit SVG mittlerweile auch möglich.

Natürlich wird sich eine spezielle Lösung für sein Problem schneller mit einem einfachen Programm finden lassen.

Lutz

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