Multimeter: Empfehlung?

Feb 23, 2023 Last reply: vor 3 Jahren 117 Replies

Hersteller '3M'. In den 1980ern hatte ich intensiv Umgang damit. UV-EPROMs und OTPs programmieren.

Am 04.03.23 um 21:14 schrieb Gerald Oppen:

Ich hab letztens ein Video gesehen, in dem ein interessanter Meßmodus vorkam: Irgendeine Art von Verbindung erzeugt einen kurzen Ton, niederohmiger Kontakt etwas später Dauerton. Das ist dann nicht so gut, um z.B. Steckerleisten durchzuklingeln, aber gut, um Unterbrechungen zu finden.

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Der Typ scheint ein Fluke 115 zu verwenden - kann jemand bestätigen, daß sich das so verhält? Ist das Zufall, oder ist das so dokumentiert?

Hanno

Am 04.03.23 um 22:46 schrieb Helmut Schellong:

Aber genau so.

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Das Ding tut's jetzt bei mir ~30 Jahre. Der Durchgangspiepser arbeitet ohne hörbare Verzögerung. (Mit 0,4V / Strom mit meinen Mitteln nicht messbar.) ;)

Einziger Nachteil: Kein Strommessbereich. Aber verlangen wir mal für 30,- DM nicht zu viel. ;)

Ok, und die Strippen sind Mist. Brechen komischerweise immer in den Messspitzen, also da, wo sie am wenigsten bewegt werden, echt seltsam. Wer weiß ein paar gescheite?

Ich habe Meßspitzen von Bernstein 2-265 mit Hülsen für Büschelstecker und mit 10 cm langen super-spitzen isolierten Stahlnadeln und Silikon-Litzendrähte mit dicker, geschmeidiger Isolation und etwa 700 superfeinen Seelen (von Radio RIM) mit Büschelsteckern mit Parallelloch und Schrumpfschlauch doppelt am anderen Ende.

Die habe ich selbst in den 1970ern zusammengebaut. Kaufbar habe ich die seit den 1970ern nirgendwo gesehen. Sogar bei meinem GMC29S für 1200 EUR liegen _so gute_ Meßleitungen nicht bei.

Das hier erwähnte MD10759 gabs mal beim Aldi für unter 10€:

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Funktioniert ausreichend gut für den üblichen Kleinkram.

Gerrit

Wirklich faszinierend ist ja der Unterschied von gar keinem Messgerät zu einem 15.- Aldidl Gerät, Darkside, Silver Pest oder so :-).

Immer so was in Reserve hat noch nie geschadet. Als Nostalgiker habe ich auch noch Zeigerinstrumente in Reserve.

Ich hab auch immer noch so ein Stick-Messgerät, Summit SMD103. Sehr praktisch wenngleich nicht sehr genau. Auch dort: Durchgangsprüfer instantan, wenn man die Messspitzen reibt, hört man es kratzen. Leider extrem leise.

Duspol gibts auch mit Durchgangsprüfer, der hält dann auch Netzspannung aus.

Leo Baumann schrieb:

Einzelhandelsanbieter sind auffällig selten für Brymen. Gibt es dafür einen einleuchtenden Grund? Zu gut für den Preis?

Wenn man nicht gerade hohe Präzision braucht sind auch billige Multimeter vollkommen ausreichend für viele Dinge. Das MD10759 hat sogar noch eine Batterietestfunktion für 1,5V und 9V und weil es mit einem

9V-Block betrieben wird kann man beim Diodentest auch LEDs testen.

Ja, so muss das.

Das sollte sich doch verstärken lassen.

Gerrit

Am 06.03.23 um 12:31 schrieb Rolf Bombach:

Zu hoher Qualitätsanspruch, um die Produkte ohne Service über den Ladentisch zu verkaufen und zu klein, um ein eigenes Servicenetz aufbauen zu können. Man setzt stattdessen auf ausgewählte Vertriebspartner.

Zitat von der Webseite:

Brymen is a product designer, a manufacturer, and an exporter. Brymen does not have any branch offices around the world to provide direct international after-sales service. Brymen, however, hopes every Brymen user can be technically taken care of and hence Brymen does not tend to sell directly to end-users. Instead, Brymen works closely with qualified importers by providing technical and component supports so that they can extend sufficient service for the products they sell in their sales territories. [...]

Benning baut neben dem Duspol auch den "Dutest": halt ein Durchgangsprüfer für den Elektriker.

Ich schreib mal ein paar Werte ab: Drei Bereiche per LED: 0 – 100 Ohm / 1 kOhm /

10 kOhm, Piepsen nur beim ersten. Fremdspannungsanzeige, 6 – 400 V AC/ DC (50 Hz – 60 Hz), Polarität, Phasenprüfer einpolig mit Kontakt und ohne, Taschenlampe, Selbsttest, CAT III 300 Volt. Magnet (um das Ding wo hinzupappen) ist auch nett.

Preisklasse 30-40€.

Thomas Prufer

Silikon-Litze SiF-Cu-vz 380V qmm Aufbau außen Wand

0,50 16x0,20 2,10 0,58 0,75 24x0,20 2,26 0,58 1,00 32x0,20 2,45 0,58 1,50 30x0,25 2,70 0,58 SiFF 1000V qmm Aufbau außen Wand 0,75 384x0,05 3,20 0,60 1,00 512x0,05 3,70 0,60 1,50 770x0,05 4,00 0,60 2,50 651x0,07 4,40 0,70 2,50 1280x0,05 -,-- -,-- Vorstehend 2x4 Datenblatt-Angaben. Gesehen bei Bürklin.

Es ist wichtig, daß man feinstdrähtige Litzen + Silikon-Isolation verwendet. Nur so entstehen Leitungen, die niemals geknüllt daliegen und geschmeidig sind.

Ich würde mir heutzutage 4 x 5m 1,5qmm in schwarz rot blau gelb kaufen und

1,5m + 1,5m + 2m jeweils daraus machen. An den Enden hochwertige 4mm-Stecker mit Käfigfeder und Parallel-Loch (kein Querloch!). Die haben heute oft bemessene 32A. Das paßt zu 1,5 qmm in Silikon. Es gibt Verbinder Buchse+Buchse.

Ich habe nun meine Batterien in meinem GMC29S geändert. Und zwar sollen da 2 x AA hinein. Eine AA-Fassung habe ich überbrückt und in die andere einen Akku LiFePO4 14500 600mAh eingesteckt:

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Menü Info->Batt werden nun 3,3V angezeigt, vorher 2,8V.

Das war mir schon lange ein Anliegen, weil das Multimeter die AA relativ schnell entleert.

Hergen Lehmann schrieb:

Also läuft es darauf hinaus, dass es sehr schwierig ist, qualifizierte Einzelhändler überhaupt zu finden. Nicht dass mich das wundern würde.

Rolf Bombach, 2023-03-07 22:29:

[...]

In Deutschland ist der Vertriebspartner Welectron:

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Da habe ich auch mein BM257s damals gekauft.

Leo Baumann, 2023-03-05 15:57:

Und welche "Originale" haben so einen Sockel im vergleich zu den "Clones"?

Helmut Schellong, 2023-03-05 22:20:

Ich meine die Orignalen Multi-Tester. Hier war die Rede von "Billig-Clones", bei denen solche Sockel verbaut. Ergo muss es ja auch "Originale" Geräte geben, die hochwertigere Sockel haben.

Peter Heirich, 2023-03-05 16:19:

Mit dem Sockel meines Multi-Testers habe ich bisher keine Probleme. Laut Prägung soll das auch Textool sein:

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Die billigen "China-Tester" wie LCR-TC1 haben aber auch keinen anderen Sockel. Rein äußerlich ist es nicht erkennbar, ob die Sockel "Original" sind oder billige Nachbauten.

Am 06.03.23 um 03:55 schrieb Helmut Schellong:

Och, solche hab' ich auch, aber DIY. ;)

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Haben mich ein paar Ost-Pfennige gekostet. Die Nadeln waren mal Rouladennadeln. ;)

Am 07.03.23 um 15:32 schrieb Helmut Schellong:

Danke für den Hinweis. Naja, aber bei 4,15€/m bin ich noch am Überlegen. ;)

Am 10.03.23 um 10:35 schrieb Hartmut Kraus:

Ups, bei Pollin kosten die ~1/3. Ob die schlechter sind? ;)

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