Motor von CD/DVD-Laufwerk verlangsamen, wie?

Mar 04, 2005 21 Replies

Hallo NG,



ich möchte ein CD/DVD-Laufwerk etwas zweckentfremden, und zwar soll es als Basis einer Poliermaschine für verkratzte CDs dienen. Das Problem ist nun, daß der Motor, der die Rotation bewirkt für meine Bedürfnisse viel zu schnell läuft, selbst wenn das Laufwerk an einem Rechner angeschlossen ist und mit div. Tools die Rotation gemindert werden kann. Nun bleibt mir scheinbar nur noch ein Hardwareeingriff um den Motor zu verlangsamen. Die Motorgeschwindigkeit wird ja direkt von der Laufwerkselektronik geregelt und die Versorgung des Motors besteht aus einem



10pol Anschlußkabel wobei ich denke, daß ich in dieses nichts einschleifen kann. Das Laufwerk ist ein olles Pioneer 116-DVD und der Motor ist von der Firma Niedec (sonst keine Beschriftung). Jemand eine Idee wie das Problem zu lösen wäre?

Gruß M.



"Markus Lesch" schrieb:

Lieber ein uraltes single-speed-Laufwerk benutzen?

-- cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

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"Markus Lesch" schrieb:

Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Der Motor des Laufwerks wird vermutlich viel zu wenig Drehmoment haben, um ein mechanisches Polieren zu ermöglichen.

MFG, Andy

"Markus Lesch" schrieb im Newsbeitrag news:d08j6m$k70$05$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Audio-CD einlegen, sollte single speed abgespielt werden, dann siehst du, das das Ding das kann.

Da das meistens Gleichstrommmotoren sind, hilft es, den Motor an eine niedrigere (mittlere) Spannung zu legen, damit er langsamer dreht. Das Drehmoment haengt vom Strom ab, also ist es klug, den Motor mit PWM, also immer nur kurz an volle Betriebssspannung zu legen. Viel Drehmoment wird es dennoch nicht sein. Kratzer in Drehrichtung aufzubringen, ist allerdings das bloedeste was man zur Problembehandlung tun kann.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Andreas Haimberger schrieb:

Hallo,

ganz genau, das denke ich auch. Bei meinen elektrischen Jugends=FCnden habe ich vor etwa 40 Jahren einen =

alten Schallplattenspieler als Schleifscheibe zweckentfremdet, mit=20 Schleifpapier auf dem Teller.

Nat=FCrlich ist da nach kurzer Zeit der Motor abgeraucht weil er v=F6llig= =20 =FCberlastet wurde.

Ein Motor von einem CD Laufwerk muss ja nur so viel Drehmoment k=F6nnen u= m=20 den Luftwiderstand und etwas Lagerreibung zu =FCberwinden, beim Hochlaufe= n=20 soll er bis zur Nenndrehzahl nicht zu lange brauchen, mehr ist nicht=20 gefordert. F=FCr ein Polieren wird das viel zu wenig sein, dazu noch falsche=20 Drehzahl, also v=F6llig falscher Motor.

Bye

"MaWin" schrieb:

dreht.

=D6hm, CD-Antriebe sind =FCblicherweise Drehstrommotoren...

Wenn man f=FCr den Chip auf der Antriebsplatine im Internet ein = Datenblatt findet, sollte aus diesem hervorgehen, wie man dem Chip befiehlt, mit niedriger Drehzahl zu fahren....=20

Obs aber so langsam wird, da=DF die Schleifmaschine keine L=E4ngsrillen = mehr=20 produziert?

Michael.

Markus Lesch wrote: [CDs polieren]

Es wäre sicherlich weniger Arbeit, die betroffenen CDs zu entsorgen [Daten von denen keine Backups existieren sind NICHT wichtig] und in Zukunft alle CDs ordnungsgemäß zu behandeln.

Mit etwas Übung schafft man es problemlos, keine einzige CD mit Kratzern zu besitzen.

- Immer korrekt anfassen.

- Immer sofort in die Hülle ablegen.

Gruß, Leo

Ich kann gar nicht so viel saufen, wie ich kotzen will.

Michael Buchholz schrieb:

Erst seit die Drehzahlen so stark hochgingen, vorher waren das definitiv Gleichstrommotore (und sinds bei Audio-CD-LW auch immer noch).

Gruß Dieter

"Leo Geby" schrieb im Newsbeitrag news:d099uk$b8e$05$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Es sei denn du hast Kinder, dannn musst du jeden Tag von der CD eine Gebrauchskopie anlegen. Seit der Einfuehrung von Kopierschutz haben sich also viele Kauf-CDs in voellige Sinnlosigkeit verabschiedet.

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Hi,

in einem alten CD-Brenner hier sitzt ein BD7907FS laut Datenblatt ein 6-channel Combo driver IC. Leider keine weiteren Infos über evt. Geschwindigkeitsregelung. Aber schau doch mal in dein CD-Rom, welcher IC da den Spindel-Motor antreibt. Evt. ist das Datenblatt ja ausführlicher. So wie es aussieht wird in dem Brenner der Spindelmotor über 3 Phasen angesteuert, wobei drei Hallgeber die aktuelle Position bzw. Geschwindigkeit melden. Da fürs Polieren die Drehzahl wohl nicht 100% genau sein muss, würde ich sagen, die 3 Phasen einfach über Treiber ansteuern und da einen Taktgeber (Zähler etc.) ranhängen, der dann die Geschwindigkeit regelt. Das Drehmoment lässt sich durch Umbau wohl ausreichend steigern:

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über solche Umbauten gibt es noch mehr Seiten :) Es wird von knappen 80 Watt Motorleistung berichtet.... Zur Steuerung bürstenloser Motoren (das sind die Spindelmotoren in CD-Roms) z.B.
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Einfach mal nach Ansteuerschaltungen für bürstenlose (brushless) Motoren oder Aussenläufermotoren suchen. Google ist dein Feund :)

Ciao Stefan

MaWin schrieb:

Hallo,

je nun, die fr=FCheren Schelllack- und Vinylschallplatten konnte der=20 Normalbenutzer auch nicht kopieren und auch von Musikkassetten konnte=20 man keine verlustlose Kopie ziehen.

Bye

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...

Verlustlos ist auch voellig unnnoetig, Musikkassette ist ausreichend, aber Spiele-CDs kann man nicht einfach auf Kassettenband umkopieren, damit die Kinder spielen koennen. und mehr als genug weigen sich, auf Platte umkopiert zu werden.

Also werden sie nicht gekauft. So einfach ist das. Die Kosten fuer Originale sind seit 5 Jahren fast auf 0 gegangen, weil kopiergeschuetzter minderwertiger Muell nicht gekauft wird.

Alte Musik und Spiele tun's auch.

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Uwe Hercksen schrieb:

Naja, Schelllack-Platten waren sicher weniger kindertauglich, als CDs es sind. Aber an einen brauchbaren Umgang mit PVC-Platten konnte man Kinder schon gewöhnen, warum also nicht auch an einen brauchbaren Umgang mit PAc-CDs? Mein Sohn hat's zwar geschafft, den Hebel im CD-Player abzubrechen, der meldet, dass jetzt die Klappe zu ist (wer weiß, was er da reingelegt hat und dann Deckel zu), aber eine CD ernsthaft zerkratzt hat er noch nicht. Dazu wären ihm wohl seine Lieblings-CDs auch zu schade, schließlich will er die ja anhören können...

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

Uwe Hercksen schrieb:

Damals lernte man halt noch Lieder. Wer nicht singen konnte, pfiff sich dann halt einen(rein). Hat durchaus einen gewissen Charme.

gruss horst-dieter

Am Fri, 4 Mar 2005 11:37:02 +0000 (UTC) hat Joerg Wunsch geschrieben:

Ist aber Polycarbonat (PC) :-) Den Rest kann ich mangels Kindern nicht beurteilen. Ich kaufe aber auch keine kopiergeschützten Medien.

Martin

Leo Geby schrieb:

Du hast vielleicht keine Kleinkinder. Du könntest beobachten, mit welchem Eifer die diese Silberscheiben begrabschen und vollsabbern, egal wo du die versteckst, der Tag ist lang...

lin

Markus Lesch schrieb:

Hab grad nacheschaut. Bei meinem alten Video Recorder passt eine CD auf das angetriebene Rad, macht dort 2 Geschwindigkeiten, Rückwärts geht auch. Und es ist ein Zahnrad Antrieb, kein Gummi, der nach 5 Minuten zerfetzt rumfliegt. Jetzt bräucht ich nur noch ein geeignetes Poliermittel.

lin

"Andreas Haimberger" schrieb ...

Soll ja nur drehen, das Polieren wird durch einen anderen aufgesetzten rotierenen Teller erledigt.

Gruß M.

"MaWin" schrieb ...

[...]

Es soll ja nicht in Drehrichtung poliert werden, dies soll durch einen anderen Polierteller erledigt werden. Das Laufwerk soll lediglich die CD drehen, damit der andere Polierteller die CD gleichmäßig abarbeiten kann.

Gruß M.

"Leo Geby" schrieb ...

zu

Ich schaffe das auch ohne Probleme, nur die Bekannten nicht, die mir immer solche Problemfälle reinreichen, die ich dann retten soll.

Gruß M.

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