Nikolaus Riehm schrieb:
Dann kannst du doch einfach den neuen Digitalteil mit Vss an die -15V hängen. Als Schalter tuts dann so ziemlich jeder n-MOSFET ab SOT-23. Vermutlich würden auch ULN2803 gehen.
Gruß Dieter
Nikolaus Riehm schrieb:
Dann kannst du doch einfach den neuen Digitalteil mit Vss an die -15V hängen. Als Schalter tuts dann so ziemlich jeder n-MOSFET ab SOT-23. Vermutlich würden auch ULN2803 gehen.
Gruß Dieter
In meiner ersten Lebneshaelfte habe ich nie einen 555 eingesetzt. Mal sehen, ob in der zweiten noch einer kommt :-)
Nikolaus Riehmschrieb: "
IN ---------+ | ___ 2V -------+ | +-----|___|------o-------- | | 5V | | | | | |< --- | | | +--| --- | | | | |\ | | | |\| | | | | +----|-\ | | | | | >--+ | | +------|+/ | | |/| | | 1/4 LM339 | | | | | | | | | +--------o----------------+ -15V (created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05
Kostet
Dirk Ruth schrieb:
Dirk Ruth :
MaWin schrieb:
Ich ging davon aus, dass er in einer bestehenden Orgel rumbasteln will, da wäre es kein Fehler OKs zu verwenden, um Schaden abzuwenden.
Gruß Dieter
Ich habe Anfang der 80er damit (und BC107, BU106 (?) und Autozündspule) ein Weidezaungerät gebaut; tat bestens. Seitdem nie mehr angefaßt - bis vor ein paar WOchen :) Wir haben damit ein TEstgerätchen gebaut für die Überprüfung unserer Geräte (zwecks Einhaltung der specs), und ich bin angenehm überrascht, wie genau und reproduzierbar die Dinger durch die (Kleinst-)Serie sind. Nur ein Folienkondensator mit kleiner 5% Toleranz war auf die Schnelle nicht zu kriegen, was man auch bemerkt - stört uns aber net.
Drei fette DSPs, etliche PLDs, teure Vorverstärker und Wandler, und dann wird das Konstrukt mit einem popeligen NE555 in CMOS auf plausible Werte geprüft *g*
-ras
Hallo Joerg.
Woher willst Du wissen wie alt Du wirst? *fg* Wieso muss ich als Vollagnostiker Dich auf diese Blasphemie hinweisen? *fg*
Der Verzicht auf 555 kann u.U. Geld und Platz sparen (bzw. den Platz besser ausnutzen). Du kriegst auch was hin, was =FCber einen weiteren Spannungsbereich als 4,5 bis 15V funktioniert. Aber f=FCr auf die schnelle sind sie pr=E4ziese, robust, g=FCnstig, vielseitig und Du kriegst sie an jeder Ecke von zig Herstellern. :-) Alles in allem geh=F6ren die 555 mit zu den genialsten Konstruktionen die mir je =FCber den Weg gelaufen sind. Ausser mit grober Misshandlung gehen sie so gut wie nie kaputt. In "standard Beschaltung" kannst Du sie sogar um 180 Grad verdreht in den Sockel setzten, und hast eine gro=DFe Chance das sie heil bleiben. :-) Wenn Du nicht gerade eine museale uralt Version nimmst, hast Du auch keine glitches mehr, wof=FCr sie fr=FCher (Am Beginn Deiner ersten Lebensh=E4lfte) ber=FCchtigt waren.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
Schoen. Hier im Magazin liegen 555 in Hab-Acht Stellung, seit Jahren, vielleicht nehme ich eines Tages doch mal einen. Aber das Schubkaestchen mit den CD40106 ist naeher und voller :-)
Uropa wurde fast 103 :-)
Aber es kann natuerlich passieren, dass die zweite Haelfte einige Jahrzehnte kuerzer ausfaellt als die erste.
Stimmt schon. Doch irgendwie klappt das alles auch mit CMOS Schmitt Invertern ganz gut. Die brauchen im Batteriebetrieb viel weniger Saft. Ok, den 555 koennte ich ja auch in CMOS besorgen, aber die 40106 liegen hier schon. Einige Leute wuerden jetzt sagen "If the tool you have is a hammer, every problem looks like a nail".
Hallo Joerg.
H=F6rt sich nach 555 zu Fu=DF an. ;-) Aber die grunds=E4tzliche Idee, die Spannung an einem RC Glied mit der Eingangsspannung zu vergleichen, l=E4sst sich ja damit auch erreichen.
Moderner in Schlipsk=F6pfisch ausgedr=FCckt: "Du willst dich am besten auf Deine Kernkompetenz verlassen". ;-) Kann ich pers=F6nlich gut verstehen.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
Frauen wissen wer der Vater ist. Mei=DFtens ;-) V=E4ter konnten nur hoffen, das sies waren. Im =DCbrigen hat "frisches Bl= ut" oft nie geschadet ;-)
--=20 mfg hdw
... in superschlipskoepfisch: Es erschien evident, den Bereich der Core Values signifikanter zu evaluieren :-)
Am 555 war halt schön, daß er gegen Spannungs- und Temperaturschwankungen hinreichend resistent ist, und daß man einfach und problemlos einen exakten, reproduzierbaren Nadelimpuls erzeugen kann, wenn man eine entsprechend fein abgestufte Widerstandskiste hat. Dieser Nadelimpuls schaltet über ein PhotoMOS-Relais einen Abschwächer aus ein paar Widerständen. Die simple Schaltung prüft somit die ganze Kette vom Ausgang über den Eingang bis zur Visualisierung durch; sobald irgendwo etwas aus dem Ruder läuft, sieht man das deutlich(st). Es wird zwar nur ein Bandfilter angeregt, aber hey, die werden im selben DSP gerechnet; geht einer, dann gehen sie alle. In die Nebenliegenden spukt er noch bissl durch die Flankensteilheit 'rein, so sieht man schön, wie es immer schwächer wird. Dann wird das Signal des NE555 auch noch für den Trigger verwendet, man sieht also auch, ob dessen Verarbeitung funktioniert, indem die Echtzeit-scope-Darstellung "steht" und nicht durchläuft...
Die kleine Miniplatine ist da echt ein kleiner Alleskönner :)
-ras
Man koennte sich mal den MC1488 genauer ansehen. Das ist ein TTL -> RS232-Wandler, der koennte dafuer benutzbar sein, enthaelt 4 Wandler dieser Art und ist billig.
Gerrit
Ja, manchmal sind die simplen Werkzeuge die besten. Ich habe hier so einen kleinen Stift mit einer AA Zelle und Saegezahngenerator drin. Sehr praktisch um mal eben Verstaerker und so durchzuklingeln. Jedesmal wenn ich den beim Kunden benutze, sammelt sich eine kleine Gruppe und starrt auf das Ding. "What the heck is that? It doesn't have any display."
Nimm einen selbstleitenden P-Kanal-MOSFET oder einen P-Kanal-Sperrschicht-FET. Source an GND, Drain an den Entladewiderstand, und das Gate per TTL/CMOS angesteuert.
Einfacher, als mit einem Bauteil (FET) je Tasteneingang wird es vermutlich nicht gehen.
Früher mal konnte man die Zeitschrift Elektronik quasi als Lehrbuch für grundlegende Schaltungstechnik nutzen. Ein Vorteil dabei war, dass die Beispielschaltungen aus dem Leben gegriffen waren, und nicht -- wie in vielen Lehrbüchern -- an den Haaren herbei gezogen waren, nur um ein Beispiel zu haben. Da konnte man noch richtig was lernen. Auch Elektor und sogar die Funkschau waren damals in dieser Hinsicht noch gut. Diese Zeiten sind aber leider schon lange vorbei.
Grüße,
Günther
Dieter Wiedmannschrieb: "
Der Open Collector ist strommäßig nicht so dick, der schluckt die 32mA nicht wirklich gut (Usat = 10V; Datenblatt S.5 Vo=f(Io)). Das gibt keine schöne e-Funktion beim Entladen.
Dirk
Sowas hatte ich letztens auch gebraucht, hatte aber keinen NE555 da. Also einen CD4093 mit 470uF Kondensator und 25k Poti als Inverter verwendet und man konnte schön eine Frequenz von ein paar Hz bis ca. 0,1 Milli-Hz einstellen. Mit einem weiteren NAND als Inverter dann ein Transistor und schließlich ein 5V Relais angesteuert und fertig war der Ein-/Aussteck Stresstest zum Testen einer Embedded-Plattform, an die eine USB-Maus angeschlossen wurde. Tastverhältnis war nicht 50:50, aber das war für diese Anwendung egal.
Mich wundert, daß solche Schaltungen scheinbar häufiger gebraucht werden, es sowas in dieser speziellen Form für Test- und Messaufbauten aber scheinbar noch nicht gibt. Gerne auch in Kombination mit Sensoren und einfachen Regeln, z.B. wenn das Relais durchgeschaltet hat, dann wird eine Fotodiode abgefragt und wenn der Bildschirm nicht hell wird, ein Trigger rausgegeben und die letzten paar Sekunden von kritischen Pegeln (Spannungsversorgungsverlauf, Reset-Leitungen usw.) im Scope angezeigt.
Gibt sowas aber noch nicht zu kaufen, oder? Also in Form eines einfachen programmierbaren externen Mikrokontrollers, mit ein paar nützlichen Dingen, wie Optokoppler, Relais, CMOS-Switch, Taktgenerator usw., per Steckleiste schnell beliebig verdrahtbar. Die üblichen Lösungen, Implementierung in C auf Microcontroller und womöglich komplexe Programmierumgebung, sind nicht Nicht-Programmierer tauglich und auch für Programmierer wäre eine spezielle Lösung, um Test- und Messaufbauten z.B. schnell per Basic programmieren zu können, mit vielen häufig gebrauchten vordefinierten Funktionen, leichter anzuwenden.
Das koennte m.W. sogar die "Good-Bad" Funktion in meinem Scope. Man zeichnet auf den Schirm, in welchen Zeitrahmen was passieren muss und das Scope reagiert, wenn ein Ereignis da rausrutscht.
Das waere dann ja eine Geschaeftsidee :-)
Allzu frei konfigurierbar wird aber schwierig, dann kommt jeder zweite und will eine Extrawurst. Einfache Pruefvorgaenge dieser Art z.B. im Produktionstest lassen sich jedoch mit Bausteinen wie dem Labjack aufbauen. Die beiliegende Software reicht, um sich das im Bunti-Bildi-Klicki (t.m. Oliver Bartels) Verfahren schnell zusammen zu schustern.
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