mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job? - Page 2

Do you have a question? Post it now! No Registration Necessary

Translate This Thread From German to

Threaded View
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
|> > wieso spezielle "Alters-"Krankenversicherungen für Deutsche mit Wohnsitz im
|> > Ausland (ich denke da z.B. an den "Expat Retired" Tarif des BDAE) bei
|>
|> Jede Versicherung ist statistisch fundiert. Überleg mal, welche
|> Statistik auf Deutsche mit Wohnsitz im Ausland zutrifft.

Dafür sind da auch weniger Mitglieder zu bewerkstelligen. Ich glaube nicht,
daß der "Spätauswanderer" unbedingt gesünder ist als der Daheimgebliebene oder
ein geringeres Krebs-, Herzinfarktrisiko oder einfach Blinddarmentzündung hat.

Den einzigen Unterschied sehe ich ggf. in der Motivation. Jemand, der es auf
sich nimmt, seine Existenz komplett woandershin zu verlagern, wird auch nicht
wegen dem in diesem Thread vielzitierten Schnupfen zum Arzt rennen, sondern
sich einfach Olynth im Drug Store greifen.

Ich habe hier ausdrücklich den "Expat Retired" zitiert. Nicht einen der
"ich bin nur für 5 Jahre drüben"-Tarife, die nochmal deutlich billiger sind.

Falls Dein Argument also in die Richtung "die jungdynamischen Akademiker kommen
alle zurück, wenn sie alt werden, und liegen dem Sozialstaat hier auf der
Tasche" geht...

Rainer

Re: mit 47 zu alt fuer den Job?
Rafael_Deliano@t-online.de (Rafael Deliano)  schrieb am 22.07.03:


Quoted text here. Click to load it

Ach. Dann biete doch mal eine Alternative, die *wirklich* Perspektiven  
aufzeigt. Da waeren sicherlich beide Seiten gluecklich...


ciao, Dirk

--
|      Akkuschrauber-Kaufberatung and AEG-GSM-stuff       |
|   Visit my homepage:   http://www.nutrimatic.ping.de/ |
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt fuer den Job?
Quoted text here. Click to load it
a) es gibt "echte" Reformen
   Das ist die formal politisch korrekte Variante, aber wie ich
   andernorts schon geschrieben habe unrealistisch.
   Es ist auch die 2/3-Variante der 70er/80er Jahre: wenn es genügend
   Leuten im Wohlfahrtsstaat gut geht, ist das System politisch stabil.
   D.h. es wird praktisch nur soweit reformiert daß politische
   Stabilität erreicht wird.
   Daß dann einige Millionen Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose
   ausserhalb der gutbürgerlichen Gesellschaft übrig bleiben wird
   toleriert.
b) es gibt "unechte" Reformen
   Das ist die Schröder-Variante, war schon die Kohl-Variante, wird
   mal die Koch/Merkel-Variante.
c) es wird gewurstelt bis zum Zusammenbruch.
   Wir hatten das schonmal 1933: bald darauf herrschte Vollbeschäftigung
   und es wurden Autobahnen gebaut.
   Diesmal werden halt Magnetschwebebahnen gebaut.
Ich verrate mal nicht, welche Version ich favorisiere.

MfG JRD

Re: mit 47 zu alt für den Job?

Quoted text here. Click to load it
Du auch nicht.

Die Arbeitslosen- und Kranken- und Rentenversicherungen und
auch die Sozialhilfe wurden doch nicht aus Witz und Dollerei
eingefuehrt.

Nur haben die Leute, die sie heute beschneiden oder gar
abschaffen wollen, offenbar schon vergessen, wie es ohne
diese Versicherungen ging.

Ohne solche Versicherungen teilt sich das Risiko nicht mehr
die ganze Gesellschaft, sondern wieder jeder Einzelne, im
Normalfall als kleinste Gemeinschaft also die Familie.

Und wenn ein Risiko (der Arbeitslosigkeit des Sohns mit zwei
linken Haenden, der Erwerbsunfaehigkeit der Tochter wegen
Kindergeburt, der Krankheit des Vaters wegen Unfall, oder
der gebrechliche Opa der nicht schnell genug stirbt sondern
gepflegt werden will) von einer kleineren Gruppe getragen
werden muss (eben der Familie statt der Gesellschaft)
werden die notwendigen Ruecklagen automatisch hoeher.
Denn schliesslich trifft das Risiko nicht jeden, aber jeder
muss die fuer den Fall des Eintretends notwendigen Ruecklagen
bilden

Ein solches System funktionier eben nur effizient, wenn die
Gruppe moeglichst gross ist. Das hat man vor 100 Jahren
begriffen, als diese eingefuhrt wurden. Einfache unternehmerische
Kalkulation.

Wenn man nun wieder die Familie einsetzen will, wird man erkennen,
das man deutlich erhoehte Loehne zahlen MUSS, um das zwangsweise
uneffektiver arbeitende 'alte' System zu finanzieren.

Geht also auch: Schafft Kranken-/Renten-/Arbeitslosigkeitsversicherung
und Sozialhilfe ab, erhoeht die Loehne um 50%, und wir sind wieder
auf dem Stand von vor 150 Jahren.
Durchaus ueberlebensfaehig, das ging ja schon tausende von Jahren so.

Dummerweise wollen die Arbeitgeber nicht die Loehne um 50% erhoehen.
Dann sollen sie Herrgottsakranochmal nicht die Basis ihrer Einsparung
zerstoeren.

Denk einfach mal nach: Ohne Rentenversicherung musst du 5 Kinder
durchfuettern, um im Alter halbwegs sicher zu sein. Wer kann sich
heute noch 5 Kinder leisten ? Das ist TEUER.
Der normale Bueger ist *aermer* geworden, ausgeknautscht von immer
perfekter werdendem Lohndumping. Der normale Lohn reicht nicht
fuer 5 Kinder.
Der normale Buerger akzeptiert die Loehne nur, weil er nicht dauernd
an Unwaegbarkeiten denken muss, naemlich Krankheit/Rente/Arbeitslosigkeit.

Muesste er die erst mal mitkalkulieren, wuerde er feststellen, das
ein Lohn, der am Ende des Monats aufgebraucht ist, signifikant zu
wenig ist, um dafuer seine Zeit einem Unternehmer zur Verfuegung zu
stellen.

Sicherlich geht das bestehende System so nicht weiter.
Aber die Ursachen sind andere, als dir die Politiker erzaehlen wollen.
Und die Loesungen auch.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
Quoted text here. Click to load it
  Vgl. die kleinen Betriebskrankenkassen mit ihren niederigeren
Beiträgen: wenn der Apparat überschaubar bleibt und Mißbrauch
verhindert, können Kosten/Leistung günstiger liegen als
in einem großen Apparat der Mißbrauch nicht verhindert.
  Was dem hiesigen System fehlt ist der Regelkreis der
Marktwirtschaft: der Kunde steuert über seine freie
Kaufentscheidung die Qualität des Produkts.

Quoted text here. Click to load it
  Der wuchernde Wohlfahrtsstaat hat seit den 70er Jahren die
Kosten für Beschäftigung munter hochgetrieben.
  Das hat erstmal dazu geführt, daß unproduktive Betriebe
pleite gingen ( vgl steigende Arbeitslosigkeit seit 1970 ).
Wegen des Flächentarifvertrags war es auch nicht möglich
Billigbetriebe in Randbereichen z.B. Bayrischer Wald
aufzubauen.
  Über eine lange Zeit ist es der Industrie gelungen die
Pro-Kopf-Produktivität entsprechend der Kosten zu erhöhen.
In dem Parameter ist Deutschland nämlich immer noch Spitze.
( in den USA ist man weniger produktiv, hat auch unproduktive,
schlecht bezahlte Jobs ; aber eben Jobs )
Produktivität freut auch den Industriearbeiter: wenn Leute mehr
produzieren können sie höheren Lohn erhalten. Gleichzeitig
geben sie das Geld überwiegend in Deutschland wieder aus,
Einzelhandel usw. floriert also auch.
  Hohe Produktivität freut auch den Unternehmer: für gleiches
Produktionsvolumen kann er Personal abbauen.
Die Erhöhung der Produktivität in der Industrie erfordert
extremen Kapitaleinsatz. Letzteres stemmen die Mittelständler
nicht. Typisches Beispiel ist Auto-Fertigung bei VW in
70er/80er Jahren durch Roboter oder die AMD-Chipfabrik in
Dresden: immer teuerere Fabriken und immer weniger
Beschäftigte.
  Kapital ist völlig mobil und an z.B. Großstädte wegen
Arbeitskräftepotential ist Industrie also nichtmehr gebunden.
Sie geht an Standorte mit niedrigen Steuersätzen. Intel hat
z.B. Fertigung in Costa Rica, klassische Bananenrepublik.
Da arbeiten dann natürlich keine Südamerikaner, sondern
gut bezahlte US-Amerikaner in Urlaubsidylle a la Florida.
  Der hiesige Wohlfahrtsstaat kann also weder die
Beschäftigten noch die Fertigung melken.

Quoted text here. Click to load it
Ich sehe die Ursachen glaube ich schon detailliert & richtig.
Wer nur diffus mit Gwerkschaftsparolen, "Globalisierung"
"Lohndumping" hantiert sieht die Zusammenhänge eventuell
nicht klar genug.

MfG JRD

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
Quoted text here. Click to load it
  Leider nein, deshalb wird das Leiden noch etwas dauern.
Deutschland ist bei Staatsverschuldung erst ca. 60% BIP und
wird durch die EU-Stabilitätskriterien behindert.
Italien & Belgien sind schon bei 110%, Japan hat die Marke kürzlich
auch geknackt. In dem Bereich sind Staatsanleihen Junk-Bonds
und am freien Kapitalmarkt steht man da wie Argentinien oder
Türkei. In der Türkei gehen angeblich 60-70% des Budgets für
Zins & Tilgung der Schulden ( hierzulande nur 30% ) drauf.
Da man wohl nicht annehmen kann, daß IWF/Weltbank Länder
wie Japan oder grössere europäische Länder flüssig halten
kann ( wer sollte zahlen ? die USA ? ) kommt oberhalb
von 110 wohl bald die Notenpresse.

Quoted text here. Click to load it
Er verbringt mehr Zeit am Arbeitsplatz, aber eben bei geringerer
Produktivität die oft auf technisch schlechtere Ausstattung
zurückzuführen ist.
  Das hat z.B. BMW auch gemerkt als sie ihr Werk in den USA in
Spartanburg aufbauten: in Deutschland werben sie eingearbeitete
Leute von Mittelständlern ab die mit CNC-Maschinen usw. klarkommen.
In den USA war derart qualifiziertes Personal in der Provinz nicht
zu bekommen, durften sie selber anlernen.

Quoted text here. Click to load it
Dann wären wir schon von Einwanderern aus USA überflutet worden.
Lebensstandard ist im Schnitt höher, Unterschied zwischen
arm und reich ist aber auch höher.

Quoted text here. Click to load it
Manhatten ist nicht repräsentativ für USA. Kalifornien auch kaum noch.
  Das Problem ist, wenn jemand Job genau dort hat, muß er auch Wohnung
dort haben. Weil er bei langer Arbeitszeit und schlechten
Transportmitteln ( public transport ist keine US-Spezialiät ) sonst
nicht klarkommt.

MfG JRD

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
Quoted text here. Click to load it
Also ich bin nicht-Automobilist ( musste auch nicht zur Bundeswehr) weil
meine Sehfähigkeit eingeschränkt ist. Auf einer Seite normal
kurzsichtig, auf der anderen Narbe auf der Hornhaut die stark streut.
Die kann man heute nominell per Laser behandeln ( teuer ). Das zahlt
Krankenkasse aber nicht. D.h. es wird viel versprochen im konkreten
Fall wenig gehalten.

MfG JRD

Re: mit 47 zu alt für den Job?
On Wed, 23 Jul 2003 11:29:54 +0200, Rafael Deliano

Quoted text here. Click to load it


die private KK aber schon.

Tschö
   Dirk

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?

Quoted text here. Click to load it

Damit meinte ich ein privatwirtschaftlch organisiertes Unternehmen.
Eine solche Versicherung _ist_ eine Solidargemeinschaft.
Nur dass sie eben den Neben- bzw. eigl. Hauptzweck hat, Geld zu
erwirtschaften.
Aber es wird eben Geld erwirtschaftet. Obwohl da jemand kräftig
mitabsahnt ist es besser als die negative Rendite staatlicher Renten
und ges. Krankenversicherungen.

Quoted text here. Click to load it


Bei staatlichen auch nicht. Und dort ist der Verlust noch krasser.
Du weisst aber schon dass die Rente keine Versicherung ist, sondern
quasi eine Art Schneeballsystem.

Quoted text here. Click to load it

Den Beweis für deine These staatlich sähe es besser aus, bist du immer
noch schuldig.

Quoted text here. Click to load it



Nichts anderes sind progressive Beiträge. Ob ich eine prozentualen
Zuschuss (bzw. Erlass) bekomme oder gleich weniger zahlen muss kommt
aufs selbe raus. Man kann beides sogar auf die gleiche Funktion
Beiträge(Einkommen) zurückführen.
Fakt ist: Arztbesuche sollten etwas kosten, damit sie nicht überhand
nehmen und andere dafür bezahlen müssen. Wie man das konkret regelt
ist auch Nebensache. Die Sache mit dem Selberzahlen halte ich für eine
gute Idee. Wer öfters krank ist, zahlt etwas mehr. Klingt ungerecht,
ist aber in anderen Bereichen des Lebens auch nicht anders.
Wer ein schlechter Futterverwerter ist, bekommmt ja auch kein Essen
anderweitig bezahlt. Wer Langschläfer ist muss genauso lange arbeiten
und bekommt den Freizeitausgleich nicht bezahlt. Wer unattracktiv ist,
bekommt die Nutten auch nicht gesponsert. Man kann einfach nicht alles
nivelieren.
Es geht ja auch nicht darum, dass Kranksein bestraft werden soll. Mein
Beispiel war nciht umsonst so gewählt: den Totalschaden resp. schwere
Krankheit bekommt man ja bezahlt.

Quoted text here. Click to load it

Wer irgnoriert hier was?
 
Quoted text here. Click to load it


Wer spricht von Firma? Die Firma wird ja nicht gerettet, sondern
lediglich die Einlagen der Bürger.
Für den Bürger. Man kann das natürlich staatlich organisieren, nur
dort ist eben der Hang zum veruntreuen/verschleudern von Geldern noch
grösser.

Quoted text here. Click to load it

Auch hier verrechnest du dich. Selbst wenn ich doppelt so viel
arbeiten müsste, ist das immer noch ein guter Deal. Heute muss ein
Elektriker 5h arbeiten um sich 1h einen oder ein anderen Handwerker
leisten zu können.  

Quoted text here. Click to load it

Dumping halt. Und Unternehmer sind wie alle anderen auch: lieber zum
Dumpingpreis einkaufen als das System erhalten. Und andererseits
können die Unternehmer ja auch nur so viel bezahlen wie der
Arbeiter/Angestellte einbringt. Und da auch die Produkte des
Unternehmens gegen andere Dumpingpreise konkurrieren müssen, schliesst
sich der Kreis wieder.
Und mit Globalisierung müssen wie noch gegen ganz andere Dumpingpreise
antreten.
Verlang da mal mehr!

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?

Quoted text here. Click to load it


Um mal ontopic zu werden:
Was ist der Hauptzweck einer Kapazitätsdiode?
Diode sein, oder veränderliche Kapazität haben?
Völlig egal. Wenn als Abfallprodukt mehr Gewinn für mich abfällt als
bei Einrichtungen die primär für mich dasein sollen, dann wähle ich
den Abfall.

Quoted text here. Click to load it


Ja aber ob ich eine funktion f() als Grundlage oder eine Funktion g(x)
relaisieren so dass Konstante - g(x) = f(x) ist, ist egal. Letzteres
klingt erstmal gerechter.
1.) alle zahlen gleich (->Reiche beruhig)
2.) Arme bekomme Untestützung (->g(x)), sind also auch Gewinner

Quoted text here. Click to load it

Hää? Die zukünftige vielleicht. Die jetzige zahlt.

Quoted text here. Click to load it

Is schon klar was du willst. Aber eine staatliche Rente bietet viel
grössere Gefahr des Missbrauchs, als gelegentliches bewusstes
Pleitemachen.

Quoted text here. Click to load it

Und ich schrieb, dass der Arbeiter eben auch nur marktübliche Preise
für seine Arbeit verlangen kann.

Quoted text here. Click to load it

Ich heite mal Wein. Prost.

...ob ich meine Freundin überreden kann, ihren Glen Morey
anzubrechen...mal sehen...

Re: mit 47 zu alt für den Job?
Quoted text here. Click to load it

Das ist NICHT das was man unter Progression versteht.
Progression ist eher f(x) und g(x^2).

Quoted text here. Click to load it
Hast du's geschafft, diese Woche jede Nachrichtensendung zu verpassen ?
Zahnersatz ist RAUS. 3 Mrd Kosten werden von der KK mit ihren 14% Beitragssatz
nicht mehr erstattet.
Stattdessen ist die Postivivliste durchgefallen. 40 Mrd. an nutzlosen
Schnupfenpillen werden also weiterhin verschrieben und bezahlt.
GAU nennt man das. Die Regierung nennt's Erfolg. Fuer wen hat die Regierung
gearbeitet ? Erkennbar nicht fuer den Buerger. SPD abwaehlen nuetzt auch
nichts, denn die CDU war mit dabei.

Quoted text here. Click to load it
Bürger.
Quoted text here. Click to load it

Scheinbar nicht. Private Versicherung kassiert Beitraege fuer eine erst
spaeter zu erbringende Leistung. Eines Tages wird erkennbar, das die
Leistungen nicht mehr erbracht werden koennen, weil das eingezahlte Geld
verprasst wurde und kein Geld mehr da ist. Und nun soll - nach deiner
Vorstellung - der Staat zahlen. Gewinne den Unternehmern, Kosten den
Buergern ? Thomas, aufwachen !
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?

Quoted text here. Click to load it

Du redest an mir vorbei...es geht nicht um die tatsächliche
Kurvenform, sondern darum dass man sie erreichen kann in dem man
gleich etwas abschneidet (in den untern Einkommensklassen bzw. in den
oben progressiv mehr bezahlt) oder in dem man später etwas bezuschusst
für Bedüftige (d.h. die unteren Einkommesklassen).

Quoted text here. Click to load it

Zahnersatz ist aber noch nicht raus. Es wird raus sein.
Im übrigen ging es mir nicht darum, sondern ich hatte etwas anderes
gemeint.
Ich dachte du beziehts dich darauf dass dich Kassen mit vorhandener
Krankheit nicht mehr ausfnehmen wollen.

Das die Reform absoluter Lobby-Mist ist brauchen wir nicht zu
diskutieren.

Quoted text here. Click to load it

Staatliche Varianten wohl nicht?
Beschränken wir den Staat darauf die schwarzen Schafe der privaten zu
überwachen und regelnd einzugreifen. Macht der Staat alles selbst gibt
es keine wirkliche Kontrollinstanz. Zumindest noch weniger.

Re: mit 47 zu alt für den Job?

Quoted text here. Click to load it

Sag doch einfach "oops, da lag ich falsch". Ist das soo schwer ?
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?

Quoted text here. Click to load it

kommt jetzt nicht noch der Spaß mit der "Logik" des Geldkreislaufes hinzu?
Die da besagt, das wir unser Geld nicht sparen, sondern im Umlauf halten sollten?

Mein DIBA Konto ist innhalb weniger Monate von 4% nun runter auf 2,5%.
Wie soll ich den Rücklagen generieren, wenn ich nicht mal mehr bis 65 arbteiten
KANN,
weil/wenn ich (außerdem) schon vorher mit mitte 30 Arbeitslos werde?

Über viele Dinge, die hier angesprochen wurden, hab ich noch nie (so)
nachgedacht,
warum auch, es war "einfach nicht notwendig". Dafür hab ich mich aber mit anderen
Themen beschäftigt. So wie ein System den Einzelnen, durch die Beiträge vieler
Schützen
soll, so müßte auch ein System gegen die "Unwissenheit" einzelner schützen. Das
Thema
kam ja auch mal auf in Form "selbst schuld, wenn du solche Scheiße kaufst..."

"Ich" kann nicht alles alleine machen, ich kann auch nicht alleine in einer Firma
das schlechte Managment kompensieren, ich kann auch nicht - selbst wenn Hollywood
das Gegenteil behauptet - allein die Welt retten, also wäre ein "sozialer
Staatapparat"
schon ne feine Sache. Aber ich kann auch nicht alleine die "amtierende
Regierung", die
sich auch noch global verstrickt hat "ändern".

--
"Schulbildung ist kostenlos, in manchen Fällen auch umsonst"

Re: mit 47 zu alt für den Job?
Quoted text here. Click to load it
sollten?
Quoted text here. Click to load it
Ja, auch ein Thema.

Quoted text here. Click to load it

Keine Sorge. Geld was auf der Bank ist, IST im Umlauf. Es geht schon in der
Nacht nach Asien, wird am naechsten Morgen zurueckgebucht, und verdient fuer
die DIBA dort Geld. Die Bank verleiht dein Geld an andere, die es brauchen
und gleich wieder ausgeben, und schon ist es wieder bei der Bank.

Du solltest nur Geld nicht unters Kopfkissen legen, das bremst den Umsatz
und das Bruttosozialprodukt. Aber bei dem aktuellen Zinssatz lohnt der Weg
zur Bank auch nicht, zu mal die Steuer die Haelfte der Zinsen wegschnappt.

Quoted text here. Click to load it

Es ist immer nur interessant, wie viel der Zins ueber der Inflationsrate liegt.
(Aber auch diese Zahl ist derzeit im Keller, keiner will dein Geld, Geld gibt's
genug, die Regierungen haben genug gedruckt).

Quoted text here. Click to load it

Du sollst gar nicht. Nur die Reichen sollen Geld horten.

Quoted text here. Click to load it
Hey hey, wird wird denn da gleich traurig sein, wer will denn schon
freiwillig Arbeiten ?

Quoted text here. Click to load it
nachgedacht,

Schoen das die Diskussion anregend wirkte.

Quoted text here. Click to load it
anderen
Quoted text here. Click to load it
Schützen
Quoted text here. Click to load it

Das macht man ja mit zwangsweiser Einzahlung in
Rente/Krankenkasse/Arbeitslosigkeit.

Quoted text here. Click to load it

So war das mal gedacht. Heute dient der Staatsapparat aber nur noch denen,
die genug Kohle haben, Bestechungen und vergleichbares auszuschuetten.

Quoted text here. Click to load it

Tja.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
Quoted text here. Click to load it
Eine weitere "Reform"-Partei mit guten Vorsätzen bewirkt nichtsmehr.
Vgl. den moralischen Abgang der "Grünen".
  Man kann den System-Parteien aber bei jeder Wahl einen Tritt in den
Hintern geben indem man eine Nicht-Systempartei wählt.
Beckstein & Schily haben die NPD als offizielle Oppositionspartei
zum System zertifiziert.

MfG JRD

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?

Quoted text here. Click to load it

Tja, wohl nicht umsonste meint "Wilhelm Reich" Politik sei eine
"Gesellschafts-Krakheit".

Die Masse will nix, tut nix also ändern sich kaum was, die die was ändern
wollen vergeuden noch mehr ihrer freien Zeit zum Leben und werden zum
Dank letztendlich noch "verheizt".

Sieht also nicht so nach ner Option aus.

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?
Quoted text here. Click to load it
  Würde ich für Legende halten: damals war das Parlament von
Leuten mit hohem Einkommen dominiert die auch die Leute
waren die die Steuern zahlten. Bei Bauern & Industriearbeitern
war dahingehend nämlich ehedem nichts zu holen.
Denen war natürlich die Notlösung a la Bismarck lieber.
  Überigens hatte er damals auch bei Aufrüstung
Probleme mit Parlament: die wollten nicht zahlen.
Erst unter Kaiser Wilhelm war der der "militärisch-industrielle
Komplex" ( a la Eisenhower ) dafür stark genug.

MfG JRG

Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?



Quoted text here. Click to load it

Natürlich sind die Umverteilungsgewinner, das ist ne simple Rechnung.
Das hat natürlich nichts damit zu tun, wie deren Selbstwahrnehmung ist.
Der unmittelbare Vergleich ergäbe sich durch eine Abschätzung der
Zustände in Neufünfland, wenn kein Geld dorthin geflossen wäre. Könte
man nicht ständig neidisch auf Wessiland schielen, würden die sich
vermutlich alle Von schreiben.

Die Ossis sind genauso Umverteilungsgewinner, wie die Wessis
Umverteilungsverlierer sind. Bloß deswegen geht's aber weder den Ossis
glänzend oder den Wessis schlecht.

Aber das ist nun ne simple Rechnung, daß es ohne Aufbau Ost den Wessis
besser und den Ossis schlechter ginge.

- Carsten






--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: mit 47 zu alt =?iso-8859-1?Q?f=FCr?= den Job?



Quoted text here. Click to load it

Du hast das selbst zutreffend beschrieben - die Umverteilung findet
immer noch statt. Erinnert sich jemand noch an die Vorschläge, den Soli
abzuschaffen?

Ob der jeweilige Ossi dadurch das Gefühl einer persönlichen
'Bereicherung' erfährt, ist davon vollkommen unabhängig.

Entscheidend für die Frage ist, wie sähe es in Neufünfland aus ohne die
Knete aus dem Westen.

Wie ich aber bereits an anderer Stelle ausgeführt habe: Das ging nunmal
nicht anders, man kann nicht die Mauer wegräumen und dann die
Ostdeutschen einfach so da sitzen lassen wie vor der Wende.

- Carsten


--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.

Site Timeline