Meine Schieblehre.

Nov 09, 2019 Last reply: 6 years ago 75 Replies

Am 11.11.2019 um 15:49 schrieb Peter Heitzer:

Das war mal der Innendurchmesser der Rohre.

Ja, aber wie ich bereits erklaert habe weiss er dann nicht mehr wo er sich befindet.

Olaf

olaf snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de> schrieb:

Oder man leistet sich diesen perfekten Messschieber:

- Mitutoyo 500-457

- solarbetrieben, ohne Batterie oder Akku

- Absolut-Geber Als Beleuchtung reicht auch schwaches Werkstattlicht. Wenn er Licht bekommt, zeigt er die Absolut-Position an, egal, wie lange er vorher im Dunklen lag. Im bin von dem Teil total begeistert, obwohl er mich im Jahre 2000

192,12DM gekostet hat. Aber man gönnt sich ja sonst nichts...

olaf snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de> schrieb:

Bei der richtigen Konstruktion weiß er das auch dann noch.

Eben. Wenn ich meine ausschalte u. wieder einschalte, steht sie auf 220,90 mm. Zusammenschieben und ein Druck auf "Zero", dann ist die Welt wieder in Ordnung. Wie faul muss man eigentlich sein, dass sogar sowas zu viel verlangt ist. Im Gegenzug hat die LR44 rund sieben Jahre ihren Dienst verrichtet.

Und was nuetzt es? Einmal pauschal zusammenschieben und "Reset/Zero" beim rausnehmen aus der Werkzeugkiste mache ich ohne nachzudenken und ist erledigt bis zum Gebrauch. Das ist weder zusaetzliche Arbeit und definitiv kein Zeitverlust.

Jede digitale Küchenwaage für einstellige Eurobeträge nullt sich beim Einschalten automatisch. Das kann ein Inkrementgeber im digitalen Meßschieber ebenfalls, wenn er einen Einschaltknopf besitzt und der User ihn in komplett zusammegeschobenen Zustand betätigt. Um "Tare" bei digitalen Waagen bzw. "Offset" bei Meßschiebern zu realisieren und zu benutzen, muß man ebenfalls kein Nobelpreisträger sein. Triviale Softwarefrage bzw. Faulheit der Entwickler.

Volker

Ja das tut sie. Und zumindest meine Kuechenwaage schaltet sich auch nach ein paar Minuten wieder ab was oft nervig ist. Und genau dasselbe macht mein Messchieber auch. Das ist dann auch nervig, bzw es ist nett das nach dem einschalten der zuletzt gemessene Wert wieder da steht. Ich finde das besser so.

Olaf

Am 11.11.2019 um 15:49 schrieb Peter Heitzer:

Die billigsten nur Dezimal, die etwas besseren können auch Bruchdarstellung.

Bernd

Ich hatte im Praktikum das Glück, an einen Ausbilder zu geraten, der sich auch für uns dumme Studenten Zeit nahm und nicht nur für die Lehrlinge, die etwas brauchbares lernen sollten. Seitdem liegt der Meßschieber nie ganz geschlossen im Etui. Dein Verfahren funktioniert zwar auch, aber erstmal Einschalten und später gezielt und kontrolliert Nullen gefällt mir besser.

Klausbärbel snipped-for-privacy@gerphi.de schrieb:

Da jammert einer, eine Batterie in einem sehr selten genutzten Gerät gebe zu schnell den Geist auf; wenn er das Gerät dann nutzen wolle, tue es nicht. Das ist sicherlich mißlich.

Woran das genau liegt, kümmert mich eigentlich nicht, genauso kümmert es mich nicht, wie ein guter Konstrukteur dieses naheliegende Problem im Detail gelöst hat. Man _kann_ es lösen (so oder so) und für ein gutes Gerät sollte man es gelöst haben.

Eine digitale Küchenwaage für einstellige Eurobeträge sollte man im Laden liegen lassen. Viele meinen, digital angezeigte Werte hätten was mit der Realität zu tun, und vergessen, dass da ein AD-Wandler dazwischen sitzt, der den Wert macht, aus einem meist unspezifizierten Sensor. In den Specs steht dann auch regelmässig nichts zur Genauigkeit.

Grüße, H.

Hi Heinz,> Eine digitale Küchenwaage für einstellige Eurobeträge sollte man im

Mach das ruhig und schieb den Vertrieblern die Gewinnmargen in den A...

Meine zwei Billigstwaagen aus der Bucht (7 € für 500 g mit 0,1 g Auflösung) haben den Vergleich mit der Analysewaage meines Kollegen aus der Chemie zwar nicht standhalten können, die Abweichung liegt aber im kleinen Promillebereich. Für meine Zwecke reicht das übrig.

Marte

Klar ist da ein AD-Wandler drin, aber auch die billigsten Küchenwaagen mit 2g-Anzeige (ob sie die Anzeigegenauigkeit als Meßgenauigkeit erreichen oder nicht) sind deutlich genauer als alles an analogen Federmechanismen mit Zeigern etc.

Nicht jeder braucht eine Analysenwaage in der Küche, nicht jeder hat als Hobby und Nebenbeschäftigung Drogenverkauf. Selbst als Briefwaage sind diese billigen Küchenwaagen gut genug, und anders als viele (auch teureren) Personenwaagen haben sie auch keinen "Schummelspeicher", der Reproduzierbarkeit vortäuscht und eine funktionierende Tara-Automatik.

Es würde mich nicht wundern wenn die Sensoren der billigen und teuren Küchenwaagen in China vom gleichen Band fallen, und alle überraschend genau für den Preis.

/ralph

Das ist so pauschalisiert Bullshit!

Klar, dass jede Pauschalisierung irgendwo nicht mehr stimmt. Ich habe allerdings in einem grossen Laden mal ALLE angeschaut. Auf KEINEM Karton war eine Angabe zu Genauigkeit zu finden. Den Leuten wird auch vorgegaukelt, dass mehr angezeigte Ziffern mehr Genauigkeit wäre.

Eine habe ich gekauft, geprüft, und gleich eingetonnt. Legte man 200g drauf, wurden 190 oder 210 angezeigt, nahm man die runter und legte sie wieder drauf, waren es 185. Toll. Ich habe auch mal eine auseinander gebaut. Zwei Blechpakete, deren biegegefederter Abstand kapazitiv gemessen wurde. Fazit: Man kann sie nur da brauchen, wo man eigentlich keine braucht.

Grüße, H.

[Küchenwaagen]

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Wiegebereich: max. 5000 g Messschritte: 1 g/1 ml Messgenauigkeit: ± 0,2 %

6,95 €. Ich hab ein ähnliches Modell, die Daten sollten Vergleichsmessungen mit bekannten Gewichten zufolge stimmen. Das Ding taugt auch als Briefwaage.

Hanno

Kann man eh schlecht vergleichen. Eine gute Analysenwaage ist vor allem auch schnell weil man das braucht wenn man Dinge abmessen will. (das macht sie teuer) Es ist da nicht akzeptabel wenn man nach jedem Loeffel erstmal 5s warten muss. Bei einer Haushaltswaage ist das aber eher egal. Zum Kuchenbacken reicht auch etwas fuer 10-20Euro.

Olaf

Kann ich nicht bestätigen. Ich messe auf meiner billigen Haushaltswaage auch schon mal Flüssigkeiten wie z.B. Wasser weil das einfacher ist, als einen Meßkrug genau gerade zu halten. Ich kann einfach gießen und die unverzögerte Anzeige verfolgen.

Am 13.11.2019 um 16:26 schrieb olaf:

Eine gute Analysenwaage (Mikrowaage) hat insbesondere ein stark gedämpftes, schwimmendes Subchassis (z.B. Marmorbett auf Federung) als Wägetisch auf der sie steht sowie einen klimatisierten Wiegerum rundherum. Und rundherum Glas gegen Luftströmungen sowie Vorkehrungen gegen Elektrostatik. Selbst das hilft nicht immer, sie zeigen Unsinn an und gehen nicht auf 0 bzw. auf einen Endwert, wenn z.B. irgendwo (auch weit weg) Erdbeben sind.

Laut meiner Frau (Chemielaborantin Pharma) kommt das häufiger vor daß mal eine Stunde nichts gemessen werden kann, später hört man dann daß irgendwo ein Beben auftrat. Und geeichte Prüfgewichte mit 1mg sind auch niedlich und regelmäßig zu erneuern, weil der Abrieb mit der Pinzettenspitze diese verändert.

Bernd

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