Nur eine Idee - erst mal

Nov 09, 2019 20 Replies
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Hallo, für meine 'Experimentier-/Bastelecke' habe ich mir eine regelbare Spannungsregelung 3-12V (max. ca. 1A) als Längsregelung mit klassischen Leistungstransistor 2N3055 auf großem Kühlkörper gebastelt. Funktioniert soweit. Längsregelung wegen sauberer Ausgangsspannung. Weil viel im Audiobereich(Vorstufen, Mic-Verstärker, Klangregler gearbeitet wird) Extra bewusst einfach und simpel, habe ich so besser im Griff. . . Mehr als variable Spannungsversorgung kleinerer Testaufbauten als zur Leistungsversorgung. Nun meine Idee: Trafo 30-40W, Gleichrichter mit Ladeelko und notwendiger Aufwand zwecks Netzsicherheit(obwohl ich damit umgehen kann) will ich ersetzen mit z.B. so was(oder ähnlich):



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Und habe damit kein Problem mit der Netzspannung und gleichzeitig Überlast und Kurzschlussschutz. Wobei zumindest den 2N3055 das letztere nicht stören würde. . . Was sagt die Runde dazu? Zu 'verkehrt' gedacht oder eine Alternative wenn ich Sicherheit, Einfachheit im Aufbau einer wohl möglichen idealeren Lösung bevorzuge?



Grüße zum Wochenende FLi


Man kann das so machen, wobei ich eher in Richtung LM317 gedacht hätte.

Aber dann gibts bei Pollin unter Best. Nr. 351564 ein Labornetzteil mit Längsregelung mit deutlich mehr Leistung für nur 30 Euro.

Gerrit

Am 09.11.2019 um 08:33 schrieb Gerrit Heitsch:

Dafür lohnt es sich nicht selber was zu bauen ...

Vor allem weil da noch einstellbare Strombegrenzung und Messgeräte dabei sind. Ich hab das Teil hier stehen, da ist definitiv ein Trafo drin.

Gerrit

Am 09.11.2019 um 08:33 schrieb Gerrit Heitsch:

Das ist allerdings Müll ab Werk! Der Trafo ist deutlich unterdimensioniert, da hilft auch der nervige Lüfter nichts. Man sollte die Strombegrenzung auf maximal 1,5A umbasteln.

Der Trafo oder der Regler? Der Lüfter dürfte für den Regler sein.

Hier hat es zumindest bisher keinen Ärger gemacht.

Gerrit

Der belüftet beide, aber Trafo ist definitv unterdimensioniert.

Lass es mal längere Zeit die vollen 3A liefern,...

Und bei kleiner Ausgangsspannung ists natürlich am schlimmsten, weil dann auch noch am Regler viel verheizt wird.

Das habe ich bisher nicht gebraucht. Meine Anwendung scheint also besser zu passen und der OP will auch nur um 1A haben.

Wobei da ein Relais drin ist womit der Ausgang am Trafo umgeschaltet wird damit bei kleiner Spannung eben nicht soviel verheizt wird. Die Umschaltung passiert bei ca. 7V.

Gerrit

Am 09.11.2019 um 09:17 schrieb Gerrit Heitsch:

Ein Auto, das bei 100km/h auseinander fällt, kann man im Stadtverkehr prima verwenden.

Richtig, also knapp über der Schwelle einstellen.

Wie gut ist Deine Längsregelung noch, wenn sie sehr hochfrequenten Ripple am Eingang vorgesetzt bekommt?

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Tja, da muss ich allerdings passen - kann ich nicht messen. Aber im Moment habe ich vor der Längsregelung einen normalen 18V Trafo mit Gleichrichterbrücke, Ladeelko und so ein 50 Cent Modul mit LM2596, eingestellt auf 15V. Funktioniert, gefällt mir aber nicht so recht - liegt allerlei Bastelei auf dem Tisch rum . . .

Gruß FLi

Wird Dir vermutlich nicht viel helfen: Ca. 1991? hab ich vom blauen C ein Labornetzgeraet Voltcraft "DIGI-35 S" fuer ca. 120DM gekauft. 30V 2,5A. Richtig analog ;-) Vom feinsten. Leider nur eins. Als ich das nach paar Wochen nachkaufen wollte: Vergriffen. Das Teil hab ich dann hochgeskillt ;-) auf 38V 2,7A (wir haben 240V+) und einen Stromfeinregler dazugebaut. Die Schaltung ist verfuegbar und dermassen simpel und funktioniert einwandfrei. Hab ich auch schon nachgebaut.

Wenn ich zuviel drauflege, faengt es manchmal zu stinken an ... ;-)

Das Dingens ist unkaputtbar. Ich denke zweifelsfrei, bei dem inneren Aufbau und den verwendeten Halbleitern, dass das STATRON mal gebaut hat.

Wunderbare analoge Technik.

Am 09.11.2019 um 13:55 schrieb Gert:

[...]

Ja.

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Ich denke, jetzt muss ich dir doch mal Danke sagen.

Danke

Und ich werde das Gefuehl nicht los, dass wir uns verbal kennen.

Versöhnliche Worte in dse, eine Seltenheit :)

Ich fand die Seite auch spannend, hab mein erstes Labornetzteil wiedererkannt, das BK127C / TNG20.

Leider war die Strombegrenzung irgendwan hin, früher ging der Minimalstrom wirklich bis quasi Null runter und über die Zeit ist der minimal einstellbare Strom immer mehr geworden, irgendwann so 100mA (und drunter ist er immer voll in die Begrenzung gefahren). Schade eigentlich.

Wegwerfen kann ich das Ding trotzdem nicht, Sentimentalitäts-Gründe. Liegt im Keller.

Viele Grüße, Johannes

Am 09.11.19 um 18:50 schrieb Johannes Bauer:

Wie wäre es mit einem Reparaturversuch?

Hanno

Am 09.11.2019 um 13:55 schrieb Gert:

Aber nur solange der Thermoschalter nicht versagt. Der ist Überlebenswichtig, z.B. beim Akkuladen mit 1,5V 2,7A. Es gibt kein Wicklungsumschaltrelais, >100W Verlustleistung am inneren Kühlkörper.

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mfG W.Martens

Wolfgang Martens schrieb:

[...]

Dazu muß er aber thermisch mit den Längstransistoren gekoppelt sein. Am Trafo würde er nix nützen.

Ack.

Das Schaltzeichen für die Referenzspannungsquelle 1,235 V (B589, entspricht wohl AD589) ist IMHO eher ungewöhnlich.

Ciao

Reinhard

Schonmal probiert, vor ~10 Jahren. Posting in dse gibts noch. Damals habe ich keinen Schaltplan dafür gehabt, mittlerweile gibts wohl einen:

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Das Problem ist aber, dass Analogtechnik echt nicht mein Ding ist, ich kapiere das nicht und mache quasi nur noch digitales Zeugs, FPGA, µC, etc. Das heißt ich habe schon ein Problem das Problem zu diagnostizieren. Und dann kommt noch obendrauf, dass die Zeit halt wirklich ein sehr knappes Gut geworden ist...

Viele Grüße, Johannes

Das habe ich zu Hause. Den originalen Lüfter habe ich aber umgehend gegen einen leiseren ersetzt. Die Einstellung insb. der Strombegrenzung ist wegen der normalen 270 Grad Potis etwas fummelig aber brauchbar. Bei dem Preis braucht man an Selbstbau nicht zu denken.

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