LED-Vorwiderstand dick und dünn

Sep 09, 2019 49 Replies

Hier z.B.

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Die Grüne hat sogar noch eine höhere Durchlassspannung als die Blaue. Wie geht das, wenn nicht mit "Wellenlängendownkonverter"?

Ich hab' diese LED schon oft eingesetzt. Der Vorwiderstand vor der Grünen muss mindestens 3x so groß sein, damit man ein vernünftiges Weiß hinbekommt.

Gruß Andreas

Am 10.09.2019 um 09:38 schrieb MaWin:

Gibts schon, 5mm bedrahtet mit Flachkopf, in rot. AFAIR von LiteON. Aber die haben kein opaques Epoxy, sondern wasserklares.; dennoch mit 160° Abstrahlwinkel.

Ich habe den USB-Hub, der die verschiedenen Zähleradapter für Strom- und Wasserzähler für den Volkszähler zusammenfaßt und der pervers helle blaue LEDs als Portstatus-LED verwendet, im Hauswirtschaftsraum vor dem Zählerschrank an die Decke geschraubt und benutze ihn als Notlicht mit USV.

Grüße Marc

Nicht laut Datenblatt, da sind grün und blau beide mit 3,2V typ. angegeben.

Das sind 3 Kristalle in der LED und die Wellenlängenschaubilder sind auch recht eindeutig. Wäre da ein Konverter im Spiel wären das nicht nur

3 Peaks.

Ja, weil die grünen LEDs bisher die hellsten sind. Letzteres sieht man ja auch am Schaubild mcd/mA. Bei 20mA bekommst du 230mcd blau, 270mcd rot und 700mcd grün. Für gleichmässige Leuchtstärke musst du die grüne LED stark abbremsen.

Gerrit

Ganz grob habe ich jetzt mal die

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und angenommen, man sähe bei 2 mA auch noch genug. Da schlägt mir das Script C1 mit 28 nF und R2 mit 253 Ohm vor. Wenn da jetzt wirklich

2mA dauerhaft durch R2 fließen, müßte der auf 1mW dimensioniert sein. Und der Entladewiderstand R1 kommt auf 18 MOhm und 3mW. Das läßt sich schon recht kompakt aufbauen.

Dann verbrätst Du sinnlos Leistung, ohne Licht zu generieren. Spannung hast Du bei Netzbetrieb genug, da spielt das knappe Volt zusätzlicher Spannungsabfall durch die Schutzdiode auch keine Rolle mehr. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

In Sperrichtung muß die Diode halt den Scheitelwert aushalten. Für den zweistufigen ESGE-Zauberstab (Einweggleichrichtung) habe ich dafür eine

600V-Type genommen, weil es das schwächer dimensionierte Exemplar gefetzt hatte. Induktion und so.

"Uhu" snipped-for-privacy@nest.de schrieb im Newsbeitrag news:ql7lgg$85a$ snipped-for-privacy@gioia.aioe.org...

Bla Bla, Datenblatt

"Andreas Fecht" snipped-for-privacy@aftec.de schrieb im Newsbeitrag news:ql7j5g$4v8$ snipped-for-privacy@solani.org...

Unsinn.

Nur 6000mcd? Da gibts aber schon ein paar Jahre so ca. das dreifache in

5mm. NICHIA NSPG510BS, 16.000 mcd (30 Grad), grün für 45 Cent das Stück bei Pollin.de unter 121289.

Die befeuert man mit 1mA und ist geblendet.

Gerrit

"Andreas Fecht" snipped-for-privacy@aftec.de schrieb im Newsbeitrag news:ql7l77$6e1$ snipped-for-privacy@solani.org...

Geupmpt. Die LED bringt Elektronen auf ein höheres Energieniveau als für die Farbe nötig, die Elektronen 'fallen' unter Lichtaussendung stufenweise in ihr Normalorbital.

Grün, weiss, dunkel sind die Worte.

google first hit. ;-)

Sicher gibts da auch was von Ratiopharm^WNichia. Lange nichts mehr in der Art gebraucht, präzise seit dem Highspeed-LED-Blitz-Projekt mit Maurice Ribble [1] [2]. Da habe ich erstmal grüne superhelle LEDs recherchiert, bevor wir Kohle für Cree XLAMP CMA3090 und Konsorten raushauen wollten.

Die Cree haben ganz gut funktioniert, besser (und billiger) als dieser Vela One [3], dank Fresnellinse obendrein kompakter. Aber wie das halt so ist mit Kickstarterprojekten für Nischenanwendungen. Viele Selberfrickler, wenige, denen das ein paar Hunderter Wert ist.

Maurice hat die Geschichte dann noch extrem abgestrippt, sogar den dedizierten Boostkonverter eingespart (das Management macht jetzt ein Attiny), günstigere Treiber und MOSFETs aufgetan und die billigstmöglichen COB-LEDs verwendet, aber selbst das Hühnerfutter kostet. Und dann eben der allgegenwärtige Vergleich mit einem rein manuellen YongNuo...

Volker

[1]
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Sofern kein Vollweggleichrichter verwendet wird, muß Strom in beiden Richtunge fließen, sonst funktioniert der Kondensator nicht. Mit Vollweggleichrichter gibt es keine negativen Spannungen. Man kann allerdings auch eine zweite LED antiparallel schalten, dann geht kein Strom verloren.

Dann leitet doch die LED, da kann sich also keine hohe Spannung aufbauen.

Hmm, LED mit Induktion?

DoDi

"MaWin" schrieb:

Wenn du 120° Abstrahlwinkel haben willst warum soll die dann diffus sein? 120° schafft eine 5mm Kurzkopf problemlos, und von der Helligkeit sind die Warmweißen, die ich hier habe, mit 2000 mcd angegeben.

Frank

Am 10.09.19 um 16:49 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Der ESGE 122S arbeitet einmal in Vollwellenbetrieb zum Anderen im Halbwellenbetrieb (Diode in Reihe).

Bei einer antiparallelen Diode zur LED kann der Widerstandes durch einen Kondensator ersetzt werden.

Am 09.09.2019 um 22:50 schrieb MaWin:

Das ist wohl die Erklärung. Ich müßte also ein Amperemeter im DC-Betrieb einsetzen, um was zu messen?

Leider ist an verbauten LED's der Typ nicht rauszubekommen.

Ich staune aber auch, daß diese einfache Schaltung für Dauerbetrieb gedacht ist.

Hans

Am 10.09.2019 um 14:50 schrieb MaWin:

Datenblatt angesehen? Das ist 'ne RGB-LED.

Der Vorwiderstand vor der grünen LED muss ca. 3x so groß sein wie bei rot und blau, damit es dann ein ordentliches weiß ohne Grünstich gibt.

Gruß Andreas

Am 10.09.2019 um 11:49 schrieb Gerrit Heitsch:

Bei der Kennlinie auf Seite 3 sieht das aber anders aus.

Gruß Andreas

Ergibt sich aus den Helligkeitswerten der 3 LEDs bei 20mA im Datenblatt.

Gerrit

Die Erklärung war damals, dass die LED beim Sperrbetrieb der Diode dennoch zu viel Spannung abbekommen könnte. Da ich mir unsicher war habe ich gegoogelt, und dies gefunden:

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mfg Jochen

Modellbahner sind nicht notwendigerweise Experten für Elektronik. Die Erklärung, warum an der LED zuviel anstehen könnte, fehlt und ist nicht nachvollziehbar.

Der erste Durchbruch ist reversibel, auch bei LEDs. Deshalb ist die Serienschaltung völlig korrekt, sofern alle anderen Parameter eingehalten werden.

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