Ich hab keine Ahnung, so gut bin ich meßtechnisch nicht ausgestattet.
Datenblatt ist bei Ikea verlinkt:
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Ich hab 2 davon über dem Küchentisch. Unauffällig.
Ist aber was ganz anderes, weil kein ZigBee-Spielzeug. Die ZigBee-Lampen von Philips kosten *richtig* Geld.
Klar darfst du.
/ralph
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A
Axel Berger
Sieh Dir so eine Leuchte komplett an, so wie sie im Regal liegt. Wieveil Unterschied machen das drei zusätzliche Chips (oder einer) für RGB und wieviel Aufwand machte getrennte Lagerhaltung, getrenntes Bestellwesen und getrennte Buchhaltung? In der Summe halte ich in diesem Fall die Entscheidung für richtig.
A
Axel Berger
Es sei Dir gegönnt, ich muß ja nicht alles verstehen.
Eben. Ich habe gar nicht erst gesucht, ob ich mit Verzicht darauf irgendwo einige Cent sparen kann. Dagegen habe ich jetzt zwei nach den Daten vollkommen identische, eine vom chinesischen Ali und eine andere zum doppelten Preis vom großen Monopolisten. Erstere funktioniert im Prinzip, letztere funktioniert zuverlässig. Noch mehr und noch undurchsichtiges Angebot will ich nicht. Die Sucherei hat so schon genug genervt. Bei Mehrbedarf würde ich es gar nicht erst versuchen und mit einem simplen und einfachen "buy again" auf wenig Ersparnis oder Mehrwert verzichten.
H
Hannes Kuhnert
Volker Bartheld hat geschrieben:
Mit ihren 4000 K sind sie neutralweiß und nicht kaltweiß (> 5300 K).
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Hannes,
Du schriebst am Fri, 12 Jul 2024 22:19:23 +0200:
4kK ist nicht "neutralweiß". 4kK ist gelblich-weiß. Aber wenigstens nicht so penetrant gelb wie das (warum eigentlich?) so "beliebte" "Warmweiß" (Lagerfeuergefunzel) mit 2,7...3kK, das einem überall nachgeschmissen wird.
5,(3)kK ist auch nicht "kaltweiß", sondern etwa die Farbtemperatur der Sonnenobefläche, die den Maßstab für "weiß" gibt. Damit wäre "neutralweiß"
5,(3)kK. Erst was da darüber liegt, also z.B. 6...6,5kK, wäre dann "kaltweiß" (obwohl dazu eine höhere Farbtemperatur gehört). Solche Lichtfarben entsprechen dann bedecktem Himmel mit "größeren" freien Flächen, deren Himmelsblau (Streulicht) die Lichtfarbe deutlich (zum Blauen hin) beeinflußt.
V
Volker Bartheld
Interessant ist ja, daß auch handelsübliche Haushaltsglühbirnen und insbesondere Halogenlampen mit ernstzunehmender Helligkeit (also 100W-Klasse) eher so bei
2800-3000K angesiedelt sind, also selbst schon nicht ganz so gelb, wie das, was uns heute als "warmweiße LED" präsentiert wird. Ich hatte ja schon 2500K in der Hand. Kaum auszuhalten.
Aber unsere Gesellschaft wird ohnehin bald vergessen, welche Farbtemperatur Lampen einer gewissen Helligkeit hatten, da ist es dann auch schon egal.
Volker
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Volker,
Du schriebst am Sun, 14 Jul 2024 10:18:38 +0200:
...
Wenn Du das _SO_ siehst, dann ist das jetzt schon egal. Davon abgesehen, daß sowieso schon lange kaum noch wer mit dem Begriff "Farbtemperatur" was anfangen kann, ist es schon eine "Intelligenzleistung", eine Korrelation "Farbtemperatur" vs. "Helligkeit" sehen zu wollen...
(Dann eher noch "Farbtemperatur" und "Lebensdauer", was zumindest in der Astronomie eine gewisse Gültigkeit findet... [Achja: blaue Sterne leben weniger lange als gelbe.])
H
Hannes Kuhnert
Volker Bartheld hat geschrieben:
Ich glaube, Lampen für Wohnbeleuchtung mit 2500 K kamen als Reaktion auf die Konsumentenmeinung, Leuchtstofflampen machten ein kaltes, unwohnliches Licht, auf.
Für die genannte Meinung von Leuchtstofflampenlicht sehe ich zwei Gründe:
• Es gibt Leuchtstofflampen mit hoher Farbtemperatur. Leuchtstofflampen sind in der Farbtemperatur frei gestaltbar und es gibt eben auch welche mit 6500 K. Es kannten also Leute „kaltes Licht“ von Leuchtstofflampen, aber natürlich nicht von Glühlampen.
• Zweibanden-Leuchtstofflampen waren recht verbreitet. Die haben eine gruselige Farbwiedergabe. Das hat nichts mit der Farbtemperatur zu tun, aber das kann natürlich verwechselt werden.
Ich habe noch mindestens eine Philips SL 13, ein „Marmeladenglas“. Die liegt in der Gegend von 2700 K und bietet nur sehr schlechte Farbwiedergabe.
Trotzdem gab es die Meinung, es gäbe bei Leuchtstofflampen ein Problem mit „zu kaltem Licht“, also hoher Farbtemperatur. Und der begegneten manche Hersteller mit Leuchtstofflampen mit 2500 K: „Seht her, unseren Energiesparlampen machen noch wärmeres Licht als eine Glühlampe!“
Ich find 4000 K wohnlich recht angenehm. Neben 2700 K wirkt 4000 K kalt, aber allein lässt es einen einfach alles schön sehen und Farbtöne gut wahrnehmen. Wenn es besonders gelb sein soll, ist u. U. 3000 K diskutabel. Ich habe schon zweimal Leuten mit Warmlicht-Gewohnheit
3000-K-Reflektorlampen besorgt. Als Halogenersatz sind 3000 K recht gängig. Die wurden jeweils völlig in Ordnung gefunden. Auch ich find
3000 K manchmal erträglich. Aber 2700 K sehen mir immer viel zu gelb aus. Ich versteh nicht, was so viele Leute daran haben und wie man gar eine Raumbeleuchtung mit 2500 K aushalten wollen kann.
R
Ralph Aichinger
2500K hab ich noch nirgends gesehen. 2700K ist es meistens. Bei Ikea z.B. ist das ganze Standardsortiment 2700K.
Ich denke es hängt von der Absicht ab. Im Wohnraum, wo man es abends gemütlich haben will ist 2700K angenehm, auch wenn man nicht durch einen zu hohen Blaulichtanteil zu aufgekratzt/wachgehalten sein will. Für ein Kinderzimmer abends find ich 4000K eher schlecht, selbst wenn die Intensität gering ist.
In der Firma am Schreibtisch ist es eher umgekehrt.
/ralph
H
Hannes Kuhnert
Ich sah 2500 K als „warm white extra“ von Osram bspw. bei Hellweg. Das war in den Leuchtstofflampenzeit.
Jetzt find ich bei Ledvance in dieser Gegend außer 2700 K nur 2400 K als „warm comfort light“, dekorationsorientiert.
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Praktisch überall hat das Angebot für Konsumenten 2700 K als einen Hauptpunkt. Bei Nichtfachhändlern beschränkt es sich meistens sogar darauf.
Die Menschen sind unterschiedlich.
Ich find 2700 K nie gemütlich, aber stets unangenehm tendenziös. Von
4000 K fühl ich mich einfach in Ruhe gelassen. Aufkratzen tut es mich definitiv nicht. Und wenn ich nicht wach bleiben will, dann mach ich das Licht aus.
Wenn 4000 K ungünstig wirken, dann speziell bei sehr geringer Helligkeit, so wie 2700 K und 3000 K bei sehr großer Helligkeit möglicherweise ungünstig wirken. Viele Menschen haben nämlich durchaus ein gewisses temperaturstrahlermäßiges Farb- und Helligkeitsempfinden.
Gleichwohl ist an der heutigen Technik günstig, dass die Farbtemperatur nicht fest mit der Helligkeit verbunden ist. Jeder kann sich wählen, was ihm am besten passt, und manche Lampen sind sogar umschaltbar.
Was ich gern mal zum Herumprobieren hätte: eine per Phasenabschnitt in der Helligkeit regulierbare Lampe mit frei konfigurierbarem Helligkeits-Farbtemperatur-Zusammenhang.
R
Ralph Aichinger
Ja, mag sein. Nur abends im Wohnzimmer nicht nur 4000K, sondern auch noch 4000K mit hoher Leuchtstärke, das kommt mir noch seltsamer vor. Ich glaube ausser für "Kleinteil runtergefallen, alle mithelfen beim Suchen" wüßte ich nicht, wofür ich nach 18.00 Uhr starkes, neutralweißes/bläulicheres Licht bräuchte. In Lokalen mit schummriger Beleuchtung gibt es meistens ein "Putzlicht" wo dann volle Pulle Licht runterkommt, aber im Privathaushalt? Wozu?
Jo.
Sowas kannst du dir mit Software wie Home Assistant bauen. Dort gibt es "Template Lights", bei denen du Lichtquellen in Intensität, Farbe etc. zu neuen zusammenstellen kannst, und nach beliebigen Parametern regeln.
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Da brauchst du nur ein paar dimmbare RGBWW (oder WW)-Lampen mit einem Schieberegler verstellen, der Intensität und Farbe nach irgendeinem Schema/nach einer Formel steuert.
/ralph
V
Volker Bartheld
Und jetzt stell Dir sowas mal in der Küche vor. Ich habe das in einem Selbstversuch erprobt und dabei 5kg abgenommen. Ob ich mir das patentieren lassen sollte?
Volker
V
Volker Bartheld
Meine G4-Retrofits haben wohl etwas um den Dreh und der helle E27-Retrofit von Philips, den ich aus Unwissenheit irgendwann mal fürs Wohnzimmer kaufte wohl fast schon 2500K. Die sind richtig Scheiße, aber mein Geiz verbietet mir, den Kram wegzuwerfen solange er noch tut. Und leider sind speziell die LED-Retrofits von Philips nahezu unverwüstlich.
Also ein Customizable-Dim-to-Warm? Ja, stelle ich mir interessant vor. Da blutet mein Herz auch nicht so wie bei diesem RBGW(W)-Mumpitz, der 99% der Zeit eh nur weiß leuchtet. So ein WW-Cluster aus - sagen wir - 2500K- und 6500K-Emittern wäre bei üblichen Farbtemperaturen im Mischbetrieb unterwegs, was der Lebensdauer sicher nicht schadet. Fragt sich nur, wie die Konfigurierung aussehen könnte, falls man nicht wieder mit einem USB-C-Diagnoseport oder gar WiFi rumhampeln will.
Ja, ich weiß, so ein ESP32 kostet echt nur noch einen zweistelligen Centbetrag, ein TRIAC für die läppischen 10.xW auch nicht mehr und das restliche Gemüse geht im Rauschen unter. Platinchen brauchst dafür eh, ob da jetzt noch eine Printantenne drauf ist, macht das Kraut auch nicht mehr fett.
Ist halt dann wieder Internet-of-S***ty-Things.
Volker
H
Hannes Kuhnert
Das ist nur selten mein Ding. Typischer ist bei mir eine mittlere Helligkeit, für die mir persönlich irgendwas um 4000 K am besten passt, egal ob ich gerade auf Rumhängen oder Arbeiten aus bin.
Für mein Wohlbefinden! Ich find 3500–4500 K angenehm und ggf. gemütlich, auch zum Nichtarbeiten. Wenn ich auf eine 4000-K-Lichtquelle schau, nehm ich sie als neutral oder leicht gelblich wahr, aber nicht als bläulich. Kunstlicht von 2700 K und 6500 K empfinde ich als bevormundend – es wirkt auf mich wie ein Filter, der die Farben der Dinge verschiebt.
Es gibt ja dimmbare Leuchtmittel mit helligkeitsabhängiger Farbtemperatur von bspw. 2500–3000 K. Bei mir ginge es auch bei geringster Helligkeit nicht unter 3000 K.
Das beruht auf einer betriebszeitlichen Verbindung der Lampe mit einem separaten Steuerrechner, soweit ich sehe, nicht auf einer lampeneigenen Steuerung. Daher läge mir das nur bei weiterem Steuerungsbedarf in der Wohnung nahe. Ob es irgendwas gibt, das Phasenabschnitt erkennen kann, ließe sich recherchieren. Jedenfalls kann man den gewünschent Leuchteffekt damit erzielen, mit kaufbaren Geräte, das ist interessant zu wissen.
H
Hannes Kuhnert
Volker Bartheld hat geschrieben:
Ja, fertig kaufbares „Dim to Warm“ oder „Glow Dim“ rangiert zwischen warmweiß und sehrwarmweiß, was nichts für mich ist. Zusätzlich Lampen mit anderen Helligkeits-Farbtemperatur-Zusammenhängen kommerziell anzubieten, ist nicht realistisch. Also: Konfigurierbar machen!
Ja, Lampen mit einer Gruppe von warmweißen und einer Gruppe von neutral- oder tageslichtweißen LED sind geschickt gemacht.
Mir ist sowas mit 2700 K und 4000 K sowie mit 2700 K und 5500 K geläufig. Allerdings kenn ich das nur mit festen Farbschaltungen – Gruppe 1, Gruppen 1+2 und Gruppe 2 zur Wahl. Helligkeitsregelung gibt es da auch, aber die regelt alles Leuchtende zusammen. Als Leuchthardware für meine gedachte farbkonfigurierbare Dimmschaltung bräuchte es separate Helligkeitsregelungen für beide LED-Gruppen.
Ob USB, WLAN, Bluetooth oder sonstwas – davor steht die Frage, ob überhaupt irgendwas, das sich mit Zusatzgerät konfigurieren lässt und im Betrieb autark an einem Phasenabschnittsdimmer läuft, mit realistischem Aufwand zu basteln ist.
Der besondere Nutzen bestünde darin, an konventioneller Elektroinstallation mit Phasenabschnittsdimmern Helligkeits- und Farbsteuerung nach persönlicher Vorliebe haben zu können.
R
Ralph Aichinger
Ja, genau.
Es war nur als Vorschlag gemeint, wenn du sowas unkompliziert (na relativ) quasi als Prototyp ausprobieren möchtest. Eventuell will man für die Endgültige Nutzung eh eine eigene Firmware machen.
Gerade für die Frage "will ich sowas überhaupt" hat man im Home Assistant schnell einen Prototypen zum Ausprobieren zusammengezimmert.
/ralph
A
Axel Berger
Das wundert mich. Ich hatte hier zwei Versionen der RGBWW, einmal WLAN aber an die Klaut gekoppelt, der Nachbar hat sich über das Geschenk gefreut, und jetzt dasselbe etwas teurer als Zigbee. Den RGB-Teil ignoriere ich komplett, Weiß ist (fast) stufenlos von 2000 bis 6500 K und 0 bis 100 % Helligkeit verstellbar. Eine Kurve, die beides koppelt, dürfte im Home Assistant realisierbar sein. Den brauche ich zum Ansteuern sowieso.
Wozu, wenn der Dimmer schon ferig drin ist? Wenn der WAF einen Drehknopf an der Wand fordert, sowas gibt's bestimmt auch oder ist mit Esphome schnell selbst erstellt.
V
Volker Bartheld
Die gibt es. Jedes dimmbare Retrofit-Leuchtmittel muß das können - also zumindest dann, wenn das Teil nicht nervtötend flimmern soll. Und Dim2Warm- Retrofits gibts ja auch. Die Implementierung ist prinzipiell da, Du willst halt an der in irgendeinem Speicher hinterlegten Kennlinie rumspielen.
Volker
H
Hannes Kuhnert
Das ist plausibel.
Meine Erinnerung an Weiß-weiß-LED-Lampen beschränkt sich auf eine Schreibtischleuchte und LED-Leuchtenumbaumodule. Beide bieten lichtfarbmäßig nur eine An-aus-basierte dreistufige Wahlmöglichkeit.
Um der Lampe bei konventioneller Elektroinstallation ein Steuersignal geben zu können!
Stationäre Funksachen behagen mir im Allgemeinen nicht.
Bei LED ist der eigentliche Dimmer natürlich sowieso in der Lampe; es geht hier nur um dessen Ansteuerung.
Klar sein soll: Momentan spinn ich nur rum, was man machen könnte und für mich interessant wäre.
R
Ralph Aichinger
Die von mir anderswo verlinkten Ikea-Billigheimer ZigBee-RGBWW haben mehrere halbwegs stufenlos verstellbare Achsen: Farbtemperatur des W, Dimmen des W (unabhängig voneinander) und bei RGB die 3 Komponenten einzeln. Das einzige was irgendwie negativ auffällt, ist, dass bei RGB manche Farben nicht so gesättigt rüberkommen, und man beim tunable white im unteren Bereich nicht stufenlos runterdimmen kann, da kommt man nicht bis 0% runter, sondern muss irgendwo bei 10 oder 20% aufhören mit dem Runterdimmen und Ausschalten (oder man merkt beim Runterdimmen auf 0 genau diese Stufe von 10% auf 0, ich weiß es nicht mehr, kein relevantes Problem für mich).
/ralph
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