Lebenserwartung von Notebookakkus erhöehen?

Feb 21, 2005 49 Replies

Ottmar Ohlemacher schrieb:

Nach meiner Erfahrung sind deutliChe Unterschiede bei den Notebookfabrikaten erkennbar.

Die Notebooks mit Desktop-CPUs überfordern die Akkus schlicht und ergreifend. Einen Li-Ionen-Akku in 1 bis 1,5 Stunden zu entladen ist nicht gesund. Die Zellen sind für solch hohen Ströme nicht gebaut.

Billignotebooks laden die Akkus sofort nach, auch wenn sie noch 99% Ladung haben. Aber gerade an den beiden Extrempunkten ganz leer und ganz voll machen sich die Ladezyklen bemerkbar. Es soll Notebooks geben, die die Akkus erst bis 95% laufen lassen, bevor sie nachgeladen werden. Da kann man im laufenden Betrieb schon einige Male den Stecker ziehen und am nächsten Ort wieder einstecken, ohne einen neuen Ladezyklus zu buchen.

  1. Punkt ist der verwendete Controller. Die alten Controller berücksichtigen die zunehmende Impedanz der Zellen nicht vernünftig. (Akku fällt von 80% Ladung schlagartig auf 3% oder tiefer). Gute Controller kalibrieren sich nach und passen sich alternden Zellen an. Denn Li-Ionen-Zellen, die zwar altersbedingt eine etwas höhere Impedanz haben als Neuzellen, können noch nahezu ihre volle Kapazität haben, wenn man die Ommas richtrig behandelt. Nur die ollen Billigcontroller können das nicht.
Mit freundlichen Grüßen Andreas Bockelmann F/V +49-69-13306797291

Apple macht das bei den Powerbooks so.

Gerrit

Die Zell-Abgriffe sind nicht herausgeführt, aber die Elektronik ist im Akkublock und bekommt die Abgriffe. Ob die Mosfets parallel zu den Zellen sind hab ich nicht nachvollzogen weil die Platine ganz schön viel Elektronik enthält (würde eine Weile brauchen und ich müsste die geklebte Platine von den Zellen reissen um die Unterseite zu sehen) und ich einige ICs nicht identifizieren konnte. Deshalb gehe ich davon aus dass ich mit dem Schaltplan nichts anfangen könnte.

Da ich nicht über die "normalen" Pins des Akkus laden kann hilft mir das wahrscheinlich wenig. An den Pins die zum Notebook gehen messe ich keine Spannung und kann auch nichts reinladen. Da das Notebook aber mit dem Akku geht denke ich dass man den Entlade- mosfet erst per Software einschalten muß (über den bq2050 wahr- scheinlich) Ich habe bis jetzt direkt an den Kontakten der Zellen geladen. Die nicht identifizierten ICs sind alle im SO-8 Gehäuse mit den Bezeichnungen: "702 291G", "648 291D", "704 302F" und "646 302G" mit einem Logo das ich nicht über aufzu.de identifizieren konnte. Sieht so aus wie ein A mit dem rechten Schrägstrich verdoppelt.

Georg

Die Reply-To Adresse ist reply-fähig ;-)

Am Mon, 28 Feb 2005 10:45:35 +0100 hat Georg Seegerer geschrieben:

Da denke ich, daß intern cell-balancing vorgenommen wird, ich weis auch gar nicht, ob's ohne ginge.

Der Kleber könnte sich mit Lösungsmittel, zB IPA auflösen lassen.

Datenblatt vom bq2050 und anderen Verdächtigen auf der Leiterplatte besorgen, nach Datenblättern von LiIon Protection ICs suchen, vergleichen.

Das könnten auch MOSFETs sein. Teilweise ist die erste Zeile Datecode und die zweite Typenkürzel. Wenn es MOSFETs sind, dann sind von den 8 einige Pins zusammen mit D verbunden, das sieht man oft auf der Leiterplatte.

Martin

Habe ich geschrieben, dass Du das Teil einmal auf 20% laden sollst und es dann 15 Jahre rumgammeln lässt?. Einmal im Monat ist ein Nachladen angesagt. Nur sollte man tunlichst nicht auf

100% aufladen, weil dadurch das chemische Potential um ein Vielfaches höher ist und damit die chem. Selbstzerstörung beschleunigt wird.
Wolfgang Draxinger

Sparmassnahme. Bei der Produktion werden jeweils 3 Zellen mit nahezu gleichem Innenwiderstand selektiert, die aus der selben Produktionscharge stammen => das Ladeverhalten der 3 Zellen sollte somit nahezu identisch sein, folglich auch die Spannungen nahezu gleich.

Akkus sind wie Bonsai-Bäumchen, man muss sie hegen und pflegen.

Wolfgang Draxinger

Wolfgang Draxinger schrieb:

Du hast keine Jahresangabe gemacht!

Und von regelmäßigem Nachladen hast du nix geschrieben.

Also reg dich nicht auf, wenn deine Wischiwaschiaussage kritisiert wurde!

Gruss Wolfgang

No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From" Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe. Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

"Wolfgang Draxinger" schrieb im Newsbeitrag news:d087u5$cdv$ snipped-for-privacy@svr7.m-online.net...

Noe. Da bei LiIon die Klemmenspannung ladungsabhaengig ist, ist Parallöelschaltung problemlos. Die vollere laedt die leerere auf bis beide gleich voll sind. Nix billig.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Der bq2050 hat kein Cell Balancing und über den Bus zum Notebook kann man auf jeden Fall nichts ein- oder ausschalten (lt. Datenblatt) Also muß das von einem anderen IC erledigt werden.

Identifiziert habe ich drei Mosfets, von den o.g. anderen ICs habe ich keine Daten gefunden. Wenn das auch Mosfets wären wäre ausser dem bq2050 kein Steuer-IC auf der Platine, an den kann man aber keine Fets anschliessen.

Aber der Aufwand. Zusammen mit der Tatsache dass ich über die 4 ICs wahrscheinlich keine Infos mehr finde, werde ich doch die drei Zellen einfach mit 3x 4,1V laden. Es gab doch zwei verschiedene Arten Li-Ion Akkus mit 4,1 bzw. 4,2V Ladeendspannung. Wie kriege ich raus welchen Typ ich habe? Die Nennspannung ist 3,6V.

Georg

Die Reply-To Adresse ist reply-fähig ;-)

Am Mon, 21 Feb 2005 23:55:51 +0100 hat Oliver M. Voss geschrieben:

Ist auch auf die seriengeschalteten Zellen(pakete) bezogen. Es geht um den Spannungsausgleich, falls eine früher voll ist und früher die 4,2V erreicht. Bei parallegeschalteten Zellen haben alle Zwangsweise die gleiche Spannung, da kann nix passieren.

Einzelne NiCd haben kein Problem damit, Packs mit Selbstentladung auf Null auch nicht, nur bei externer Entladung sollte die Umpolung von Zellen einer Serienschaltung zuverlässig verhindert werden.

Daher werden auch eher 40% empfohlen, da hast du sehr lange Zeit bis zur Tiefentladung.

Martin

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required