Am Thu, 13 May 2010 17:42:49 +0200 schrieb Marte Schwarz:
Kindergeld gibt es nach der Schule auch noch ohne weiteres für 4 Monate wenn man danach eine weitere Ausbildung oder ein Studium aufnimmt. Wenn das systematisch aufgebaut ist müsste da eigentlich auch was für die Familienversicherung geregelt sein - das wäre auf jeden Fall sinnvoller als Beschäftigungstherapie für die Arbeitsagentur.
Lutz
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Lutz Schulze
Am Thu, 13 May 2010 17:37:34 +0200 schrieb Marte Schwarz:
Da scheinen über die Höhe allerdings falsche Vorstellungen zu existieren, schon die Fahrtkosten zur Arbeitsagentur könnten schnell 10 Jahre dieser 'Rente' aufzehren. Und werden (was anderes gibt es für die Zeit mangels Beiträgen ja wohl nicht) für einen ALG2-Empfänger überhaupt Beiträge abgeführt?
Lutz
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G
Guido Grohmann
Lutz Schulze schrieb:
t in
ja auch
zung der
ht
"=DCblich" ist das seit ca. 15 Jahren. Jedenfalls kenn ich das schon so=20 lange. Und das liegt auch nur daran, da=DF bis zu dem Zeitpunkt in der=20 Verwandschaft mindestens einer die Kontenkl=E4rung f=FCr die Rente machen= =20 mu=DFte. Da gingen ja die kuriosesten F=E4lle durch die Presse. Manches i= st=20 auch echt eine Frechheit, was da abgeht ("Abendstudium" z.B. oder wie=20 das hei=DFt).
Guido
G
Guido Grohmann
Heinz Schmitz schrieb:
Einspruch! Skifahren ...
gers
=2E.. geh=F6rt mittlerweile zu den =FCbliochen Besch=E4ftigungen des=20 Normalb=FCrgers. Ebenso z.B. Skaten.
Guido
L
Lutz Schulze
Am Thu, 13 May 2010 17:50:44 +0200 schrieb Edzard Egberts:
Klingt erst mal plausibel, aber du bist ja auch selbständig: wie gehst du in einem kleinen Unternehmen mit einem Mitarbeiter um der am Wochenende regelmässig einer Sportart mit hoher Verletzungsgefahr nachgeht und deshalb ebenso regelmässig für Tage oder Wochen ausfällt?
Lutz
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H
horst-d.winzler
Frage ist, warum ist das bei euch so teuer? Meine Infos gehen dahin, das die durch die Notwendigkeit hohe Schadensersatzsummen einklagen zu müssen für tatsächliche oder nur angenommene Fehler, ein wesentlich Punkt ist.
Bei uns sind es wohl die hohen Kosten für Medikamente. Aber auch Organisationskosten in zB kommunalen Krankenhäusern dürften bei uns verantwortlich sein. zB jede Abteilung wünscht sich einen eigenen OP. Die jährlichen Kosten dürfte so bei E 120000,-/OP liegen. Auch wenn OP nicht benutz wird. In privaten Kliniken werden OPs reihum benutzt. Abends vermietet usw...
mfg hdw
K
Klaus Butzmann
Am 14.05.2010 06:02, schrieb Lutz Schulze:
An die Agentur zurückgeben.
Butzo
E
Edzard Egberts
Lutz Schulze schrieb:
War ich, bin ich aber nicht mehr und will es auch nie wieder sein.
Genau wie mit dem Mitarbeiter, der an einer chronischen Erkrankung leidet, oder der Mitarbeiterin, die wegen ihres Kindes dauernd wegbleiben muss - die sind alle angestellt, um eine Arbeit zu erledigen und wenn sie das nicht bringen, müssen sie gehen. Das Privatleben interessiert mich dabei nicht.
Das ist genau der Grund, warum ich nicht mehr selbstständig sein will - man kann sich nicht um alles kümmern, sondern sollte das, was man kann richtig gut machen und den Rest anderen Leuten überlassen. Der Arbeitgeber muss sich darum kümmern, dass die Arbeit erledigt wird und wenn Leute Privatprobleme haben, gehen sie besser zum Spezialisten - in Bezug auf die Beispiele würde ich Psychiater, Arzt und Kinderbetreuung empfehlen. Dafür, dass man nicht für alles verantwortlich ist, werden schließlich Steuern gezahlt und das ist gut so. Und für Leute, die nicht für sich selbst Verantwortung übernehmen können, muss gesorgt werden.
Nicht gut ist, wenn Leute die Arbeit, für die sie bezahlt werden, schlecht oder gar nicht erledigen. In Bezug auf das Sozialsystem sehe ich genau darin das Problem - da wird schlechte Arbeit geleistet! Klar würde das ganz toll funktionieren, wenn man alle Bedürftigen los wäre, aber die Aufgabe der Politiker, Beamte und Mitarbeiter ist es gerade, die bestehenden Probleme zu lösen und das bringen die nicht. Die Arbeitslosen-Hetze ist in meinen Augen ein ganz klares Zeichen der Überforderung - es wird ein Schuldiger gesucht, um vom Versagen der Verantwortlichen abzulenken. Im Moment würde ich da alle über Sachbearbeiterebene feuern... :o(
J
Joerg
Ist aehnlich wenn es der einzige Spezialist in einen Fachgebiet tut. Cheffe fiel die Kinnlade runter als ich ihm vom Fallschirmspringen erzaehlte. Er war vorher jahrelang beim Militaer gewesen und daher hartgesotten, aber das ging ihm denn doch zu weit. Bin nie einen Tag deshalb ausgefallen. Wer fiel dagegen dauernd aus? Richtig, die Leute die abends und am Wochenende in einem Fussballclub bolzten. Ergo muesste man erstmal Fussball verbieten :-)
Motorradfahren muesste dann verboten werden. Ich bekam mal einen Eilauftrag, weil sich eine strukturell wichtige Schweissnaht am Rahmen der Suzuki des einzigen Analogix einer Firma bei flotter Autobahnfahrt entschied aufzugehen.
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J
Joerg
Das ist einer der Hauptgruende. An dem in der derzeitigen politischen Konstellation natuerlich nicht die Bohne passieren wird.
Das ist hier besser. Medikamente sind billiger und OPs werden gut genutzt. Aber aus o.g. Grund wird zuviel behandelt und verschrieben. Damit man sich nicht hinterher von einem Anwalt vorwerfen lassen muss, man haette nich alles getan.
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Lutz Schulze
Am Fri, 14 May 2010 05:56:27 -0700 schrieb Joerg:
Ich würde so etwas auch nicht prophylaktisch machen weil jemand wegen bestimmter Vorlieben ausfallen _könnte_.
Wenn das aber mehrfach passiert ist würde ich das Gespräch suchen denn in dem Fall betrifft es mich dann schon was er in seiner Freizeit macht.
Lutz
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Lutz Schulze
Am Fri, 14 May 2010 14:37:59 +0200 schrieb Edzard Egberts:
Da würde ich aber etwas anders verfahren. Die von dir genannten Beispiele haben da ja kaum Einfluss drauf, deshalb würde ich da nach Wegen suchen wie man weiter zusammenarbeiten kann. Der von mir erwähnte Sportler kann das aber schon beeinflussen - er könnte einfach sein Verhalten ändern.
Ich wollte nur ein Beispiel bringen wo es mir nicht egal sein kann was die Leute in ihrem Leben machen - manchmal hängt man eben unfreiwillig mit drin.
Ob es dann gut wird?
Auch damit muss man umgehen.
Lutz
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Joerg
Kannst Du bei einem in Deutschland so beliebten Volkssport wie Fussball kaum. "Der Jupp? Der ist am Wochenende mit dem Links-Aussen zusammengerasselt und mindestens noch bis Mittwoch im Krankenhaus"
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Lutz Schulze
Am Fri, 14 May 2010 07:08:47 -0700 schrieb Joerg:
So lange sich das nicht häuft habe ich damit auch kein Problem. Wenn es regelmässig passiert wird er sich aber zwischen dem Einsatz am Arbeitsplatz oder auf dem Rasen entscheiden müssen.
Lutz
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E
Edzard Egberts
Lutz Schulze schrieb:
Das war mir schon klar, ich wollte das nicht ausdiskutieren, sondern nur die unterschiedlichen Standpunkte festhalten.
Wir reden schon wieder im Konjunktiv. Wenn der das könnte und selber eine Einsicht hätte, würde dieses Verhalten nicht auftreten. Wenn Du den unter Druck setzt, bist Du der Arsch und damit wird ein Arbeitgeber auch nicht glücklich. Leute ändern sich nicht, allenfalls ganz langsam oder in Folge von Katastrophen.
Ich sehe Dein Beispiel so, dass es Dir da nicht egal sein kann, was die Leute in ihrer Arbeitszeit machen (z.B. abwesend sein).
Na ja, heute Vormittag war ich beim Zahnarzt...
L
Lutz Schulze
Am Fri, 14 May 2010 16:31:56 +0200 schrieb Edzard Egberts:
Vielleicht ist ihm auch einfach die Tragweite noch nicht ganz klar, was sich dann nach einem Gespräch ändert?
Von Druck würde ich so direkt nicht reden, ich würde ihm erläutern dass ich sein Freizeitverhalten künftig nicht mehr jedesmal mit xxx Euro sponsern möchte.
Das habe ich allerdings schon ganz anders erlebt, und durchaus im positiven.
Ich sehe in dem Beispiel nicht wie man das vom Verhalten in der Freizeit trennen kann.
Lutz
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Edzard Egberts
Lutz Schulze schrieb:
Du meinst, er sieht ein, dass er doch nicht so unverzichtbar ist, wie er glaubt und sieht sich gezwungen, negative Konsequenzen vermeiden? Letzteres als "Tragweite" abgekürzt?
Dass man darüber sprechen sollte, stimmt allerdings - manche Leute kapieren es wirklich nicht.
Du meinst, dass seine Arbeitsleistung eine weitere Beschäftigung nicht rechtfertigt, da er in der Summe keinen ausreichenden Gegenwert erwirtschaftet?
Vielleicht, indem man den Leuten Eigenverantwortlichkeit, Mündigkeit oder so etwas zugesteht, sobald sie Deinen Verantwortungsbereich verlassen? Du bist normalerweise nicht der Erziehungsberechtigte.
Wie schon gesagt, wir kommen hier nicht weiter...
L
Lutz Schulze
Am Fri, 14 May 2010 18:01:11 +0200 schrieb Edzard Egberts:
Nun, das soziale Netz in D ist recht dicht, mancher denkt da gar nicht allzu weit.
Und denkt auch nicht daran dass alles mal von irgendwem erarbeitet werden muss, gerade in kleinen Unternehmen schlägt das richtig durch wenn jemand häufig fehlt. So lange er daran nichts ändern kann bin ich da auch sehr tolerant und zu viel Unterstützung bereit.
Nein, bin ich nicht. Es ist auch seine Freiheit das weiter so zu tun wie er das möchte. Ich würde dann aber wahrscheinlich von meiner Freiheit Gebrauch machen diese Abhängigkeit zu beenden.
Und es ist für mich nicht eigenverantwortlich und mündig auf Kosten Dritter einem Hobby nachzugehen.
Lutz
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Heinz Schmitz
Da sehe ich keinen Bezug zum Thema. Es bedarf imho überhaupt keiner Schnüffelei, um Beschäftigungen mit besonderem Risiko einen Beitrag zu den eventuellen Unfall- oder Krankheits-Folgekosten zu entlocken, quasi als Versicherung. Bei Tabak wird das ja schon gemacht, das eingenommene Geld wird aber wohl nicht entsprechend verwendet. Ebenso könnte man auf jeden Fallschirm, jedes kräftige Motorrad, jedes Paar Ski, jede Abenteuerreise etc einen Zuschlag erheben. Ich gehe auch davon aus, daß Fußballclubs eine Versicherung für ihre Mitglieder abschließen. Es geht doch imho nicht darum, irgendwem irgendwas zu verbieten, sondern lediglich darum, den Aufwand der Nichtbeteiligten für die möglichen Folgekosten zu verringern.
Grüße, H.
J
Joerg
Ich habe meine Fallschirme aber gebraucht gekauft und in Belgien. Der Club war auch in Belgien. Da haette so eine Steuer nix genutzt :-)
Gegen Verletzungen? Glaube ich kaum, das lief m.W. alles auf Krankenkasse und dem Arbeitgeber fehlte dann ein Ingenieur was ihm auch niemand bezahlte.
Ist nicht so einfach. Wo soll man die Grenze ziehen? Z.B. kann man ein Mountain Bike benutzen um Samstag morgens die Broetchen zu holen oder am Wochenende in den Alpen eine Geroellpiste runterzudonnern. Soll es also eine Zusatzsteuer bekommen oder nicht?
Gruesse, Joerg
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