Grobe Schätzung aus den Daten vom Arbeitsmarkt Kompakt Arbeitgeberinformationen, Zahlen der Erwerbsbeteiligung von Älteren und einigen anderen Daten. Und wenn man dann versucht diese zusammenzubiegen kann man nur eine Kurve erhalten die irgendwo ab/unter 40 stark ansteigt und bei 50 die 50/50 weit überschritten haben muss.
Jein. Die Ingenieursdichte ab 50 ist noch relativ gering. Daher kennt man nur wenige arbeitslose Ings. ab 50, aber noch viele unter 40 mit einer Eintreffwahrscheinlichkeit von (noch) unter 10%. Bitte beachten: Die AL-Quoten werden nur noch auf der Basis von weniger 20% (Maschbau) oder gar 5% (Bio, Chemie) aller Absolventen berechnet (siehe Arbeitsmarkt Kompakt). Die Quote sagt also nix aus und die Eintreffwahrscheinlichkeit ist immer höher als die Quote.
Zynik: das Problem ist aber schon länger bekannt und unsere Politkaste hat reagiert. Durch eine Änderung des Mikrozesusgesetz aus dem Jahre 2003 fällt die sinkende Erwerbsbeteiligung nicht mehr auf.
MfG
Uwe Borchert
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U
Uwe Borchert
Hallo,
Rupert Haselbeck schrieb:
...[...]...
Bonzen ja, Basis nein! Aber ein Bonze plärrt lauter als
10 von der Basis.
Häh? Diesen Unsinn muss ich aber nicht verstehen? Ein politischer Todesmarsch aus der Bedeutungslosigkeit?
*staun*
MfG
Uwe Borchert
J
Joerg
Da waere jetzt ein Link angebracht. Nicht gerade Spiegel oder so, sondern was offizielles.
Bin mal so frei Dich zu zitieren: "... denn es sollte ja wohl selbstverständlich in einem entwickelten Land sein, daß nicht 25% sondern nur nur noch 0.5% der Kinder sterben müssen, übrigens deutlich weniger als in den USA, bzw. nur 0.012% der Mütter statt 1.3% ohne medizinische Versorgung."
Klar, das ist ja auch ein Entwicklungsland. Da fliesst von unserer Kirchengemeinde einiges an Geld und Sachwerten hin, genauer gesagt nach Kabimoi. Denn der Staat wird das dort vermutlich nie gebacken bekommen.
und
Es funktioniert. Wir haben selber unversicherte Leute dort hingebracht. Nimm's mir nicht uebel, aber das koennen weder Joernalisten gewisser Gazetten beurteilen noch Leute die nicht hier leben _und_ in der Nachbarschaft engagiert sind.
Und schon wieder eine Falschaussage. Bei uns wird _jeden_ Dienstag ausgeteilt. Zu Leuten die kein Auto haben oder krank sind fahren wir das hin. Danach ist deren Kuehlschrank rappelvoll. Lies mal weniger linke Gazetten und schau Dir das lieber selbst an.
Ah ja, toll. Man hat seine Steuern gezahlt und das war's denn auch ...
Ich finde es gut. Im uebrigen, wie kommst Du auf den Unsinn mit "Macht spielen lassen"? Wer zum Food Closet kommt wird nur sowas gefragt: Wieviele Familienmitglieder Nahrung brauchen und ob es irgendwelche Allergien, Babys oder so gibt. Oder ob man auch noch Windeln brauche. Es ist egal ob derjenige Christ ist oder nicht, oder was fuer einer Abstammung er ist. Voellig egal. Waere es anders, duerfte der Non-Profit Status der ganzen Sache alsbald futsch sein denn das sehen Behoerden hier sehr verkniffen. Very simple.
Auch hier solltest Du Dir mal eine Dosis Realitaet reinziehen. Das haben mir Aegypter ganz anders berichtet. Deckt sich in etwa mit dem hier:
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Ich frage mich warum die hier lebenden nicht zurueck wollen. Wenn dort das Schlaraffenland herrschen wuerde muessten sie das doch wollen, nicht wahr? Fakt ist, da ist kein Schlaraffenland.
Im uebrigen, eine andere knallharte Realitaet, nichtmal 55% der Aegypter haben ueberhaupt eine KV. Wo hast Du diese beim leistesten Anstubsen zerbroeckelnden Phantasievorstellungen immer her?
Nein. Das geschieht oft mit Druck. Haben mir Emigranten (bzw. Fluechtlinge) aus Asien aus eigener Erfahrung berichtet. Und wer nicht linientreu ist kann eins auf die Muetze bekommen:
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Gruesse, Joerg
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H
Hanno Foest
Joerg schrieb:
Ich denke nicht, daß man so einfach auf Schuldige zeigen kann, auch vor der Gesundheitsreform lag die Neuverschuldung der USA bereits bei > 350% des Bruttosozialprodukts, und Deutschland steht nur deshalb noch vergleichsweise gut da, weil wir an Staaten wie Griechenland gut verdient haben. Ich hab vorhin fasziniert den bereits hier im Thread erwähnten Artikel auf
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gelesen, der bringt einiges gut auf den Punkt.
Hmmtja. Krebs ist kein Notfall... und
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klingt in der Tendenz eher unlustig. Ist aber in Deutschland auch nicht so doll, wenn man z.B. Verfügbarkeit von Rettungswagen betrachtet. Sind halt alles nur Kostenstellen, die es abzuschaffen gilt, jaja.
Meiner Auffassung nach sind "die Menschen" der Staat. Und idealerweise mittelt der die regionalen Unterschiede raus. Auf der anderen Seite gibt es administrative Reibungsverluste, klar. Aber eigentlich helfe ich gerne mit meinen Steuern. Sofern denn im Ernstfall auch noch was für mich da ist und das nicht nur den Banken in den Rachen geworfen wird.
Lokal geht das besser ohne Bürokratie, klar. Aber wenn du in einer ärmeren Region lebst oder weniger nette Nachbarn hast, bist du in den Allerwertesten gekniffen. Oder bei sowas wie Hurricane Katrina. OK, da hat sich ja der Staat nicht direkt mit Ruhm bekleckert... das scheint bei uns noch etwas besser zu funktionieren, wenn ich mal an das Elbehochwasser denke.
Hanno
C
C.P. Kurz
Uwe Borchert schrieb:
Ebend. Wieso soll jemand zu Beginn seiner Arbeitstätigkeit, egal ob angestellt oder selbsttätig, seine Entscheidung überhaupt auf irgendeine Annahme stützen, wie die Lage, Demografie, you name it, in 20 Jahren sein wird? Neben schwer abzuschätzenden Langzeiteffekten gibt es ja auch noch die dauernden Eingriffe durch Weltwirtschaft und Politik.
Eine Krankenversicherung ist schließlich keine Rentenversicherung, die schließt ein frischgebackener Akademiker doch nicht nach irgendwelchen versicherungsmathematischen Mutmaßungen über seine Situation in 30-40 Jahren ab, sondern weil er für seine gegenwärtige Lebenssituation einen reinen Preis/Leistungsvergleich vornimmt.
Den gesetzlichen Kassen könnte er aus dieser Situation heraus genauso leicht den Vorwurf der verkrusteten Gießkannenmethode und ausufernder Verwaltungsapparate machen.
Hinterher ist es immer leicht, Recht gehabt zu haben.
Ich war mein ganzes bisheriges Leben bei der GKV, aber als Selbstständiger gab es Zeiten, wo das wirklich sehr schmerzhaft war. Und den Leistungsvergleich will man ja dann durchaus auch gelegentlich mal anstellen dabei...
- Carsten
J
Joerg
Ja, da wurde wie ueblich gepokert. Aber schuld sind die Laender die sich verschulden, da gibt's nix. Und auch die Aufsichtsbehoerden. Die Jungs in Bruessel haben das eindeutig verpennt, so wie die Jungs bei uns die Immoblienblase verpennt haben (komischerweise hatte ich die kommen sehen und entsprechend reagiert ...).
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Ich kenne Leute die "on welfare" (Stuetze) sind, nie eine eigene KV hatten, und krebsbehandelt wurden. Cervix-Operationen und so weiter. Im Durchschnitt sind die Mortalitaetsraten bei Krebs hier besser als in den meisten westlichen Laendern. Aber ein grosses Problem in USA ist, dass man z.B. als Selbststaendiger mit einer Vorerkrankung keine bezahlbare KV bekommen kann. Auch wenn ich die KV-Reform nicht mag, das ist einer der wenigen Punkte die geloest werden mussten.
Der Staat ist eine der am wenigsten effizienten Wege zu helfen. Riesige Summen werden allein durch die Buerokratie verschlungen oder verschlampt. Beim Food Closet hier geht kein roter Heller verloren, da landet alles in Form von Nahrungsmitteln bei Beduerftigen. Im Prinzip betraegt der "Wirkungsgrad pro Dollar" eher 120% oder mehr, weil wir Gemuese selbst anbauen und Leute im Ruhestand losgehen und Fruechte bei Leuten ernten die sie sonst als Fallobst am Boden vergammeln lassen wuerden. Die sind eher froh dass nun keine matschigen Aepfel mit Ungeziefer im Garten rumliegen und rufen an wenn sie reif sind.
Auch bei Katrina kam die persoenliche Hilfe irgendwie besser an. Ist rund 3000km weg, aber selbst hier haben reihenweise Leute fuer einige Monate gewohnt, manche sind dann geblieben. Kann man gut am Akzent erkennen.
Gruesse, Joerg
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C
C.P. Kurz
Axel Berger schrieb:
Yep. Und es ist ja zumindest grundsätzlich auch möglich, ein 'segmentiertes Solidaritätsprinzip' in einer abgegrenzten Untermenge zumindest mal zu denken und anzunehmen, dass auch die jüngeren PKVler die älteren PKVler mittragen. Statistisch kann man sowas jedenfalls durchaus zur Grundlage auch einer PKV machen, das System muss jedenfalls nicht grundsätzlich eine Milchmädchenrechnung sein.
Ohne mich persönlich dieser Rhetorik bedienen zu wollen - aber die GKV zieht ja nun auch Grenzen des Solidaritätsprinzips.
- Carsten
C
C.P. Kurz
Joerg schrieb:
Den linken Gazetten kann man es doch nicht verdenken, dass die sich auch mal mit den Leuten befassen, die nicht in eurer Nachbarschaft leben.
Davon dass bei Euch und anderswo eine Handvoll Leutchen mildtätig sind wird ein rücksichtsloses System nicht menschenfreundlicher.
- Carsten
H
Hanno Foest
Joerg schrieb:
Da sind die USA ganz weit vorne weg.
Das müßte dann Medicaid sein. Haben aber auch nicht alle... manche sind sind zu arm, um sich eine private Krankenversicherung leisten zu können, aber zu einkommensstark, um über Medicaid abgesichert zu sein. Laut WP.
Das ist kein Problem des Staates, sondern der Bürokratie. Daß diese oft ineffizient ist, ist kein Naturgesetz, Und ohne Bürokratie keine Rechtssicherheit. Denn irgendwie hab ich das so im Gefühl, daß z.B. in den Südstaaten die Nachbarschaftshilfe weit besser funktioniert, wenn der Nachbar weiß ist, und kein Linker oder gar Atheist. Als WASP ist man da fein raus.
Kein Wunder, bei dem, was man so über die FEMA gehört hat. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, daß man hierzulande den Einsatz beim Elbehochwasser ähnlich kritisiert hätte. Ist also kein Argument, daß es bei euch nicht klappt :)
Hanno
J
Joerg
Tja, nur stimmt es eben nicht dass es hier ein ruecksichtsloses System gibt. Selbst in den verlottertsten Stadtvierteln bekommen die Leute Welfare Geld und Food Stamps. Letztere sind Brechtigungsscheine fuer Grundnahrungsmittel, mit denen koennen die einfach in den Supermarkt gehen und damit an der Kasse bezahlen. Inzwischen sieht das Dingen m.W. aus wie eine Kreditkarte, damit ist sogar der Peinlichkeitsfaktor weg. Juengst kam die Diskussion auf, dazu noch auf Staatskosten Handys auszuteilen, doch da finde ich dass es etwas zu weit geht.
Ich bleibe dabei, nur wer hier langfristig wohnt und in dem Bereich wenigstens ein bischen engagiert ist kann das (und auch dann nur bis zu einem gewissen Grad) beurteilen. Durchstreifende Journalisten definitiv nicht. Die filmen oft einfach irgendwas und schreiben dann drauflos. Oft genug gesehen, bis zum Punkt wo ich aufhoerte europaeische Zeitschriften gewisser Couleur zu kaufen.
Was es hier gibt sind Leute die fast jegliche Hilfe kategorisch ablehnen. Wenn man natuerlich nur die betrachtet sieht es oberflaechlich schlimm auf. Aber das ist unfair. Beispiel: Im Nachbardorf gibt es ein wildes Obdachlosen Camp, ausgemergelt aussehende Leute, Alkohol, das uebliche halt. Dahin bringt unsere Kirche regelmaessig leckeres Essen. Einmal war es ein leckerer Reisauflauf, lief einem das Wasser im Mund zusammen. "Nein, wollen wir nicht, wir essen hier keinen Reis". Da fiel mir erstmal nix mehr ein.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Ja, besonders nach der letzten Wahl, Gieskannenprinzip oder so :-(
Richtig. Wer ganz arm ist bekommt eine vergleichsweise luxurioese Krankenversorgung. Wer ein wenig verdient wird dem gegenueber de facto bestraft und das fuehrt zum ueblichen, viele Leute haben keinen Bock zu arbeiten weil sie dann u.U. schlechter dastehen.
Aber Du wirst auf jeden Fall behandelt, egal ob zahlungsfaehig oder nicht. Wer reich ist und aus Knausrigkeit keine KV hatte, Pech, der verliert dabei auch noch sein Hemd. Wer kein Vermoegen hat, dem schicken sie zwar die Rechnung aber das wird dann spaeter als unkollektierbar abgeschrieben.
Fuer mich ist es inzwischen definitiv eines.
Kann in Einzelfaellen was dran sein. Aber das kann sich keine Non-Profit Organisation leisten, die steuerfrei nach Steuergesetz 501(c) bleiben will. Der Verlust dieses Status nach einem "Incident" ist schmerzhaft und i.d.R. fuer lange Zeit irreversibel. Ergo wird eine Kirche, Soup Kitchen, Food Bank oder was auch immer sich hueten Menschen in Kategorien einzuteilen. Bei Kirchen wuerde das eh gegen die Bibel verstossen, denn im Gegensatz zu gewissen anderen Religionen wird darin nicht aufgefordert Unglaeubige zu verdammen. Nun gibt es hier Kirchen die sich "christlich nennen" und nicht nach der Bibel handeln, aber das sind IMHO Sekten.
Ja, bei Katrina ist in Sachen Buerokratie etliches in die Hosen gegangen. Allzusehr wundern tat es mich jedoch nicht. Auch von hier aus sind massenweise Leute losgefahren um dort mit anzupacken. Aufraeumen, Wiederaufbau, Desinfizieren und so weiter. Rein privat und den Sprit haben sie auch selbst bezahlt, haut bei rund 6000km Gesamtweg ganz schoen rein. Amerikaner verlassen sich nicht so gern auf Hilfe "von denen da oben", lieber auf die der Mitmenschen.
Gruesse, Joerg
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Hanno Foest
Joerg schrieb:
Das müßte Obama jetzt aber geändert haben.
Nur als Notfall.
Ich kenn das so - u.a. aus Berichten anderer - daß erst nach der Kreditkarte gefragt wird, ohne hat man ein Problem. War bei mir auch so, als ich wg. Halsentzündung mal in den USA zum Arzt mußte. Und den Unterschied zwischen mir und einem Ami ohne Krankenversicherung sehe ich in dieser Beziehung gerade nicht.
Hanno
G
Gerrit Heitsch
Wobei es die Krankenhäuser nicht einmal immer hinbekommen dir eine Rechnung zu schicken wenn du keine US-Adresse hast. Ja, selbst wenn du bei der Einweisung (und bei der Entlassung) deine deutsche Adresse aufschreibst mit dem Hinweis die in genau diesem Format zu verwenden. Kein Wunder wenn die Rechnungen, die zugestellt werden können dann so hoch sind und über hohe Abschreibungen geweint wird... Hiess es nicht immer Privatunternehmen seien effizient?
Ich musste da erst x-mal hinterhertelefonieren (von Deutschland aus!) bis ich alle Rechnungen zusammenhatte und an meine Reisekrankenversicherung weiterleiten konnte. Das ganze zog sich über fast ein ganzes Jahr hin.
Gerrit
A
Axel Berger
*Hanno Foest* wrote on Tue, 10-05-11 08:56:
Aber vermutlich der amerikanische Steuerzahler, der für seine armen Landsleute letztlich ja aufkommt.
M
MaWin
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Mach ich:
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Uns könnte der american way of life egal sein, wenn er nicht hier rüberschwappen würde.
Das beginnt bei McDoof, Subway und Stackbucks aromatisierter Zuckercoleur, und endet nicht bei bestochenen Bürgermeistern, die cross border leasings zustimmen, deren Verträge sie nicht gelesen haben (lesen konnten, in englisch, 17000 Seiten lang) und die vor dem Volk geheim gehalten werden, weil die Methode mit der die Leute über's Ohr gehauen werden ein "Geschäftsgeheinmis" ist.
Jetzt versuchen also Hedge Fonds wie Soros den Euro gegen den Dollar in par zu bringen. Ok, sollte ja erst mal zu unserem Vorteil sein, denn unsere Produkte werden international billiger, mehr nachgefragt, und nach dem Soros&Co die Puste ausgeht, haben wir mehr Geld, zum dann wieder höheren Euro-Kurs, aber es steckt doch sicher was dahinter, sonst würde sich deren massive Geldausgabe nicht lohnen: Vermutlich will man am Tiefpunkt mit möglichst vielen der tendenziell wertlos werdenden Dollars europäische Firmen kaufen. Das ist Krieg, Wirtschaftskrieg, und wenn das die Ursache ist, und da steckt dann nicht nur ein gewinnorientierter Hedge-Fonds hinter. Wenn die USA aber Europa den Krieg erklärt, warum sollte hier noch das geringste Wohlwollen existieren ? Hey, dumme Europäer haben euch erst Millionen an Häusern finanziert, und tragen die Schulden nun im Staatshaushalt, zahlen also bald mit höheren Steuern, und sollen nun auch noch ihre Fabriken billig verkaufen?
Nein, die USA führen überall auf der Welt Krieg, gegen Südamerika sind die Folgen bekannt, es gibt kein Land dort mehr das euch mag, Russland hat seit deren Zusammenrbruch mit ständigen Angriffen zu leben, die Stück für Stück "orangene (von den USA bezahlte) Revolution" was abknabbern sollen, in Indonesien/Philippinen gab's auch nur verbrannte Erde, von islamischen Ländern gar nicht zu reden, und nun also auch gegen Europa. Wie klug ist das, sich als Land überall auf der Welt unbeliebt zu machen, bloss für die Gier nach eigenem kapitalistischen Profit ?
Manfred Winterhoff
M
MaWin
"Hanno Foest" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@alpaka.in-berlin.de...
Leider nicht. Deutschland steht nicht besser da. Allerdings gibt es immer die Zahlen der Staatsverschuldung (sogar China hat da Schulden), und selten die gegengerechneten Zahlen der offenen Forderungen (die natürlich, siehe kreditausfälle und Haircuts) schwer zu bestimmen sind.
Nein. Die meisten staatlichen Dinge funktionieren im Gegensatz zu den privaten sehr gut, denn es gibt meist nur EINE Verwaltung, (nicht hunderte konkurrierende) und keine Werbungskosten oder Gewinnabschöpfungen. Man sieht es bei Rentenversicherung und Krankenversicherung. Egal wie sehr die privaten Anbieter die Werbetrommel gerührt haben, über
80% der Bevölkerung weiss, daß der staatliche Weg der bessere ist.
Früher, in der Kindheit, als ich Leute an ihren Arbeitsstelölen besucht habe in staatlichen Betrieben, ob Wasserwerke oder E-Werk, fiel meistens auf, wie hochausgebildet das know how war, wie sinnvoll und nachhaltig gearbeitet wurde. Heute ist das alles ruiniert, nach dem private Konzerne nur den Profit rausgepresst haben.
Meine eigenen Stadtwerke, die früher der Stadt gehörten und im Prinzip keinen Gewinn einfuhren, waren ca. 20% billiger als heute, versorgungssicher, aber heute werden ca. 25% vom Umsatz als Gewinn an den Monopolbetreiber E-On abgeführt, und als Kunde hat man keine Chance, weil man den Monopolanbieter (Fernheizung) nicht wechseln kann. Und das alles, weil unser Bürgermeister bestechlich ist (nein, ich habe ihn natürlich nicht gewählt, ich wusste schliesslich um seine Asozialität).
Es ist wirklich Zeit, daß das Volk die Keule schwingt.
Manfred Winterhoff
J
Joerg
Hat er. Und prompt eine Steuer auf meine KV geknallt :-(
Klar. Man kann ja auch nicht erwarten dass die voellig umsonst eine Warze entfernen oder einen eingewachsenen Nagel operieren weil er nicht mehr schoen aussieht. Das gibt es nur in Laendern mit voll sozialisiertem Gesundheitssytem und da wird meist heftig rationiert. Es hat schon seinen Grund warum so viele Kanadier zur medizinischen Behandlung nach USA kommen. Das ist ein echter Wirtschaftsfaktor bei uns, nennen wir "Snow Birds" weil sie meist im Winter kommen wenn es nichts schmerzhaftes oder dringendes ist. Der Knueller war als der Governor von Neufundland hierhin zur medizinischen Behandlung kam.
Bei Auslaendern muessen sie das. Ich kenne Leute, die sind zurueck nach Europa und haben dann einfach nicht bezahlt. Gehe mal als Auslaender (also ohne Versichertenkarte) in Deutschland zum Arzt. Hatten wir getan, da wollten die auch sofort Knete sehen. Aber nix Kreditarte, in bar. Also erstmal zur Bank.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Nicht wenn Privatunternehmen gross werden. Wie heisst das? Peter-Prinzip oder so? Ab einer gewissen Groesse verwaltet sich eine Verwaltung nur noch selbst, sie wird zur reinen Buerokratie.
Mir ging das mit dem deutschen Finanzamt so. Bis mir der Kamm platzte und ich einfach ueber die Adressfelder in den "amtlichen Bereich" reinschrieb. Da wurden sie endlich wach und korrigierten die Adresse. Inzwischen ist, oh Wunder, eine lange Zeile im Vordruck wo man die Postleitzahl hinter die Stadt setzen kann. Die Welt ist keine flache Scheibe mehr :-)
Gruesse, Joerg
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H
horst-d.winzler
Am 11.05.2010 14:48, schrieb MaWin:
Ich möchte nicht auf zB folgende staatlich Betätigungsgebiete verzichten. Wasserversorgung. Hiesige Stadtwerke haben um ihre Brunnen große Ländereien aufgekauft. Gegenteil siehe Wasserversorgung London. Müllentsorgung ist preiswerter als private Entsorgung. Katastrophenschutz. Siehe Katrina in den USA Staatliche Altersversorgung. Effizienter gehts kaum. Und - nicht zu vergessen - es sind gerade die großen Kapitalmengen der Pensionsfonds die viel Probleme bereiten. Es ist schlicht zu viel Geld im Umlauf.
Aber, es gibt ein zentrales Problem. Auf diesen Gebieten (nicht nur hier) müssen Fachleute verantwortlich handeln können! Politiker haben hier nichts zu suchen. Ihre Aufgabe ist eine Andere.
mfg hdw
J
Joerg
ausgeteilt.
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Das sind die offiziellen Regeln, die Food Banks werden County-weit organisiert. Wie gesagt bei uns jeden Dienstag. Die Kirche in North Highlands kenne ich zufaellig auch, kann mir bei denen genausowenig vorstellen dass sie Leute abweisen weil sie zu oft kommen.
Ausserdem bekommen die Leute darueber hinaus Food Stamps, da wird nichts gegengerechnet. Fakt ist, verhungern tut hier niemand, es sei denn er lehnt alle Hilfe ab. Wie gesagt, hingehen und zuschauen. Oder noch besser, mithelfen.
Alte Weisheit in Amerika: Es mag Gesetze und Regeln geben. Ob und wie die dann durchgefuehrt werden, ganz andere Sache.
Cross Border Leasing gibt's aber hier in der Gegend nicht.
Soros ist also Deiner Meinung nach jetzt Generalissimo? Und es ist ein Krieg ausgebrochen? Das wird ja immer lustiger. Spekulation wird es immer geben. Ob die Marktteilnehmer nun Soros oder Porsche heissen ist zweitrangig. Glashaus ... Steine ...
Oh je, Deine Weltvorstellungen kann ich nicht mehr verstehen. Die Welt ist inzwischen so vernetzt dass Du es kaum noch durchschauen kannst, ich auch nicht. Nix Krieg. Beispiel: Hier in Sacramento gibt es Siemens Transportation, bei Euch in Berlin Bombardier Transportation. Konkurrenten, aber mit verkreuztem Besitz.
BTW, Brasilianer moegen uns ganz gern, Argentinier, Chilenen, usw.
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