GPIO Eingang bei langer Leitung schuetzen

Feb 10, 2020 Last reply: 6 years ago 702 Replies

Du willst aber das C auch, um Spikes aufzufangen. Ein Elko könnte dafür etwas zu lahm sein.

Dann bräuchte ich mal einen Praxistipp, wie ich den Tastkopf halbwegs stabil mit der Leitung zum Reedkontakt verbinde. Tastkopf viel gut wenn man eine Platine vor sich hat und eine Hand frei, hier hätte ich lieber etwas was man klemmen könnte...

Grüße Marc

Also alle hier verwendeten Tasktköpfe haben so einen aufsteckbaren Aufsatz mit Klemme. Wurden so beim Oszi mitgeliefert.

Gerrit

Spielt für dU/dt eine Rolle, für die Zeitkonstante bei der steigenden Flanke aber nicht. Beim Entladen schon. GPIOs sind ja gewöhnlich extrem hochohmig, darüber entlädt nix.

Rainer

Hm. Meinen hab ich vom Schwiegerpapa, da war keine dabei.

Grüße Marc

Ok, dann kann es sein, das da über die Zeit was weggekommen ist.

Aber ein Paar Tastköpfe kostet 15 Euro:

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Bei denen sind die Aufsätze dabei wie man auf dem Bild erkennen kann.

Gerrit

Ich kenne das (bei anderen). Bei mir halten die Klemmen unbegrenzt lange (>50 Jahre). Bei vielen Anderen höchstens ein halbes Jahr. Bei fast allen Anderen gewöhnlich ein paar Jahre. Oder die Klemmen werden alsbald verklüngelt.

Die Innenmeßschenkel meiner Schieblehre wurden auch mal als Reißnadel und Hacke mißbraucht, so daß ich die Schieblehre mit einer Feile reparieren mußte, weil sie nicht mehr zuschiebbar war.

Die meisten Leute haben kein mechanisches Feingefühl. Sie sind grobschlächtig.

Am 17.04.2020 um 14:23 schrieb Helmut Schellong:

Du hast bestimmt ein exorbitantes Zeugnis über deine Feinfühligkeit...

Hallo Rainer,

Du schriebst am Fri, 17 Apr 2020 10:11:00 +0200:

Ein ohmscher Widerstand parallel zu einem Kondensator schert sich nicht um die Richtung, der spielt immer mit.

Um "GPIOs" gings ja nicht, der relevante Widerstand lag (liegt) schön direkt parallel zum Kondensator mit seinen an dessen beiden Anschlüssen.

Hi Wolfgang,

Bin ganz bei Dir. Meine Studis lernen das unter dem Stichwort Ersatzspannungsquelle oder Thevenin-Verfahren...

Marte

Hi Marc,

Dann nimm einfach ein Stück Litze und löte die vorne dran. Oder nimm eine Leitung mit diesen praktische Krokodilklemmen an beiden Seiten. Bei den Frequenzen machst Du da nichts wesentliches kaputt.

Marte

THX ich dachte schon, ich wäre der Blöd, da niemand anders das bemängelt hat :)

Joerg SETZEN SECHS !!!

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Nein; auch das sind Platitüden: Von einem Punkt ausgehend, zählen alle Pfade direkt nach 0V, indirekt niederohmig nach 0V, und nach virtuellen 0V.

Das ist Stoff hauptsächlich aus meiner Lehre ab 1968 - Kirchhoff Gruppenschaltung. Aber hier erhält man den Eindruck, daß vielleicht nach 40 Postings eine Klärung da sein könnte.

Besorge Dir sowas, das kann man spaeter auch fuer Experimente benutzen:

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Wenn der Kontakt irgendwo frei schwebt, das Kabel sanft um den Tastknopf knoten oder ein Gummiband benutzen, damit es nicht abflutscht.

Hi Joerg,

Und bei den Teilen nie vergessen: Immer mal wieder und speziell nach dem ersten Auspacken den Durchgangsprüfer dranhalten. Ich hatte schon deutlich mehr als einen, der nie Durchgang hatte und auch einige, die denselbigen nach wenigen Minuten aufgegeben hatten.

Marte

Nein. Direkt alle Verbindungen an den Klemmen löten, die Quetschungen sind ab Werk grenzwertig und halten nicht - selbst nach Prüfung mit Durchgangstester macht das Ärger, und nach Murphy dann, wenn man am wenigsten damit rechnet und es am meisten Zeit bei der Fehlersuche kostet.

Hilft aber auch nicht beliebig: ich habe hier aus verschiedenen Generationen solche Kabel, wo die (damals gelöteten) Verbindungen noch OK sind, aber das Gummi um die Klemmen so fest geworden ist, daß man die nicht mehr aufdrücken kann. Gefühlt sind die neueren schneller und stärker betroffen.

Gibt es irgendwo *gescheite* Krokoklemmen in dieser Größe - also etwas, was man zur Not noch an 2 benachbarte Pins im 100mil-Raster bekommt und das auch mal >=1A aushält?

Kleine Logic-Klemmen und dicke Klemmen für richtig Strom kenne ich ...

cu Michael

On 04/19/2020 13:24, Michael Schwingen wrote: [...]

Bürklin ist stark bei solchen Artikeln.

Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja, aber ... die Isolation muss unbedingt unter einer Quetschung sein, sonst, brechen die Litzen rasch an der Stelle, wo das reingesogene Loetzin endet.

Erstaunlich, meine sind Jahrzehnte geschmeidig geblieben. Selbst bei den Kabel mit den arg duennen Draehtchen (habe ich sofort durch dickere ersetzt), die ich vor rund 40 Jahren gekauft hatte.

Wuesste ich nicht, aber ich habe schon viele hundert mA ueber Logik-Klemmen geschickt, auch wenn das nicht die feine englische war.

Am 19.04.20 um 18:58 schrieb Joerg:

Das allein ist nicht so tragisch, weil man die Litze dann ja aus der Klemme ziehen kann. Also lötet man neu an und kann die Testleitung weiter nutzen. Plan B: Du machst dir alles selbst, nimmst diese Krokodilklemmen, lötest die Litze an und nimmst die Quetschung nur als Zugentlastung, nicht als Kontaktgeber.

Holger

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