Gehäuse aus Holz statt aus Plastik?

Jul 04, 2019 Last reply: 7 years ago 42 Replies

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Hans-Peter Diettrich

ICs sind mit der dead-bug Methode am handlichsten. BTW Messingnägel geben prima Lötstützpunkte, 100 St. 50 Pf. Bei Experimentierbrettern mit Druckknöpfen braucht man überhaupt nicht mehr löten, auch eine Art Fädeltechnik. Heutzutage dürften Druckknöpfe allerdings unbezahlbar…

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Am Donnerstag, 11. Januar 2018 20:57:11 UTC+1 schrieb Stefan Engler: >


>> Bei Holz kann man die Reiszwecken-Verdrahtungstechnik einsetzen und kann
>> sich richtige Platinen sparen?
>
> Ja, ist ideal für Bauteile, deren Pins mind. 10mm Abstand haben.
> Vielleicht findet man sogar ICs im passenden Gehäuse...

Bei den Leckströmen gibt's auch kein Problem mit ESD.

Am 04.07.2019 um 11:53 schrieb snipped-for-privacy@web.de:

ICs sind mit der dead-bug Methode am handlichsten.

BTW Messingnägel geben prima Lötstützpunkte, 100 St. 50 Pf.

Bei Experimentierbrettern mit Druckknöpfen braucht man überhaupt nicht mehr löten, auch eine Art Fädeltechnik. Heutzutage dürften Druckknöpfe allerdings unbezahlbar sein...

DoDi

Am 05.07.19 um 01:49 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Ich fürchte, die Anzahl der Händler, die noch Pfennige akzeptieren ist sehr übersichtlich und 100 Stück schlagen eher mit 3,- EUR zu Buche.

Falk D.

Noe.

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Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr komplett Messing.

So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut, bis

13-14 Jahre. Sperrholzplattenrest, weisse Plastikkappe abgepellt (hatten Heftzwecken in Deutschland irgendwie immer), reingedrueckt, Schaltung aufgeloetet. Potis und Schalter kamen durch Bohrungen zu anderen sauberen Seite. Danach eine Holzkiste gezimmert, ueber Kopf rein, Lackiert, sah huebch aus. Von den Heftzwecken sah man von aussen nichts.

Spaeter fand ich eine Methode, wie man Leiterplatten mit einem Stift malen und danach aetzen konnte. Meinen Klamotten und dem Teppich hat das nicht gutgetan.

Beschriften war so eine Sache, weil LetraSet Buchstaben teuer waren. Dann fand ich einen Laden, der Werbeschilder fertigte und Plexiglasreste billig verkaufte, auch in klar. Nun konnte ich Papier mit Schablone beschriften und zwischenlegen.

Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:

Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid angefangen, dann Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.

Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.

Falk D.

Am 06.07.2019 um 21:27 schrieb Falk Dµebbert:

Mit einem CO2-Laser auf Kupfer leuchten? Wäre da ein YAG nicht effizienter? Naja, wen kümmerts, wenn genug Leistung da ist und die Optik die reflektierte Leistung auch verkraften kann...

W.

Die Optik hielt beim Lasertrimmung in den 80ern immer nur so drei Monate, weshalb das auch auf einer Art Bajonet zum schnellen Wechsel montiert war.

Abluft ist auch so eine Sache. Bei uns kaeme dann noch die Umweltbehoerde und moechte eine amtlich zertifizierte Studie, was da so alles in der Abluft enthalten ist.

Es gab da ein schreckliche Formel, die ich echt gehasst habe. Je nach Konfiguration mit Blenden im Resonator musste man den entstehenden Strahlquerschnitt berücksichtigen. Zusammen mit der eingestellten Stromstärke, Pulsdauer und Frequenz musste man die Pulsenergie berechnen und zusehen, dass man im grünen Bereich blieb. Irgendwann schrieb ich damals (20 Jahren ist es her) ein kleines Programm in QBasic und man hatte damit schnell den Überblick.

W.

Am 07.07.19 um 10:19 schrieb Wolf gang P u f f e:

Ja. 40W sind schon ausreichend.

Bestimmt, aber die 400,- - ChinaCutter sind alle CO2

Optik / Kolli liegt um 30,-. Halten aber recht lange, wenn man die Platinen einrußt.

Falk D.

empfehlenswert?

Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

Ich hatte in den 1970ern auch Edding verwendet.

Danach hatte ich einen Lackstift mit dunkelblauem Lack, der extra für Platinen angeboten wurde. Mit dem konnte ich schmalere Linien zeichnen.

Edding 750/751/780 soll auch heute noch ätzfest sein. Ich verwende allerdings lieber einen Pinsel und den alten Abdecklack, der zu den in der DDR verkauften Hobby-Ätzset dazu war. Der hat den Vorteil daß er sich nach den Ätzen leicht mit Spiritus abwaschen läßt.

Frank

Zu DDR-Zeiten hatte ich mit Ausziehtusche und Feder im Federhalter die Leiterbahnen "gemalt". Irgendwann hatte ich auch einen Scripent zum malen, das war etwas komfortabler. Die Tusche ließ sich mit irgendwas (Spiritus, Aceton?) recht gut entfernen.

W.

Am 08.07.2019 um 13:13 schrieb Frank Müller:

Wieso abwaschen? Ich habe meinen Spirituslack als Flußmittel auf der Platine gelassen.

Mehr Probleme hatte ich mit meinen Ätzmitteln, da schwammen nachher oft die Leiterbahnen völlig losgelöst im Säurebad herum :-(

DoDi

Wolf gang P u f f e schrieb:

Du musst den YAG frequenzverdoppeln. Dann bleibst du immer im grünen Bereich.

Am 08.07.19 um 13:13 schrieb Frank Müller:

Ich hatte nie Probleme, Edding mit Spiritus abzuwischen...

Hanno

Hans-Peter Diettrich schrieb:

Dieser Lack war ja nicht grade farbig, um den besser sehen zu können hatte ich den mit schwarzer Abtönpaste eingefärbt, und da konnte man den anschließend nicht mehr löten...

Das ist mir mit Ammoniumpersulfat und später mit Eisen-III-chlorid nie passiert.

Frank

Am 08.07.2019 um 21:26 schrieb Frank Müller:

Deshalb habe ich mir eine Flasche schwarzen Spirituslack gegönnt :-)

Die waren mir einfach zu langsam und unspektakulär. Aber bei Salpetersäure mit Wasserstoffsuperoxid - das flutscht :-)

DoDi

Am 08.07.19 um 10:11 schrieb Peter Heitzer:

Edding 140S und 400 funktionieren noch sind aber mechanisch sauempfindlich.

Falk D.

Da werde ich bei Bedarf lieber zu den Edding Lackstiften greifen.

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