Funksignal, max Reichweite 1m?

Mar 11, 2006 29 Replies

Hi,



gibt es die Möglichkeit eines Bateriebetriebenen Senders der ein Funk Singal sendet das maximal 1m weit kommt?



Julius


Julius Junghans schrieb:

Darauf antworte ich mal mit einer Gegenfrage: Gibt es eine Möglichkeit eine Taschenlampe so zu bauen, dass das Licht (ist ja ebenfalls eine EM-Welle) maximal 1m weit kommt?

Gruß Dieter

ja klar:

  1. ein Minimum war nicht vorgegeben also: Nimm eine normale Taschenlampe und entferne Batterie oder Lampe. Das nicht zustande kommende Licht kommt auf keinen Fall mehr als 1m ...

  1. Baue eine lichtdichte Kugel mit einem Durchmesser von weniger als 2m. Hänge die Lampe in den Mittelpunkt und schalte sie ein. Die Kugel verhindert die Ausstrahlung von mehr als 1m ... (etwas unhandliches Kombinationsgerät)

Joerg

"Julius Junghans" schrieb im Newsbeitrag news:4412c535$0$12243$ snipped-for-privacy@newsread2.arcor-online.net...

Je geringer die Sendeleistung,desto geringer ist auch die Reichweite...

Sven

Das leuchtet ein!

Bist Du der Bruder von Markus G. ?

Sven Sybler schrieb:

Richtig, aber die Reichweite bestimmt sich nicht nur aus der Sendeleistung, sondern auch aus dem Aufwand, welchen man für den Empfang treiben möchte.

Die Raumsonde Pioneer 10 sendet mit ca. 10 Watt und ist trotz einer Entfernung von 12.000.000.000 km (etwa 11 Lichtstunden) immer noch zu Empfangen.

Andreas

Wie wäre es mit einer Antenne mit höherer Multipolordnung, z.B. Quadrupol. Solche Felder fallen mit der Entfernung recht schnell ab.

Dennoch gelten natürlich die bereits genannten Zusammenhänge zwischen Sendeleistung, Aufwand und Reichweite.

Marcel

Joerg schrieb:

Dich krieg ich: Temperaturstrahler! Hebt sich halt kaum von der Umgebung ab.

Auch da kommt noch was raus, wenngleich die Dämpfung enorm sein kann, die Physik ist die Physik ist die.....

Gruß Dieter

Vergiß den Reflektor nicht. Vielleicht meinte er ja eine passive Taschenlampe?

Und behandele die Oberfläche der Kugel so, das sie kein Licht reflektiert. Damit wäre auch die Sache mit "passiven" Strahler behoben.

gruß hdw

"Andreas Froehlich"

sondern auch aus dem Aufwand, welchen man für den

von 12.000.000.000 km (etwa 11 Lichtstunden) immer

"Sende / Empfangsfrequenzen waren 2110/2292 MHz im S-Band. Der Sender hatte eine Leistung von lediglich 8 Watt. Im Asteroidengürtel wurde mit 2048 Bit/sec, bei Jupiter mit 1024 Bit/sec und bei Saturn mit 512 Bit/sec Daten zur Erde übermittelt. Die Antenne hat einen Öffnungswinkel von 3.3 Grad und einen Antennengewinn von 33 dB. Wenige Jahre später, erreichten die Voyager Raumsonden durch eine größere Antenne (48 dbi Gewinn), stärkere Sender und Verstärker im X-Band allerdings die 100 fache Datenrate."

Hat mal jemand nachgerechnet wieviel Energie bei den 3,3 Grad noch auf einer Parabolantenne auf der Erde ankommen? ^^

lg,

Markus

"Julius Junghans"

sendet das maximal 1m weit kommt?

Für 1m würde ich eher Infrarot empfehlen ^^

Bei normalem Sat landet im LNB ein schlankes pW...

lg Johannes

[...]

Quelle:

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Der Rest der Seite hat mir auch gut gefallen. Es ist IMHO nur fair, zu so etwas auch eine Quellenangabe zu machen, und falls Du trotz allem mal in die Verlegenheit kommen solltest, eine Diplomarbeit zu schreiben, solltest Du das sogar _sehr_dringend_ beherzigen.

Gruß, Felix

"Felix Opatz"

Hmm.. Die Quelle war Wikipedia, aber hast recht. Hab ich vergessen anzugeben ;)

Nein. Die Angabe als solche ist auch herzlich irrelevant hierfür.

Gruß Lars

"Markus" schrieb im Newsbeitrag news:44146194$0$12922$ snipped-for-privacy@newsread4.arcor-online.net...

Selbst wenn das Signal im Rauschen untergeht, kann man es noch empfangen, wenn man weiss, was man sucht, sieh Spread Spektrum.

Ich vermute, das die die 3,3 Grad haben, weil sie die Antenne nur auf die Sonne ausrichten, und die Erdumlaufbaun immer drin haben wollen.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Die 3,3 Grad sind unwichtig weil der Antennengewinn maßgebend ist.

Gruß Dieter

Die sind aber über Leistungsflussdichte und Raumwinkel miteinander verbunden ;-)

irgendwas von 30000/(phi*theta) wobei der Faktor 30000 schon mit 60% wirkungsgrad berechnet ist...

Ich komm auf ca 35-40 dBd mit den 3°... Als grobe schätzung kann das schon dienen. Nur scheint es mir ein bisschen wenig für einen Spiegel mit etlichen (10) Metern...

Ich habe den Verdacht dass es weniger als 3° sind.

lg Johannes

"MaWin"

und 99,9% Bits für Fehlerkorrektur nit vergessen ;-)

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