Ford+VW: Argo AI - Robotaxi-Startup eingestellt

Dec 14, 2022 Last reply: 2 years ago 485 Replies

Rolf Bombach, 2022-12-25 18:38:

Was ist "viel"? Im Jahr 2021 waren es 2562 Verkehrstoten. Bezogen auf

83,13 Millionen Einwohner entspricht das etwa 0,003%.

Quelle:

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Die Zahl der Verletzten insgesamt ist da schon höher mit 323129, was immerhin rund 0,389% der Bevölkerung enspricht.

An den Folgen des Konsums von Tabak und Alkohol sterben deutlich mehr Menschen - man geht von etwa 20000 Todesfällen bei Alkohol und über

40000 Todesfällen in Folge von Tabakkonsum aus.

Siehe auch:

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Rolf Bombach, 2022-12-25 18:43:

Nein, war es nicht. Genau deshalb wurden ja etliche Maßnahmen ergriffen, um diese Zahl zu senken.

Im ICE kannst du auch bei Tempo 300 km/h auf die Toilette gehen.

Es gibt auch Naheliegenderes als Windeln.

Vorausgesetzt, dass zur richtigen Zeit auch ein Zug in deine gewünschte Richtung fährt. Der bringt dich dann im Stotterbetrieb mit kurzen Sprints ungefähr in dein Zielgebiet. Die ganze Reise geht normalerweise von Haustür zu Haustür. Fernzüge werden gerne mit Hochgeschwindigkeitszügen gefahren. Die hohen Geschwindigkeiten sorgen für große Bahnhofsabstände und deshalb auch für entsprechend lange Zubringerzeiten für die erste und letzte "Meile". Diese machen geschätzten 90% der Fälle die Vorteile der Hochgeschwindigkeit wieder zunichte.

Mein Vorschlag: Hohe Zugangsdichte für das Schienennetz und dort Individualverkehr in Railtaximanier. Damit braucht's keine Fahrpläne mehr und die erste und letzte Meile sind ruckzuck erledigt. Denk' dir mal eine halbwegs realistische Strecke aus. Stelle dir vor, dass der kürzeste Bahnhofsabstand grade mal 4 km wäre und so ein Bahnhof von jedem größeren Dorf finanziert werden könnte. Wie lang dauert dann noch die erste und letzte Meile? Welche Strecke wird dann auf der Schiene mit

130 km/h bewältigt? (Fahrzeit in Stunden = Strecke in km / 130 km/h)

Diese Strecke (Tür zu Tür) vergleiche dann mit konventionellen fahrplangebundenen Zugverbindungen mitsamt Wartezeiten, Pufferzeiten, erster und letzter Meile.

Warum sollte das mit autobahnähnlichem Individualverkehr auf der Schiene nicht genauso möglich sein?

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Kannst du damit auch haben. Du kannst aber - wenn du dein eigenes Gefährt dabei hast - gleich drin sitzen bleiben und damit zur gewünschten Haustür fahren. Das geht mit einem stinkenden Oldtimer genauso wie mit einem modernen E-Auto. Dessen Hauptkostenfaktor ist der Akku. Wenn das Langstreckenproblem allerdings per Rad-Schiene gelöst wird, reicht ein recht kleiner Akku. Entsprechend billiger wird das E-Auto. Deshalb können sich dann auch mehr Menschen ein E-Auto leisten, was den Umstieg von konventionell nach elektrisch deutlich erleichtert. Weil viel befahrene Gleise üblicherweise elektrifiziert sind, kann man das eigene Auto während der Fahrt laden. Das erspart auch noch teure Schnellladeinfrastruktur.

Christoph Müller, 2022-12-24 17:51:

[...]

Es ging darum, dass man Railtaxi benutzt, um seinen normalen PKW zu verwenden:

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Der mit "Individualverkehr" beschriftete Teil hat kein Wohnmobil drauf, sondern einen normalen PKW.

Wenn man ein Wohnmobil braucht, damit man notfalls unterwegs auch die Toilette benutzen kann - wozu dann noch Railtaxi fahren? Dann würde ich doch lieber gleich einen Zug nehmen.

Habe ich erklärt. Menschen *wollen* nicht auf Schienen fahren, wenn sie mit ihrem PKW unterwegs sind. Sonst hätten sie sich gleich in einen normalen Zug gesetzt, wo man sich auch noch unterwegs die Füße vertreten oder das Zugrestaurant besuchen kann. Ein Mietauto am Abfahrts- und Ankunftsort, um zum/vom Bahnhof zu kommen, ist in größeren Städten auch kein Problem und zur Not nimmt man ein Taxi.

Am 25.12.2022 um 21:38 schrieb Arno Welzel:

Nenne ein Railtaxi einfach einen mobilen, autonom fahrenden und mit anderen Parkplätzen kombinierbaren Parkplatz. Vielleicht passt's dann besser in deine Vorstellungswelt. Auf einen Parkplatz kann man ganz unterschiedliche Dinge stellen. Egal, ob Messerschmitt Kabinenroller oder 40-Tonner LKW oder Luxuswohnmobil. Kannst auch Container drauf stellen, wenn der Zielbahnhof über eine entsprechende Verlademöglichkeit verfügt.

Niemand wird dich dran hindern. Höchstens vielleicht die Fahrpläne.

Niemand wird dich zur Railtaxibenutzung zwingen. Auch wenn eine Railtaxi-Infrastruktur steht, wird es - hinreichend Bedarf vorausgesetzt

- Liniendienste mit festen Fahrplänen geben. Mit Individualverkehr lässt sich immer auch "Massenverkehr" realisieren. Nur umgekehrt geht's nicht. Da muss man dann für eine Übergangzeit Dinge wie "Zeitscheibenverfahren" zur Anwendung bringen.

Ungefähr etwas in der Art hatte ich behauptet, ja. ;-)

Volker

Genau. Und deswegen ist die Aussage richtig bzw. die Behauptung "ich nehme für eine LIDAR-Streubombe einen grünen Laser, der ist unschädlich für die Augen", äh, wie sage ich das jetzt, ...

Naja. Ich sage da mal lieber nichts.

Oder so. Erinnere ich nicht genau.

War ein Labor im Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching.

Volker

Nachdem es hier heute heftig regnet... Wie gut funktioniert LIDAR eigentlich bei Regen? Vor allem die Version ohne drehende Mechanik bei der das Wasser auf der Scheibe die Strahlrichtung verfälscht.

Gerrit

Und "damit der Laserpuls bei einer fuers Auge ungefaehrlichen Wellenlaenge strahlen kann." wäre keiner?

Ich bin jetzt ein wenig verwirrt. In welchem Wellenlängenbereich strahlen denn die GaAs-Laser so, die sich Carla gewünscht hatte? Kommt man da bis auf 1750nm runter und das ginge bei Silizium nicht? Keine Scherzfrage. Ich bin aus dem Thema schon recht lange raus.

Volker

Diese Parkschäden sind aber doch genau das, worum es Dir ging, als Du "0.25 M Personenschäden, 2500 tödlich" schriebst, richtig? Und es ist auch _das_ Argument schlechthin, wenn es um vollautonome Fahrzeuge geht, denn die Einparkhilfe wurde ja noch nicht erfunden.

Volker

Ich könnte meinen Kumpel fragen. Der entwickelt Wischwaschanlagen für Abdeckgläser an LIDAR-Systemen und Bordkameras. Aber immer wenn das Thema aufkommt, kriegt er Schaum vorm Mund, weswegen ich vielleicht lieber bis nach den Weihnachtsferien warte.

Volker

Es geht nicht um den LASER sondern um die TOF-Kamera die die vom Laserpuls beleuchtete Landschaft beobachtet und fuer jedes Pixel eine Zeit misst.

Aber sicher etwas hoerbar anderes als weisses Rauschen.

Und das Auto haette rot und wuerde halten.

>

Man koennte mittels Druckluft dafuer sorgen dass da kein Wasser hinkommt, bzw. kleben bleibt.

Natuerlich koennte es die geben, fuer die Personen nimmt man einen Dummies mit eingebauten Messgeraeten. Statt dem teuren autonomen Auto ein Ferngesteuertes. wenn man es gegen den Block fahren laesst. Und wenn einem das auch noch zu teuer ist kann man es voellig im Computer simulieren.

Man trifft diese Annahmen aufgrund von Tests und Simulationen.

Man koennte aber auch richtige machen wenn man wollte, schliesslich hat man alle Daten aus den Simulationen.

Es koennte schon, aber zumindst kann es simuliert werden.

Braucht man nicht, es reicht die Simulation.

Das waere falsch man man muss sie berechnen nicht annehmen.

Das tut es wenn es nicht weit genug nach links ausweichen konnte. Auf dem Bild wuerde es das Hindernis mit der rechten vorderen Ecke zuerst treffen, dann dreht es sich in die andere Richtung und der Fussgaengerueberweg wird nicht getroffen.

Wuerde ich annehmen, muesste man allerdings simulieren.

Je hoeher die Geschwindigkeit ist, umso eher stimmt das, aber dann sind die Abstaende viel groesser als auf dem Bild. Ein autonomes Auto wuerde nicht mit so hoher Geschwindigkeit auf so eine Stelle fahren, um das zu verhindern.

Habe ich nicht mitbekommen...

Man baut keine Fallen...

Wo kommt sie dann her ?

Ja sie koennte z.B. auf den Ubergang zu gehen.

Das muss sie ja nicht sehen, sowas kommt vor.

Ja, das macht es unwahrscheinlich, weil warum sollte sie dann ueberhaupt anhalten.

Das kann das Auto nicht unbedingt sehen, es sieht nur dsss es gruen fuers Auto ist.

Wenn sie ungebremst drauf zu geht schon.

bish uebersetzt das script in ein neues script fuer sh.

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Das Ding hat eine 0. Versionsnummer und ist 7 Jahre alt, und laesst sich bei mir nicht installieren da beim Kompilieren des Source Codes ein Fehler auftritt.

Ich haette erwartet s=t*v0+0.5*t*a*t*t also Ort in abhaengingkeit von der Zeit waehrend des bremsens.

Stattdessen steht dort etwas das aussieht wie s =6.95*t also nicht der Bremsweg sondern der Weg den etwas zurueckglegt das sich konstant mit 6.95m/s bewegt.

Und was die Rechnung mit q soll deren Ergebnis eine Geschwindigkeit ist weiss ich nicht.

Ja, der Punkt ist dass bei einer Vollbremsung a konstant ist, naemlich einer konstanten Reibungskraft der Raeder auf dem Boden entspricht.

Das Fazit ist, dass wenn verbleibenden Strecke zu kurz ist um durch Vollbremsung den Zusammenstoss mit der Person zu vermeiden, dann ist sie auch zu kurz um weit genug auszuweichen um das Hindernis auf der zweiten Spur der Strasse zu treffen. Das ginge nur wenn die Geschwindigkeit ueber 50km/h liegt.

Also während es regnet dort konstant Druckluft drüberblasen? Könnte man tun, ja. Dürfte aber in der Stadt nerven wenn es überall zischt und ist wieder ein System welches Probleme machen kann.

Dann ist natürlich noch die Frage wie gut LIDAR mit Regen als solchem zurechtkommt. Regentropfen sind kleine Linsen, die lenken Licht n alle möglichen Richtungen ab.

Gerrit

Hallo,

außer den Ohren ist ja auch das Gehirn fürs Hören zuständig.

Möglicherweise schaltet der "Verstärker" im Gehirn bei Abschirmung durch eine Muschel hoch und erzeugt vermutlich auch Rauschen und addiert akustische Störungen aus dem Körper hinzu (etwa Blutströmungen, Herzklopfen, Atemgeräusche, Geräusche aus Magen und Darm oder durch Bewegung von Kleidung u.Ä.).

Bernd Mayer

Wir hatten doch eh schon einen Laser an Bord? ;-)

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cu Michael

Wellen die bei vorkommenden Windgeschwindigkeiten vom Wind erzeugt werden. Monsterwellen entstehen unter bestimmten Bedigungen bei ueberlagerung solcher Wellen, z.B. wenn sie sich im Winkel von 120° treffen.

Normale Wellen koennen auch ziemlich lang werden:

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Langwellige Wellen breiten sich also schneller aus und haben eine größere Periodendauer als kurzwellige. Bei einer Wellenlänge von 1 km ist c etwa

142 km/h und T etwa 25 s, bei einer Wellenlänge von 10 m ist c etwa 14 km/h und T etwa 2,5 s.

-------- Mosterwellen sind allerdings steiler und daher wohl nicht so lang, evtl. ist auch nur die Front steiler...

Gemeint war dass der Brechungsindex unterschiedlich fuer die verschiedenen Wellenlaengen ist, wie in dem Zitat oben beschrieben.

Ausdehnung reicht schon, z.B. durch ploetzliche Temperaturerhoehung, bei Blitzschlaegen und eben besonders bei Kernwaffentests.

Das wesentliche ist dass da Stosswelle eine grosse Strecke zuruecklegt und man das beobachten kann. Bei einem Blitzschlag ist schon nach ein paar Metern schluss, das ist viel zu kurz um es zu beobachten.

Eine Reflexion an einer geraden Wand tut es auch.

Bei Elektromagnetischen Wellen geht das, vielleicht geht es auch bei Schall, das ist dann aber was anderes als ein Tornado, dort stroemt die Luft wirklich im Kreis.

beziehst: _wo_ ist bei einem Tornado der Abfluß?)

Oben in der Wolke.

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