Ford+VW: Argo AI - Robotaxi-Startup eingestellt

Dec 14, 2022 Last reply: 2 years ago 485 Replies

Christoph Müller schrieb:

Weisses Rauschen - Resonanz

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Muschel wirkt als Resonator.

Man liest sich, Alex.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Fri, 23 Dec 2022 09:24:02 +0100:

Neeee, tatsächlich?

Ein Lidar nach aktueller Auslegung. So, wie ein Lidar aktuell eben ausgelegt ist und arbeitet. Wieso fragst Du?

Ich schrieb doch schon, daß _Du_ da sicher _kein_ Problem siehst.

...

Nee, garantiert nicht. "Mein Smartphone" gibt's naämlich nicht.

Du vergißt immer - was bei einem Wirtschaftler aber leider normal ist

- daß da auch ein entsprechender Bedarf und eine entsprechende Abnahme nötig ist, sonst kommt die G'schicht' garnicht erst ins Anlaufen. Bei Automotiven^WAutomobilen ist das aber schwierig, weil da erst der Preis "stimmen" muß, und erst danach die Abnahme in Betracht gezogen wird. Gut, der Bdarf ist denen natürlich nebensächlich...

Hallo Christoph,

Du schriebst am Fri, 23 Dec 2022 13:16:36 +0100:

Dürft zur Zeit (evtl. noch) im Bereich Faktor 10 liegen, ungeachtet der Fertigungsmöglichkeiten, die bei GaAs auch noch bisserl weniger weit entwickelt sind als bei Si. Kommt aber derzeit langsam auf für die "Wide Band Gap"-Halbleiter der Leistungselektronik - was aber "nicht ganz" kompaitbel mit der hier gebrauchten Opto-Elektronik ist.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Fri, 23 Dec 2022 09:26:57 +0100:

Das bestärkt jeden Optimismus für eine baldige Serienreife.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Fri, 23 Dec 2022 09:32:27 +0100:

Und was hat das mit dem Thema oder autonomen Autos überhaupt zu tun? Übst Du Dich mal wieder in "Plugging"?

Sieghard Schicktanz schrieb:

Das war ja auch nicht "scrambled", sondern nur in der dritten Dimension reversibel verschoben.

Die Hardware funktionierte fehlerfrei! Ich hatte noch vergessen zu schreiben: Der Compiler war fehlerfrei.

Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass das Verhalten bei einem speziellen Absprung aus einer verschachtelten Struktur gar nicht definiert war. Es existierten verschiedene "Standards" für C, offenbar wurde das nicht kommuniziert. Es zeigt nur, dass man _nicht_ an _alles_ denken kann.

Volker Bartheld schrieb:

Nun, in DE ca. 2.5 Mio polizeilich erfasste Unfälle im Jahr. (Ich weiss nicht, ob in DE eine Anzeige nötig ist, um Versicherungs- leistungen bei Bagatellunfällen einfordern zu können.) Mit all den nicht gemeldeten Bagatellunfällen können das dann auch 10 Mio sein.

0.25 M Personenschäden, 2500 tödlich.

Also so rund 25'000 mal am Tag knallt's. Und einer meinte hier, ihn wundere es, dass so _wenig_ passiere.

"Der Mensch fährt besser als KI, als gedacht", OK. Aber so absolut gesehen, eher nein.

Die meisten Meldungen über Unfälle fangen an mit: "Ich dachte, dass..."

Gerrit Heitsch schrieb:

'Bitte legen Sie die Original-CD ein'

'Bitte geben Sie den Aktivierungs-Code ein'

Rolf Bombach, 2022-12-23 23:10:

[...]

"Absolut gesehen" ist der Vergleich aber unsinnig, da viel weniger Autos von KI gesteuert werden als von Menschen. Man müsste die Zahl schon umrechnen auf die richtige Größenordnung.

Christoph Müller, 2022-12-23 09:32:

[...]

Das Problem ist nicht, dass man sowas nicht machen könnte - es *will* niemand. Autos werden vielfach nicht als "Verkehrsmittel" gesehen, sondern als individueller Lebensraum. Und das auf Schienen zu setzen, würde bedeuten, dass man seine individuelle Freiheit, jederzeit in beliebige Richtungen fahren zu können, massiv einschränken.

Mag sein, dass sich das ändert, wenn die Generation der heute unter

20-Jährigen mal die Masse der Geselleschaft bilden. Aber aktuell sehe ich da wenig Chancen.

Der hat allerdings eine bestimmte Resonanz-Frequenz, d.h. was man an dem hoeren muesste ist ein reiner Ton.

Hier gibts sogar ein Spektrum, auch wenn er das nicht sagt weil die Zielgruppe der Sendung nicht weiss was das ist:

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Die Schnecke sammelt also irgendwie das Rauschen von aussen und gibt es verstaerkt wieder ? Da fragt man sich natuerlich wie das funktioniert. Hat die Muschel sehr viele Resonanzfrequenzen ? Man muesste mit einem Lautsprecher von aussen einen reinen Ton (sinusschwingung) von aussen auf die Schnecke geben und am Mikrophon am Schneckeneingang detektieren und ein Spektrum von 16Hz bis 10kHz aufnehmen.

*LOL* YMMD. Bitte weiter so!

Volker

Reale Resonatoren haben eine endliche Güte (wegen mir auch Gütefaktor) und mithin eine Band- bzw. Resonanzbreite. Mit weißem Rauschen kontinuierlich angeregt, ist das Ergebnis mitnichten ein reiner Ton.

Volker

Am 23.12.2022 um 20:10 schrieb Rolf Bombach:

Monsterwellen führen könnte?

Es gibt schlicht keine "für das Auge ungefährliche Wellenlänge". Jedenfalls, wenn wir über übliche Betriebsparameter von Lasern reden. Ebendie erforderliche Leistung erzeugt das Problem. Dazu ein Tropfen Flüssigkeit auf dem Strahlteiler so eines Geräts (Nebel und Regen sollte es in der Realität eines Kraftfahrzeugs ja durchaus geben) und wir sind bei der semilustigen Warnung, die ich einst im Laserlabor fand:

"Bitte mit dem verbleibenden Auge nicht in den Strahl sehen!".

Volker

Für viele Frequenzen. Also kann man davon aus gehen, dass sich Überlagerungen bilden, die "Monsterwellen in der Luft" entsprechen. Was spricht dagegen?

Bei einer recherchierbar enormen Zahl an Personenkilometern, im Fahrzeug verbrachter Zeit oder sonst einer Dir genehmen Metrik. Ob autonome Fahrzeuge - die momentan in homöopathischen Mengen unter gut kontrollierten Bedingungen unterwegs sind - das ohne Anstandswauwau in absehbarer Zeit leisten können, stünde noch zu beweisen.

Und enden mit Gemeinplätzen wie "überhöhte Geschwindigkeit" oder "unangepaßte Fahrweise". Ich bin sehr gespannt, ob der Akzeptanz menschlicher Fahrgäste wenn sich ihr autonomes Fahrzeug _tatsächlich_ angepaßt bewegt.

Und wo wir schon beim Knallen sind: Im deutschen Haushalt "knallt" es

13'595 mal pro Jahr tödlich [1], häufigste Todesursache bei Unfällen übrigens. Bevor mir nun jemand Whataboutism vorwirft: Darum geht es mir gar nicht. Sondern darum, daß für eine gewisse Tätigkeit, einen gewissen Zweck möglicherweise ein gewisses Risiko unvermeidbar ist, ganz gleich welche enormen Anstrengungen man auch trifft.

Fragt sich nur, wo wir in der Asymptote für den motorisierten Individualverkehr inzwischen sind und wieviel die über alle Maßen herbeigesehnten autonomen Fahrzeuge daran wohl ändern.

Volker

[1]
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Am 23.12.2022 um 22:26 schrieb Sieghard Schicktanz:

An den Börsen wird Zukunft gehandelt. Geld gibt's dann, wenn man glaubhaft vermitteln kann, dass das Projekt eine große Zukunft hat. Das war auch das Erfolgsrezept von Wirecard. Aber solche Firmen sind gottseidank seltene Ausnahmen. Üblich ist, dass glaubwürdige Geschichten erzählt werden, mit denen unter nicht abwegig erscheinenden Umständen viel Geld verdient werden kann, an die viele reiche Menschen glauben. Diese haben i.d.R. keine Ahnung von den Vorhaben. Deshalb brauchen sie "Übersetzer". Das sind z.B. Spezialisten, Analysten und Unternehmensberater.

Man braucht vor allem eine überzeugende Geschichte und gute (und deshalb i.d.R. teure) Werbetrommler dazu. Wer sich die nicht leisten kann, kommt mit seinen Projekten normalerweise nicht weit.

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