Ford+VW: Argo AI - Robotaxi-Startup eingestellt

Dec 14, 2022 Last reply: 2 years ago 485 Replies

Am 23.12.2022 um 22:34 schrieb Sieghard Schicktanz:

Damit wird selbst ein Oldtimer auf der Langstrecke ein autonom fahrendes Fahrzeug.

Was wäre deine Welt ohne Lästerei?

Am 24.12.2022 um 07:28 schrieb Arno Welzel:

Was man nicht kennt, will man i.d.R. auch nicht. Die Trägheit des Denkens hat starke Beharrungstendenzen.

Damit habe ich kein Problem. An dem individuellen Lebensraum ändert sich ja nichts.

Probier' das mal auf der Autobahn...

Was man da hört, ist effektiv weisses Rauschen. Also nix mit Monsterwellen.

Man liest sich, Alex.

Die berüchtigen Nasen-Dämonen.

Eine vorliegende Implementation eines C-Compilers zum Standard zu erklären ist ein interessanter Ansatz ;-)

Man liest sich, Alex.

Sagt wer? Rogue waves (oder halt Monsterwellen) sind mittlerweile recht gut dokumentiert, insbesondere nach der Draupner-Welle von 1995.

Man liest sich, Alex.

Es gibt immer nur _einen_ gültigen C-Standard. In jedem neuen C-Standard steht, daß der bisher geltende C-Standard ungültig ist.

|This third edition cancels and replaces the second edition, ISO/IEC 9899:1999, |which has been technically revised.

Eine Totalgarantie für enthaltene Fehlerlosigkeit wird es nie geben können.

Ich weiß, wie sehr große Fehlerarmut herstellbar ist. So, daß sich innerhalb von Jahrzehnten Praxis einfach kein Fehler zeigt.

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Ein Verkehrswissenschaftler wundert sich über die relativ geringe Anzahl von Verkehrstoten. Genau das - nicht etwas anderes.

Die Zahl sagt nur dann etwas aus wenn man sie in Relation zu den täglich in Deutschland gefahrenen km setzen kann.

Hat da jemand eine Zahl?

Gerrit

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Ausgabe 2013 schon etwas abgehangen. Es werden in der Pre- oder Post-Corona-Gegenwart also etwas mehr als die dort angegebenen 1'200 Millarden Personenkilometer sein. Ja. 1.2*10^12. In Deutschland. Jedes Jahr.

Soviel zum Thema Risikowahrnehmung und ob die Statistik zum autonomen Individualverkehr mehr als der sprichwörtliche Dreck unterm Fingernagel ist.

Volker

Also werden pro Tag in D ca. 3,28 Milliarden km gefahren. Ergibt bei den erwähnten 25000 Unfällen pro Tag also 1 Unfall pro 131200 km.

Oder wenn die 2,5 Millionen Unfälle pro Jahr stimmen, 1 Unfall pro

480000 km.

So betrachtet sind menschliche Autofahrer gar nicht so schlecht.

Gerrit

Christoph Müller, 2022-12-24 11:59:

[...]

Auch da kann man jederzeit im Rahmen evtl. Geschwindigkeitsbegrenzungen und angepasst an die Bedingungen entscheiden, wie schnell man fahren will, wenn man nicht im Stau steht. Ebenso kann man an jeder Raststätte oder Parkplatz entscheiden anzuhalten und eine Pause zu machen.

Man stelle sich mal vor, die Fahrt München-Berlin auf einem Astrail-Träger per Schiene. 5 Stunden Fahrt ohne Pause - hoffentlich haben alle Einlagen dabei oder haben rechtzeitig vor Fahrtantritt die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit eingestellt. Auch eine feste Pause nach 2 oder 3 Stunden will vielleicht nicht jeder, weil es Leute gibt, die kein Problem haben, am Stück "durczuheizen".

Was macht jetzt den wesentlichen Wellenunterschied zwischen Luft und Wasser aus? Warum also sollten sich in Luft nicht ähnliche "Monsterwellen" bilden können wie im Wasser?

Warum sollte bei weißem Rauschen eine Überlagerung ausgeschlossen sein, die halt mal zwischendurch auch einen "Monsterknacks" macht?

Am 24.12.2022 um 16:39 schrieb Arno Welzel:

Für eine Geschwindigkeitsbegrenzung braucht es oft weder eine einschlägige Beschilderung noch einen Stau. Sie ergibt sich meistens ganz von selbst alleine aufgrund der Verkehrsdichte.

Das geht mit autobahnhähnlichem Individualverkehr auf der Schiene in Railtaximanier ganz genauso.

Du meinst vermutlich Railtaxi.

Ca. 600 km / 130 km/h = 4,6 Stunden bzw. 4:36 h.

Aus dem Wohnmobilbau kennt man gute Rezepte dagegen. Z.B. mit einer bordeigenen Toilette. Langzeitsegelflieger haben für lange Flüge auch gerne was dabei. Autobahnfahrer wissen, dass man gelegentlich Autobahnraststätten aufsuchen oder die Autobahn zwecks Gasthausbesuch verlassen kann. Geht alles auch per Railtaxi.

Wo also siehst du das Problem, auf das du uns hier aufmerksam machen willst?

Der Resonanzraum ist zu groß.

580 Mrd. km in 2020.

Hallo Carla,

Du schriebst am Sat, 24 Dec 2022 10:03:44 +0100:

Ersteres schon, letzteres weniger.

...

Nein, tut sie nicht. sie schirmt nur die Umgebungsgeräusche ab, und das nicht einmal so wenig. Dadurch wird das sowieso vorhandene Rauschen deutlicher und lauter wahrgenommen. Der Effekt ist durchaus nicht auf Seemuschel- (eher Seeschnecken-) Gehäuse beschränkt. Ein fast beliebiger Behälter, der das Ohr einigermaßen umschließt, reicht dafür. Da geht sogar eine große Kaffeetasse oder, für die Biertrinker, ein Bierglas.

Hat sie.

Von aussen kannst Du jeden Ton nur von aussen auf die Schnecke geben. "Einmal genügt". Und beim Spektrum genügt der Telefonfrequenzbereich auch schon (300..3000Hz). Das maximale menschliche Hörspektrum reicht allerdings von <50Hz bis etwa 20kHz und wird mit zunehmendem Alter von beiden Seiten her enger. BTW, die "Schnecke" wird ein Spektrum zeigen, da sehr viel sehr eng nebeneinander liegende Resonanzlinien zeigt. Jede davon ist eine Eigenfrequenz ihrer spezifischen (Hohlraum-) Struktur.

Genau das habe ich zum Ausdruck gebracht. Von Statista habe ich die Zahl 580 Mrd. km PKW-Fahrten in 2020.

2500 Tote im Jahr sind 6,85 Tote pro Tag. Also 1 Toter pro 480 Mio. km. Das ist extrem gut.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Sat, 24 Dec 2022 17:38:25 +0100:

Gibt es, und kommen auch vor. Das sind halt normalerweise transiente Überlagerungen von am Seeboden und Meeresspiegel reflektierten Wellen gleicher Phase, die zu einem extremen, stark lokalisierten Zufluß von Wasser führen und damit den Wasserspiegel besonders stark verändern - das muß nicht unbedingt ein Anheben sein. (Das könnte z.B. manche Berichte von "verschwundenen" Schiffen erklären.) BTW, Du kannst solche Monsterwellen "im Modell" auch in Deiner Badewanne beobachten, wenn Du dort starke Strömungen induzierst, die sich nicht einfach verlaufen können, z,B. zu den Wannenwänden hin. Die dabei auftretenden höchsten Auslenkungen erfolgen _nicht_ nur an den Wannenwänden. Vorsicht vor Spritzern.

Ein Unterschied ist die Viskosität, "nur" ein paar Größenordnungen. Ein weiterer die Tiefe der Pfütze - Meereswellen sind vielfach sog. "Flachwasserwellen". Damit "reiben" sie sich an jeder Unebenheit am Meeresboden, was ihre Ausbreitungsgeschwindigkeit verändert, d.h. die Wassertiefe generiert sozusagen einen variablen "Brechungsindex" für diese Wellen. Ein variabler Brechungsindex führt zu vielen interessanten Eigenschaften, zu denen u.a. auch sog. Kaustiken gehören, d.h. allgemeine Fokussierungseffekte. Und daraus folgt dann unmittelbar: Sicher, auch in Luft gibt es solche Effekte. Du kennst doch sicher ein Echo? Das ist eine Fokussierung von Schall durch reflektierende Hindernisse. Durch Änderungen der Schallgeschwindigkeit, z.B. bei Inversionswetterlagen, gibt es öfters auch mal das Phänomen, daß man weit entfernte Lärmquellen "wie nebenan" hören kann, eine Autobahn oder ein Stahlwerk o.ä. Ein ähnliches Phänomen sind z.B. Böen, plötzlich auftretende kräftige Verstärkungen in Winden. Möglicherweise (das ist aber nur eine Vermutung von mir) entstehen dadurch sogar auch Tornados und deren nasse Variante, die Wasserhosen.

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Hallo Rolf,

Du schriebst am Fri, 23 Dec 2022 22:47:04 +0100:

...

Und jetzt erklärst Du bitte noch, was beim Umrühren in der Kaffeetasse (oder anderen Mischvorgängen) da prinzipiell anderes passiert.

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