FI-Schalter und Gewitter

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Ich habe in meinem Einfamilienhaus mit Betonkeller und Fundamenterder
ein Problem:
SchlE4%gt bei einem Gewitter der Blitz irgendwo in der NE4%he ins freie
Feld(ich wohne in einer landwirtschaftlichen Region)springt sehr oft
der FI-Schalter an,der ja eine Schwelle von 30 mA hat.
Das ist besonders dann sehr schlecht,wenn man fFC%r einige Tage verreist
ist und die KFC%hltruhen ohne Spannung sind.
Ich habe mal nachgesehen,ob es andere FI-Schalter gibt(hF6%her als 30
mA);das scheint nicht der Fall zu sein,macht vielleicht auch keinen
Sinn,weil dann ja auch der Schutz geringer wird.

Hat hier ein Fachmann eine Idee,wie man dieses Problem mindern besser
noch verhindern kann?

Wolfgang


Re: FI-Schalter und Gewitter

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Dafür gibt es speziell stromstossfeste RCD`s ("KV"), ev. mit automatischer
Wiedereinschaltung.

HTH
PF



Ich habe mal nachgesehen,ob es andere FI-Schalter gibt(höher als 30
mA);das scheint nicht der Fall zu sein,macht vielleicht auch keinen
Sinn,weil dann ja auch der Schutz geringer wird.

Hat hier ein Fachmann eine Idee,wie man dieses Problem mindern besser
noch verhindern kann?

Wolfgang



Re: FI-Schalter und Gewitter
Hi,

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Wichtige Verbraucher wie Kühltruhe und Heizung an einen Stromkreis
anschliessen der nicht über FI abgesichert ist.

Gruss
Michael



Re: FI-Schalter und Gewitter
Michael Koch schrieb:
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Du weißt schon das du ihm da vielleicht etwas Rätst was in seiner Region
nicht erlaubt ist?
Genauso wie zu sagen, das man einfach einen höheren Fi einbaut kann in
seiner
Region verboten sein. Einfach mal die TAB2000 zu Rate ziehen.
Abgesehen davon das diese Arbeiten ein Fachmann machen sollte, was er
offensichtlich nicht ist.

ci

Re: FI-Schalter und Gewitter
Carsten Ihlo schrieb:

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Wo steht in der TAB2000 etwas von einer Einbaupficht für
Fehlerstromschutzeinrichtungen? Ich hab da nichts gefunden.

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter
Willi Marquart schrieb:
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Ich sagte ja schon. Dies ist Regionsabhängig.
Zur weiteren Info und zur Auswahl von Schutzeinrichtungen TAB2000
VdEW Abschnitt 11 Blatt 01.06/05

ci

Re: FI-Schalter und Gewitter
Carsten Ihlo schrieb:

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Ich kann Dir da nicht ganz folgen. In allen TABs, auf die ich hier
Zugriff habe (Landesgruppen des VDEW aus Sachsen, Thüringen, NRW,
Niedersachsen, SH und Bayern) ist Abschnitt 11 über 'Vorübergehend
angeschlossene Anlagen'. Auch in Abschnitt 12 'Auswahl von
Schutzmaßnahmen' steht nichts über RCDs. Woher stammen Deine TAB?

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter

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 > >
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 >
 >   . Auch in Abschnitt 12 'Auswahl von
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Der Carsten hat recht.

Letztlich entscheidet das EVU, ob in seinem Bereich ein FI rein muDF%.
Das ist dann der Fall, wenn noch HE4%user FC%ber Freileitung versorgt
werden.
Weil dann ein Schtzleiter nicht zuverlE4%ssig mitgeliefert werden kann.
Baum oder Kranausleger und sowas.
Sowas kann auch mal nur den SL trennen.
Beim Erdkabel kann aber ein Baggerzahn das nicht.

Da aber FC%berall mit Nachdruck Freileitungen bverschwinden, werdens
nicht mehr allzuviele EVUs sein.

Vorgeschrieben ist/war allerdings FI mit 500 mA.

bastian


Re: FI-Schalter und Gewitter
bastian schrieb:

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Das will ich ja gerne glauben, nur warum finde ich nicht eine einzige
TAB2000, in der sowas gefordert wird?

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Auch davon steht in der Tab2000 nichts geschrieben.

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter
Willi Marquart schrieb:

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Wieder mal typischer bastianlall, Hemdsärmel statt Hirn.

 
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Wozu auch, die TAB dienen primär dem Schutz des
Verteilnetzes/-betreibers, ob du an der Strippe hängst und zappelst ist
da egal.


Gruß Dieter

Re: FI-Schalter und Gewitter

  >
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Dann schreib ichs halt noch etwas deutlicher, damits auch der DFC%mmste
begreift.

In der Stadt waren schon immer Erdkabel und kein FI.
Aber in lE4%ndlichen Bereichen war halt FC%berall Freileitung.
Und wenn da der Null beschE4%digt wurde, wE4%ren bei Nullung im selben
Moment alle genullten Metall-GehE4%use voll und Spannung gegen Erde
gestanden.
Also FI Vorschrift.

Beim Erdkabel kann aber kaum nur der Null mit SL-Funktion getrennt
werden.

Manche EVUs haben dann in ihren Netzen beides gehabt, Nullung und FI.
In den Vororten/Nachbargemeinde mit noch Freileitung nach dem
zustE4%ndigen Trafo
Fi-Schutz.
Wenn dann die letzte Freileitung weg war, kam ein Rundschreiben des
EVU, man kF6%nne ab jetzt auch auf Nullung umstellen   oder den FI
behalten.


Re: FI-Schalter und Gewitter
bastian schrieb:

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Das ist so nicht richtig. Gerade in Innenstädten mit Altbebauung, wo
wegen nicht vorhandener oder unzureichender Erder die erforderlich
niedrige Schleifenimpedanz oft nicht eingehalten wird, schreiben die
EVUs RCDs mit IdN <= 500mA vor. Aber das steht nicht in der TAB und
gehört da auch nicht hin.

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter
Willi Marquart schrieb:
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Wenn mans selber nicht begriffen hat...


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Das Stichwort heißt 'Netzform', beim TT-Netz muss ein RCD vorhanden
sein, bei TN-C-S nur in Feuchträumen/Bad/Aussenbereich.

Gruß Dieter

Re: FI-Schalter und Gewitter
Dieter Wiedmann schrieb:

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Ja, bei TT sowieso, aber es gibt laut glaubwürdiger Aussage eines
Kollegen auch Altstadtbereiche, wo die EVUs in TN-Netzen RCDs haben
wollen. Vielleicht trauen sie da ja ihrem eigenen Netz nicht. Ein
konkretes Beispiel kann ich im Moment aber nicht liefern.

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter
Willi Marquart schrieb:

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Nein, die Erdung des Orttrafosternpunkts ist nicht mehr niederohmig
genug. Entweder weil der Untergrund trockener wurde, oder meist weil der
Ortstrafo mittlerweile mehr Leistung hat und keine sinnvolle Möglichkeit
für bessere Erdung da war.


Gruß Dieter

Re: FI-Schalter und Gewitter

bastian schrieb:

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Mein Elektroinstallateur empfahl mir nun heute einen "FI-Schutzschalter
40 A  SELEKTIV"einbauen zu lassen,der sei etwas verzF6%gert in der
AuslF6%sung und lF6%se mein Problem.
Was sagen die Fachleute dazu?
Ich will und muDF% lt.Netzanbieter auf jeden Fall einen
FI-Schutzschalter behalten,das System ist hier TT.

Wolfgang


Re: FI-Schalter und Gewitter

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Richtig. Allerdings gibt es selektive RCD nur mit 100mA bis 500mA - zum
erhöhten Personenschutz sind die ungeeignet, für Bad und Außenbereiche
wäre daher dann zusätzlich ein 30mA-RCD vorgeschrieben.

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Wie gesagt, dieser Vorschrift kannst du mit einem selektiven Genüge tun.
Für jeden Stromkreis, in dem Personenschutz willst, muß dann aber noch
einer mit 30mA dazu - und wenn dieser gewitterfest sein soll, müßtest du
da dann die genannten kurzzeitverzögerten RCD einsetzen.

Gruß Sevo




Re: FI-Schalter und Gewitter
Sevo Stille schrieb:

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Für eine Gefriertruhe, die friedlich in der Ecke an ihrer Steckdose
hängt, brauch ich doch keinen RCD als Personen- sondern nur als
Brandschutz. Und dafür ist ein selektiver die richtige, wenn auch
nicht ganz billige Wahl. Bei ABB-Stotz in Heidelberg wird das immer
wieder schön gezeigt, dass das auch wirklich funktioniert. Die Abende
da gefallen mir aber irgenwie noch besser :-).

Gruß Willi

Re: FI-Schalter und Gewitter

Willi Marquart schrieb:

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Hallo Willi,

meine Verwirrung nimmt stetig zu :-((
Zur aktuellen Situation:
Ab Hauserrichtung(vor ca. 35 jahren) ist ein ZE4%hler eingebaut,hinter
diesem ein Verteilerkasten(nicht durch Sicherung vom ZE4%hler
getrennt)der einen:
Siemens FI-Schutzschalter SFJ 5SV3 07 ,30 mA,40A enthE4%lt.
Hier will nun der Elektriker einen selektiven FI-Schutzschalter,40 A
und 30 mA ,nicht 300 mA wie ihr schreibt, einbauen.
Passt das denn dann??
Ich mF6%chte noch kurz erwE4%hnen,dass alle Elektroarbeiten von einem
offiziellen Unternehmer gemacht wurden.

Wolfgang20%
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Re: FI-Schalter und Gewitter
snipped-for-privacy@web.de schrieb:

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Nein, der soll da einen selektiven 300mA RCD (=FI) einbauen, und
zusätzlich in die Stromkreise für Bad und Aussenbereich einen normalen
30mA RCD (fällt ja beim Umbau eh an).


Gruß Dieter

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