Hallo Leute, ich muss mich mit einem Trafo und dessen Sättigungsverhalten beschäftigen. Vor allem will ich wissen, welche Auswirkungen die Sättigung auf das Übertragungsverhalten hat. Andere Trafoeffekte wie Remanenz usw. möchte ich mal außen vor lassen. Dabei gehe ich von folgendem Ersatzschaltbild aus, das ich von Euch bestätigt oder widerlegt haben möchte:
Ersatzschaltbild für µr=300
1 : 1
| | ### ### ### ### ### ### Ls 2µH (Beispiel) ### ### | | | | | ### | ### ### | ### ### | ### LL 1µH ### | ### | | | ### | ### ### | ### ### | ### L 299µH ### | ### | | | | | |
Ls sind die Streuinduktivitäten, deren Felder sich nicht überlagern, diese Induktivitäten koppeln also mit keiner anderen Induktivität.
LL sind die Induktivitäten der Luftspule, also die Trafoinduktivität, mit entferntem Kern bzw. mit einem Kern mit µr=1
L ist die Hauptinduktivität, und ein Vielfaches von LL, also LL * (µr-1)
Sättigt nun der Trafo vollständig, dann kann man L entfernen, der Trafo besteht dann noch aus LL und Ls, wobei man über LL noch Energie auf die andere Seite übertragen kann.
Stimmen meine Annahmen so?
Michael