Am 09.02.2013 20:55, schrieb Andreas Graebe:
Wenn du jetzt eine zweite Diode antiparallel zur ersten schaltest, hast du einen Begrenzer. In alten Telefonen nannte sich das dann Krachtöter. ;-)
Am 09.02.2013 20:55, schrieb Andreas Graebe:
Wenn du jetzt eine zweite Diode antiparallel zur ersten schaltest, hast du einen Begrenzer. In alten Telefonen nannte sich das dann Krachtöter. ;-)
Am Sat, 09 Feb 2013 21:10:58 +0100 schrieb horst-d.winzler:
Das ist dann in diesem Fall aber kein Krachtöter, sondern das Gegenteil, wenn der Elko platzt ;-)
das ist nicht gut.Ein Bipolarer Kondensator hat keinen Massebezug.
---+---||------+-----||----+---- | + | + | | | | +---||----+
So ist es besser. Je nach Anwendung vieleicht noch zwei "Angstwiderstände"..
Meine ueblichen Verdaechtigen haben leider nur bis 100 µF bipolar Elkos im Programm. Extra bei Buerklin 2 Kondensatoren kaufen ist etwas overkill :-}
Achso, dann kann ich also weiterhin meine "normalen" Elkos verbauen? Dann muss ich ja gar nichts extra einkaufen :-)
Am 09.02.2013 21:33, schrieb Gernot Fink:
Warum spricht sogar wiki von bipolaren (entgegengesetzt) Elkos? Ich kenne die unter ungepolten Elkos.
Am Sat, 09 Feb 2013 20:33:01 +0000 schrieb Gernot Fink:
Wieso Massebezug? Das ist eine Klemmschaltung; nachdem die Kondensatoren aufgeladen wurden, ist die Diode (fast) stromlos. Einzig die Leckströme der Elkos lassen dann noch einen sehr kleinen Strom fließen, der im Verhältnis zum Arbeitsstrom zu vernachlässigen ist.
Der Vorteil ist, daß die Vorspannung der Kondensatoren unabhängig vom Arbeitsstrom ist. Außerdem kann sie nicht auf null absinken, oder gar negativ werden, wie sie bei Diode parallel C werden kann.
Am 09.02.2013 21:52, schrieb Ulli Horlacher:
Ein Trugschluss.
Gruß Dieter
Das leuchtet ein. Aber ist diese eine Halbwelle in der Praxis so schaedlich? Mein bisheriges Elko-Paar hat schon ein paar tausend Betriebsstunden. Ich muss mal messen, was da noch an Kapazitaet da ist.
Aber ohne zweiten Kondensator gibts doch gar keine Antiseriellschaltung mehr?
Am 09.02.2013 11:32, schrieb Dieter Wiedmann:
Hießen "früher" auch ungepolte Elkos.
Wenn ich mich recht erinnere, sollte die Spannung bei einer Falschpolung von gepolten Elkos auf "Dauer" nicht über 2V(!) bzw 5V(?) liegen.
Am 10.02.2013 01:49, schrieb Ulli Horlacher:
Miss auch gleich den Leckstrom und den ESR.
Gruß Dieter
Am 10.02.2013 07:45, schrieb Horst-D.Winzler:
Kommt ganz auf den Elektrolyt an.
Gruß Dieter
Das Stimmt im Betrieb. Beim Einschalten muss aber der Kondensator schlagartig geladen werden. Das muss die Spannungsquelle aushalten.
Am 10.02.2013 08:27, schrieb Dieter Wiedmann:
Besonders aber von der Temperatur. In einer älteren Publikation wurden für den Scheitelwert der Umpolspannung für AL-Elkos folgende Werte angeben.
0,15% Un bei 20°C 0,10% Un bei 55°C 0,05% Un bei 85°C max. jedoch nicht über 1_V. In neueren Publikationen sinds die von mir schon angegebenen 2_V.Die 5_V hatte ich ja schon als fraglich gekennzeichnet.
Bei ungepolten Elkos beträgt die Oxidschich etwa dem doppelten Wert für gepolte. Deshalb kanns keine ESR für die geben.
Das ist doch mal eine Aussage! Dann kann ich gleich die Suche nach solchen einstellen. Nehm ich eben (wieder) antiserielle polare Elkos. Die gibts auch in ESR Ausfuehrung.
Es gibt doch bipolare Elkos. Also ein Bauelement. Wie sind die intern aufgebaut? Sind das nicht einfach auch bloss zwei antiserielle normale Elkos? Sind da Schutzdioden mit drin?
Mal grundsätzlich, bei Frequenzen um 100_Hz mußt du dir wg. ESR keine Gedanken machen. ESR ist bei Wandlern wichtig. Die arbeiten jedoch so ab
50_kHz.Am 10.02.2013 10:24, schrieb Horst-D.Winzler:
Das ist nicht richtig! Der Elko muss den Strom schon vertragen, und 1A ist bei so kleinen Elkos nicht wenig.
Gruß Dieter
Am 10.02.2013 09:53, schrieb Ulli Horlacher:
Keine Schutzdioden, die sind wegen des symmetrischen Aufbaus auch nicht nötig. Und der Vergleich mit zwei separaten Elkos hinkt sehr, bei bipolaren schwimmen die Elektroden in der selben Suppe.
Gruß Dieter
Achso?! Noch besser! "Normale" Elkos hab ich vorraetig. Das wird ja immer einfacher! Solche Loesungen liebe ich, bitte mehr davon :-)
Wenn ich das korrekt mitbekommen habe, ist die Quelle ein Wechselspannungsgenerator am Fahrrad, die sind meist kurzschlußfest.
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