Empfehlung Ladegerät? - Page 3

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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Tue, 12 Feb 2013 10:32:38 +0100 schrieb Marte Schwarz:

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Sind sie das so pauschal? Was ist gegen eine auch bei höheren Frequenzen
niederohmige Stromversorgung zu sagen?

Lutz
--  
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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hi Lutz,

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Nichts, sie machen in der Regel nichts kaputt, nur bringen tun sie unter  
ein paar hundert MHz sicher nichts. Di Dinger werden eingebaut, um die  
Stromstöße durch schnelle Umladevorgänge bei CMOS-Technik und ggfs  
Stromdurchschüße, wenn die beiden komplementärtransistoren kurzzeitig  
beide leiten sollten, von der Versorgungsspannung wegzubekommen. Beides  
gibt es bei linear betriebenen OPs nie. Also machen die Abblock-nF-Cs  
dort seltenst Sinn - werden aber immer wieder gern gesehen...

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Marte Schwarz wrote:
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Bei diversen OPs mit Rail2Rail Ein-/Ausgängen sind Blockkondensatoren in
den Schaltbildern im Datenblatt abgebildet. Ganz aus der Luft gegriffen
ist das also nicht, selbst wenn dahingestellt bleibt ob sie im
Einzelfall wirklich nötig sind.


Micha

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 12.02.2013 11:28, schrieb Michael Baeuerle:
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Wie Marte schreibt, du kannst die Cs weglassen. Allerdings steigt die  
Gefahr von unerwünschten Kopplungen. Ob Mit- oder Gegenkopplungen hängt  
vom Einzelfall ab. Also die Stabilität das die Schaltung bei  
Schwankungen von Umgebungsvariablen nur das tut was sie soll, sinkt.

--  
mfg hdw


Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Horst-D.Winzler wrote:

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n hängt
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+1
Positiv ausgedrückt: Ohne Kondensatoren steigt die Wahrscheinlichk
eit für  
unerwünschte Überschwinger, oder gar eigenständige Oszil
lation.

---<)kaiamrtin(>---
--  
Kai-Martin Knaak

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hallo Horst,
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Dagegen brauchst Du dann aber deutlich mehr, als ein paar nF.

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hi Michael,
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Doch! Und wenn ich sehe, was in manchen Datenblättern geschrieben wird,  
speziell an Beispielschaltungen, dann frag ich mich wirklich  
gelegentlich, ob da niemand draufschaut, der sich damit auskennt...

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Wenns nicht gerade um HF geht sicher nie.

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Tue, 12 Feb 2013 10:56:11 +0100 schrieb Marte Schwarz:

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Die gab es aber lange vor CMOS-IC in gängigen Schaltungen.

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Ich meine die können dort auch unerwünschte Schwingneigungen im HF-Bereich
unterdrücken (Leiterzug zum Masse- und Versorgungspin wirkt als Induktivität
), die ist natürlich abhängig vom OPV und seiner Beschaltung.

Lutz

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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hi Lutz,
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Richtig, in TTLs und Co natürlich auch. Auch da hat man eben den Fall,  
dass komplementäre Schaltstufen im Übergangsbereich gelegentlich hohe  
Querströme verursachen. Bei CMOS kam eben noch die Umladung der Gates  
hinzu und mit dem geringeren Grundstrom wird der prozentuale Anteil der  
Stoßströme zum Gesamtstromverbrauch ungleich höher. Während man bei TTL  
von vorn herein dicke Bahnen zur Stromversorgung genutzt hatte brauchte  
es die bei CMOS eben nicht mehr zwingend so dick, was dann die  
Spannungseinbrüche an der Versorgung entsprechend höher ausfallen ließ...

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Ich sag ja, HF.

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Wed, 20 Feb 2013 12:48:34 +0100 schrieb Marte Schwarz:

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Und bei Operationsverstärkern, und auch bei diskret aufgebauten Verstärkern
auf Platinen. Warum da noch ausprobieren ob es auch ohne geht?

Das erinnert mich an Leute die am Patchkabel 50 Cent sparen und dann
stundenlang suchen, ob eins von den hundert Dingern nicht doch einen
Wackelkontakt im Netz verursacht.

Lutz

--  
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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hi Lutz,
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Weil der Grund fehlt.

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Das ist ein ganz anderes Thema. Erstens Einzelstückzahlen, zweitens  
Fehlerhafte Bauteile wegen Preisdruck vs Sinnhaftigkeit oder nicht.

Dein Beispiel übertragen wäre z.B. die großvolumige Verwendung von  
teuren CAT7-Kabeln und Buchsen für ISDN und Analogtelefone statt  
billigere CAT3 Kabel einzusetzen. Gehen tuts auch, funktioniert hats  
immer und bei GB-Netzen bekommt man mit CAT7 Patchkabeln in der Tat  
weniger Fehler... Bei ISDN wirds einfach nichts zusätzlich bringen, aber  
zusätzlich kosten.

Und selbst der Vergleich hinkt ganz gewaltig.

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Wed, 20 Feb 2013 13:43:28 +0100 schrieb Marte Schwarz:

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Und OPVs und auch andere Verstärker die ungewollt im hochfrequenten Bereich
schwingen gab es nie?

Lutz

--  
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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Hi Lutz,

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Doch, verstärker schwingen bekanntlich immer, Oszillatoren nie.
Aber selbst bei schwingenden OPs zeig mir erst einmal den, der dann mit  
Entkopplungskondensatoren das Schwingen aufhört und ansosnten sauber  
funktioniert. Bitte aber OPs, die nicht unter die Kategorie HF fallen,  
HF hatte ich schon eingeräumt. Gut bliebe jetzt noch zu definieren, wo  
HF beginnt... Einigen wir uns auf die Systeme, wo man üblicherweise mit  
Wellenwiderständen arbeitet... Also Sollfrequenzen von 100 MHz aufwärts.

Marte

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 20.02.2013 12:48, schrieb Marte Schwarz:

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Besonders das hochfrequentes Rauschen auf den Versorgungsleitungen. ;-)
--  
mfg hdw



Re: bipolare Low-ESR-Elkos

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Natürlich nicht

http://www.analog.com/static/imported-files/application_notes/AN-202.pdf

--  
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.oocities.com/mwinterhoff/
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Re: bipolare Low-ESR-Elkos

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Das ist doch mal ein Wort! :-)

Also probier ichs mal mit nur einen Elko und hoffe, dass mir die Schaltung
nicht explodiert :-)

Ich brauch etwa 200 µF, das weiss ich. Also zB:
http://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-C-1000-5000h/RAD-FC-220-25/3/index.html ?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE84%635;GROUPID40%00;artnr=RAD+FC+220%2F25

Woher weiss ich die Spannung? Der Kondensator wird ja in Reihe geschaltet
(Dynamo - Kondensator - Gleichrichter - LED) und nicht parallel.

Was ist ein "Ripple Current"?

--  
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Tue, 12 Feb 2013 10:13:48 +0000 schrieb Ulli Horlacher:

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In Gottes Ohr! Probieren kann man das ja mal.

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Am einfachsten mal die Wechselspannung über dem Kondensator messen, wenn  
die Last dran ist und mit Faktor Wurzel 2 den Spitzenwert näherungsweise  
berechnen. Dieser sollte dann nicht über der Nennspannung liegen.
Berechnen kannst du es kaum, da die Größen deines Reihenschwingkreis  
unbekannt sind. Ich erwarte aber nicht, dass die Spannung über 10 V liegt.

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Ich wurde sagen, derjenige Wechselstrom, der über den Kondensator fließen  
darf, so dass er sich nicht übermäßig erwärmt. Strom darüber fließen zu  
lassen ist ja genau deine Anwendung, also bitte beachten.
--  
Gruß Werner
Die Kinder den Müttern schon im Kleinkindalter wegzunehmen
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Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 12.02.2013 12:38, schrieb Werner Holtfreter:
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Das Experiment wurde schon gemacht, und das Ergebnis entspricht exakt  
den bekannten Naturgesetzen.


Gruß Dieter


Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am 12.02.2013 13:45, schrieb Dieter Wiedmann:
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Der Ansprechdruck von Elko-Ventilen liegt zwischen 10 und 20 bar. Die  
Verschlußteile des Gehäuses halten üblicherweise bis 25 bar. Das zur  
Physik des Gehäuses.

--  
mfg hdw


Re: bipolare Low-ESR-Elkos
Am Sat, 09 Feb 2013 16:12:58 +0100 schrieb Dieter Wiedmann:

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Vorschlag: vom Verbindungspunkt beider Elkos eine Diode gegen Masse,  
diese erzeugt eine Gleichspannungskomponente, die beide Elkos in  
korrekter Polung auflädt.

O-------||----+----||----------O
       + C    |    C +
             ---
Ein        D  V              Aus
             ---
              |
O-------------+----------------O

--  
MfG Andreas

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