echter ROM gesucht

Jun 19, 2008 236 Replies

Hallo,



stellt jemand nocht richtige ROMs in fuse oder antifuse-Technik her? Die Anwendung ist ein Gerät welches Daten sammelt und während dessen bzw. danach u.U. richtig heiß wird. Damit die Daten danach aber trotzdem noch "da" sind wäre so ein ROM jeglichem Baustein der die Information in Ladung speichern vorzuziehen. Zur Not kann man so ein ROM nämlich unterm Mikroskop auslesen. (Ja - ich weiß, dass das teuer ist. Das Experiment selber ist aber nicht ohne Weiteres wiederholbar und noch teurer als so einen Chip aufzuätzen und unters Mikroskop zu legen.)



Die Kapazität sollte schon so im 4-8MBit Bereich liegen.



Danke, Martin L.


Bei 4-8MBit ?

MfG JRD

Hallo!

Du suchst sicher ein PROM, oder? ;-)

Das IIRC größte war z.B. ein N82S191 mit 16k. Das könnte also ein großes und teures Vergnügen werden.

MfG

Frank

Hallo,

Martin Laabs schrieb:

also ein 'echtes' ROM ist maskenprogrammiert und lässt sich auch nicht einmal beschreiben. :-)

Gibt es absolut keine Chance, die Daten irgendwie möglichst schnell vom Ort des Geschehens wegzuschaffen?

Wird es nach dem Experiment heißer als während? Wenn nein, sind es ja sicher Temperaturen, bei denen Elektronik noch funktioniert. Da wäre ein Batteriegepuffertes CMOS-RAM noch ein Chance. Allerdings braucht man auch ein Batterie für hohe Temperaturen. Dafür ist der Verbrauch der CMOS-RAMs praktisch null.

Marcel

Rafael Deliano schrieb:

Richtige(TM) PROMs sind ja noch viel langsamer.

Gruß Dieter

Frank Scheffski schrieb:

Und das zu füllen bräuchte schon Geduld.

Gruß Dieter

Martin Laabs schrieb:

Hallo,

ist man bei ROMs in fuse-Technik eigentlich jemals bis in den Bereich 4 bis 8 MBit vorgestossen?

Bei den Flight Data Recordern hat man doch Techniken um die Elektronik im Inneren möglichst gut gegen Hitze zu schützen, gut thermisch isoliert einpacken und mittels schmelzendem Wachs die Wärmeenergie aufnehmen und dabei die Temperatur niedrig halten.

Bye

Das war bezahlbare obere Grenze. Harris hatte noch 2kx8 in CMOS. Bipolar mag es 8kx8 und

16kx8 auch gegeben haben. IC Master 1991 unterscheidet leider nicht sauber zwischen OTP-EPROMs und fuse.

Ohnehin irreal wegen der Ströme und Spannungen des Programmiergeräts: 12V, 0,5A bei den 2kx8 CMOS von Harris.

MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

HM6616.

HM76641, Am27S49, 93Z565.

Mir ist keines bekannt.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Hallo,

na von 64 kBit zu 4 MBit fehlt mal eben der Faktor 2^8, ob man wirklich

256 bis 512 Chips unter dem Mikroskop auslesen kann und will? Fragt sich wie gross dabei die Fehlerrate wird.

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

Fragt sich ob man noch so viele bekommen würde, und was das ggf kosten würde. Der Ansatz ist wohl einfach eine Irrweg.

Gruß Dieter

Kennt jemand noch den Siemens S353? AFAIR 160 bit :-)

Ralph. http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Marcel Müller schrieb:

Gehts vielleicht auch, die Daten per Funk oder Glasfaser (nicht Plastikfaser) wegzuschaffen?Oder Glasseidenisoliertem Kabel, das macht auch einige Temperaturen mit. Ansonsten sollte man vielleicht versuchen die Elektronik zu kühlen, doppelwandiges Metallgehäuse (aussen zb. Edelstahl, innen Alu), dessen Zwischenraum man über irgendwie geartete Leitungen mit Kühlwasser versorgt? Wenn man mit 100°C leben kann geht es mit Verdampfungskühlung mit weniger Wasser.

Fuse-PROMs in der Größe sind wohl ein kleines Problem.Vor allem aber deren Stromversorgung beim Programmieren und Kühlung, schon ein 8k zieht dabei einige Watt...

Gruß, Robert

Sa=DF der nicht unter anderem in den RFT U-700 Funkger=E4ten. Jene mit Prozessor?

--=20 mfg hdw

Robert Obermayer schrieb:

Hallo,

beim passenden Druck geht Verdampfungskühlung mit Wasser auch bei weniger als 100 °C, man muß halt mit geeigneter Pumpe den Dampf bis zum Dampfdruck des Wassers bei gewünschter Temperatur absaugen, bei 37 °C sind es z.B. 63 mbar.

Bye

Der war an sich exportgenehmigungspflichtig. Tatsache! :-) Jedenfalls kenne ich den aus Bosch KF161 digi s, KF163, KF453, KFE165, KFE455 und den FSO-Derivaten dieser GEräte, sowie aus dem FuG8b1-KF80 (?).

Ralph. http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Uwe Hercksen :

Bei neueren MSP430 kann man den Flash ab und an mal in einem speziellen Mode lesen - da findet man eventuell nachlassende Bits - und im Falle eines Falle wieder neuschreiben. Der grösste Chip hat imho 1MBit. Details zum Flash bei hohen Temperaturen:

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Im Prinzip ist es auch eine Frage der Zeit, bis die Bits nachgeben. Kurz mal "ganz heiss" ist ihmo unkritisch.

M.

Uwe Hercksen schrieb:

Ja, das ginge auch.Nur wenn man schon ein Rohr verlegt um den Dampf abzusaugen kann man auch gleich 2 nehmen und eine Umlaufkühlung realisieren...Wobei die Verdampfungskühlung definitiv einige Vorteile (größere Leustung abführbar, kein Wärmetauscher nötig wenn man den Dampf einfach ablässt) hat, aber eben auch aufwändiger ist (Wasser muss sehr sauber und kalkfrei sein, und man muss ständig solches bereitstellen).

BTW, über welchen Zeitraum fallen die 8M an? Vielleicht könnte man versuchen, eine elektronische Stanzvorrichtung zu bauen mit der man dünnes Stahl (oder ggf. Molybdän, wenns so heiss wird...)Band mit feinen Löchern versehen kann.Mal rechnen:

1 Loch pro mm^2 angenommen passen auf ein 6,4cm breites Band immerhinn 64.000 bit pro Meter, bei 8MBit wäre das Zeug also leider schon recht lang, aber andererseits, aufgerollt lassen sich 130m 0,1mm dickes Band schon handeln...

Gruß, Robert

Matthias Weingart schrieb:

Hallo,

dieser Link wäre handlicher:

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Bye

Dieter Wiedmann schrieb:

Do-it-yourself ist angesagt:

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mfg hdw

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