Am 03.10.19 um 11:42 schrieb horst-d.winzler:
Ja sind denn schon wieder drei Wochen rum?
Hanno
Am 03.10.19 um 11:42 schrieb horst-d.winzler:
Ja sind denn schon wieder drei Wochen rum?
Hanno
Am 03.10.2019 um 19:07 schrieb Hanno Foest:
Er nimmt halt seine Medikamente nicht.
Am 10/3/19 um 7:07 PM schrieb Hanno Foest:
Du kennst Triggerworte? Wenn nicht bzw noch nicht, dann hast du jetzt eines kennengelernt. So einfach können Lehrinhalte sein. :-)
Am 03.10.2019 um 19:25 schrieb horst-d.winzler:
Und welches würde dich veranlassen deine Medikamente zu nehmen?
Jup. Deswegen hat Recht mit Ethik ja auch genau gar nichts zu tun. Und was ist denn schon "Recht"? Eine einigermaßen willkürliche Ansammlung von gesellschaftlichen Normen, deren Nichtbefolgung ggfs. mit Strafe bedroht ist. Ergo nehme ich mir das "Recht" heraus, frech zu lügen, mich dem polizeilichen Zugriff zu entziehen, usw. und trage die potentielle Aussicht auf Strafe mit Fassung.
Ergo darf ich schon kurz ein wenig schmunzeln, wenn irgendwo "Zu schnell ist scheiße - Wenn Mist gebaut, dann dazu stehen - Der Polizei nur die Pflichtangaben machen" geäußert wird.
Volker
Weißt, wenn ich Dinge wie "Wenn man dir nichts beweisen kann, wäre zu große Ehrlichkeit Dummheit" lesen muß, erübrigt sich für mich ohnehin jegliche Diskussion. Egal, ob über Rhetorik, Moral, Recht oder sonst eine Geisteswissenschaft und es bleibt die geringe Hoffnung, von den Einwirkungen solcher angenehmen Zeitgenossen möglichst verschont zu bleiben.
Volker
Hyperterm? Ich glaube kaum, dass es die Faehigkeit einer solchen Integration ueberhaupt haette. Zumal ich das einfach "nackt" von XP ruebergehievt habe.
Unter Linux erzaehlen sie leider ueberhaupt nichts, es kommen vom Computer gar keine Daten zwecks Anfrage dort an.
Vieleicht. Es ist eine recht neue Lubuntu Distro, 18.04 LTS.
MX Linux koennte man m.W. ohne systemd betreiben und so wie ich im Internet las, verursacht systemd bei vielen Leuten Ungemach. Ich verstehe war (noch) nicht warum, aber es gab viele Forenbeitraege dazu.
Zu einem Funkgeraet kann man in vielen Faellen das komplette Schaltbild bekommen.
Hatte ich.
AirBerlin natürlich.
Oh, wait...
MX Linux ist ein völliger Exot, eine Ableitung einer Ableitung einer Ableitung von Debian. Hat in Deutschland vieleicht hundert Benutzer.
Und systemd ist gerade für Leute deines Arbeitsniveaus völlig unkritisch und der Weg, wie sicher weit über 90 % der heutigen Linux-Systeme betrieben werden.
Wenn Du Dir nicht eine grundlegend andere Arbeitsweise angewöhnen wirst Du mit MX Linux noch mehr krachend scheitern als mit Lubuntu.
Grüße Marc
Am 06.10.2019 um 19:16 schrieb Marc Haber:
Mit Systemd ist es wie mit jeder einschneidenden Änderung. Bei den Radios hat es auch ewig gedauert, bis ich SDR-Konzepte durchsetzten, weil viele auf die analoge Aufbereitung schworen.
Auch bei Oszis waren lange analoge Geräte sehr beliebt, weil da einige Sachen gingen, die bei digialen Geräten nicht mehr so einfach möglich sind (Lissajous-Figuren).
Allerdings kann man mit einem DSO einfach messen ohne jedes mal die Einstlellungen anhand einer Signalquelle zu kalibrieren. Billiger sind sie auch noch.
Bei systemd arbeiten keine simplen shell-skripte mehr zum Systemstart. Das heißt auch, dass man umlernen muss. So komplex ist auch auch nicht, da es noch .bashrc und .xinitrc für eigene Skripte gibt (wo diese meistens auch hingehören, statt in den Systemstart).
Wer mit bash-skripten aufgewachsen ist, fühlt sich von systemd erst einaml erschlagen. Jetzt wurde auch noch syslog in journald "ausgelagert".
Beim Umlernen tut sich jeder schwer und daher hat sich auch schon Esperanto nicht durchgesetzt.
Mit dem 1 Cent CPU und den 2 EUR Arduino (mit USB), ist es auch so. Die neue Generation lernt gleich auf dem neuen und die alte schaut auf die Verschwendung von CPU-Power. Arduino kann man auch nur als fancy Tool nutzen, um bequem Atmel C zu schreiben ohne sich mit den verschiedenen IDE's von Atmel rumzuschlagen; nachdem ich micht über die Probleme mit nativen Atmel Programmern rumgeärgert habe, da diese entweder nicht in Windows 10 laufen oder genau meinen Programmer oder meinen CPU nicht untersützen.
Man kann auch mit einer 1,5 GHz 4GB RAM Platine LED's blinken lassen, statt dem NE555. Kein Ärger mit dem ENC28J60, da der volle Linux Networkstack aktiv ist. Kein Verständnis von TCP/IP, da der Stack vollständig vertig geliefert wird. Billiger, schneller, einfacher in geringen Stückzahlen (und ohne UPN, wie viele CPU's intern arbeiten)
Wozu noch anlog mit Timern/..., wenns auch digital (ggf. mit PWM) geht? Wer kennt noch moderne "analog" arbeitende Class-D-Verstärker?
Am 06.10.19 um 20:13 schrieb Stefan Engler:
Das gabs auch bei Upstart nicht, aber Upstart hat längst nicht die Kritik abbekommen wie systemd. - Bekannte Methode: Die Kritik an systemd falsch darstellen, um dann die falsche Darstellung leichter angreifen/widerlegen zu können - das typische Strohmann-Argument halt.
"jetzt"? systemd-journald gibt es seit 2013 oder so. Dann gibt es noch systemd-logind, systemd-networkd, systemd-tmpfiles, systemd-timedated, systemd-udevd, systemd-boot, systemd-hostnamed... als letzte Coup wurde angekündigt, daß systemd demnächst noch das Homeverzeichnis verwursten darf, das heißt dann wohl systemd-homed:
Ich hab gerade noch einen zuvor glühenden systemd-Verfechter wiedergetroffen... nachdem er den Krempel mal ne Weile administrieren durfte, glaubt er zwar immer noch, daß systemd zwar prinzipiell ne gute Idee ist, aber nicht mehr, daß sie auch in der gegenwärtigen Implementation gut funktioniert. Ich glaub ja eher, daß es (neben Poetterings eher schlechtem Ruf bzgl. Systementwicklung - pulseaudio...) daran liegt, daß es eine schlechte Idee ist, 40 Jahre lang bewährte und gut abgehangene Unix-Komponenten mal eben und ohne Rücksicht auf jegliche Kompatibilität ersetzen zu wollen.
Hanno
Hallo Joerg,
Du schriebst am Sat, 05 Oct 2019 12:39:57 -0700:
[Informationen]Und (allein) daraus kannst Du entnehmen, wo der Einschaltknopf sitzt? Vielleicht mit Platinen-Layouts.
[lsusb -v]...
Offenbar nicht, dann kommt die "missing"-Meldung nämlich nicht.
Es wurde sehr wohl Rücksicht auf Kompatibilität genommen. systemd unterstzützt z.B. normale Initskripte.
/ralph
Und man kann einen systemd-Service schreiben der ein normales Script aufruft.
Ein Problem mit systemd ist, wenn es nicht funktioniert. Dann steht die Kiste und systemd sagt dir, welchen Befehl du eingeben sollst um rauszufinden wieso. Problem ist, es gibt kein Prompt wo du das tun kannst. Den früher üblichen Fallback in den Singleuser-Mode hat man anscheinend vergessen.
Gerrit
So ähnlich: systemd versucht mittels systemd-sysv-generator, aus einem Init-Skript eine systemd service unit zu machen. Manchmal klappt das sogar, aber wehe, man startet dann den Dienst via /etc/init.d/bla start
- dann weiß systemd nicht mehr, was läuft und was nicht, was zu interessanten Nebenwirkungen führen kann.
Interessanter sind aber die Fälle wie z.B. das Netzwerk, wo einem konfiguratorisch gar nichts mehr bekannt vorkommmt.
Hanno
Wobei man das übernehmen kann, aber nicht muß. Ich hab auf dem Rechner auf dem dieses Posting rausgeht z.B. noch ifupdown weil systemd-networkd AFAIK keine PPPoE-Unterstützung hat. Zumindest bei Debian funktioniert diesbezüglich ein mix&match problemlos.
Verglichen mit der Eigenentwicklung von Ubuntu ist mir übrigens systemd-networkd viel lieber.
/ralph
Ja, daß die Hälfte der Sachen, die früher einfach so gingen, mit systemd nicht mehr tun und man dann workarounds finden muß - meine Batterie aus openvpn-daemons starte ich inzwischen aus einem Shellskript in der rc.local - ist auch noch so ein Problem.
Welche soll das sein? Bis zur 16.04 gab es bei Ubuntu ganz klassisch /etc/network/interfaces und Verwandte, irgendwann danach systemd-networkd.
Hanno
Netplan:
Ah - mal wieder eine Implementation gemäß RFC1925 (6) bzw. (6a).
War mir bislang nicht in die Quere gekommen, bis zur 16.04 hab ich das noch nicht, und danach hab ich Ubuntu aus systemd Gründen aufgegeben.
Hanno
Eher nach xkcd 927
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