DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Wo hast Du denn das her?

formatting link

Dann muss Deutschland weit ausserirdisch liegen :-)

Nach dem, was ich gelesen habe, hat es aber viele Zicken verursacht, die gerade fuer Anfaenger zu tief im "Motor-Management" sitzen.

Es soll sehr anfaengerfreundlich sein. Egal, ich probiere das einfach mal aus. Wenn dabei out-of-the-box mehr funktioniert als jetzt und der CPU- und Speicher-Footprint akzeptabel ist, wechsle ich. Den Computer meiner Frau lasse ich erstmal auf Lubuntu, denn bis auf Audio-Probleme tut es der.

Das heißt überhaupt nix.

Wenn du bei einem GTI-Treffen fragst was das beliebteste Auto ist, dann bekommst du auch andere Antworten wie wenn du die gleiche Frage beim Häkelkurs in der Volkshochschule oder einem Treffen der Fuhrparkmanager stellst.

Distrowatch entspricht eher dem da als einer nüchternen Bewertung:

formatting link

Wenn du am Wörthersee beim GTI-Treffen durchzählst wieviel % der Autos tiefergelegt sind, dann kommst du vielleicht auch auf 80%. Hat aber nix mit dem Alltag zu tun.

Laß dir gesagt sein, dem ist nicht so.

Unsinn. Das kann jeder von seiner Nischendistribution behaupten. Bzw. jeder versteht was anderes darunter.

Ich verwende Linux seit 25 Jahren oder so, glaub mir, ich hab solche Distributionen kommen und gehen gesehen. Man braucht ein Ökosystem von einigen tausend Entwicklern (nicht Nutzern!) um eine Distribution aufrecht zu erhalten. Das haben im Moment nur zwei Distrifamilien für allemeine Andforderungen : Debian/Ubuntu (die eine Familie) und Redhat/Fedora/Centos (die andere).

Alles andere vergiß schnell.

/ralph

Ja und isnbesondere, daß man damit eine neue Konfiguration erstmal testweise ausprobieren kann, ist sehr nützlich, wenn man über Netz am Netz herumkonfiguriert.

Am 07.10.19 um 16:47 schrieb Ralph Aichinger:

[Exotische Linuxdistributionen zum Einsteig]

Hallo,

volle Zustimmung,

ich nutze Linux auch seit ca 1994/95. Aus Neugierde habe ich ich nebenher zahlreiche Distributionen ausprobiert, u.A. auch SCO, Caldera, Corel Linux und Weitere.

formatting link
Auf PCs mit schwacher Hardware habe ich immer Debian erfolgreich installiert und empfehle das auch.

formatting link
CentOS würde ich Jörg auch empfehlen wegen der langen Versorgung mit updates und weil er dann einen Redhat-Clone hat ohne die Kosten.

formatting link
Ausser der Menge an Entwicklern und guter Dokumentation findet man bei den von Dir genannten Distributionen leichter jemanden den man um Hilfe bitten kann als bei einer der Exotendistributionen, man kommt auch leicht mit Entwicklern in Kontakt.

Man sollte sich zum Einstieg zunächst in die Grundlagen von Linux einarbeiten mit einem guten Buch etwa

formatting link
In diesen Büchern werden auch die von Dir genannten Distributionen bevorzugt behandelt.

formatting link

Bernd Mayer

Am 07.10.19 um 16:47 schrieb Ralph Aichinger:

[Exotische Linuxdistributionen zum Einsteig]

Hallo,

volle Zustimmung,

ich nutze Linux auch seit ca 1994/95. Aus Neugierde habe ich nebenher zahlreiche Distributionen ausprobiert, u.A. auch SCO, Caldera, Corel Linux und Weitere.

formatting link
Auf PCs mit schwacher Hardware habe ich immer Debian erfolgreich installiert und empfehle das auch.

formatting link
CentOS würde ich Jörg auch empfehlen wegen der langen Versorgung mit updates und weil er dann einen RedHat-Clone hat ohne die Kosten.

formatting link
Ausser der Menge an Entwicklern und guter Dokumentation findet man bei den von Dir genannten Distributionen leichter jemanden den man um Hilfe bitten kann als bei einer der Exotendistributionen, man kommt auch leicht mit Entwicklern in Kontakt.

Man sollte sich zum Einstieg zunächst in die Grundlagen von Linux einarbeiten mit einem guten Buch etwa:

formatting link
In diesen Büchern werden auch die von Dir genannten Distributionen bevorzugt behandelt.

formatting link

Bernd Mayer

Damit schreckt man die Leute ab. Ich halte es für aussichtsreicher, einfach zu beginnen (Learning by Doing), und bei Problemen im Web zu suchen. Zur Not kann man sich auch ein Buch daneben legen. Dann wohl am besten "How Linux works" von Brian Ward.

Grüße, H.

Ich finde es hängt sehr stark von den Vorlieben ab. Mich schreckt es nicht ab, ein Thema gut mit einem dicken Buch abgedeckt zu haben, ganz im Gegenteil.

Bzw. es hängt auch davon ab worum es genau geht: Während ich YouTube-Videos die vorführen wie man sich durch ein Programm klickt meistens extrem nervtötend finde, so gibt es wenig besseres um handwerkliches zu erklären.

/ralph

Der beste Einstieg bringt nichts, wenn er mit Mißerfolgen nur so gepflaster ist. Die beste Motivation ist der Erfolg.

Ich hab damals den unixoiden Kram gelernt, als ich an ner Sun gesessen hab und nem Kumpel im irc Löcher in den Bauch fragte. Die ersten Gehversuche waren unter HP-UX.

Ach ja, und

formatting link
hat mir damals sehr geholfen. Der Text ist steinalt (1992!), aber größtenteils immer noch gültig. Andere Formate im gleichen Verzeichnis.

Was wiederum die Nachteile einer GUI illustriert. Die hätte man mir im irc kaum erklären können...

Hanno

Ich war der, der ein neues Gerät erst dann ausgepackt hat, wenn ich die Anlietung komplett gelesen und mit Bleistift alle vorzunehmenden Settings und Einstellungen markiert und drangeschrieben hatte. Heute gibt es keine brauchbaren gedruckten Anleitungen mehr und ich vermisse sie.

Die vernünftige und komplett durchlesbare Dokumentation ist für mich auch einer der Hauptvorteile von LaTeX.

Stimmt, die im Netz vorhandene Gebrauchsanleitung, natürlich in Chinesischen Hieroglyphen, ist etwas umständlich zu lesen. Wohl dem der eine Chinesin zur Partnerin hat. Könnte zukünftig noch in anderer Hinsicht sehr vorteilhaft sein. ;-)

Hallo,

naja - der Op wurstelt mit Learning by doing seit Weihnachten letzten Jahres an der Installation von Lubuntu-Linux in einem 2-Personhaushalt herum und ist immer noch nicht fertig.

An die 10 Monate für die Linuxinstallation auf zwei privaten Rechnern und das Ende ist noch nicht abzusehen. Und das bei jemandem der gut Englisch kann und einen technischen Beruf hat.

Da kann man sich schon mal Gedanken darüber machen ob das Lesen der Doku förderlich sein kann.

Kofler ist ein erfahrener Autor und hat einen verständlichen Stil:

formatting link
Brian Ward werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen.

formatting link

Bernd Mayer

Heinz Schmitz schrieb:

Naja, Bubble ist ja nicht wirklich neu. Einer der ersten war ja der "revolutionäre" HP-Stinkjet (Thinkjet).

Hallo,

bei mir war es das Linuxhandbuch von Hohndel, Müller, Kirch;

formatting link
Und später dazu die Handbücher von RedHat und openSUSE.

Bernd Mayer

Hallo,

bei mir war es das LinuX AnwenderHandbuch von Hohndel, Müller, Kirch:

formatting link
Das ist von 1992/1995. Vieles davon gilt immer noch!

Später kamen dann u.A. noch die Handbücher von RedHat und openSUSE auf Papier dazu.

Bernd Mayer

Allerdings mit einem Flicken ("Generator"), und Lennart kann diesen Stecker jederzeit ziehen (wie er es mit EnvironmentFile, was die Integration von /etc/default ist, schon angekündigt hat).

Aber, wer ein initscript als "einfach" bezeichnet, hat noch nie ernsthaft damit gearbeitet.

Grüße Marc

Was Distro-Watch angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass das wie ein GTI Treffen ist. Die muessen ihre Daten doch irgendwie belegen koennen, oder?

Ganz zu Anfang hatte ich eine Debain + LXDE Distro (nicht Lubuntu) probiert, aber damit bekam ich den Durabook Laptop ueberhaupt nicht auf die Beine.

Ok, muss ich mir mal ansehen in Sachen CPU und RAM Footprint. Etwas bedenklich ist das hier:

formatting link
Zitat "As of version 7, CentOS fully supports only the x86-64 architecture"

Ich habe auch 32-bit hier. Rechner die gewisse Alleinstellungsmerkmale haben, die ich (noch) nicht aufgeben kann. Centos soll 2GB RAM verlangen, um vernuenftig zu laufen und das geht nicht in alle rein.

Technisches Deutsch faellt mir was schwer und ich habe mir "A Practical Guide to Linux Commands, Editors, and Shell Programming" von Mark Sobell besorgt (Englisch). Da das ein fetter Waelzer ist, dauert es noch.

Fuer DOS brauchte ich damals auch ein Buch, fuer Windows hingegen nicht. Da kam ich einfach so rein, obwohl ich 1997 wegen eines neuen Jobs wirklich voll einsteigen musste. Anderen ging es aehnlich.

Vor gut fuenf Jahren hatte ich nach einer Linux-Eskapade abgebrochen und bin wieder voll auf Windows gegangen. Diesmal moechte ich es nicht mehr aufgeben.

Da Linux noch viel klassisches Command Line Geklimper braucht, kann man das so richtig vermutlich nur durch "machen" lernen. U.a. deshalb habe ich zwei Pogoplug NAS bestellt, die wegen Abschaffung der damit verbundenen Cloud nicht mehr funktionieren. Zwei, falls mal einer davon in den "bricked" Zustand geht. Die haben nur 128MB NAND Flash und 128MB RAM, m.W. passt hoechstens ArchLinux rein, muss wegen ARM-Architektur vermutlich eh so sein, und man muss sich so richtig auf der Command Line austoben. Das ganze hat beliebig Zeit, ist als Uebung gedacht. Am Ende soll es nur ein simples, aber ueber einen Browser konfigurierbares NAS-Device werden.

systemd-networkd ist eins der besseren Teile aus der systemd-suite. Perfekt für Serverjockeys, hervorragend automatisierbar. Nur für mein Steckenpferdproblem hat auch systemd-networkd keine Lösung.

Grüße Marc

Distrowatch zählt die Distributionen anhand des Accesslogs seines Webservers. Da gehen natürlich immer nur diejenigen drauf, die sehen wollen, ob die eigene Distribution vielleicht nochmal zehn User dazugewonnen hat, und die vielen One-Purpose-Installationen wie z.B. dein Bierbraurechner tauchen dort _nie_ auf.

Es hat einen heiligen Krieg verursacht, der nicht aus technischer Motivation entstand. Anfängern kann es egal sein, da kommen sie eh nicht dran. Du bist kein Anfänger, Du bist nur lernresistent.

mach mal, das macht Deine Threads hier kleiner, weil es schlicht niemanden gibt, der zu den technischen Feinheiten und Macken deines Exoten was sagen kann. Man wird Dich mit bestem Wissen und Gewissen in die Irre schicken. Viel Spaß dabei.

Am 08.10.19 um 20:12 schrieb Marc Haber:

Und macht manchmal offsite Server automatisch unerreichbar. Total praktisch.

Ist das Problem eigentlich inzwischen gelöst, bei dem nfs-mounts versucht wurden, bevor das Netz da war?

Hanno

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required