Ach ja, es war wohl doch nicht dick genug aufgetragen. Das war Ironie, aber wahrscheinlich ist bei euch SAP nicht so bekannt, egal.
Meine wirkliche Empfehlung ist zu prüfen ob LibreOffice (nicht OpenOffice) geeignet ist. MS Works wird lt.
Ach ja, es war wohl doch nicht dick genug aufgetragen. Das war Ironie, aber wahrscheinlich ist bei euch SAP nicht so bekannt, egal.
Meine wirkliche Empfehlung ist zu prüfen ob LibreOffice (nicht OpenOffice) geeignet ist. MS Works wird lt.
Hi Axel,
Man kannmit Word prinzipiell ähnlich arbeiten, wie man das mit LaTeX auch tut. Nur können das die wenigsten und die wenigen, die es könnten tun das auch noch selten. Viel schlimmer aber ist, dass es kaum taugliche Dokumentvorlagen für Word & Co gibt. In LaTeX habe ich bisher kaum untaugliche Styles gesehen.
...
Nicht wirklich, aber man muss sich entweder mit lausigen Excel-Sheets abmühen oder Citavi oder ähnliches kaufen. Gehen tut das alles auch mit Word, aber es kommt selten an den Charme von BibTeX ran.
Man hat eben keine WYSIWYG-Oberfläche. Das ist der einizige wirkliche Grund, warum die Leute kein LaTeX schreiben wollen. Was wirklich fehlt, ist die KI, die kontextsensitiv die Strukturen erkennen, die Schreiberling einfügen wollte... Am liebsten hätten die Studis heute natürlich bereits die KI, die die Dokumente bereits selbst erstellt und man sie dann einfach als selbst erstellt verkaufen kann. Schließlich will man ja damit auch anständig Geld scheffeln - verdienen trau ich mich da ja gar nicht mehr zu schreiben.
Marte
Am 13.07.19 um 14:37 schrieb Marte Schwarz:
Scientific Word existiert. Und kann LyX nicht auch sowas? (nie benutzt)
Hanno
Es gibt zumindest ein Totschlagargument für LaTeX: Unten habe ich per Script ein automatisches Syntax-Highlighting in die LaTeX-Quellen .tex eingebunden (%l%c \input{}). Ich kenne nur LaTeX, das solch eine Möglichkeit bietet.
kap/komplex.tex: ============================================================= \vspace{4mm} %l%c %v%\begin{verbatim} %v%char *(**cpap)[3]= cpa; %v%\end{verbatim} \input{kap/komplex_af.ctex} \verb:cpa: als Array-Name im Adressenkontext repräsentiert die Adresse\index{Adresse}\index{Array}\index{Name} auf sein erstes Element und hat daher den oben angegebenen Typ.\index{Element}\index{Typ}
\vspace{4mm} %l%c %v%\begin{verbatim} %v%char *(*fuu(int,int))[3][4]; %v%\end{verbatim} \input{kap/komplex_ag.ctex}
\begin{tabular}[h]{|rl|} \hline ============================================================= %kap/komplex_af.ctex
\begin{flushleft} \begin{ttfamily} \ \ \ \textcolor[rgb]{0.180,0.545,0.341}{\textbf{char}}\
*(**\textcolor[rgb]{0.322,0.463,0.902}{cpap})\symbol{91}\textcolor[rgb]{1.000,0.000,1.000}{3}\symbol{93}=\ \textcolor[rgb]{0.322,0.463,0.902}{cpa};\\ \end{ttfamily} \end{flushleft}------------------------------------------------------------- %kap/komplex_ag.ctex
\begin{flushleft} \begin{ttfamily} \ \ \ \textcolor[rgb]{0.180,0.545,0.341}{\textbf{char}}\
*(*\textcolor[rgb]{0.910,0.435,0.000}{fuu}(\textcolor[rgb]{0.180,0.545,0.341}{\textbf{int}}\symbol{44}\textcolor[rgb]{0.180,0.545,0.341}{\textbf{int}}))\symbol{91}\textcolor[rgb]{1.000,0.000,1.000}{3}\symbol{93}\symbol{91}\textcolor[rgb]{1.000,0.000,1.000}{4}\symbol{93};\\ \end{ttfamily} \end{flushleft}=============================================================
SAP ist hier bekannt, aber IME nicht immer im positiven Sinne. Ein grosser Auftragsfertiger in Colorado hat das und seitdem sind Dinge wie CAM Hold Meldungen an mehr als einen Email-Empfaenger dort nicht mehr moeglich. Patsch!
Ist deren Database IMO nicht, weder von OpenOffice noch LibreOffice. Weit komplexer als Works, steile Lernkurve, inkompatibel zu MS-Dateiformaten.
Da diese Lernkurve fuer mich keine Vorteile braechte, mag ich sie nicht erklimmen. Dann lieber sinnvollere Dinge lernen wie Linux, Kochen, neue Brauerei-Trick.
So what? Mein Gelaendewagen wird auch schon mehr als 10 Jahre nicht mehr gefertigt, faehrt aber bestens. Er hat dieses Jahr seinen 22-sten gefeiert.
Der Hauptgrund, nicht umzustellen, ist der gleiche wie bei CAD. Ich koennte bestehende Databases nicht mehr weiterfuehren und muesste alles neu aufsetzen. Was war das eine Arbeit, also ich von OrCAD auf Eagle umstieg und haufenweise Library Parts neu erstellen musste.
Ein nerviger Bug von MS-Works sei hier nicht verschwiegen. Nach einiger Benutzung und wenn mehr als zwei Databases offen sind, versagt Copy & Paste. Man kann den Zeitpunkt nie vorhersagen. Das ist nur zu bereinigen, indem man alle Databases schliesst und wieder oeffnet. Wenn es zu sehr nervt, kann man eine alte DOS-Version benutzen, da habe ich noch keine Bugs erlebt.
Sag ich doch immer wieder. Es ist halt nur sehr viel mühsamer.
Das muß einen Grund haben. Die Vorteile sind offensichtlich und diesen Anwendern offenbar auch bekannt. Also müssen die Nachteile -- die Mühsal
-- noch größer sein. Genau was ich immer sage.
Das sehe ich weniger kritisch. Eine Vorlage erstellt man nur einmal, danach kommen kleine inkrementelle Verbesserungen. Was ich für LaTeX selber verwende ist auch kein unveränderter Download von irgendwo sondern von mir und für mich gewachsen. Klar, es stecken sehr viel fertige von anderen geschriebene Pakete drin, aber das ist in der Oberfläche von Word nicht anders, nur weniger transparent.
LaTeX erkennt rein "optisch", dass irgendwas als Uberschrift gemeint ist? Wieviele False Positives ergibt das?
Vermutlich schon, dann haettest Du nicht auf den falschen Sachverhalt geantwortet.
Doch, Du hast das. Zitat "Word ist ein Programm, mit dem Hauptschulabbrecher ihre Geburtstagseinladungen schreiben".
Lies Deinen Satz oben nochmal ganz langsam :-)
Du kennst das nicht, erlaubst Dir aber vergleichende Urteile zwischen Word und LaTeX? Es laeuft oben links in einem kleinen Fenster immer mit, kann man beim Erreichen einer Ueberschrift rasch einen anderen Qualifier anklicken.
Wenn ein Anwender mit Word vertraut genug ist, dann muss er keine Klimmzuege machen. Mir scheint, Du bist damit nicht vertraut. Ich auch nicht so weit wie meine Sekretaerin damals, aber genug, um brauchbar aussehende Module Specs und Proposals zu schreiben. Frueher auch Veroeffentlichungen. Das reicht.
<seufz>Habe ich bisher nicht erlebt und werde das wohl auch nicht mehr.
Befuerchten der Herr eine Sehnenscheidenentzuendung von der Mausbewegung? :-)
Ja, mit Word hat man meist keine Nanny. Ich komme ganz gut ohne Nanny aus.
Nein, die standen in einer Liste, einem separaten Word File. Copy & Paste ist heutzutage wirklich kein Kraftakt.
Das ist fuer mich weit jenseits der Grenze, wo man gute Programmierkenntnisse braucht. Ich habe die nicht, bin nicht sonderlich an solchen interessiert, nur wenn absolut noetig, und mag inzwischen auch den ganzen Command Line Krempel von anno dunnemal nicht mehr. Frueher schon, aber wir sind inzwischen im 21.Jahrhundert 8-)
IOW, ich brauche weder Syntax-Highlighting noch sonstige Sperenzchen in meinen Dokumenten. Es muss lediglich ein technischer Sachverhalt verstaendlich ruebergebracht werden und das geht mit Word problemlos.
Nein, die meisten _brauchen_ das nicht. Meine Sekretaerin konnte wunderschoene Dokumente in Word erzeugen, die flogen nur so aus ihren Fingern in die Tastatur. Dito die Leute im Marketing. Da hat niemand LaTeX gebraucht.
Ich kann das nicht so gut, brauche es als Ingenieur aber auch nicht.
[...]
Sag mal, kannst Du nicht lesen oder willst Du nicht? Ich habe ein Beispiel gebracht:
"\section{...}" bedeutet "der Teil innehalb der Klammern ist eine Abschnittsüberschift, genauer eine solche der Ebene Section, zwischen Chapter und Subsection".
Dagegen ist
"Überschriften sind Defaultabsätze, die einzeln jeder für sich in Schriftart und -größe angepaßt werden."
also das -- wie Du selbst bestätigst! -- übliche Vorgehen in Word eine rein optische Anpassung ohne jede semantische Auszeichnung.
In LaTeX habe ich ohne Klimmzüge sehr wenig direkten Einfluß darauf, wie etwas aussieht. Ich sage dem Programm, was etwas *ist* und das Aussehen entspricht den Vorgaben der jeweiligen Klasse oder anderen Voreinstellungen. Diese Vorgaben erstelle ich in der Regel für jede Textgattung genau einmal oder gar nicht, wenn ich eine von anderen erstellte Klasse -- die meiner Hochschule resp. Fakultät oder die einer Fachzeitschrift -- unverändert übernehme.
Der Autor ist verantwortlich für die *Inhalte*. Traditionell reicht er ein Typoskript ein und den Satz macht der Verlag. LaTeX ist ein hochkompetenter Schriftsetzer als KI -- wie jede KI braucht es mehr Hilfestellung und Extrahinweise als ein kompetenter Mensch. In Word pfuscht jemand, der dafür in keiner Weise geschult und ausgebildet wurde, direkt ins Aussehen. Das erkennt man dann mühelos von weitem.
Ich kenne es mit Sicherheit, aber nicht den von Dir verwendeten Begriff. Daß auch Word und OO nicht nur Defaultabsätze sondern Überschriften kennen, weiß ich nicht nur sondern wiederhole ich auch ständig. Nur benutzt die kein typischer Wordanwender jemals und dafür gibt es Gründe.
Wie soll der Aufwand als solcher durch Gewöhnung kleiner werden? Man gewöhnt sich daran und merkt es nicht mehr so, der Aufwand bleibt.
Meine Literaturdatenbank hat um die 8000 Einträge. Und ich nehme nur auf, von dem ich erwarte, es in Zukunft noch einmal zu brauchen.
Ich habe mehr als neun Ausgabeformate für Literaturquellen definiert. Und das sind nur die, die ich selber regelmäßig brauche und nutze. Und ich schreibe jedes Format nur genau einmal und kann danach getrost alle Regeln vergessen, nach denen es der jeweilige Empfänger gern hätte.
Lies doch zur Abwechslung einfach mal, was *Du selber* schreibst. Automatische Erzeugung von TOCs und automatisches Neunumerierung von Sections nach Umstellen der Reihenfolge geht *nur* mit semantischer Auszeichnung, egal in welchem Programm.
Es geht nicht um Schönheit sonder allein um Inhalt und Arbeitserleichterung.
[...]
Ich kann halt beides. Auch etwa 15 Programmiersprachen mehr oder weniger gut.
Der Bedarf wird klar, wenn man sich die Frage stellt, warum es Syntax-Highlighting sehr verbreitet gibt! Alle großen Editoren und auch Wikipedia können das.
Aus einer Rezension zu meinem Buch: "Der farbige Druck (Syntaxhighlighting) macht das Ganze sehr übersichtlich"
Es gibt auch '\subsubsection'.
Am 13.07.19 um 16:29 schrieb Joerg:
Die haben halt den Vorteil, daß dank Microsoft-Monopol heutzutage niemand mehr weiß, wie vernünftiger Schriftsatz aussieht [1]. Ein Kumpel von mir war Setzer, der konnte ein Buch in die Hand nehmen und dir dann auf 2 Seiten ein halbes Dutzend Fehler zeigen, an denen man sieht, daß das Teil in Word "gesetzt" war.
Hanno
[1] Das erinnert mich gerade an den alten Witz "Wie viele Microsoft-Programmierer braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? - Gar keine, Microsoft erklärt einfach Dunkelheit zum Industriestandard."Sieghard Schicktanz schrieb:
Tunnelwerbung bei der Bahn gibt es schon, wenngleich ein anderes Prinzip angewendet wird.
Joerg schrieb:
Hätte jetzt auf Südosten getippt. Ich war mal im August in Delaware und plusminus einem Staat. Wir haben dem Klima 100/100 gesagt,
100 °F und 100 % Luftfeuchtigkeit. Im Haus war es am Morgen zwar kühler (wenige Grad), aber irgendwie noch feuchter. Bizarrerweise konnte man es im Bad besser aushalten, wenn man für wenige Sekunden den Heizlüfter gestartet hat.In Las Vegas oder ähnlich trockenen Gegenden erschrickt man sehr, wenn man aus dem Pool steigt.
Im Lab hab ich 31 kW Kühlleistung, davon genutzt vielleicht zwei.
Uwe Borchert schrieb:
Die Grafik ist nicht optimiert. Normalerweise wird die bei 2000 abgeschnitten, ganz hartnäckige Leugner schneiden bei 1990 ab, damit sie keinen Hockey-Stick-Koller bekommen. Für Grossstädte wird die Entwicklung bedenklich. Typisch zentral- europäische werden bis 2050 klimatisch um etwa 1000 km nach Süden wandern.
Wo soll dann der Vorteil von LaTeX in dieser Hinsicht sein?
Das kann man mit Word, OpenOffice, LibreOffice et cetera erreichen.
Peter Thoms schrieb:
Und in der Schweiz etwa nicht? Ich hab auch einen Bunker, mit
6 Liegeplätzen, Chemieklo, Giftgasfilter und Fluchttunnel. Nicht weil ich das will, sondern weil der Gesetzgeber das so anordnet. Will man immer wieder abschaffen, aber die Populisten hier sind an einem langen Hebel. Ach ja, deutliche Mengen Flüssignahrung sind da auch vorhanden wegen zwischenzeitlicher ziviler Umnutzung. Ich überlege noch, ob ich den Fluchttunnel mit so bunten LED-Tiki-Lämpchen ausstatte, nur um die Inspektoren zu ärgern. Vielleicht tapeziere ich eine Wand mit der Nuklidkarte. Dosisleistungswarngeräte hab ich schon, kistenweise.Angstmachern Angst machen ist auch so ein Hobby von mir.
Peter Thoms schrieb:
Das Pausenzeichen des Südwestfunks (RIP) hab ich noch immer im Ohr.
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