CCFL - Lebensdauer optimieren durch Einschaltverhalten?!

Jan 19, 2011 492 Replies

Das macht mir Hoffnung. Das ist, soweit ich weiß, ein Programm zur Verwaltung und Bearbeitung von Digitalfotos. Wozu sollte so ein Programm eigene Treiber brauchen?

Allerdings weiß man ja nie. Neulich hatte ich mal die Aufgabe, einen Druckertreiber einer nicht ganz unbekannten Firma auf einem Windowsrechner zu installieren. Nach dem Download von sage und schreibe

174 Megabyte und einer wilden Klickorgie kam ich dann zu der Stelle, wo mir erklärt wurde, man könne den Treiber nach C:/Windows/blabla nicht installieren, Abbruch, Ende. Bei diesem Rechner hieß die Windowspartition nämlich nicht C:, keine Ahnung, warum. Schlampig programmiert, SIW gibt es ja wohl Systemvariable, aus denen der Ort des Windowsverzeichnisses hervorgeht.
MfG Andreas

Am 23.01.2011 03:57, schrieb RA Dr.M.Michael König:

Ich bin ja "nur Techniker", deshalb frage ich mal ganz dumm: Darf ich ohne irgendeine Erlaubnis vom Rechteinhaber die von mir gekaufte Musik-CD kopieren und bspw. meinem Bruder schenken?

Jürgens Post hatte ich so verstanden, daß ich damit eine Straftat begehe.

Falk P.S.: Ich spreche nur vom der echten Privatkopie, nicht von irgendwelchen Umgehungen.

Am 23.01.2011 04:27, schrieb RA Dr.M.Michael König:

Ja. Und da steht eigentlich in allen zugänglichen Quellen, daß die Familie selbstverständlich zum privaten Gebrauch dazu gehört, und darüber hinaus auch noch weitere Personen, zu denen man eine persönliche Bindung hat (Freunde).

Die von Herr Hüser gemachte Behauptung, daß schon eine Weitergabe an Vater/Sohn/etc lizenzpflichtig sei, ergibt sich eben gerade *NICHT* aus der Rechtssprechung (und schon gar nicht aus dem Gesetz).

Würde ich nicht sagen, daß die "kostenlos"-Bestimmung in der Praxis keine Rolle spielt.

Im Digitalzeitalter wird man im Bekanntenkreis ziemlich viele Leute finden, die eine Kopie mal schnell kostenlos machen, der Aufwand ist am Computer ja nur noch minimal. Und schon in meiner Jugendzeit Anfang der 80er musste man eigentlich nur wissen, welche der Mitschüler zwei Kassettenrecorder hatten; Geld floss da nie.

Zweifellos. Aber es ist zumindest mal der Status Quo.

Das bezog sich auf die Behauptung des Herrn Hüser, daß diejenigen, die "in dieser Branche ihre Brötchen verdienen" sich auskennen würden. Die Situation auf dem Markt (die in erheblichem Masse selbst verschuldet wurde durch das jahrzehntelange Fehlen kundenfreundlicher, legaler Online-Vertriebswege) beweist leider das Gegenteil.

Hergen

Das scheint mir, ehrlich gesagt, der springende Punkt zu sein. Das Original war damals (klanglich) besser als die Kopie.

Inzwischen scheint es nur noch taube/unfähige/faule Tontechniker zu geben. Was bei manchen CDs an Tonqualität geboten wird, ist ein Graus. Kennen die Leute denn keine Gnade? Klirrfaktor ohne Ende, Stimmen werden von den Instrumenten komplett übertönt(*), und am schlimmsten ist es, daß es keinerlei Dynamik mehr gibt. Alles ist ein Einheitspegel, statt einer lauteren Stelle wird das ganze schlagartig runtergeregelt, etwa so wie die ersten Billig-Cassettenrecorder mit "Automatik" geklungen haben...

Für so etwas bin ich tatsächlich nicht bereit, Geld auszugeben. Abgesehen von der Musikalischen Qualität, aber das ist nun mal Geschmackssache. Also habe ich durchaus Verständnis für das Kopieren, zu MP3 wandeln und weitergeben. Die wenigen CDs, die ich in letzter Zeit gekauft habe, würden durch diese Umkodierung deutlich verlieren, also käme ich gar nicht erst auf die Idee, mir so etwas irgendwo herunterzuladen, und sei es für wenige Cent.

Es gibt übrigens tatsächlich noch CDs, die gut klingen. Auch und gerade alte Aufnahmen. Auf den Rat eines Freundes habe ich mir die neuen Abmischungen der 70er-Jahre-Band Grobschnitt angehört und war begeistert, nicht nur von der Musik, sondern auch von der Tonqualität. Es geht doch!

Mein persönliches Fazit: Die Musik, die ich online bekäme, will ich nicht, weil sie entweder schlechter klingt als der Tonträger oder generell so schlecht ist, daß ich sie nicht haben will. Zum Berieseln lassen kann ich auch das Radio anmachen.

(*)Das kann allerdings, bei gewissen Interpreten, durchaus ein Gnadenakt sein ;-)

MfG Andreas

Scheint Absicht zu sein... Vergleich einfach mal die alten CDs von 'Dire Straits' aus den 80ern mit den 'remastered' Exemplaren die dir heute verkauft werden.

Gerrit

Spitzenspruch, könnte eine Signatur werden!

MfG Andreas

Danke für den Tip. Gerade die "Dire Straits" haben ja früher große Ansprüche auf Tonqualität gehabt. Ich glaube kaum, daß man die alten Aufnahmen durch remastern verbessern kann. Allerdings geht es schlechter wohl immer.

Die Originale habe ich, muß ich mal sehen, wer die Remaster hat. Kaufen will ich die natürlich nicht, besonders nach der Warnung.

Weiß jemand, was der Grund für diese Absicht ist? "Eignet sich besser zur Aufzugbeschallung" kann es ja wohl nicht sein.

MfG Andreas

Eignet sich besser für den MP3-Player. Heutzutage Hauptkonsumweg, und die Leute sind zu blöd, parallel zum Rippen eine für den Verwendungszweck angenehme Dynamikkompression selbst einzustellen.

David Kastrup

Versteh ich nicht. Warum sollte man neben der Beschränkung der Tonqualität auch noch die Dynamik beschränken? Abgesehen davon, daß die Musik der Dire Straits wohl kaum den MP3-Player-Konsumenten zur Zielgruppe hat. Bevor ich so etwas mache, kaufe ich mir lieber einen Kopfhörer mit besserer Abschirmung der Umweltgeräusche.

A propos MP3-Player: es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Lautstärke diese Teile eingestellt sind. Ich fahre viel mit der Bahn, und oft kann ich erkennen, welches Lied einer hört, der fünf Plätze weiter sitzt. Wer also auf der Suche nach einem krisensicheren Job ist: lernt Hörgeräteakustiker, davon werden wohl bald viele gebraucht...

MfG Andreas

Na eben. Die MP3-Playerhersteller sind verpflichtet, aus gesundheitlichen Gründen eine Maximallautstärke einzuhalten. Wenn jetzt die Dynamik nennenswert unter den Maximalpegel fällt, hört der gehörgeschädigte Jugendliche nichts, oder schlimmer noch, den Spießer, der sich gerade beschwert.

David Kastrup

Am 23.01.2011 11:49, schrieb Andreas Graebe:

Weil MP3-Player überwiegend mobil eingesetzt werden. Bei zu grosser Dynamik geht entweder in leisen Passagen die Musik im Hintergrundgeräusch unter oder es wird in lauten Passagen zu laut. Das gilt auch und insbesondere für Leute, die eben *nicht* den Player ständig mit Maximallautstärke betreiben wollen. ;)

Im Radio findet aus den gleichen Gründen übrigens ebenfalls eine Dynamikkompression statt.

Hergen

Joerg schrieb:

Warum nicht? Das betrifft etliche teilweise durchaus bekannte Anwendungen. (Wenn die Anwendungen ausreichend weit verbreitet waren, musste MS extra Kompatibilitätspatches dafür in Windows einbauen und das übrigens nicht erst seit Windows Vista. Mathcad war offenbar nicht ausreichend weit verbreitet.)

Es gab auch schon etliche schlecht programmierte Anwendungen, die den Wechsel von DOS-basiertem Windows (Windows 9x/ME) zu NT-Windows (Windows

2000, XP usw.) nicht mitgemacht haben.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Joerg schrieb:

Ich habe gerade mal nachgeguckt: Mathcad 14 läuft unter Windows Vista x64. Es gibt also keinen technischen Grund, warum es unter Windows 7 x64 nicht funktionieren sollte. Schon einmal darüber nachgedacht, dass der Hersteller vielleicht neue Versionen verkaufen will und angebliche OS-Inkompatibilitäten nur vorschiebt, um Microsoft als billigen Sündenbock zu benutzen?

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Nicht langsam, aber langsamer als wenn das Linux direkt auf der gleichen Hardware läuft. Beim Kollegen war das in der VM unter Windows Faktor 1.5-2 langsamer[1], er hat dann doch Linux native gefahren und das Windows XP in die VM verfrachtet - bei den XP-Anwendungen ist nichts, das viel I/O macht.

cu Michael

[1] Compilerläufe auf großem Sourcebaum in der Größenordnung 10-20 Minuten auf einem schnellen Dualcore, also reichlich I/O incl. der Compilermeldungen im IDE-Fenster. Ohne das Output-Fenster in der IDE schon deutlich schneller, aber immer noch spürbar langsamer als auf echter Hardware.

Das mit der Maximallautstärke ist doch Augenwischerei. Dann kauft man eben einen empfindlicheren Kopfhörer.

MfG Andreas

Klar, aber man muß ja nicht den mitgelieferten, oft minderwertigen Kopfhörer verwenden. Anscheinend ist für alles Geld da, nur nicht für Qualität.

Leider, damit reduziert sich das Radiohören auf Hintergrundberieselung.

MfG Andreas

Virtualisierung muss Performance kosten, geht gar nicht anders. Deshalb wundert mich auch warum alle darauf komplett abfahren. In eine VM drücke ich Sachen auf die es mir nicht so ankommt, aber doch nichts wo ich Performance will. Mag sein, dass es reicht, aber direkt auf der Hardware waere es eben noch schneller.

Es gibt Ausnahmen, Zonen unter Solaris 10ff. z.B. aber das ist sehr speziell und hat seine eigenen Nachteile.

Gerrit

Am Sun, 23 Jan 2011 13:12:20 +0100 schrieb Gerrit Heitsch:

An Performance mangelt es moderner HW meist nicht, das lassen sich 10 oder

15% oft verschmerzen.

Hat eben einige andere Vorteile.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Dann scheinst du nicht wirklich was damit zu machen. Ich kenn das immer nur, dass sich die Betreiber der darauf installierten Software über zuwenig Performance beschweren und das auf aktueller Hardware mit einem OS welches mit dreistelligen Gigabytes an RAM und zweistelligen CPU-Zahlen keine Probleme hat.

Nein, das sind keine HPC-Anwendungen.

Ja, wenn die Kiste abschmiert ist nicht nur ein System down, sondern gleich mehrere. >:)

Gerrit

Kenne ich (Windows will nicht mehr, falsches Image zurückgespielt und nicht gemerkt -> Hardware komplett anders).

Eine erneute Aktivierung (per Telefon) war allerdings problemlos möglich - ohne Aktivierung ging aber nur "Shutdown", kein Desktop, nichts.

Die Aktivierung per internet ist schonmal zickig - die wird wohl gesperrt, wenn man zu oft hintereinander aktiviert, was auch immer "zu oft" ist, das scheint zu variieren.

cu Michael

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