Aus den Angeln hebender Reinfall bei Backup ins Internet
Sep 08, 2026 Last reply: 1 week ago 224 Replies
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Andreas Bockelmann
Ausgesuchte Verzeichnisse mit persönlichen Daten und das Acronis-Backup der VM, die ich hier gerade benutze. Da ist nahezu mein komplettes Privatleben drin gespeichert, inkl. sämtlicher Bankzugänge. Ziel ist es, das sich im Falle eines Volldesasters (Totalverlust meiner kompletten Hardware) Per neuem gerät und sicher verwahrtem Zugang zum Provider in mximal 24 Stunden wieder meine VM im Einsatz habe, ggf. mit 24 Stunden Datenverlust. Alles andere klären wir danach.
Ich habe ja genau die Lösung. Ein NAS mit 4x8TB im Raid5, also ca. 21TB netto, die werden regelmäßig auf ein USB-RAID1 kopiert. Zusätzlich werden die wichtigsten Daten auf ein 1TB WebDAV synchronisiert. Und selbstverständlich ist hier alles veschlüsselt.
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Hi, Internet informiert werden will (Webseite oder Mail absetzen). Ausserdem ...
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Volker Bartheld
Acronis hatte ich auch mal, wir sind dann irgendwann getrennte Wege gegangen.
Wenn Du etwas mit GUI suchst, empfehle ich einen
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Bootstick. Gibt zwar eine gewisse Lernkurve, ist aber halb so wild. Alldieweil ich da wirklich nur die Bootpartition mit dem Betriebssystem als Image wegschreibe, weil ich ein ungeduldiger Mensch bin und im Falle eines SSD-Defekts einfach das Reserveexemplar reinschieben und weiterarbeiten will. Soll heißen: /root und /home sind auf getrennten Laufwerken. Bei Windows ein Staatsakt, bei Linux ein Mausklick.
Sinnvoller Ansatz. Gibt zwar Menschen, die halten ein Betriebssystembackup für entbehrlich - das mag bei einer 08-15-Installation so sein, aber nicht, wenn Du den ganzen Kram mühevoll hingetunt, 1.001 Programme installiert und konfiguriert hast. Meine Motivation, mich wieder in smb.conf, sysctl.conf, fstab, usw. einzufuchsen, die Monitorkalibrierungen aufzuspielen, nur um dann festzustellen, dass ich /etc/ImageMagick-6/policy.xml anzufassen vergessen habe, was irgendwelche obskuren Fehler beim PDF-OCR erzeugt, ist denkbar gering.
Die 25GB der Bootpartition sind hingegen in ein paar Minuten zurückgespielt.
Pass aber bloß auf, dass Du Dir nicht irgendwelche Backups mit korrupten Daten überschreibst. Paradebeispiel sind Passwortdateien, die Du auf dem Livesystem versehentlich leerst und dann mit rsync --archive usw. überbügelst.
Das hat mir ein paar Videodateien verkrüppelt, IIRC dieser Athlon-DMA-Bug damals, der mit irgendwelchen Soundkarten/Chipsätzen große Dateien vermurkste.
Dann gibt es m. b. M. n. nichts, was Du groß ändern solltest.
Volker
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Helmut Schellong
Der Titel ist gar nicht geklammert. Er hat nur eine Reihenfolge.
H
Helmut Schellong
Und dessen Ausgabe kann die Suite prüfen. Jede Krypto-Verschlüsselung basiert auf einem Generator.
H
Helmut Schellong
Natürlich. Eine Krypto-Verschlüsselung ist ohne Generator nicht möglich.
T
Thomas Prufer
Du hast damals folgenden Schluss gezogen: Mein Algorithmus (ich mein es war AES) verschlüsselt die Testvektoren korrekt, also ist dies ein Beweis dafür: "Der Algorithmus ist korrekt implementiert." Und dieser Schluss ist falsch.
Ich zitiere meine damalige Antwort:
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Bernd Laengerich
Am 14.09.2026 um 20:04 schrieb Andreas Bockelmann:
Hoffentlich mit selbst geschriebenen Programmen :-D
Bernd
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Andreas Bockelmann
Meine VMs laufen alle auf VMWare ESXi 8.0 free edition. Hin und wieder schreibe ich einzelne VMs manuell angesteuert mit tar aufs Storage. Das Acronis-Image meiner wichtigsten Windows-Maschine kann ich notfalls per Acronis-BootStick auch auf Blech wiederherstellen.
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Alexander Schreiber
Du schreibst einen wirklich haarsträubenden Unfug zusammen. Danke, das Du mal wieder bestätigst, von Kryptographie wirklich gar keine Ahnung zu haben.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Wie schon geschrieben: Der übliche grobe Unfug von jemanden ohne Ahnung.
Man liest sich, Alex.
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Helmut Schellong
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Zeile 140: buf[nk++]^= k, nb-=sizeof(k);
Die erste Hälfte der vorstehenden Zeile im C-Code stellt die _vollständige_ Ver- und Entschlüsselungs-Operation dar! Es ist eine simple XOR-Verknüpfung. Mehr ist da nicht!
Die weiteren ungefähr 200 Zeilen dienen als Zufallszahlen-Generator. Folglich hat der Generator einen Anteil von über 99%. Das gilt prinzipiell für die meisten solchen Algorithmen. Z.B. 'rabbit' ist ebenfalls eine Strom-Chiffre.
Es ist klar erkennbar, welch massive Täuschung der hiesigen Leser vorgenommen wurde und wird. Beweise und konkrete Realität zählen hier nicht, sondern Behauptungen einiger Weniger.
Und mit AES hatte und habe ich nichts am Hut!
Es ist aber doch ein Beweis! Du verhöhnst und beleidigst die Entwickler, die das extra vorbereiten zwecks Verifizierung!
Doch, es ist ein Beweis. In der Datei steht die Überschrift: "Beweis einer korrekten Implementation". Die Krypto-Entwickler bereiten Solches vor, um den Nachweis einer korrekten Implementation erbringen zu können!
Was schrieb ich oben? "Keiner der oben gelisteten Algorithmen wurde bisher 'geknackt'." Ich mußte schon oft Schwächen in Deutsch feststellen. So lange ein Algorithmus nicht korrumpiert werden konnte, bleibt er ungebrochen!
Ein korrektes Testergebnis ist kein zufälliges Ergebnis!
Ein Zufall wäre hier genau so unwahrscheinlich, wie ein zufällig sofort gefundener korrekter Key bei BruteForce.
Du machst es Dir zu einfach. In der Theorie ist ja alles so einfach - in der konkreten Realität jedoch nicht.
Aber selbstverständlich ist sie das! Solange es sich nicht um echten Hardware-Zufall handelt.
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Helmut Schellong
Bernd Laengerich wrote on 15.09.2026 09:09:
Schon wieder eine Täuschung der Leser hier.
Ich habe mehrfach und ausdrücklich geschrieben, daß ich der Wirkung meines selbst geschriebenen Programms stets mindestens die Wirkung eines weiteren Krypto-Algorithmus' hinzufüge.
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Helmut Schellong
Du verarschst die Leser hier mit Deinen unwahren Behauptungen.
Die Suite kann wirklich jede Bitfolge prüfen. Und die Krypto-Verschlüsselungen basieren oft zu mehr als 97% auf einem Generator. Der Generator ist die absolute Hauptsache in diesem Bereich. Alles konzentriert sich darauf.
Von der realen Praxis hast Du offenbar (fast) keine Ahnung.
H
Helmut Schellong
Die wahren in der Praxis vorliegenden Definitionen sind Euch unbekannt. Ihr stolpert deshalb blind herum und kommt ständig zu falschen Schlüssen und Einschätzungen.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Helmut,
Du schriebst am Mon, 14 Sep 2026 22:33:36 +0200:
Marc meinte auch keine explizite Klammerung, sondern die Hierarchie der Operatorprioritätsen. ("and" hat höhere Priorität als "for") Danach kommt halt die Reihenfolgeregelung ("wer zuerst kommt, mahlt zuerst").
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Andreas Bockelmann
Alternativ hat man ein separates WLAN für dieses Gerümpel. Mein Frau hat von ihrer Schule ein Dienst-iPad, das komplett von der NRW-IT verwaltet wird. Das bekommt bei mit gerade einmal Ports 80, 443 und Mail nach draußen im eigenen VLAN.
T
Thomas Prufer
Wenn es sich wer einfach macht, dann der, welcher "Beweis" mit "Stichprobe" gleichsetzt...
Und dann gibt es noch den Unterschied zwischen dem formalen Beweis der Korrektheit eines Algorithmus, und der Tauglichkeit des Algorithmus.
Aber da bist du unbelehrbar, bewiesen durch wiederholte Testfälle.
Thomas Prufer
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Helmut Schellong
Sieghard Schicktanz wrote on 15.09.2026 23:49:
Ja, den Rang sehe ich auch so. 'Random and Pseudorandom' gehören zusammen. Aber ist das auch die Regel innerhalb einer natürlichen Sprache wie Deutsch oder Englisch? In der Programmierung kommt UND stets vor ODER.
H
Helmut Schellong
Ich bin gar nicht unbelehrbar, sondern folge den Beweisen in der Realität.
In diesem Teil-Thread wurden Aussagen von mir immer wieder mir als angeblichem Urheber angedichtet. Dabei stammen diese Aussagen von Mitgliedern von Krypto-Teams:
'dragon': ... um die Korrektheit von Implementationen feststellen zu können: The correctness of the code on different platforms is verified by generating and comparing test vectors. Essentially all of the algorithms included have been verified for correctness by independent implementation, confirming the test vectors specified.
'rabbit':
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A Description of the Rabbit Stream Cipher Algorithm
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Die Krypto-Entwickler-Teams geben (stets) ein Prüfverfahren bekannt, um die Korrektheit einer Implementation feststellen zu können: Testvektoren.
Selbstverständlich ist die Korrektheit durch einen Gleichlauf BEWIESEN!
T
Thomas Prufer
Nein.
Claude Haiku 4.5:
Are the test vectors in rfc 4503 sufficient to prove that a Rabbit Stream Cipher Algorithm implementation is correct?
Based on RFC 4503, the test vectors are useful for conformance testing but not necessarily sufficient for comprehensive correctness proof.
What RFC 4503 Provides
The RFC includes two types of test data: Type Content Purpose Appendix A: Test Vectors 3 keys without IV setup, 3 IVs with same key; each produces 3 output blocks (48 bytes) Conformance testing of cipher output Appendix B: Debugging Vectors Inner state snapshots after key expansion, after each iteration, and after IV expansion Debugging intermediate states and tracing the algorithm
Limitations for Proof of Correctness
The test vectors are insufficient alone because:
Limited coverage — Only a handful of keys and IVs are tested (6 total scenarios), representing a minuscule fraction of the 2¹²8 possible keys and 264 possible IVs.
Small sample size — Each scenario produces only 3 output blocks (48 bytes). A single bug could coincidentally produce correct output for these specific inputs while failing on others.
Stated purpose — RFC 4503 explicitly describes them as "a set of test vectors for conformance testing," not comprehensive proof of correctness.
No edge case coverage — The vectors don't systematically test boundary conditions, state transitions, or algorithmic corner cases.
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